hausfrauen aus überzeugung

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von mellymira 07.02.06 - 13:21 Uhr

da ich heute mal etwas mehr zeit habe, nutze ich das auch um mal mehr hier zu schreiben.... mal eine ganz heikle frage: gibt es hier auch hausfrauen aus überzeugung? ich meine, solche, die sich GERN Haus und Kind widmen und auch nicht arbeiten gehen müssen, weil der mann ausreichend verdient? wenn ja was verdient der mann bei euch? ich bin jetzt mal echt neugierig : bei uns ist es so, dass ich nicht arbeiten gehen müsste, es aber dennoch machen möchte ( habe vorhin eine diskussion zwecks weiterbildung eröffnet) um mein junges köpfchen etwas nutzen ;-).dennoch genieße ich die schöne ruhige zeit mit meinem zwerg (3)und haus und garten... also ich freue mich über antworten

melly

Beitrag von ma7schi 07.02.06 - 13:40 Uhr

Ich bin bekennende Hausfrau.

Bin von meiner Firma seit 14,5 Jahren freigestellt und habe noch unbezahlten Urlaub bis 2010.

Ich habe es nicht einen Tag bereut.

Meine 3 Kinder sind fast 6, 10 und 14 Jahre alt und finden es sehr schön und geniessen es, wenn mittags jemand zu Hause ist, der Zeit und Muße hat, sich ihre Erlebnisse anzuhören. Bei einer Doppelbelastung wäre ich ganz sicher nicht so entspannt.

Ich kann mir meine Zeit einteilen, kann meinen Hobbys nachgehen und bin niemanden Rechenschaft schuldig.

Als GG und ich geheiratet haben, waren wir uns einig, dass es GGs Job ist, das Geld zu verdienen und mein Job ist zu Hause. Völlig gleichberechtigt.

Dass ich allerdings so lange zu Hause bleiben würde, war nicht von Anfang an klar ;-) zumal mein Jüngster völlig ungeplant kam.

Wenn er 10 ist kann ich es mir durchaus vorstellen, wieder in den Beruf zurückzukehren, auch wenn ich davon nicht mehr die leiseste Ahnung habe.

Ich geniesse den Luxux und danke Gott jeden Tag dafür.

M.



Beitrag von hermine2003 08.02.06 - 09:47 Uhr

Hallo M.,

WAU!!!! 14,5 Jahre freigstellt???????? Und jetzt noch unbezahlten Urlaub bis 2010????? Was ist denn das für ein Job, hört sich eher wie ein Lottogewinn an??? #freu

Da wird man (ich) #schmoll ja ganz neidisch.

Ich bin zur Zeit auch Hausfrau und geniesse diese Zeit eigentlich auch, wäre aber bestimmt noch viel entspannter, wenn ich wie du die Sicherheit hätte, wieder einzusteigen, wenn ich will und meine Tochter mich nicht mehr braucht. Na ja..... aber man kann eben nicht alles haben.

LG
Hermine

Beitrag von cocoskatze 07.02.06 - 13:46 Uhr

Hallo!

Ich war auch Hausfrau aus Überzeugung.

Und nun gehe ich wieder arbeiten, auch aus Überzeugung ;-)

Ich habe drei Kinder, der Jüngste ist fast 2 1/2, und seit September gehe ich wieder Halbtags arbeiten.

Die Zeit zuhause habe ich sehr genossen, aber irgendwann hat es mir nicht mehr gereicht, wenn du verstehst, was ich meine.................

Finanziell gesehen bräuchte ich nicht zu arbeiten. Die Kosten zum "wohnen" belaufen sich auf etwa 360,00 Euro, da ist aber alles drin enthalten.Strom,Wasser, Abwasser, Gebäudeversicherung,Müllabfuhr, Grundbesitzabgaben usw.

Dadurch das wir das monatlich aufs Hauskonto zahlen haben wir anderweitig nichts mehr aufzubringen.

Ansonsten haben wir ein Auto, für das Versicherung,Sprit und Steuer bezahlt werden muß, und die üblichen Versicherungen wie Hausrat/Haftpflicht/Lebensversicherung,private Altersvorsorge.

