Mein Freund, sein Hund und mein Problem (lang)

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von einfachratlos 13.02.06 - 19:55 Uhr

Hallo an alle,
tja, ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob mein Problem hier her gehört oder doch lieber zu „mein Tier und ich“. Der Hund meines Freundes erweist sich als Knackpunkt in unserer Beziehung. Vor 5 Monaten habe ich beide kennengelernt.
Inzwischen regt mich der Hund nur noch auf bzw. mein Freund.
Das erste Problem was es gab, war, dass der Hund bei der ersten Begegnung mit meinem Kind (4 Jahre) nach ihm geschnappt hat. Am Arm waren glücklicherweise „nur“ Druckstellen aber seitdem werden Kind und Hund strikt getrennt. Das Risiko ist mir einfach zu groß, da ich den Hund für unberechenbar halte.
Beide, d. h. mein Freund und Hund sind fast täglich bei mir. Daraus ergibt sich das Problem, dass ausschließlich ich für den Dreck (glaube 3 Millionen Haare ) u. ä. zuständig bin #augen. Als ich dazu mal was sagte, meinte mein Freund, ich müsste es ja nicht machen. Da er es aber auch erst Tage später machen würde, würde ich meine Wohnung bald nicht mehr wieder erkennen.
Nun haben wir uns eigentlich entschlossen zusammenzuziehen (es sei mal dahingestellt, ob zu zeitig oder nicht -sind beide raus aus dem Teenie - Alter). Haus gesucht und gefunden. Nun verlangt der Eigentümer, dass der Hund im Zwinger gehalten wird. Ganz ehrlich - mir wäre es sehr recht. Keine Angst mehr wegen meinem Kind, wesentlich weniger Dreck. Aber mein Freund blockt sofort ab.
Es mag ja sein, dass er an dem Hund hängt. Aber wenn ich so sehe, wie er sich selbst im Allgemeinen um ihn kümmert, sträuben sich mir die Nackenhaare.
Er geht morgens kurz mit ihm raus, hat ihn tagsüber mit im Büro und geht abends noch mal kurz mit ihm. Alles in allem ist der Hund vielleicht eine Stunde am Tag draußen. Wäre bei einer „Fußhupe“ vielleicht nicht das Problem. Bloß es ist ein Weimaraner (für alle dies nicht wissen: ein eigentlicher Jagdhund in Kälbchengröße #schock!!!)
Es ist kein Wunder, wenn der am Sender dreht. Ich muss zugeben er hält den Hund alles andere als artgerecht. Hab ihm mal in einer Diskussion gefragt, ob er meint, er tue dem Hund damit einen Gefallen. Nun ja - er wahr beleidigt.
Meint wir müssten eine Lösung finden. Aber ich sehe keine. Er ist beruflich voll eingespannt (selbstständig) ich gehe Vollzeit arbeiten, habe mein Kind, den Haushalt und eine, Gott sei Dank, ruhige Katze.
Selbst wenn ich die Zeit hätte, mich um den Hund zu kümmern, wäre es eine Katastrophe. Wenn ich mal mit ihm rausgehe, bin ich froh, dass mein Arm danach noch dran ist. Kann ihn ja kaum halten, er zieht wie ein Irrer (verständlich irgendwo bei dem Bewegungsmangel). Abmachen geht auch nicht, weil er jeden anderen Rüden, dem man vielleicht begegnet, niedermacht (so was dominates hab ich noch nicht gesehen).
Ihn weggeben, wo sich jemand vernünftig um ihn kümmert, wäre wahrscheinlich auch für den Hund die beste Lösung. Bloß diesen Gedanken wage ich gerade mal hier schriftlich niederzubringen. Das meinem Freund sagen? Nach 5 Monaten würde ich mich da sehr weit aus dem Fenster lehnen.
Aber so ist es wirklich kein Zustand.
HILFE!!!!

Beitrag von larili 13.02.06 - 20:09 Uhr

Hallo,
ich weis ja nicht, wie deine "lust" über haupt ist dich um den Hund zu kümmern. Denn Hunde brauchen genauso wie kleine Kinder eine gute erziehung und auch zuwendung. Es gibt auch Hundeschulen in denen man lernt mit dem Hund umzugehen.
Magst du überhaupt Hunde?

