gemeinsames Konto bei verheirateten

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von mmmm 16.02.06 - 20:37 Uhr

hi,

Thema ist mir etwas unangengenehm deswegen in schwarz. Also mein Mann und ich haben getrennte Konten auf seines geht sein Gehalt ein auf meines nur das Kindergeld was ich auch im Monat für mich habe.
Von seinem Konto gehen auch alle Rechnungen ab Miete, Telefon usw.
Mich stört daran das ich über unsere Finanzen überhaupt keine Einblick habe fühle mich wie ein kleines Kind was Taschengeld bekommt. Weiss zum Teil noch nicht mal was wir alles an Rechnungen haben. Habe ihn darauf angesprochen er hat Angst wenn ich eine Vollmacht für sein Konot hätte das ich von seinem Konto was abheben könnte. Wie regelt ihr das bei euch? Hoffe auf viele Antworten. Wir sind seit knapp 2 Jahren verheiratet.

lg

Beitrag von mari_g 16.02.06 - 20:41 Uhr

Mein Mann hat schon als er zu mir gezogen ist Vollmacht über mein Konto gehabt und als wir geheiratet haben, haben wir ein gemeinsames Konto gemacht. Da geht alles Geld drauf und jeder hat Einblick in die Finanzen des anderen. Und keiner von uns holt einfach Geld ab ohne den anderen vorher zu fragen, nichteinmal wenn es sich nur um 5 € handelt. Es wird immer vorher gefragt.

Beitrag von cracker 17.02.06 - 15:41 Uhr

Hi
Das ist interessant. Meine Freundin, mit der ich jetzt 1 Monat zusammenwohne und mit der ich bald 1 Jahr zusammen bin, regt sich eben auf, dass sie mich für alles fragen soll. Sie will für Kurse, Kleider und sonstige Anschaffungen eben grad nicht fragen, sondern nur ausgeben. Grundsätzlich bin ich nicht der, der ständig gefragt werden will. Da ich aber weiss, dass ihre Ausgabenpraxis (Markenkleider, unnötiger Schnick-Schnack) über meinem Verständnis liegt, fällt mir das mit der globalen Vollmacht auf meine Konti schwer. Sie gibt mir einfach zu viel aus. Wie auch immer :-) C

Beitrag von anyca 17.02.06 - 17:41 Uhr

Wegen jedem Kleidungsstück einzeln fragen wollen würde ich auch nicht ... käme mir etwas doof vor, wenn ich meinem Partner begründen müßte, warum ich nun gerade ein türkisfarbenes T-Shirt oder ein Lavendelduschgel brauche. Aber mit einem Pauschalbetrag pro Monat auskommen muß schon drin sein!

Beitrag von angi05 16.02.06 - 20:56 Uhr

hallo!

das liebe thema geld...

wir sind jetzt 10 jahre verheiratet und hatten immer getrennte konten.
allersings habe ich auch immer gearbeitet.

ich weiß die pin von der karte meines mannes und er meine (für notfälle).
die monatlichen festen kosten teilen wir uns.

er weiß, wieviel ich auf dem konto habe und umgekehrt.

du solltest deinem mann nochmal erklären, dass es dir nicht darum geht, sein geld auszugeben.
vielleicht kannst du ihm ja vorschlagen,dass er sich mal in deine lage versetzt. er fände es sicher auch nicht lustig, so gar nicht zu wissen, woran er finanziell ist!
was ist denn, wenn er mal einen autounfall hat und nicht die geld -dinge regeln kann? darüber sollte er mal nachdenken!

evtl könnt ihr vereinbaren, dass er dir zumindest die konto-auszüge zeigt?

da hilft nur reden...

viel glück!




Beitrag von spider99999 16.02.06 - 21:43 Uhr

Wir haben nur mein Konto und da laufen beide Gehälter drauf und es gehen auch alle Belastungen ab. Mein Mann hat eine EC Karte von meinem Konto und muß mich nicht fragen oder mir sagen, daß er Geld abhebt, es ist ja auch sein Geld. Wenn es um Anschaffungen geht, wird das vorher besprochen. Das klappt super und bei uns gibt es nicht "mein" Geld oder "dein" Geld.
Gruß Kim

Beitrag von mymelody 16.02.06 - 22:17 Uhr

Hello!

