Gehfrei oder nicht und welche alternative!?

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Beitrag von ninny1985 21.02.06 - 23:06 Uhr

Hallo!
Mein Sohnemann ist 7 monate und ich bin am überlegen ihm ein gehfrei zu holen was haltet ihr davon?Ein türhopse habe ich ,aber da will er nicht so gern rein!In einem Gehfrei könnte ich mir schon vorstellen das er spass hat.Was meint ihr dazu??Was habt ihr sonst so für spielzeug für babys mit 7 Monaten?

Gruss
Nadine

Beitrag von barbara77 21.02.06 - 23:16 Uhr

Hallo!

Ich gehe jetzt mal davon aus Du kennst die diversen negativen Seiten eines Gehfrei? Also mögliche Haltungsschäden (Wirbelsäule), Zehenspitzengang, Verletzungsgefahr etc?
Alternativen: Laufstall mit ansprechendem Spielzeug, Krabbeldecke mit ansprechendem Spielzeug etc!

Grüße
Barbara

Beitrag von nine26 22.02.06 - 00:00 Uhr

Hallo.

Hast Recht das es beim Gehfrei eventuell zu diesen Dingen kommen kann,aber auch ein Laufstall ist nicht ungefährlich... ;-)

Nichts für Ungut.
Hinweisen sollte man schon darauf. #pro
Aber ich denke sie wird das schon gewußt haben.

Lieben Gruß,
Nine

#stern Julian (8), Sarah (5), Emilia Marie (7 Monate) #stern

Beitrag von barbara77 23.02.06 - 23:21 Uhr

Wärest Du vielleicht so nett mir zu erklären was am Laufstall gefährlich ist? Zur Erläuterung: Ich habe einen 6-eck-Laufstall ohne Höhenverstellung und Schlupfsprossen, der Stangenabstand ist TÜV-gerecht, wir benutzen eine Laufgittereinlage die an den Seiten 25cm hoch geht, es gibt nirgends etwas womit er sich strangulieren könnte, nichts wo er draufsteigen und obendrüber fallen könnte, nur altersgerechtes Spielzeug und er ist nie alleine in der Wohnung (Laufstall nutze ich wenn ich auf die Toilette gehe, mal kurz in die Küche muß, oder am PC arbeite und er dann bei mir sein will, steht direkt neben dem Schreibtisch)! So, und wo bitte besteht jetzt eine Gefahr die auch nur annähernd mit denen eines Gehfreis vergleichbar wäre? Die Einzige mir bekannte Gefahr an einem solchen Laufstall: Ein Kind kann sich beim Fallen den Kopf an den Stangen stoßen. Da diese aber rund sind, passiert da garantiert weniger als wenn ein Kind beim Krabbeln gegen eine Schrankkante rumst etc! Und das passiert jedem Krabbelkind täglich!
Sicher gibt es Laufställe/-einrichtungen die auch gefährlich sind, aber ein vernünftiger Laufstall ist NIE so gefährlich wie der Gehfrei!

Grüße
Barbara

Beitrag von ichclaudia 21.02.06 - 23:31 Uhr

Hallo Nadine,

also unser Sohn wollte grundsätzlich nicht auf der Spielwiese oder auch dem Laufstall sitzen und sich allein beschäftigen. Er wollte am liebsten immer, dass ich ihn an die Hände nehme. Denn an der Hand geführt, kann er bereits laufen ! Er liebt es die Wohnung zu erkunden und hat auf Spielwiese oder im Laufstall bereits nach einem Aufenthalt von 5 Minuten geschrieen wie am Spieß, so dass ich noch nciht einmal duschen konnte !

Eigentlich wollten wir keinen GEhfrei, wegen der negativen Aspekte, die man immer überall hört. Dann haben wir uns doch welche angeschaut und auch einen gekauft. Seither gibt es gar kein Gequengel mehr. Ich setze ihn rein und egal, wo ich hingehe, er kann mir folgen ! Er genießt es, sich frei zu bewegen. Da er jetzt aber seit 1 1/2 Wochen krabbelt, setze ich ihn nicht mehr so oft in den GEhfrei, sondern lasse ihn lieber durch dei Wohnung krabbeln !