Beitrag von harse 13.02.06 - 20:57 Uhr

Ich mag Hunde. In meinem Elternhaus hatten wir immer einen Hund als ich Kind war. Mein Ex-Freund hatte auch einen. Der zog auch an der Leine, hat auch Dreck gemacht aber er war ein durch und durch liebes Tier. Mein Sohn hat den Hund geliebt.
Es geht also schon, wenn der Hund entsprechend erzogen ist.
Leider habe ich nunmal keine Zeit, mich intensiv um einen Hund zu kümmern. Drum habe ich mir ja auch keinen angeschafft.
Ich fange morgens um 8 Uhr an zu arbeiten und gehe bis 16:45 Uhr. Dann habe ich wie gesagt meinen 4-jährigen Sohn, der zeitmäßig eh schon zu kurz kommt und das bissl haushalt. Meine Katze ist ein Perser und braucht auch entsprechend Pflege und mein Freund kümmert sich z.B. auch nicht um ihn. Brauch er auch nicht, weil meine Katze.
So sieht's aus.

Beitrag von larili 13.02.06 - 21:11 Uhr

Hmm, dann kann ich dich schon gut verstehen. Vielleicht findet ihr gemeinsam eine lösung. Ihr müsst euch ja nicht gleich fürs Tierheim entscheiden. Setzt " ihn "doch in die Zeitung oder fragt Freunde oder Verwante.
Denn es ist ja auf dauer auch keine Lösung nix zu tun. Für eure beziehung nicht und für den Hund nicht.
Gruß Larili#blume

Beitrag von dreamw29 13.02.06 - 20:19 Uhr

Hi,

nun, ein Hund gehört meiner Meinung nach nie in einen Zwinger. Ein Hund ist ein Rudeltier und möchte sein Rudel um sich haben. Der Hund scheint nicht wirklich erzogen worden zu sein. Er zieht wie ein Irrer beim Spazierengehen (kein Wunder, wenn kaum Bewegung hat) und schnappt nach deinem Kind. Hier seh ich nur eine Lösung: Eine Hundeschule für den Hund und genügend Bewegung. Der Hund muss lernen, anständig bei Fuß zu gehen, er muss aber auch frei laufen können, um seinem Bewegungsdrang nachkommen zu können. In der schon erwähnten Hundeschule könnte man ihm das Gehen bei Fuß beibringen. Genauso muss er lernen, dass dein Kind im Rudel über ihm steht. Sprich mit deinem Freund über diese Idee. Er hält seinen Hund nicht artgerecht, hängt aber sicher an ihm. Auch ihm sollte etwas dran liegen, dass es sowohl dem Hund, aber vor allen Dingen dir und dem KInd in der gemeinsamen Wohnung gut geht. Gäbe es vielleicht eine Möglichkeit, jemanden zu finden, der einmal am Tag mit dem Hund eine große Runde dreht?? Noch was: Kann denn die Katze überhaupt mit dem Hund?

Der Hund kann nunmal überhaupt nichts für die Situation und du solltest ihn nicht als Feind ansehen.
Sprich mit deinem Freund, möglichst ohne Vorwürfe.

Viel Glück

Beitrag von joy1975 13.02.06 - 20:14 Uhr

Dein Freund ist ein Arsch!!!!
Wir kann man sich einen Hund anschaffen (wahrscheinlich braucht er ein so 'edles' Tier für sein Ego - ist anders an ihm zu kurz geraten?? ) und ihm dann nichts bieten??

Keinen artgerechten Auslauf!
Keine artgerechte Beschäftigung!
Keine Erziehung!
3x :-% :-% :-%

So ein Typ käme mir nicht ins Haus. Das mit dem Zwinger ist aber auch keine Lösung, um es mal deutlich zu sagen. WAS kann der Hund dafür, daß er niemals eine vernünftige Erziehung genießen durfte, nicht artgerecht gehalten wird???
Jetzt soll das arme Tier noch für die Unzulänglichkeit und Fehler Deines Freundes büßen? Das kanns ja wohl nicht sein. :-[

Abgeben: Wahrscheinlich wird bei euch darauf hinauslaufen, aber findest Du das fair??? Dann dürfen sich Tierschützer wie ich damit abmühen, den Hund, den wir NICHT verkorkst haben, wieder hinzubekommen und vermittlungsfähig zu machen. Denn würdest Du Dir einen unerzogenen, kinderfeindlichen Jagdhund vom Tierschutz holen. Nein und sonst auch niemand!