Braucht Dir doch nicht peinlich sein...geht uns ja allen ähnlich!

Also wir haben seit der Hochzeit ein gemeinsames Konto, wo alles drauf geht, was reinkommt, und alles runter geht, was wir zahlen müssen.

Wenn ich Geld brauche - z.B. fürs Einkaufen - hebe ich welches ab. Seit unsere Tochter da ist, bin ich ganztags zuhause - verdiene also kein Geld. Komme mir zwar manchmal schon blöd vor, aber ich leiste ja auch meinen Teil ("ich leite ein erfolgreiches, kleines Familienunternehmen" ;-) ).

Wenn nur noch ein Partner arbeiten geht, sollte man das verdiente Geld schon als GEMEINSAMES Geld ansehen... Stell Dir vor, Dein Mann müsste eine Haushaltshilfe und Tagesmutter bezahlen, was meinst Du, was Du da einsparst :-)

Liebe Grüße von Jana

Beitrag von caro2404 16.02.06 - 22:29 Uhr

Also wir haben auch ein gemeinsames Konto. Da ich ja kaum verdiene, hätte sich ein Konto für mich gar nicht gelohnt.

Auch wenn mein Mann der Hauptverdiener ist, habe ich den Überblick über Rechnungen, etc. und was noch auf dem Konto drauf ist.

Es gibt kein "mein Geld"/"dein Geld". Es gibt nur "unser Geld". Schließlich leisten wir beide unseren Beitrag. Und über Dinge des täglichen Lebens brauchen wir uns nicht nach Erlaubnis zu fragen. Über größere Anschaffungen, wozu schon ein paar Schuhe für mich zählen, sprechen wir vorher. Außerdem sind wir beide vernünftig genug, das Geld nicht zum Fenster heraus zu werfen.

Sprich mit ihm und frage ihn, was er denkt. Gemeinschaftskonto ja/nein. Wie regelt ihr denn das mit den normalen Einkäufen? Macht er das? Ich denke in einer Ehe sollte man soviel Vertrauen haben, dass jeder Einblick in die Finanzen des anderen bekommt.

Caro

Beitrag von gh1954 16.02.06 - 22:47 Uhr

Bei uns war es so:

Nachdem das erste Kind da war, habe ich mich um alles gekümmert, die Finanzen, alles, was mit Behörden zu tun hat, die Steuererklärung etc.

Mein Mann hat mindestens 25 Jahre lang keinen Kontoauszug zu sehen bekommen, hat ihn auch nicht interessiert.

Ich kann das kaum glauben, dass bei so vielen jüngeren Leuten die Frauen so dumm gehalten werden bzw sich so dumm halten lassen.

>>> Mich stört daran das ich über unsere Finanzen überhaupt keine Einblick habe fühle mich wie ein kleines Kind was Taschengeld bekommt. <<<

Das hätte mich auch gestört und ich hätte mich dabei genauso gefühlt.

>>> er hat Angst wenn ich eine Vollmacht für sein Konot hätte das ich von seinem Konto was abheben könnte. <<<

Das ist doch wohl der Sinn einer Kontovollmacht #kratz

Teilt er dir Haushaltsgeld zu oder wie läuft das bei euch?

Gruß
geha

Beitrag von naddl310 17.02.06 - 00:53 Uhr

Hallo!
Mein Mann und ich kennen uns seid 01. Seid 04 sind wir verheiratet.
Er wollte ein gemeinsames Konto, ich nicht!
Ich beziehe Kindergeld und jetzt im Feb. habe ich zum letzten Mal Erziehungsgeld bekommen. Außerdem habe ich wieder einen 400 Euro Job in der Praxis, wo ich vorher gearbeitet habe.
Das ganze Geld sollte auf mein Konto gehen.
Ich hätte sonst gar keinen Überblick mehr. Ich weiß, was jeden Monat an Rg. zu überweisen ist oder meine Versicherungen.
Wenn seine noch dazu kämen, wäre ich überfragt. Ich kenne mich mit seinen Ausgaben nicht aus.
Klar, ich weiß, er bezahlt Miete, Alimente, Telefon und Strom, aber seine Verträge sind seine Sache, so wie meine Verträge meine Sache ist!!!
Wichtig ist, dass man sich darauf verlassen kann, dass der Partner seine Rg. überweist!!
Ich möchte weiterhin mein eigenes Konto. Habe keine Lust, meinen Mann zu fragen, ob ich mir mal 10 Euro zum Einkaufen ziehen darf.
So hab ich mein eigenes Konto und kann damit machen, was ich will.
Wenn er mal eine Überweisung nicht mehr zahlen kann, mache ich das von meinem Konto aus.
So ist doch etwas mehr Respekt vor dem Geld des Partners gewährt!!!
Ansonsten würde der Partner es doch als seines bezeichnen. Egal, von wem gerade Geld aufs Konto gekommen ist...
Gruß Naddl310#huepf#huepf#huepf

