augenflimmern/sehstörungen- wer kennt das?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von juleska 16.02.06 - 10:56 Uhr

hallo, die suche bei urbia ist grad nicht aktiv, deshalb frag ich mal direkt.steht ja auch schon oben. ich bin 36 ssw und hatte das vor der schwangerschaft zwar auch schon mal aber super seltenst. jetzt wars mo so und jetzt schon wieder. mach mich grad n bisschen verrückt damit..#augen also , falls das jemand kennt, es ist so als wenn du fussel vorm auge hast die flimmern und dadurch kann man dann nicht mehr alles sehen, gibt dann so blinde flecken.kennt das jemand? bin für jede antwort dankbar
#danke jule

Beitrag von schmide 16.02.06 - 10:58 Uhr

Hi,

auf deiner Stelle würde ich unbedingt einen Arzt aussuchen., und je schneller, desto besser. Kann ein Anzeichen auf schwere Gestose (SS-Vergiftung) sein!!!

gruß schmide

Beitrag von maus_2000 16.02.06 - 11:10 Uhr

Hi Jula

Kann dir zwar keinen Ratschlag geben; habe das selbe Problem---> nur das ich erst am Anfang der SS bin (10.Woche)

Hab schon fast seit Beginn der Schwangerschaft immer wieder mal derbe Sehstörungen#schmoll

Trage sonst schon eine Brille da ich Kurzsichtig bin und seit ich schwanger bin ich es viel schlimmer geworden#schock

Habe auch gelesen das es so ab dem 7ten Monat "normal" sei bzw vorkommen könnte aber schon so früh#kratz

Bin mal sehr gespannt auf die Antworten#hicks


Lg Maus + Bebeli 10.SSW

Beitrag von cajamarca 16.02.06 - 11:16 Uhr

Hallo Jule

Ich hatte das bei meiner ersten Schwangerschaft, es war sehr lästig. Es fing jedes Mal an wie ein kleiner heller Fleck, der immer grösser wurde, sich wie ein Ring ausdehnte, und irgendwann aussen am Blickfeld wieder verschwand. So ähnlich wie das Flimmern das bei Migräneanfällen geschildert wird, nur ohne die Kopfschmerzen. Das Ganze dauerte ungefähr 20 Minuten und ich war sicher zehn Minuten davon so gut wie blind.

Ich habe es damals mit meinem Augenarzt abchecken lassen, und er sagte, das sei normal. Trotzdem, lass es ruhig mal kontrollieren.

LG Anke

Beitrag von kitty101 16.02.06 - 11:16 Uhr

Hi Jule,

ich hab das auch, und auch schon meinem FA gesagt. Der fand das aber gar nicht schlimm.

Pass mal auf, in welchen Situationen dir das passiert. Bei mir ist es eher, wenn ich mich bücke, schnell aufstehe oder mich hinknie.

Ich denke nicht, dass es was schlimmes ist, aber sprech halt deinen Arzt drauf an. Bei mir ist es wohl nix schlimmes.

LG,
Kitty + Ben (19 Monate) und Würmchen (29. SSW)

Beitrag von nudelmaus27 16.02.06 - 11:25 Uhr

Hey Jule,

muss dich mal näher befragen.

Wenn das anfängt und du deine z. B. Hände anschaust, hast du da Gefühl, dass die irgendwie komisch aussehen? Ist es vielleicht auch so, dass du zu Anfang einen kleineren Punkt nicht erkennen kannst und dies dann immer schlimmer wird (so das du z. B. an einer Uhr nur noch die Hälfte erkennst?). Kann es auch sein, dass es dann anfängt zu flimmern (so wie kleine flimmernde Dreiecke)? Und irgendwann nach einer 1/2 bis 1 Stunde ist der Spuk vorbei und du fühlst dich ziemlich ausgelaugt??? Kann auch sein das du dann leichte einseitige Kopfschmerzen bekommst?
Wenn alles genauso ist, kann dies auf Migräne mit Aura hindeuten, bei manchen geht sie in der #schwanger-schaft weg und bei manchen wie auch bei mir wurde sie extrem schlimmer (hatte immer aller drei Jahre mal einen Anfall, jetzt jede Woche #schock).
Damit du aber nicht in unnötige Panik verfällst solltest du vorsichtshalber deinen Arzt aufsuchen, schließlich sind wir hier alle keine Doc´s!!!

Ich hoffe ich konnte dir bissel helfen,
wäre schön wenn du dich nochmal meldest.