Sag Deinem Freund er soll endlich erwachsen werden. Er hat VERANTWORTUNG für ein Lebewesen übernommen, jetzt soll er sich dieser Verantwortung auch endlich mal stellen, d.h.:
> ausreichend Auslauf,
> vernünftige Erziehung.
Da er das offensichtlich allein nicht hinbekommt, geht in eine gute Hundeschule (keine wo mit Würgehalsband und Drill (wie Schäferhundplatz etc.) gearbeitet wird) oder sucht euch einen Hundeplatz.

Wenn ihr zusammen bleiben solltet, dann ist es EUER Hund, genauso wie es EUER Kind ist. Gibst Du letzteres auch ab, wenn es in der Pubertät mal beim Klauen oder Kiffen erwischt wird?
Bestraft nicht das Tier für Eure Unzulänglichkeiten!!!!

Und sag ihm danke von mir: Dank Typen wie ihm, werden ehrenamtliche Tierschützer wie ich wirklich nie arbeitslos!!! :-%

Beitrag von einfachratlos 13.02.06 - 20:48 Uhr

Nun ja, ich kann deine doch sehr heftige Reaktion verstehen. Obwohl es mich sehr trifft. Zu Ego muss ich sagen, er hat den Hund wohl eher für das Ego seiner Ex-Freundin geholt, die ihn unbedingt haben wollte. Naja, dann doch nicht mehr.
Ich habe ihm gesagt, dass er sich zu wenig um den Hund kümmert. Ich glaube auch, dass er das weiß. Aber wer gesteht sich schon selbst gern Fehler ein.
Zu mir kann ich sagen, dass ich wirklich versucht habe dem neuen Familienmitglied Hund etwas positives abzugewinnen. Aber unter diesen Umständen ist es mehr als schwierig. Mein Ex-Partner hatte auch einen Hund. Mit dem gab es keine Probleme. Er zog zwar auch wie wild an der Leine und der Dreck war der gleiche. Aber wenigstens war es ein wirklich liebevoller Hund, der mein Kind vor allem bösen beschützt hätte.
Ich mag den Hund meines Freundes und im Grunde genommen, tut er mir einfach nur leid.
Aber wie Du selbst sagst, die Hauptverantwortung für den Hund liegt bei meinem Freund. Und ich hoffe wirklich, dass er mehr Initiative zeigt.
Hundeschule habe ich natürlich auch schon in Erwägung gezogen, nur wenn er nicht den Ar... hoch kriegt, sehe ich mich auch nicht in der Pflicht.
Übrigens gebe ich mein Kind nicht weg, falls es irgendwann mal was blödes macht. Ich bin mir der Verantwortung für meinen Kleinen sehr wohl bewußt. Der Gedanke, den Hund wegzugeben, habe ich nur, weil ich befürchte, dass mein Freund nichts ändern wird. Was ist denn dann das beste für den Hund?
Ich würde mir keinen anschaffen, weil ich wüßte, dass ich keine Zeit für ihn hätte. Mein Freund hat den Fehler nunmal gemacht. Und glaub mir, in dem Punkt zweifel ich etwas an seinem Verstand, auch wenn er ihn wie gesagt für seine Ex besorgt hat.

Beitrag von joy1975 14.02.06 - 09:03 Uhr

Also Thema 'Abgeben', denn so wie ich es sehe, wird es für den Hund letzten Endes darauf hinauslaufen.