Beitrag von alberto 17.02.06 - 00:51 Uhr

Hallo,

alles andere als ein gemeinsames Konto bei einem Ehepaar finde ich unmöglich. In Geldfragen sollte es keine Geheimnisse voreinander geben.

Bei uns ist das so, ich bin Alleinverdiener, aber selbstverständlich haben wir ein gemeinsames Konto, meine Frau hat wie ich Scheckkarte und Kreditkarte und kann Geld ausgeben, wie immer sie möchte, solange es im Rahmen des Möglichen bleibt.

Natürlich sprechen wir größere Anschaffungen ab. Wo sollte das Problem sein?

LG Alberto

Beitrag von eifelsonne 17.02.06 - 07:39 Uhr

Bei so was kann ich nur den Kopf schütteln! In einer Beziehung leben aber keinen Überblick über die Finanzen haben und sich selbst mit einem Taschengeld abspeisen lassen.

Mein eigenes Konto würde ich niemals aufgeben, nie! Meine Ex-Frau hatte eine Karte mit PIN zu meinem Konto. Rumgezickt hat sie trotzdem und wollte Kohle auf ihr Konto, hat sie auch bekommen.

Würde ich mit meiner Freundin zusammen ziehen, stelle ich mir das so vor, dass zu Beginn eine Aufstellung gemacht wird über die fixen Kosten. Meinen Anteil bekommt sie überwiesen, variable Kosten schwingen sich ein oder werden wöchentlich geteilt. Das kann doch nicht so schwer sein, in einer Beziehung gleichberechtigt zu sein. Ich hätte keine Probleme damit, meiner Freundin meine Kohle anzuvertrauen!

Beitrag von smash79 17.02.06 - 08:33 Uhr

Hallo!

Ist witzig, gerade gestern abend hatten mein Freund und ich eine "Finanz-Sitzung" ;-) weil wir in ein paar Monaten zusammenziehen #huepf und wir festlegen wollten, wie es in Zukunft läuft.

Wir arbeiten jedoch beide 100% und unsere Lösung sieht so aus:

Jeder wird sein eigenes Lohnkonto behalten, einer zahlt die ganze Miete, der andere zahlt den gleichen Betrag auf ein Haushalts-Konto, wovon dann gelebt wird. Zusätzlich gibt es ein gemeinsames Sparkonto, auf das jeder jeden Monat einen fixen Betrag einzahlt. Dann gibt es noch ein gemeinsames Steuerkontro.

Vor ein paar Jahren war ich noch verheiratet, und haben beide 100% gearbeitet. Dann machten wir das so:

Wir lebten nur von seinem Lohn, bezahlten damit Rechnungen und alles andere, und mein Lohn ging komplett auf ein Sparkonto. Auf sein Konto hatten beide Zugriff, beide ne Karte. Das hat recht gut funktioniert und wir konnten super sparen. Bei der Scheidung haben wir dann einfach das ganze Vermögen durch zwei geteilt, und beide waren zufrieden.

In Deiner Situation würde ich das so machen:

Er zahlt pro Monat einen fixen Betrag auf ein Haushaltkonto (mit 2 Kreditkarten). Damit wird alles bezahlt, alle Rechnungen, davon wird voll gelebt. Beide haben auf dieses Konto Zugriff und somit die Einsicht, was genau abgeht, passiert.

