Rückwärts Robben/allgemeine Unzufriedenheit

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Beitrag von 898 19.02.06 - 20:22 Uhr

Halli Hallo! Unser Sohn Nick-Luis ist jetzt ein bisl über 9 Monate. Er ist eigentlich ziemlich faul, will am liebsten nur beschäftigt werden und überhaupt nichts alleine machen.(weder spielen, noch seine Flasche halten) Seit ein paar Wochen robbt er, allerdings rückwärts. Die Krankengymnastin machte uns nun ein so schlechtes Gewissen, "er muss nun langsam mal vorwärts kommen, ..." und wir sollten doch solche Übungen machen - auf den Bauch legen und bisl an den Füßen schieben, damit er vorwärts kommt. Das Ende vom Lied sind seit 3 Tagen fast ununterbrochenes Schreien, #schrei Jammern sowohl bei den "Übungen" als auch sonst.(weil er sonst seltener auf dem Bauch lag) Und wir sind auch so ziemlich am Ende....#heullMuss man wirklich solche Übungen machen? Hat jemand Erfahrungen damit oder gibt sich das von alleine? Machen uns nun schon Gedanken weil unser Sohn - so wie wir - ziemlich unzufrieden sind. Danke und Grüße Ricci, Ronny und Nick-Luis

Beitrag von sunflower.1976 19.02.06 - 20:29 Uhr

Hallo!

Warum bist Du mit Eurem Sohn bei der Krankengymnastik?
In unserer Krabbelgruppe sind zwei Kinder neun Monate alt und robben nicht wirklich. Da war nie von Krankengymnastik die Rede. Mein Sohn robbt meit seinen 8 Monaten auch nur im Kreis auf dem Bauch.
Ich denke, alle Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Und so lange ein Kind nicht sehr weit "zurück" ist, sollte das doch im Rahmen sein. Ob da Übungen wirklich sein müssen..ich weiß nicht...
LG Silvia

Beitrag von 898 19.02.06 - 20:39 Uhr

Hi Silvia,

danke für deine Antwort! Mussten am Anfang, weil er den Kopf immer nur auf eine Seite gemacht hat dahin, damit er nicht deformiert wird. und seitdem hatte die dann immer irgendwas, jetzt muss er sich drehen, jetzt muss er robben usw. Unser Sohn läuft unheimlich gerne an unserer Hand. "oh nein" meinte die Gymnastin, das wird ja immer schlimmer, "sie machen sich das Leben immer schwerer". und bla bla. Ich weiß halt nur nicht ob wir uns dieses Gemache mit den Übungen wirklich so "hardcore" antun müssen.

Grüße Ricarda

Beitrag von sunflower.1976 19.02.06 - 20:51 Uhr

Die Sache mit dem Kopf kann ich nachvollziehen und auch, dass man in der ersten Zeit "danach" schaut, dass es nicht zu gravierenden "Verzögerungen" kommt. Aber dieses "jetzt muss er dieses und jenes können" finde ich übertrieben. Ich bin selber Ergotherapeutin und habe mal ein Praktikum in der Pädiatrie gemacht. Da wurde das nicht so "streng" gesehen. Klar, wenn wirklich Defizite oder die Tendenz, dass die allgemeine Entwicklung verlangsamt ist, ersichtlich waren, wurde eine entsprechende Theapie gemacht. Aber es wurde auch viel auf die Kompetenz des Kindes gesetzt und es war kein Drama, wenn etwas nicht 100%ig der Norm entsprach.
Wie sieht denn Dein KiA das Ganze?
Ich finde folgende Internet-Seite immer sehr hilfreich:
http://www.beebie.de/service/entwicklung/entwicklung.asp
Wenn mich jemand verrückt macht, dass mein Sohn etwas Bestimmtes können "muss", habe ich da schon oft gesehen, dass noch längst nicht alle Kinder diese bestimmte Fähigkeit haben muss.

LG Silvia

P.S. Sorry, dass es so lang geworden ist...

Beitrag von 898 26.02.06 - 17:17 Uhr

Hallo Silvia,

sorry jetzt erst. Wir waren letzen Montag erst beim Kinderarzt nachdem uns die Gymnastin verrückt gemacht hat. Er hat auf das Rezept geschrieben: statomotorischer Entwicklungsrückstand, beherrscht keine Bewegungsübergänge von einer Lage in die andere. Oje hab ich mir gedacht, dann sieht er also als Hauptproblem, dass er sich auch nicht von allein vom Rücken auf den Bauch und umgekehrt dreht (wenn dann passiert das mit dem umdrehen eher zufällig) Naja auf jeden Fall vielen Dank für den Tip mit der Internetseite. DIe Übungen machen wir noch von Zeit zu Zeit aber nicht so krass wie die es gesagt hat, und ich finde, er ist auch schon ein bisl wendiger geworden. Also dann danke nochmal! Grüße Ricarda

Beitrag von kirschcola 19.02.06 - 20:34 Uhr

Hallo,

also ich würde an deiner Stelle mein Kind nicht als faul bezeichnen. Es gibt keine faulen Babys, faul ist man erst später, z.B. chipsfressend auf der Couch!
Er entwickelt sich halt langsamer als manch andere Kinder, das ist aber nichts Schlimmes und hat für die geistige Entwicklung nichts zu bedeuten. Mach dir keine Sorgen,

lg
kischcola

Beitrag von kim_laura 19.02.06 - 22:54 Uhr

Hallo,

bei uns war es genauso. Lucas hat sich rückwärts durch die Wohnung geschoben, machte auch keine anstalten zu krabbeln. Nicht mal der Po kam hoch... und dann plötzlich am Nikolausi, waren Oma und Opa hier, und er ist zum Opa gekrabbelt, einfach so.
Lass ihm die Zeit, die er braucht. Wenn er soweit ist, macht er es von alleine...würde keine Übungen machen die euch nicht gefallen und den kleinen nur mies stimmen. So hätte ich erst recht keine Lust was zu lernen... spiel mal Schubkarre mit ihm, falls er mag? Oder krabbel ihm was vor...Lucas konnte erst mit 10 Monaten krabbeln und das von einem Tag auf den anderen... würde mir an deiner Stelle nicht so einen Kopf machen! #liebdrueck

Beitrag von 898 26.02.06 - 17:21 Uhr

Hallo,

vielen Dank für deinen Tip mit der Schubkarre, ich glaub das mag er. Mal schauen, ich hab mich jetzt schon ein bisl abgekühlt von dieser Gymnastikfrau und wir machen die Übungen nur noch so wie wir und unser Sohn es mag, und früher oder später passiert es dann bestimmt genauso wie bei euerm Sohn. Wir werden sehen, vielen vielen Dank für die netten Worte, hilft auf jeden Fall.

Viele Grüße Ricarda#danke