Gebt den Hund auf KEINEN Fall in ein Tierheim, sondern sucht euch einen vernünftigen privaten Tierschutzverein oder -initiative. Denn in den meisten (staatlichen) Tierheimen verdummen die Hunde im Zwinger, lernen nichts dazu und gerade bei einem so verkorksten Exemplar wie eurem Weimaraner erhöht das nicht gerade die Vermittlungschancen.
Auch spezialisierte Vereine wie z.B. www.jagdhunde-in-not.de sind eine gute Möglichkeit.
Wichtig ist, daß der Hund in eine Pflegestelle kommt. Dort wird mit ihm gearbeitet (zumindest im Idealfall) und er wird nicht in seinem aktuellen 'Zustand' belassen.
Als angemessen würde ich es betrachten, wenn ihr euch bereit erklärt die Kosten, die der Hund bis zu seiner Vermittlung (kann u.U. auch ein halbes Jahr oder mehr dauern, denn i.A. will alle Welt 'Golden Retriever' und keine Jagdhunde) verursacht, weiter zu tragen.
Tierschutzvereine arbeiten ständig am Existenzminimum. Die Tierschützer machen all das EHRENAMTLICH, zumindest kriege ich für meine Arbeit keinen Cent, sondern lediglich das Futter gestellt. Kauknochen und sonstige Spielereien kaufe ich meistens von meinem eigenen Geld.

Und zuletzt: Hoffentlich schafft sich Dein Freund NIE WIEDER einen Hund an und falls ihr gemeinsam euch irgendwann einen Hund anschaffen wolltet, dann erinnert euch daran, daß ihr nun hofft, daß euer Hund ein liebevolles neues Zuhause findet. Es wäre nur gerecht, irgendwann dann auch einen 'ungeliebten' Streuner aufzunehmen, anstatt bei einem Rassezüchter einen teuren Welpen zu erstehen, wie es leider immer noch viel zu viele Leute machen!

Beitrag von anjali83 13.02.06 - 20:51 Uhr

Sie klingt nicht so als würde sie sich in dem Punkt Mühe geben wollen. #augen

Sicher haben wir Tierschützer dann mehr arbeit. Aber besser versuchen einen verkorksten Hund zu vermitteln und aufzubauen als das er sein Leben womöglich noch in einem Zwinger verbringt und nicht wirklich geliebt wird...

:-(

Beitrag von kerstinmitlea 13.02.06 - 20:27 Uhr

Hallo,

also als erstes finde ich es zum Kotzen, wie Dein Freund das Tier hält... da braucht er sich keinen Jund anschaffen!! Und dann sollte das Viech vielleicht auch mal in die Hundeschule, wenn er nicht hört, auf andere losgeht etc. etc.

Da hätte ich auch Angst wegen dem Kind.

aber davon mal ab: Willst Du überhaupt den Hund? Für mich klingt es so, als ob Du das Tier nicht haben willst, sprich im Zwinger etc. ist ja fast als wäre er nichr da, weil weggesperrt!!

Dann solltet ihr/Du da vorher mal drüber nachdenken, bevor zusammengezogen wird.

ICH würde kein Tier in der Wohnung haben wollen, möchte ich einfach nicht, Hab keinen Bock auf den Dreck und ausserdem ein kleines Kind, nee nee. Wir haben Wasserschildkröten (die sind pflegeleicht in ihrem Zwinger sprich Aquarium)

Sprich doch noch mal in aller Ruhe mit Deinem Freund, aber nicht direkt mit so Vorwürfen kommen sondern mal klären wie ihr beide euch das jeweils vorstellt...

Und da kannst Du auch klipp und klar sagen, dass Du Dich z.B. nicht um den Hund kümmern möchtest, er den Dreck wegmachen muss und Gassi geht etc... und der Kind dann zumindest von Deinem Kind ferngehalten wird. Mal sehen was Dein Freund dazu sagt, es ist nunmal sein Tier also steht er auch in der Verantwortung!!