Dann kommt pro Monat ein fixer Betrag auf ein Sparkonto. Sein Lohnkonto wird nur im Notfall angerührt, gilt als Reserve. Dann kann evl. noch ein Steuernkonto eingerichtet werden, damits beim Eintreffen der Steuern-Rechnung keine böse Überraschung gibt. Ich denke so könnt ihr am effizientesten sparen und habt die totale Übersicht.

Dass in einer Ehe nur einer die finanzielle Übersicht hat, finde ich falsch. Man ist schliesslich eine Gemeinschaft und daher finde ich sollte es dann kein "DEIN" und "MEIN" mehr geben, sondern nur noch ein "UNSER".

Wenn Du noch Fragen hast kannst Du mich gerne anmailen, hab mich ja mit diesem Thema in den letzten Tagen intensiv befasst ;-)

Viel #klee



Beitrag von benpaul6801 17.02.06 - 08:39 Uhr

hallo,
ne vollmacht ist ja wohl das mindeste.wenn ihm mal was passiert,und er ins krankenhaus muss,kannst du nicht mal geld bekommen??!!
wir haben auch getrennte konten.bei mir auch nur kindergeld,bei ihm der ganze rest.trotzdem haben wir beide online-banking,und können jeweils schauen,welche rechnung wann abgeht und so...ich bekam seine pin nummer ohne das ich danach fragte.wenn ich geld brauche,bekomme ich sein karte...verstehe nicht,wieso dein mann da so komisch drauf ist...aber bei meinem exmann war es genau wie bei dir...nach langem hin und her durfte ich mal seine auszüge holen,und siehe da-jeden monat abbuchungen für ein www-singleportal und sonstige kreditkartenbezahlungen für damenwäsche,die ich nicht bekam.:-%

daher die angst...war nur ein beispiel,aber vielleicht kauft dein mann ja auch ab und zu mal was,was du nicht unbedingt wissen sollst.für sein hobby oder so.
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von leiaorganza 17.02.06 - 09:08 Uhr

Hallo Hallo,

ich lebe mit meinem mann drei jahre zusammen und von diesem tag an hatten wir jeder ein eigenes konto und ein gemeinsames für miete etc... jetzt sind wir verheiratet und haben nur noch ein konto. jeder von uns weiß was auf unserem konto los ist. das ist wichtig, auch für den fall das einer mal krank ist etc. das der andere alle überweisungen tätigen kann. rede mit deinem mann! lg und viel erfolg leia

Beitrag von Ex-Frau 17.02.06 - 10:12 Uhr

Ich plädiere unbedingt für getrennte Konten!!!!!

Während meiner Ehe hatten wir ein gemeinsames Konto, wo beide Gehälter raufgingen. Wir haben allerdings auch beide immer Vollzeit gearbeitet. Es gab für jeden eine Geldkarte, aber mein Mann war der "Finanzminister". Ich hatte auch keinen Einblick, was auf dem Konto vor sich ging, was bezahlt wurde etc. Da ich wußte, der mein Mann es sich gern gut gehen ließ, war ich immer skeptisch und fragte ihn vorher immer, ob ich was abheben darf.

Das Ende vom Lied: Bei der Trennung eröffnete er mir, wir sind vollständig pleite. Sogar mein Gehalt des betreffendes Monats hat er noch einkassiert, weil ich es nicht so schnell schaffte, das noch umzuleiten. Ich stand dann da und mußte mit 150 Euro im Monat für mein Kind und mich auskommen. Gnädigerweise hat er wenigstens die Miete für den Monat noch bezahlt.

Heute bin ich Dank meines Ex, wie er auch, in der privaten Insolvenz. Das Konto lief noch weiter auf beide Namen und er machte in der Zeit kräftig weiter Schulden.:-[

Fazit: Ich lasse mir nie wieder im Leben die Verantwortung für mein Geld aus der Hand nehmen. Sollte ich je wieder mit irgendjemandem zusammenziehen, wird es drei Konten geben. Eines wo jeder anteilig die Lebenshaltungskosten einzahlt und zwei persönliche Konten. Und das gemeinsame Konto würde ich auch regelmäßig kontrollieren.