Beobachte dein und Kind und versuche zu spüren, wie er sich am wohlsten fühlt...wenn die GEräte wirklich so gefährlich für ein Kind wären, hätte man sie da nicht längst aus dem Verkauf genommen ?? Damit sind die doch immer sehr schnell ! Unabhängig davon, sollte man das Kind natürlich nicht den ganzen TAg da rein setzen, sondern vielmehr, wenn man sich wirklich grad mal nciht optimal kümmern kann (z.B. für die Dauer des Duschens).

Liebe Grüße

Claudia

Beitrag von danny70 22.02.06 - 08:05 Uhr

Hallo Claudia,

wenn Du schon einen Geh-frei benutzt, dann bitte nicht während dem Duschen - das ist wohl der denkbar ungünstigste Moment ein Kind unbeobachtet in solch einem Gerät zu lassen.

Bitte unterschätze die Schnelligkeit der Kinder in den Dingern nicht, auch kommen sie an Dinge heran, die normal für sie noch unerreichbar wären von der Höhe!!

Ich kenne ein kleines Mädchen, das durch einen Geh-frei bzw. einen unbeobachteten Moment darin einen Schädelbasisbruch erlitten hat. Die Eltern berichten heute noch mit Entsetzen in den Augen davon - das Kind geht inzwischen in die 3. Klasse!! Bei einem 2. Kind würde diese Familie sicherlich den Laufstall wählen für die Dauer des Duschens.

Mein Sohn liegt immer vor der Duschwanne auf der Badematte. Meist friedlich spielend um sich schauend (ich hab das schon von anfang an gemacht, als er noch ganz ganz klein war) manchmal aber auch meckernd. Diese paar Minuten geht es auch mal mit meckern!

Ich persönlich finde es sehr schade, dass solche Geräte angschafft werden - einfach nur aus Bequemlichkeit bzw. der Ruhe zu liebe.

Liebe Grüße

Danny + Tim *19.09.06 - der ohne Geh-frei auskommen wird

Beitrag von nine26 21.02.06 - 23:56 Uhr

Hallöchen :-)

Meine Kinder haben alle einen Gehfrei gehabt,
b.z.w. hat meine Jüngste 7 Monate jetzt einen.

Bisher hat keiner der 3en irgendwelche Schäden davon getragen,eher im Gegenteil.

Ich kann mir solche "Nebenwirkungen" auch nur erklären,wenn die Kleinen zu lange in dem Gehfrei sitzen.

Bei meinen Kleinen ist es auch so,
dass sie nicht lange auf dem Bauch liegen mag/will.
Es wird ihr zu langweilig,egal was ich ihr zu spielen anbiete und sie hat rechtzeitig zu verstehen gegeben,dass es ihr im Gehfrei besser gefällt.
Zu dem ist sie da nicht den ganzen Tag drin.

Wir spielen häufiger auch so miteinander oder machen einige Übungen auf Mamas Beinen.

Im Großen und Ganzen hat sie also genügend Abwechslung in der Bewegung,
von daher habe ich auch keine Bedenken was das Gehfrei angeht.

Ich denke das es jede Mutter es selbst entscheiden muss,was sie für ihr Kind am besten hält.

Lieben Gruß,
Nine #sonne

Beitrag von blumenkind22 22.02.06 - 05:03 Uhr

Hallo,

lass es lieber....ich kann ueberhaupt nicht nachvollziehen, wieso man seinem Kind so ein sinnloses, gefaehrliches Ding kaufen sollte.... mach lieber die Wohnung kindersicher und lass Dein Kind krabbeln, wenn es soweit ist. In Canada sind gehfreis uebrigens verboten, d.h., sie duerfen weder verkauft werden noch darf dafuer Werbung gemacht werden.

http://www.kindersicherheit.de/html/lauflernhilfe.html


lg, Katja & Savannah (2) & Vivienne (24 Tage)

Beitrag von regeane 22.02.06 - 08:47 Uhr

Hi Katja!

Die sind in Kanada echt verboten? Wieder was Neues gelernt! Finde ich super! Sollte man generell untersagen, da die Dinger ja ungleich gefährlicher und schädlicher für die Kleinen sind/sein können, als so ziemlich alles andere frei erhältliche.
Ich habe als Baby oft (lt. meiner Mutter so ca. 1-2h pro Tag) im Gehfrei gesessen, da sie es damals nicht besser wußte und habe Rücken- sowie Knie- und Sprunggelenksprobleme, von denen der Arzt meint, sie könnten durchaus durch das Gehfrei stark begünstigt worden sein. Es ist keine Veranlagung und auch durch Sport, langes Sitzen etc. können sie laut ihm nicht gekommen sein. Allerdings traten sie erst nach und nach ab der Pubertät auf.

