Soll auf Elternzeit verzichten, chef möchte Aufhebungsvertrag

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von henry123 07.02.06 - 15:18 Uhr

Hallo an Alle, bin etwas verunsichert was ich machen soll. Habe nur zwei Wochen bei der neuen Arbeitstelle gearbeitet und boin direkt schwanger geworden (war natürlich echt übel) Jetzt hat mir mein Chef nahe gelegt da ich sowieso nicht wieder da arbeiten möchte ( zu weit weg ect.) einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Habe ich Nachteile dadurch?? Versichert wäre ich ja dann bei meinem Mann, aber was ist mit Rentenversichung usw.. Kennt sich jemand damit aus?? Vielen Dank schon mal im vorraus

Beitrag von angelina82 07.02.06 - 15:21 Uhr

Ich kenn mich da zwar nicht aus, aber vielleicht solltest du jemand im Arbeitsamt fragen, was das mit diesem Vertrag auf sich hat, nicht das du dann gar keine Ansprüche hast.

Gruss

Beitrag von sunshine181175 07.02.06 - 15:23 Uhr

Ich würde es nicht unterschreiben. Einfach aus dem Gefühl heraus.

Beitrag von tomkat 07.02.06 - 15:21 Uhr

Ist es denn so, dass Du wirklich nicht wieder arbeiten möchtest? Ich glaube nicht, dass es von Vorteil für Dich ist, wenn Du das unterschreibst. Außer die Abfindung wäre eindrucksvoll (nehme ich aber nicht an).

Beitrag von engel1505 07.02.06 - 15:23 Uhr

Hallo

auf KEINEN Fall unterschreiben!!!!!
dan steht dir keine staatliche förderung alg usw. zu. es wäre so als würdest du selbst kündigen...!!!!!

lg engel+mini(12.ssw)

Beitrag von mamamal3 07.02.06 - 15:31 Uhr

Hi,

Nachteil wäre, dass Du natürlich Deinen Arbeitplatz mit allen Konsequenzen aufgibst. Also, solltest Du Dich während der Elternzeit doch umentscheiden gibts kein zurück für Dich. Im Zweifelsfall bist Du dann arbeitslos.

Elternzeit wird auf die Rentenanwarschaft angerechnet.

Aber, wenn für Dich schon feststeht, dass Du definitiv nach Ablauf der Elternzeit dort nicht mehr arbeiten willst und eher eine Arbeitslosigkeit in Kauf nimmst, wäre es fair den Arbeitsplatz schon jetzt frei zu machen für jemanden der Arbeit sucht.

Wenn Du Dich auf einen Aufhebungsvertrag einlässt, erkundige zunächst nach den Modalitäten und mach´ einen Beratungstermin auf dem Arbeitsamt, damit Du keine Sperre bekommst. Bevor Du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst solltest Du ihn auch rechtlich prüfen lassen. Vom Fachanwalt oder wenn Du in einer Gewerkschaft bist wird dort eine kostenlose Beratung angeboten.

Außerdem würde ich mit dem Chef eine Abfindung aushandeln. Wird zwar kein großer Betrag, da Du ja noch nicht lange dort arbeitest, aber besser als garnichts.

Viele Grüße - Nicola

Beitrag von britta81 07.02.06 - 15:30 Uhr

Hallo,
ja das ist natürlich das aller beste für deinen chef.
du darfst das auf garkeinenfall unterschreiben.
der will dich nur los werden. wenn du das unterschreibst ist es genau so als hättest du von dir aus gekündigt.

gruß britta

Beitrag von maikemaus 07.02.06 - 15:33 Uhr

Hallo!

Ich würde auch nicht kündigen. Du erhälst dann ja auch keinen Zuschuß zum Mutterschaftsgeld. Oder wann solltest Du den Aufhebungsvertrag unterschreiben?

Gruß,
Maike

Beitrag von venuscat 07.02.06 - 15:45 Uhr

Hi,

unterschreib NIEMALS einen Aufhebungsvetrag, wenn Du dann zum Arbeitsamt willst. Damit bist Du nämlich drei Monate beim AA gesperrt und kriegst auch kein Arbeitslosengeld.
Kündigen kann er Dich übrigens auch nicht aufgrund Deiner SS, also seid ihr jetzt echt in der Zwickmühle. Beschäftigungsverbot wäre dumm, weil er dann weiterhin Deinen Lohn zu zahlen hätte (und genau das scheint er ja vermeiden zu wollen).
Also wäre die einzige Möglichkeit ne Krankschreibung, dann ist er nach 6 Wochen raus aus der Zahlung, da ja die KK zahlt. Aber findest Du einen Arzt, der Dich krank schreibt? Vorallem für die gesamte SS?
Tja, ich wüßte auch nicht, was ich täte. Kann er Dich nicht auf eine andere Zweigstelle etc. versetzen? Oder er kündigt Dich ohne Angabe des Wissens über die SS, dann kriegst Du wenigstens Deine Leistungen.
Gruß,
Simone+ #ei Michelle ET - 1

Beitrag von sassiputz 07.02.06 - 16:09 Uhr

Hallo,

unterschreib das nicht. Mal angenommen, Du wirst während der Elternzeit wieder schwanger, steht Dir kein Mutterschaftsgeld zu.

LG
Saskia

Beitrag von glacess 07.02.06 - 16:17 Uhr

Ich würde den Aufhebungsvertrag keinesfalls unterschreiben! 1. wegen Arbeitslosengeld

2. Weil der AG auch für dich zahlen muß, wenn dir ein Berufsverbot ausgestellt werden muß (und das wird wohl so um 5. Monat rum geschehen, wenn deine Arbeit wirklich so weit weg ist wie du sagst).

3. Mutterschaftsgeld muß der AG dir auch zahlen, wäre sonst nur AG-Anteil...
Eigentlich ne linke Sache von ihm, dich mit nem Aufhebungsvertrag einlullen zu wollen.
Fazit, wenn du das unterschreibst, hat dein AG ne dumme gefunden! Dir entsteht dadurch ein riesen finanzieller Nachteil, und vielleicht bekommst du auch Probleme beim Arbeitsamt (Sperrung der Hilfe in den ersten Wochen).

LG, Susi

Beitrag von sabby2311 07.02.06 - 19:01 Uhr

Hi!

Mach das auf gar keinen Fall!

Du bekommst schon alleine kein Mutterschaftsgeld wenn du nicht arbeitest, dann nur den Anteil von der KK.

Außerdem ist es immer schwierig Leistungen zu bekommen, wenn man selbst gekündigt hat.


"Arbeitslos" macht sich auch in einer Bewerbung nicht besonders gut - kann man sich ja vorstellen UND Kindererziehung wird soweit ich weiß auf die Rente angerechnet.


Ich würde mich da ganz genau erkundigen, aber eigentlich hast du KEINE Vorteile wenn du kündigst.

Erziehungsgeld bekommst du in beiden Fällen, aber du hast sonst keine Optionen mehr!



Lg Sabby mit Anna-Lena und #ei (16.SSW)

Beitrag von scoob 07.02.06 - 21:58 Uhr

Hallo, als was arbeitest du?

Unterschreibe bloß nicht, rede mit deinem Chef über ein Beschäftigungsverbot!
Das bekommst du vom Arzt, auch dann, wenn dein Chef das möchte, er kann angeben, das er dich nicht nach den Mutterschutzrichtlinien beschäftigen kann.
Dann bekommst du dein volles Gehalt vom Chef und der bekommt es von der KK zu 100% zurück! Dann hat er keine Ausgaben und kann auch schon eine Vertretung einstellen.