Wie heißt es so schön: "Bei Geld hört die Freundschaft auf." In der Liebe scheint es nicht anders zu sein, auch wenn ich da früher ganz anderer Meinung war. Manchmal muß FRAU eben erst gewaltig auf die Nase fallen, um das einzusehen.






Beitrag von anyca 17.02.06 - 10:12 Uhr

Wir haben in der Woche nach der Hochzeit ein gemeinsames Konto eingerichtet, auf das alle Einnahmen gehen und von dem die gemeinsamen Ausgaben bestritten werden.

Dann hat jeder noch ein privates Konto fürs "Taschengeld" - da kriegt aber jeder gleich viel!

Mir war das sehr wichtig, gerade weil ich Berichte wie Deinen hier schon sehr oft gelesen habe und mich auf gar keinen Fall in so einer Situation wiederfinden wollte.

Beitrag von janka 19.02.06 - 18:24 Uhr

hallo,

sowas finde ich immer schrecklich...ich bin eindeutig für gemeinsames konto!

meine nachbarin hat das auch so, sie ist zuhause, ihr männe arbeitet, sie bekommt das kindergeld auf ihr konto, er das gehalt auf seins. gestern hat er ihr geld gegeben, weil die jacke von der tochter kaput ging und sie ne neue kaufen musste...was sagts sie..:"ich überweise dir das am montag zurück!"...ich dachte ich spinne..*schrecklichsowas*..

wir sind seit 6 jahren zusammen, seit 5 jahren geht das geld auf mein konto, mein mann hatte vollmacht..als wir 2004 geheiratet haben, haben wir das endlich umändern können auf gemeinsames konto...unsere finanzen mache ich, schon aus dem grund, dass mein mann seemann ist und immer ca 5 monate weg ist...ein festes teil seines gehaltes gehts aufs konto, ca 200€ bleibt noch frei, für sein verbrauch an bord(internet, telefonkosten, wenn landgang ist usw)..wenn was übrig bleibt, bekomme ich das ende des monats aufs konto. unsere alle rechnungen gehen also am 15. ab und was übrig bleibt, damit wird frei verfügt- wenn mein mann da ist, sage ich am 15. bescheid, wieviel noch "übrig" ist und er sagt dann auch nur z.b.- heut hab ich so und so viel abgeholt...solange geld da ist, geben wir es auch aus, keiner von uns würde irgendwie "schimpfen", wenn der anderer geld ausgibt, wenn wir gemeinsam unterwegs sind, und jeder etwas an geld noch in der tasche hat, zahlt z.b. der, der es gerade passend hat(parkgeld oder so)....wie gesagt, solange was zum ausgeben da ist;)..wenn nix mehr da, wird auch nix ausgegeben....so einfach ist das.

ich könnte nicht anders, und solche sprüche, dass es "sein" geld ist, weil er das verdient(oder wie viele meine freundinnen-"mein mann hat das für unser kind gekauft, von seinem geld"- oooh, wie suuuper!!)...hm....es ist UNSER geld....von anfang an haben wir das so gesehen, auch wo wir noch beide gearbeitet haben, wurde zusammen gelegt, egal wer was verdient hat...er kanns auch nur deswegen verdienen, da ich zuhause bin....das beruht auf gegenseitigkeit- er kann so ein job machen, da ich für die kids da bin und somit verdient er geld und ich kann zuhause bleiben;)...

Beitrag von sonja31 19.02.06 - 18:55 Uhr

Hi,

mein Mann und ich sind seit 1 Jahr verheiratet. Wir haben auch schon davor zusammengelebt und jeweils von dem anderen Konto des Partners eine EC-Karte gehabt sowie die komplette Kontovollmacht.

Bei uns ist es so,dass die Bankgeschäfte komplett über mich abgewickelt werden. Wir sind momentan am Bauen und ich mache Online-Banking.

Mein Mann legt mir alles hin was abgewickelt werden muss und ich tue dann entweder von seinem oder meinem Konto überweisen.

Mein Mann frägt mich sogar manchmal nach seinem Kontostand weil er ihn selber nicht weiß :-)

Ich finde aber das ist in einer Ehe eigentlich normal, man sieht ja auch an den Kontoauszügen wo das Geld geblieben ist und vertrauen sollte man sich schon etwas.

Liebe Grüße
Sonja