kündigungsgespräch und überstd. abbummeln in der kündigungsfrist?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von superrini 07.02.06 - 17:28 Uhr

hallo,
ich wollte mal fragen, was ihr für kündigungsgründe angegeben habt, wenn ihr schon mal in der lage wart, euch zu verbessern.

bei mir sieht es momentan ganz toll aus, und ich kann meinen 20h-job wohl diese woche noch kündigen und dann vollzeit arbeiten.
hab nun ein wenig angst vor dem kündigungsgespräch. muss ich irgendwas beachten?
ich bin zwar noch in der probezeit und kann ohne gründe kündigen aber ich denke mal, mein chef möchte gerne gründe hören.
ich werde ihm zwar sagen, dass einer der gründe ist, dass mein gehalt immer 2 wochen zu spät überwiesen wird und ich mir das nicht leisten kann und naja, kann ich sagen, dass ich mich unwohl fühle, weil wir nur aneinander vorbei reden? ist doch ein doofer grund, oder?

und kann ich dann in den 2 wochen kündigungsfrist die ich habe, ein paar meiner 150 überstunden bzw. urlaub abbummeln oder bin ich zum arbeiten verpflichtet?

Beitrag von cw1971 07.02.06 - 18:21 Uhr

Hallo superrini,

warum sagst Du Deinem Arbeitgeber nicht einfach die Wahrheit anstatt Dir irgendeine blöde Lüge aus der Nase zu ziehen?

Wegen der Überstunden würde ich ihn einfach ansprechen und fragen, vielleicht bekommst Du einen Teil ausgezahlt. Wobei ich mich bei den Ü-Stunden schon frage, warum Du nicht Vollzeit angestellt bist #kratz

LG
Claudia

Beitrag von superrini 07.02.06 - 18:50 Uhr

naja, ich hab ein wenig angst vor der konfrontation....bin ein schisser!

naja, eine teilzeit-angestellte ist billiger als eine vollzeitangestellte. ich sollte zwar irgendwann mal einen vollzeitvertrag kriegen, aber ich glaube nicht dran.
bin zwar erst 3 monate da aber ich denke, ich kann es gut einschätzen.

aber eine gesetzliche grundlage gibts nicht, dass ich die überstunden abbummeln darf, kann, muss?!

Beitrag von sonne_1975 07.02.06 - 22:58 Uhr

Hallo,

du musst überhaupt keine Kündigungsgründe angeben. Sag, du hast was besseres und Vollzeit gefunden.

Überstunden gewähren muss er dir nicht, aber ausbezahlen, falls du sie nicht nehmen kannst. Falls ihr eine Überstundenregelung habt. Es gibt Arbeitsverträge, da steht drin - "Evtl. Überstunden werden mit dem Gehalt abgegolten".

Ansonsten, wie gesagt, unbedingt schriftlich und auf einer Kopie den Empfang mit Datum bestätigen lassen. Mündliche Kündigung ist unwirksam!!!

Gruss. Alla

Beitrag von manavgat 07.02.06 - 19:19 Uhr

Kündigen musst Du schriftlich. Ob dann überhaupt einer nachfragt warum, steht auf einem anderen Blatt.

Schreib: hiermit kündige ich den Vertrag vom xy form- und fristgemäß zum abc.

Bitte teilen Sie mir bis zum xxx mit, ob ich meine Überstunden - Aufstellung anbei - bis zum Ablauf abfeiern soll, oder ob Sie mir diese mit dem nächsten Gehalt ausbezahlen werden.


Alles Gute

Manavgat