Verschonen wir unsere Zwergerl lieber! Meine Maus schaut mir beim Duschen super gern von der decke vor der Wanne aus zu ;-)

Liebe Grüße,
Regeane mit Ronja (*30.10.2005)

Beitrag von buzzfuzz 22.02.06 - 05:39 Uhr

hallo


also meine tochter heute 4jahre alt hatte mit 8monaten ein gehfrei und war total begeistert.sass aber nicht oft darin weil ich wollte das sie krabbelt und so die welt erkundschaftet.

jannick heute 2jahre und 4monate alt hatte mit 7monaten ein gehfrei als er alleine sitzen konnte.
er war viel darin also 1std am tag und abends eine halbe std.und er war begeisert.allerdings habe ich ihn mit 9monaten nicht mehr rein gesetzt weil er so schnell damit war das ich angst hatte das er halt vor etwas fahren könnte und sich dann weh tut.

leonie ist erst 13 wochen und ich denke ich werde schauen wie sie sich entwickelt.dnn sie spielt zur zeit viel auf der decke mit einen spielbogen dran.sie liegt da mind.2std ohne zu meckern und spielt.ich denke bei ihr werde ich kein gehfrei brauchen.


aber jeder entscheidet ja eh anders für sein kind.

aber mal ehrlich wenn diese gehfreie verboten oder gefährlich wäre,dann würde man sie niergends mer kaufen können.aber jdes gute kinder-babyfachgeschäft führt auch diese gehfreie....

Beitrag von krokolady 22.02.06 - 07:07 Uhr

Kimberly ist nun mein 5.Kind....und alle 5 sassen im Gehfrei.
Keins meiner Kids hat irgendwelche Probs wegen Haltungsschäden oder mit dem Rücken oder so.

Logisch sollten da keine 5 Stunden am Tag drin verbracht werden.......mal ne halbe Stunde halte ich persönlich für ok.

Beitrag von schkodeli 22.02.06 - 07:32 Uhr

hallo!

die dinger sind absolut unnötig! und schädlich dazu, deshalb auch in diversen ländern verboten!

google mal unter bspw. www.physio.de oder www.kindersicherheit.de

muss nicht schaden, kann aber! und wenn, dann bereut man das dann!

liebe grüsse
brige

Beitrag von schkodeli 22.02.06 - 07:34 Uhr

ich nochmals! hier noch etwas aus www.kindersicherheit.de

Keine gute Idee: „Babywalker“ als Weihnachtsgeschenk

Bonn. Lauflernhilfen gefährden Kleinkinder mehr, als dass sie ihnen nützen. Die unter den Namen „Gehfrei“, „Babywalker“, „Lauflernschule“ oder „Lauflernhilfe“ im Handel erhältlichen Geräte können Unfälle verursachen, bei denen Kinder zum Teil schwere Kopfverletzungen erleiden. Darauf weisen die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ (BAG) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJD) hin. Ihr Rat: Hände weg von Lauflernhilfen als Weihnachtsgeschenk!

„Eltern und Großeltern, die glauben, sie tun ihrem Nachwuchs etwas Gutes, wenn sie ihnen derartige Geräte schenken, täuschen sich“, betont Dr. Jörg Schriever vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, „jedes Kind lernt laufen. Dazu benötigt es seine ganz persönliche, individuelle motorische Entwicklungszeit. Der Glaube, die Bewegungsentwicklung durch die fälschlicherweise so genannten Lauflernhilfen zu fördern oder zu beschleunigen, ist ein Irrtum. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Lauflernschulen Vorteile bieten. Im Gegenteil, der „Gehfrei“ ist das gefährlichste Verwahrgerät im Säuglingsalter“.

