Einschlafstillen...wie soll das nur enden?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von manela 21.05.11 - 10:29 Uhr

Hallo #winke

Mein kleiner #baby ist jetzt 8 Monate alt und war vor kurzem richtig krank.
Er hatte 3 Tage lang Fieber, angeblich eine Mittelohrentzündung (die aber von 2 Ärzten angezweifelt wurde) Durchfall, Erbrechen, Schüttelfrost usw.
Da es ihm so schlecht ging und er keinen Appetit auf Brei hatte, hab ich ihn fast wieder voll gestillt, damit er wenigstens "irgendwas" zu sich nimmt.

Jetzt, wo er wieder fit ist, möchte er aber nur noch an der Brust einschlafen.
Wenn ich ihn abends in's Bett bringe, hab ich damit eigentlich kein Problem (außer, wenn ich ihn mal abstillen möchte #schwitz), aber seinen Mittagsschlaf konnte er sonst auch ohne Einschlafstillen halten.

Zur Zeit sieht es so aus, daß ich ihm - wenn er mittags nach dem Essen müde wird - seinen Strampelsack anziehe und ihn gefühlte Stunden in der Wohnung herumtrage. Nach kurzer Zeit fängt er dann an, zu weinen. Er steigert sich meist so hinein, daß ich es irgendwann aufgebe und ihn eben doch wieder stille, weil ich ja auch nicht will, daß er sooooo fürchterlich weint.
Gestern hatte ich dann gegen 18.00 Uhr das gleiche Problem. Er war hundemüde und es half nichts, außer ihn in den Schlaf zu stillen. Mal ganz davon abgesehen, daß das auch seine Essenszeiten total durcheinander bringt (er hätte eigentlich erst um 19.00 Uhr Milchbrei bekommen), bin ich etwas verzweifelt und denke mit Schrecken daran, wie das wohl enden wird?!

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen (hoffentlich mit positivem Ende :-p)? Oder vielleicht Tipps für mich, was ich ändern könnte?

Ich sag schon mal #danke im Voraus, da der kleine Mann gerade aufwacht und ich den #pc jetzt ausschalte.


Liebe Grüße,

manela

Beitrag von muehlie 21.05.11 - 16:18 Uhr

Wenn Mama einfach nur ein bisschen gelassener wird, endet das gewöhnlich so, dass das Kind eines schönen Tages/Abends ganz alleine, ganz freiwillig von sich aus auf das Einschlafstillen verzichtet. Schrecken und Stress gibt es nur, wenn die Eltern versuchen, irgendetwas zu erzwingen, wozu das Kind momentan noch nicht bereit ist. ;-)

Beitrag von manela 21.05.11 - 18:09 Uhr

Dein Wort in Gottes Ohr #schein
Ich nehme mal an, Du hast selbst diese Erfahrung gemacht, oder? Wie lange hast Du Deine Kinder gestillt?

Vor einiger Zeit hab ich aus Spaß immer gesagt, daß ich den kleinen Mann wohl stillen werde, bis er 18 wird, weil ich durch das Stillen etliche Kilos verloren habe. Ich will mal hoffen, daß mein Sohnemann das nicht falsch verstanden hat :-p

Beitrag von sparrow1967 21.05.11 - 19:21 Uhr

Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie muehlie ;-)

Ich hab 3,5 Jahre gestillt- natürlich nicht voll ;-)- und nach Krankheiten gab es immer Ohasen, wo Junior mehr stillen wollte- obwohl er augenscheinlich wieder gesund war. Aber die Kleinen brauchen schon ihre Zeit, um sich wieder ganz zu erholen.

Mach dir keinen Kopf - irgendwann essen alle, irgendwann sind alle sauber und trocken, irgendwann sprechen alle.... ;-)


lg
sparrow

Beitrag von muehlie 22.05.11 - 23:03 Uhr

Meinen Sohn habe ich ca. 3,5 Jahre gestillt. Auf das Einschlafstillen hat er eines Abends mit ca. 13 Monaten verzichtet - einfach so. Bis dahin habe ich ihn aber schon zum Mittagsschlaf immer in den Schlaf gesungen (nach dem Stillen).
Meine Tochter ist jetzt 2,5 Jahre alt und wird immer noch gestillt, auch vor dem Einschlafen noch. Aber seit sie ca. 22 Monate alt ist, schickt sie mich nach dem Stillen immer aus dem Zimmer.

Mach dir wegen der Tagesschläfchen mal die allerwenigsten Sorgen, die reduzieren sich ohnehin im Laufe der Zeit, also ist es da auch nicht so wichtig, irgendein Ritual oder regelmäßigen Ablauf zu haben. Wenn das Kind schläft, dann schläft es eben, wenn nicht, auch nicht schlimm. ;-)

Beitrag von zwergerl2008 21.05.11 - 20:52 Uhr

mein großer ist mir nur an der brust eingeschlafen aber ich fands eigentlich immer praktisch so. irgendwann mit fast 21 monaten meinte er abends das er ohne einschäft er will ein buch anschauen... ein paar tage später wars dann auf einmal auhc nachts zum einschlafen stillen vorbei....ganz von alleine abgestillt. ich war allerdings auch schwanger und 3 wochen später war seine schwester auf der welt;-) die nun mittlerweile seit 14 monaten auch zum einschlafen gestillt wird;-)

Beitrag von 440hz 21.05.11 - 22:01 Uhr

Meine Mittlere hat bis sie zwei war Abends zum Einschlafen gestillt. Ich fand es immer total praktisch, weil sie ruck zuck eingepennte und dann auch fast immer durchschlief.
Kurz vor ihrem zweiten Geburtstag war ich für ein langes Wochenende meine beste Freundin in Norwegen besuchen.
In den Wochen danach hat sie sich abgestillt. Sie wollte immer seltener stillen und irgendwann hatte sie gar kein Interesse mehr und schlief einfach so ein.
Ich war damit vollkommen einverstanden, weil es mir langsam reichte.