Von dem gehalt meines Mannes kann das alles problemlos bestritten werden.

Naja, aber all das nützt ja nix, wenn man sich dabei nicht mehr gut fühlt. Ich bin froh, die Zeit genossen zu haben, und nun bin ich glücklich, wieder arbeiten zu "dürfen"#huepf#huepf#huepf

Simone

Beitrag von gh1954 07.02.06 - 14:04 Uhr

Bei mir hat es sich so ergeben, dass ich Hausfrau wurde.
Kurz vor Beginn meiner ersten Schwangerschaft hat mein Mann einen Job nach dem Studium angefangen, der 130 Km von unserem Wohnort entfernt war.
Da habe ich nach Ablauf des Mutterschaftsurlaubs gekündigt.
Im Prinzip war ich gerne Hausfrau, auch wenn man nie so richtig Feierabend hat, weil man ja am Arbeitsplatz wohnt.. :-(
Aber ich habe es auch oft genossen, an sonnigen Tagen mit den Kindern z.B. mal in aller Ruhe über den Wochenmarkt zu schlendern.

Das Finanzielle war nie ein Problem, mein Mann hat sehr gut verdient.

Gruß
geha

Beitrag von sandra7.12.75 07.02.06 - 14:18 Uhr

Hallo

Bei meinen ersten beiden Kindern war ich nur Hausfrau und Mutter.Als die Kleine dann im Kiga war bin ich Vormittags wieder arbeiten gegangen.Dann kam das Dritte Kind und ich war 1,5 Jahre zuhause.Ich arbeite in der gastronomie und bin dann 2 Abende die Woche wieder arbeiten gegangen.Das ging aber nur weil mein Mann pünklich Feierabend hat.Aber rein Theoritisch bin ich ja trotzdem bei den Kindern;-).Arbeiten gehen bräuchte ich eigentlich nicht,habe es nur gemacht um mal wieder was anderes zu sehen und andere Gepräche zu haben.Jetzt muß ich noch einen Tag arbeiten und dann bin ich erstmal wieder ganz zuhause da im Mai unser Sohn geboren wird#huepf.

lg

Beitrag von curlysue1 07.02.06 - 15:25 Uhr

Hallo Melly,

ich bin nun seit fast 1 1/2 Jahren zuhause und genieße es. Mein Mann verdient eigentlich normal aber ich würde nicht sagen dass wir auf alles verzichten müssen. Er hätte am liebsten das ich für immer zuhause bleibe und Ihn und unseren Sohn (vielleicht auch noch ein 2.Kind) umsorge.

Naja mir macht es zuhause viel Spaß (meistens zumindest) bin auch voll ausgelastet und vermisse nichts dennoch weiß ich nicht wie das ist wenn mein Kind mal seine eigenen Wege geht ob ich dann nicht doch wieder arbeiten gehen will das entscheiden wir dann spontan oder nach Angebot.

Liebe Grüße

Curlysue#huepf

Beitrag von jungemammi 07.02.06 - 16:23 Uhr

Bin auch eine Hausfrau aus Überzeugung und genieße die schöne Zeit mit meinen zwei Kleinen, unser Papi geht arbeiten und verdient bei uns die Brötchen- wir kommen ganz gut zurecht, brauchen keinen Luxus. Ich finde es schön ganz für seine Kinder dazusein..man bekommt so vielmehr von seinen Kindern mit,auch meinem Mann gefällt es sehr wenn alles so schön sauber ist-man hat ja viel mehr Zeit zum#putz saubermachen als wenn man arbeiten geht. Finde das Rollenklischee gar nicht so übel jedenfalls in unserem Fall. lg Tini

Beitrag von sanny23 07.02.06 - 19:18 Uhr

Ehrlich gesagt,ich hasse es,daß ic manchmal als Hausfrau betitelt werde.Schon im Erziehungsjahr hieß es bei Ämtern immer Hausfrau.
Zur Zeit bin ich arbeitssuchend.
Im Erz.jahr war ich Mutter,und keine Hausfrau!!!

LG Sanny#katze