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von xcarinax 16.02.06 - 11:50 Uhr

Hallo!
Ich gehöre eigentlich nicht ins SS- Forum, habe eine 15 Monate Tochter bereits. Wieso ich Dir schreibe. Ich habe diese Symptome das erste mal vor 3 Jahren gehabt, nach einem mega stressigen 10 Stunden Arbeitstag, konnt enicht mehr schreiben etc. Jedenfalls wurde es von dem Tag an immer schlimmer mit dem Augenflimmern und das ich nur noch die Hälfte sehen konnte (nur auf einem Auge). Mittlerweile ist es dauerhaft und größer geworden. In der Mitte des Sichtfeldes ist bei mir alles ausgelöscht.. habe zahlreiche Untersuchungen , Cortison, Tabletten, sogar Psychotherapie übe rmich ergehen lassen, hat alles nichts gebracht.

Würde mich sehr darüber freuen, wenn Du mir genau schildern könntest, wie es bei Dir ist, was Du für Medikamente evtl. nimmst, was Dein Arzt dazu sagt, was es genau ist.... ich bin wirklich total hilflos mitterweile, habe mich zwar daran gewöhnt, aber würde gerne endlich Klarheit haben.

Bitte bitte antworte mir ;-)

carinarina@yahoo.de

LG Carina

Beitrag von nudelmaus27 16.02.06 - 12:32 Uhr

Hey Carina,

hmm dann kennst du bestimmt auch das damit zusammenhängende Phänomen mit den Sprachstörungen--> du willst was sagen und es kommt nur Mist raus #schmoll!

Ja also ich habe diese Geschichte seit meinen 14 Lebensjahr, quasi mit der Mens. kam auch die Migräne. Mit 20 ist das dann so richtig ausgebrochen eben auch mit der Aura. Es gab Jahre da lag ich 3-4 mal die Woche flach hatte unerträgliche Kopfschmerzen und wäre lieber tod umgefallen. Nachdem meine Psyche total im Eimer war bin ich beim Hausarzt gelandet, hatte 10mal Akkupunktur (furchtbar), diverse Physiotherapie bzw. Massagen und Sport, sollte 6 Woche zur Kur fahren, eine Luftdruckkammertherapie machen und letztendlich in eine Migräneklinik eingewiesen werden. Auch machte ich eine Psychotherapie (über 2 Jahre), da zur Migräne auch noch Panikattacken hinzukamen, die so schlimm wurden, dass ich nicht mal mehr allein vor die Haustür ging. Letztendlich hat mir diese Therapie sehr geholfen um zu erkennen, dass ich die Macht über die Krankheit habe und nicht die Krankheit über mich. Ich hatte dann eine neue Arbeit gefunden und von da an war es schlagartig besser. Da ich aber auch ein Büroheini :-p bin, bin ich halt oft verspannt was Spannungskopfschmerzen fördert und auch Migräne triggert! Wenn ich ganz schlimme Spannungskopfschmerzen habe (sind meist auch einseitig und kommen vom Genick) nehme ich Diclofenac von Ratiopharm, das hilft mir manchmal auch bei Migräneattacken! Ansonsten habe ich Paracetamol ausprobiert und Triptane aber meist wird einem davon nur total schwummrig und die helfen eh nur wenn man sie gleich am Anfang nimmt (wenn man früh so aufwacht, tja ist es eh zu spät). Und ich werf mir immer heiße Lappen auf die Gesichtshälfte, da schmerzt es nicht so doll #heul. Ach so ja Entspannung nach Jacobson habe ich auch noch gelernt, naja...
Ich würde dir empfehlen, dich an eine Klinik in deiner Stadt zu wenden, da gibt es immer Schmerzambulanzen und die werden dir ganz sicher weiterhelfen.
Wichtig ist, dass du einem Arzt vertraust und an dich glaubst und wie mein Arzt immer so schön sagte, mit Beginn der Wechseljahre ist alles weg. Naja hoffen wir mal, sind ja auch nur noch 15 - 20 Jahre (bei mir #augen).

Ich hoffe du bist noch nicht eingeschlafen #gaehn vor meinem langen Text...
wenn du Fragen hast frag ruhig, helfe gerne #hicks,
#liebdrueck, Nudelmaus

Beitrag von xcarinax 16.02.06 - 12:38 Uhr

Hallo!

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.. wenn ich das richtig lese, sind die Sehstörungen dann aber wieder weg, sobald der Migräneanfall vorbei ist, richtig?
Bei mir sind die Sehstörungen geblieben, war auch bei reichlich vielen verschiedenen Kliniken, Unikliniken... Schmerzambulanzen, MRT, Feinschicht-MRT etc. pp. und KEINER konnt emir bisher sagen, was das eigentlich Problem bei mir ist.. weil ich seit 3 Jahren (seit diesem einen Vorfall) nicht mehr unter Migräne gelitten habe. Man vermutet halt einen leichten Schlaganfall...
Ich bin mittlerweile wieder in der Lage, die ganze Sache neu ins Rollen zu bringen und nochmal von vorne zu beginnen.. ich habe zeitweise nämlich die Gedanken gehabt. mir das eine Auge komplett blind machen zulassen, da sich nun die beiden verschiedenen Bilder der Augen übereinander legen und um das weg zubekommen, muss ich mit dem einen Auge schielen, und kann dann klar sehen (einseitig).