LG Kerstin

Beitrag von einfachratlos 13.02.06 - 21:35 Uhr

Danke für deine Antwort. Irgendwie habe ich wohl vergessen, mich genauer auszudrücken. Die Zwingerunterbringung bezog sich lediglich auf nachts. Ob ich den Hund nun über Nacht in ein Zimmer sperre aus Angst um mein Kind oder er die Nacht! draußen verbringt, macht für mich erstmal keinen Unterschied. Tagsüber würde mein Freund ihn natürlich weiterhin mitnehmen.
Am Wochenende fahren wir schon mit dem Hund in die Pampa. Leider ist mein Freund aber manchmal auch dazu zu bequem. Hauptproblem ist die Beschäftigung in der Woche. Er hatte auch mal jemanden, der immer mal mit dem Hund eine Runde gedreht hat. Das war wohl eine junge Frau. Naja, ich nehme mal an sie dachte eher, sie kommt über den Hund ans Herrchen. Jedenfalls ist sie nicht mehr da.
Ok, ich glaub ich werde meinem Freund nochmal ins Gewissen reden (Ohje, ich weiß schon jetzt, er wird bockig reagieren).
Danke für dein Verständnis.

Beitrag von in rot 13.02.06 - 20:38 Uhr

Ein Hund im Zwinger halten find ich genauso zum :-% ,
da wundern wir uns warum so viele Hunde so bös sind!

Beitrag von Tom 13.02.06 - 20:50 Uhr

Tipps zur Anschaffung eines Hundes

Wer sich für die Anschaffung eines Hundes entschließt, sollte zunächst die eigenen Lebensumstände prüfen und sicherstellen, dass einige Voraussetzungen innerhalb des Wohnumfeldes gegeben sind:
Dem Hund kann genügend Zeit (für Spaziergänge, Pflege, Erziehung etc.) gewidmet werden.
Die Anschaffung und Haltung des Hundes lässt sich mit den beruflichen Gegebenheiten vereinbaren.
Die Familie bzw. das familiäre Umfeld ist mit der Anschaffung eines Hund einverstanden.
Der Mietvertrag lässt eine Anschaffung zu.
Die Haltung des Hundes wird nicht durch Urlaubsplanungen beeinträchtigt.
Die Anschaffung eines Hundes verursacht erhebliche Kosten, die getragen werden müssen:

- Hundesteuer
- Haftpflichtversicherung
- Tierarztkosten
- Fütterung und Pflege

Hunde haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von zehn Jahren und mehr - die Entscheidung sich einen Hund anzuschaffen hat daher Auswirkungen auf einen langen Lebensabschnitt.

mal abgesehen von allem hier.
ich persönlich halte nichts davon Hund und Kind zusammenzubringen.
wenn der Hund jetzt schon einmal versucht hat nach deinem Kind zu schnappen wird er es auch wieder tun!!

Tiere sind unberechenbahr.Auch wenn die Leute immer sagen:"ach der tut doch nichts".

Ich möchte hier nur mal ein Beispiel von vielen nennen.
Das der 38-Jährigen Französin.
und es war ihr eigner Hund.
http://www.zeit.de/online/2006/06/gesichtstransplantation

Beitrag von anjali83 13.02.06 - 20:45 Uhr

Also für mich gehört ihr beide in den Zwinger.. Du für deine Einstellung den Hund in einen Zwinger zu stecken und dein Freund für seine Art einen Hund zu halten..

Der Hund gehört in ein Artgerechtes zu Hause.. Ein Weimaraner in einem Zwinger... #schock

Meine Meinung dazu: Sucht dem Hund ein artgerechtes zu Hause und dann schafft euch nie wieder ein Tier an...

:-[ ich kann nicht glauben was ich hier lese.. echt... Da könnt ich echt ausfallend werden bei so etwas...

Beitrag von wau wau 13.02.06 - 20:59 Uhr

nun macht sie doch nicht so an. sie hat den hund nicht großgezogen! sie ist mutter eines kindes und muss in erster linie verantwortung dafür tragen,dass ihrem kind kein leid zugefügt wird.
vielleicht hat sie auch keine erfahrung mit hunden und steht dem ganzen jetzt so ratlos gegenüber, weil sie gar nicht weiß, wie sie aus dem verzogenen hund einen familienhund machen soll. zwinger ist natürlich keine lösung. vielleicht solltet ihr euch ein anderes haus suchen, wo der vermieter keine zwingerhaltung anordnet. mit angemessenem grundstück, wo ihr vielleicht ein stück grundstück abteilen könnt, für den hund. ist das kind drin, kann der hund auf dem ganzen grundstück laufen. ist das kind draußen, wird er in einen anderen teil des gartens "gesperrt". so handhabe ich das auch. ich würde niemals ob schoßhund oder kampfhund, kind und hund alleine lassen! und so schnell kannst du gar nicht gucken, wie der hund zubeißen kann. du steckst in dem tier nicht drin. wenn meinen kindern in den sinn kommt, rauszugehen, während ich vielleicht gerade kochen muss, will ich meinen kindern nicht den spass verderben, also geht der hund in seinen abgeteilten teil des gartens.
parallel dazu solltet ihr euch eine gute hundeschule suchen, wo der hund professionell wieder "hergestellt" wird. aber ich denke, dir wird die unterstützung deines freundes fehlen. so wie du schreibst über ihn, hört es sich an, als wenn so weitermachen will.