Ich drücke dir die Daumen, dass du das ganze etwas gelassener nehmen kannst.
Falls dir das Ganze sehr gegen den Strich geht, kann vielleicht dein Mann den Zwerg ins Bett bringen, denn beim Stillen sollten sich beide Seiten wohl fühlen und mit der Situation einverstanden sein.
LG 440hz mit Großzwergin (10/05), Zwergin (04/08) und Minimini (02/11)

Beitrag von manela 21.05.11 - 22:20 Uhr

@440hz:

Nein, das Einschlafstillen am Abend finde ich gar nicht so schlimm. Es geht mir mehr um den Mittagsschlaf und die "Schläfchen", die er sonst noch so zwischendurch braucht.

Leider nimmt der kleine Mann auch seit etwa 4 Monaten keinen Schnuller mehr, sonst würde ich es damit versuchen.

Mein Mann kann den Zwerg nicht in's Bett bringen, da er in der Gastronomie arbeitet und abends nie zu Hause ist. Schade eigentlich #schmoll

Vielleicht sollte ich das Ganze wirklich gelassener sehen und es so akzeptieren, wie es ist. Ich danke Dir für Deine Antwort!


Liebe Grüße,

manela

Beitrag von manela 21.05.11 - 22:33 Uhr

@alle, die mir geantwortet haben:

Danke für Eure Antworten!
Vielleicht sollte ich mir wirklich nicht so einen Kopf machen...


Eine (sorry, vielleicht blöde #hicks) Frage brennt mir allerdings noch unter den Nägeln:

Zählt Ihr das Einschlafstillen zur Ernährung Eures Babys - sprich als Mahlzeit? Oder ist das einfach "nur" Kuscheln, Schmusen, Geborgen sein?
Bin gespannt auf Eure Antworten!

Beitrag von zwergerl2008 22.05.11 - 07:05 Uhr

hallo nochmal,

ich weiss nicht wie das andre machen, aber bei mir ist es nach wie vor so das ich einfach stille wenn die kleine will, hab noch nie die mahlzeiten gerechnet. wenns kind stillen will dann wird gestillt. jetzt mit 14 monaten sind die phasen unter tags ja wenig, aber wenn sie nach dem essen mal denkt das sie jetzt an die brust will dann ist es so;-)

liebe grüße und mach dir keine gedanken, du machst das schon. solange es euch beide nicht stört wie es ist, gehts auch niemand andren was an:-p

Beitrag von manela 22.05.11 - 13:11 Uhr

Vielen Dank nochmal :-D

Du/Ihr hast/habt ja sooo Recht!

Ich hab mich vielleicht einfach zu sehr verunsichern lassen, weil
1. die Kinderärztin mir davon abgeraten hat, mein Baby nach den
Mahlzeiten nochmal zu stillen #nanana und
2. weil andere Mamas in meinem Bekanntenkreis meinten, mir sagen zu
müssen, es wäre langsam Zeit abzustillen und so weiter und so fort...#bla


Und wisst Ihr, was gerade eben passiert ist?

Nachdem mein Kleiner sein Mittagessen gegessen hatte, hab ich ihn "bettfertig" gemacht. Als ich ihn in's Schlafzimmer gebracht hab, hab ich ihm noch kurz etwas vorgesungen. Dann hab ich seine Spieluhr angemacht, mich neben ihn gelegt und er hat sich von mir weggedreht und ist eingeschlafen #verliebt

Ich bin richtig erleichtert, denn obwohl ich heute wirklich bereit dazu war, ihn wieder in den Schlaf zu stillen, hat er mir gezeigt, daß es auch anders geht #huepf

Dann muß ich ihn wohl doch nicht stillen, bis er 18 ist :-p


Ganz liebe Grüße,

manela (mit schlafendem #baby)



Beitrag von pshannon2 22.05.11 - 19:47 Uhr

Hey... das hört sich genau so an wie bei uns... meine kleine war auch krank ... Pauckenerguß und ohrenschmerzen und ich hab sie auch voll gestillt und das war ja mein Wundermittel... und seid paar tagen stille ich ab und das klappt abends super...

Luisa hat immer die Brust gebraucht um einzuschlafen, mittags und abends und am besten noch bei mir im bett... und blos nicht ein Top mit Ausschnitt anhaben sonst Stress pur aber seid 2-3 Tagen und da muss ich echt hart sein (denn sie weiss wie sie mama rum kriegt) klappt das mit volgendem Ritual:

ZUR RUHE KOMMEN!!!
Milch/getreidebrei ganz normal geben (Früher hatte sie noch ne Flasche bekommen.. die spar ich mir für später auf.. denn sie schläft nicht durch.

Luisa bekommt ne neue Windel und nur
im Body bekleidet gehe ich ins bad und wasche gesicht,zähnchen und hände und

dann schlafsnzug an und zusammen rollos runterziehn und ALLEN DA DRAU?EN GUTE NACHT SAGEN und dann papa auch und dann
schnulli in den mund und auf meinen stillstuhl eine kleine geschichte flüstern und ins bett legen Fertig das hat sogar mittags geklappt.