Aus welcher Stadt kommst Du? In welcher Klinik warst DU, die Dir auch helfen konnte??

LG Carina

Beitrag von nudelmaus27 16.02.06 - 13:11 Uhr

Hallo nochmal,

genau du hast das richtig verstanden, nach spätestens einer Stunde sind alle Sachen wie Seh- / Sprechstörungen, Wahrnehmungsstörungen und Taubheitsgefühle wieder vorbei und dann geht es meist los mit grausigen einseitigen Kopfschmerzen die dann nochmals bis zu 72 Stunden anhalten #schock!

Ich komme aus Dresden, da ist eine super ausgestattete
Uniklinik, die eine Schmerzambulanz hat und auch eine große Klinik für Kopfgeschichten (alles was mit dem Gehirn zusammenhängt; Fachbegriff???).

Leider wurden bei mir in den ganzen Jahren auch vielen falsche Diagnosen gestellt, jeder denkt halt dies oder jenes könnte es sein, es hat fast 6 Jahre gedauert bis ich einen kompetenten Arzt gefunden habe, leider!

Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und hoffe für dich, dass dir jemand endlich sagt, was du wirklich hast. Denn das Schlimmste ist glaube ich immer die Ungewissheit!

#liebdrueck, Nudelmaus

Beitrag von xcarinax 16.02.06 - 13:15 Uhr

hallo nochmal,

ich werde bald wieder meine "ärzterunden" starten.. denn ich bekomme langsam panik, dass es irgendwann auf das gesunde auge überschlägt...
ich war bisher in den gesamten kliniken hie rin wuppertal, essen, düsseldorf, köln, krefeld.... mal sehen was sich noch so findet. meine familie, vor allem meine kleine tochter gibt mir ganz viel kraft dafür..

alles gute für dich in zukunft

lg carina

Beitrag von sternschnuppe99 16.02.06 - 12:47 Uhr

Hallo Jule,

ich hab das auch vor der Schwangerschaft schon hin und wieder mal gehabt (1-2 mal pro Jahr). Wenn dann das Flimmern aufgehört hat, habe ich Kopfschmerzen bekommen. Mal mehr mal weniger schlimm. Ich denke auch, dass es so eine Art Migräneanfall ist. Nachdem ich dann den Zusammenhang erkannt hatte, habe ich manchmal gleich beim Beginn der Kopfschmerzen eine leichte Schmerztablette genommen. Wenn man zu lange wartet, wirken Sie nicht mehr.

Vor zwei Tagen haben ich das Flimmern des erste Mal in der Schwangerschaft gehabt (26 SSW), war aber nicht so schlimm, weil es abends war und ich dann eh Schlafen gegangen bin. Da würde ich mich natürlich mit den Schmerztabletten auch etwas zurückhalten. so wie die anderen schreiben scheint das ja in der Schwangerschaft häufiger vorzukommen (wußte ich bis jetzt auch nicht), deshalb glaube ich auch nicht, dass es unmittelbaren Anlass zur Sorge gibt. Wenn es noch häufiger vorkommt würde ich aber trotzdem mal einen Arzt fragen.

LG
sternschnuppe

Beitrag von inwe73 16.02.06 - 13:09 Uhr

Hallo Jule!
Ich kenne das auch, habe es zwar in der Schwangerschaft noch nicht gehabt, aber hin und wieder davor. Meistens in Verbindung mit sehr niedrigem Blutdruck. Bei mir ist es so, als hätte ich in eine helle Lampe oder die Sonne geguckt - so ein Flimmern vor den Augen (schwer zu beschreiben). Wenn das Flimmern besser wird, bekomme ich meistens starke Kopfschmerzen - also denke ich, daß es bei mir eine Form von Migräne ist...

LG,
Kirsten

Beitrag von juleska 16.02.06 - 14:16 Uhr

so, erstmal vielen dank für die antworten..
war tatsächlich gerade beim arzt. hatte das nämlich diese woche schonmal. man sieht ja echt nur noch die hälfte,vor ein paar jahren hab ich ein komplettes 5 DM stück nicht gesehen!#schock und ja, ich hatte die letzten tage auch immer wieder mal so schöne einseitige hammerkopfschmerzen. aber warum ich euch das erzähle. mein arzt hat meinen blutdruck und eiweiss im urin nachgeschaut.- alles i.o.- dann noch blut abgenommen.er meinte das könnte halt auch ne ziemlich kurzfristig auftauchende erkrankung in der schwangerschaft sein, der man schon nachgehen sollte. und ansonsten, wenn das ausgeschlossen werden kann ist es wahrscheinlich auf den kreislauf zurückzuführen, der überlastet war, niedriger blutdruck..
schönen tag euch noch und danke nochmal!
jule