Beitrag von einfachratlos 13.02.06 - 21:12 Uhr

Danke erstmal für deine Antwort. Ich kann die erhitzten Gemüter verstehen. Die Zwingerunterbringung bezog sich für mich lediglich auf die Nacht. Bisher ist es so, dass wir den Hund nachts in einem Zimmer einschließen, damit er, falls mein Kind mal rauskommt (kann schon mal vorkommen) nicht gleich gefressen wird. Es macht für mich also erstmal keinen Unterschied, ober der Hund die Nacht draußen verbringt (und ich mal unbesorgt schlafen kann) oder drinnen (und ich ständig Angst um mein Kind haben muss).
Sorry, aber an meinem 4-jährigen Sohn hänge ich nun doch mehr als dem Hund.
Das man an der Situation tagsüber etwas ändern muss, ist mir schon klar. Sonst würde ich hier nicht schreiben. Nur habe ich die Befürchtung, dass mein Freund einfach nicht dazu in der Lage ist, deshalb natürlich der Gedanke, dass der Hund woanders besser aufgehoben wäre.
Ich für meinen Teil gehe von 8:00-16:45 Uhr arbeiten, habe mein Kind, den Haushalt und eine Perserkatze, die auch entsprechende Pflege braucht. Um die sich mein Freund übrigens auch nicht kümmern muss.
Macht mich jetzt bitte nicht für den Hund (er gehört nicht mir) und für den Fehler meines Freundes, der ihn für seine Ex gekauft hat, verantwortlich.
Wenn ich die Zeit für einen Hund hätte, hätte ich selber einen. Aber die Zeit habe ich nicht, ergo ich laß es.
Das mein Freund leider nicht soweit gedacht hat, ist bedauerlich aber nicht zu ändern.

Beitrag von kerstinmitlea 13.02.06 - 21:23 Uhr

Dann würde ich einfach Deinem Freund sagen: ICH bin nicht für den Hund verantwortlich und werde mich NICHT drum kümmern! Sieh zu wie Du das machst, und fertig! Und dann würde ich ihm auch sagen wie beschissen das von ihm ist den Hund so zu halten.


Beitrag von juniorette 14.02.06 - 08:56 Uhr

"Macht mich jetzt bitte nicht für den Hund (er gehört nicht mir) und für den Fehler meines Freundes, der ihn für seine Ex gekauft hat, verantwortlich. "

Würde ich persönlich nie machen - ABER sobald du mit deinem Freund zusammenziehst, bist du genauso für den Hund verantwortlich wie er. Auch für seine Fehler.
Wenn dein Freund ein eigenes Kind hätte, das total unerzogen wäre, könntest du gegenüber Außenstehenden nach eurem Zusammenziehen auch nicht sagen "Daß dieses Kind so unerzogen ist, liegt an meinem Freund und nicht an mir, und da mische ich ich nicht ein."

Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie man als alleinerziehende Mutter eines kleinen Kindes nur in Erwägung ziehen kann, mit einem Mann zusammenzuziehen, der einen unberechenbaren Hund hat (ich kann mir schon nicht vorstellen, mich in so einen Mann zu verlieben, aber das ist wohl ein anderes Thema)

Mein Rat wäre: auf gar keinen Fall mit deinem Freund zusammenziehen, solange der Hund noch da ist.

LG,
Juniorette

Beitrag von sohvi 13.02.06 - 21:05 Uhr

Hi,
alles "nette" Ratschläge, die du hier bekommen hast aber helfen tun die dir vermutlich weniger.

Ich würde Bedingungen stellen, bevor ich mit dem Mann UND (!) dem Hund zusammen ziehe.

1. und zwar ganz dringend: Hunderziehung. Ein Hund in dieser Größe braucht das, um überhaupt mit ihm zusammen leben zu können.

2. auch ganz dringend: mehr Bewegung und Beschäftigung mit dem Hund. Und zwar nicht nur dem Hunde zuliebe sondern mindestens genauso euch zuliebe. Ein Jagdhund kann nur ausgeglichen und zufrieden sein, wenn er entsprechend seiner Bestimmung und seines Wesens "arbeiten" darf.

3. Erst wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind, wird darüber nachgedacht, zusammen zu ziehen und zwar in ein Haus in dem der Hund NICHT!!! im Zwinger gehalten wird. Zwingerhaltung ist niemals artgerecht!

Übrigens - wenn ein Hund gut und richtig erzogen ist, dann ist er eine Bereicherung auch für dein Kind.

Alles Gute
Sohvi

Beitrag von einfachratlos 13.02.06 - 21:23 Uhr

Danke für deine Antwort. Wie ich schon einer anderen userin geschrieben habe, bezog sich die Zwingerhaltung nur für die Nacht. Bisher ist es so, dass der Hund nachts in ein Zimmer gesperrt wird, weil ich Angst habe, dass mein Kleiner rauskommt und "gefressen" wird. Insofern macht es für mich keinen Unterschied, ob er die Nacht! in einem Zwinger schläft oder in einem Zimmer.
Man hat mich da wohl falsch verstanden. Ich würde nicht die fehlende Bewegung des Hundes kritisieren und ihn dann den ganzen Tag in einen Zwinger sperren wollen. Mein Freund würde ihn ja tagsüber weiterhin mitnehmen.
Ich liebe Tiere und ich weiß, wie eine artgerechte Haltung auszusehen hat, deswegen verurteile ich auch das Verhalten meines Freundes. Es ist nur halt schwierig mit ihm über diesen Punkt zu reden. Wer läßt sich auch gern Fehler unter die Nase reiben.
Ich hoffe ja wirklich, dass er mehr Zeit in den Hund investiert. Leider hatte er mir darauf schonmal geantwortet:Was soll ich denn machen? Dann müßte ich einen auf arbeitslos machen." Solche Anworten sind nunmal nicht ermutigend.
Aber vielen Dank, für dein Verständnis.

Beitrag von sohvi 14.02.06 - 08:38 Uhr

Hi,
wenn der Hund tagsüber und abends bis zum Schlafengehen mit "seinem Rudel" zusammen sein kann, dann ist gegen die Nacht im Zwinger sicher nichts einzuwenden.

Wenn man einem Tier absolut nicht mehr gerecht werden kann (wobei ich das bei deinem Freund nicht so ganz verstehe), dann ist es vielleicht wirklich das Beste, man sucht nach einem Zuhause, bei dem mehr auf die Bedürfnisse des Tieres eingegangen wird.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei Lösung deines Problemes.

Lieben Gruß
Sohvi

Beitrag von bluehorizon6 14.02.06 - 08:52 Uhr

Lass mich die Antwort als sehr einfach bezeichnen.

Wenn der Hund dir ein unüberwindbares Hindernis ist, wird dein Freund auf kurz oder lang zweitrangig werden.

An deiner Stelle würde ich mir überlegen ob ich meine Leben damit verbringen möchte mich über etwas zu ärgern das ich ändern kann.

Hund und Freund, oder Ruhe im Haus.

Was willst du? Kompromisse schließen oder erkennen das deine Grenzen überschritten sind und keine Kompromisse machen kannst.

Die Antwort steht überdeutlich in deinen Zeilen. Sag ihm das es für dich keine Alternativen und Kompromisse gibt. Es geht halt nicht mit dem Hund. Es wird sich zeigen wie er reagiert. Mit Erpressung hat das übrigens nichts zu tun. In diesem Fall sind deine Toleranzen ausgereizt.

Du kannst meines Erachtens nur entscheiden, aber kaum verhandeln.

BlueH6