Untersuchungen der Stiftung Warentest zufolge wird etwa die Hälfte der Kleinkinder ab dem Alter von sechs Monaten die geräderten Plastikgestelle gesetzt, in denen sie sich halb sitzend strampelnd fortbewegen können und dabei kurzfristig Geschwindigkeiten von bis zu zehn km/h erreichen. Die netten gut ausgestatteten Geräte mit Spielbrett, Rassel und Figuren behindern eher die motorische altersentsprechende Entwicklung der Kleinen. „Sie bieten ihnen Bewegungsmöglichkeiten, die zwar ihren Bewegungsradius erweitern, aber natürliche Bewegungsabläufe stark einschränken“, weiß BAG Geschäftsführerin Martina Abel. Außerdem unterschätzen erwachsene Aufsichtspersonen mögliche Gefahrenquellen, die durch den erweiterten Spielraum der Kleinkinder entstehen.

6000 Unfälle pro Jahr

Nach Angaben des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte erleiden etwa 6000 Kinder pro Jahr einen Unfall, der auf das Konto der Babywalker geht. Kopfverletzungen - von Schürfwunden bis zu Schädelbrüchen - sind dabei die häufigste Verletzungsart. Oft stürzen die Kleinen mitsamt Lauflernhilfe über Türschwellen oder sogar Treppen hinunter. In anderen Fällen erleiden sie Verbrühungen, da sie durch die größere Reichweite im Babywalker Tassen oder Schüsseln mit heißer Flüssigkeit vom Tisch herunter reißen. Auch Fälle von Vergiftungen sind dokumentiert, bei denen Kinder über die Lauflernhilfe mit Medikamenten oder Zigaretten in Kontakt kamen.

Insgesamt, so die BAG, stellen die Lauflernhilfen für Kleinkinder eine der häufigsten Unfallursachen im elterlichen Heim dar. „Jeder dieser Unfälle wäre vermeidbar“, betont Abel. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen aus dem In- und Ausland kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Geräte nicht als sicher einzustufen sind. Zwar gibt es seit 2001 eine europäische Norm (DIN EN 1273), die der technischen Sicherheit der Geräte dient, doch reicht dies nach Ansicht der BAG nicht aus. Das Gefährdungspotenzial liegt jenseits technischer Funktionssicherheit. In Kanada hat der Gesetzgeber dies bereits erkannt. Dort ist der Verkauf von Lauflernhilfen seit Anfang 2004 landesweit verboten.


Beitrag von sarah0907 22.02.06 - 07:37 Uhr

hallo Ninny
mein Luca sass mit 6monaten im gehfrei , sowie alle 4kids meiner ma
keiner von uns hat schäden
im gegenteil konnten alle früh laufen
fand das gehfrei ganz toll , habs auch net als gefahr angesehen
und wohnen auch in 3 etagen haus

Man muss halt nur alle gefahren beseitigen dann kann es auch keine gefahr sein

Lg sarah

Beitrag von silkew1976 22.02.06 - 08:02 Uhr

Hallo!

Wir hatten auch so ein wahnsinnig gefährliches Gehfrei und unser Sohn hat es geliebt! Haltungsschäden hat er keine, Laufen konnte er mit 10 Monaten, motorisch ist er überdurchschnittlich weit entwickelt, er läuft nicht auf Zehenspitzen, was soll ich sagen, wir haben keine negativen Erfahrungen damit gemacht.
Wer sein Kind allerdings 10 Stunden am Tag darin sitzen lässt ist selber Schuld. Unbeaufsichtigt sollte man es natürlich auch nicht lassen, das steht aber auch bei jedem Din üblichen Hochstuhl dabei.

Dann möchte ich noch eine Stelle zitieren:
Nach Angaben des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte erleiden etwa 6000 Kinder pro Jahr einen Unfall, der auf das Konto der Babywalker geht. Kopfverletzungen - von Schürfwunden bis zu Schädelbrüchen - sind dabei die häufigste Verletzungsart. Oft stürzen die Kleinen mitsamt Lauflernhilfe über Türschwellen oder sogar Treppen hinunter. In anderen Fällen erleiden sie Verbrühungen, da sie durch die größere Reichweite im Babywalker Tassen oder Schüsseln mit heißer Flüssigkeit vom Tisch herunter reißen. Auch Fälle von Vergiftungen sind dokumentiert, bei denen Kinder über die Lauflernhilfe mit Medikamenten oder Zigaretten in Kontakt kamen.

Meine Meinung dazu:
Gefährliche Türschwellen und vor allem Treppen müssen mit einem Tür- bzw. Treppenschutzgitter abgesichert sein. Das braucht man auch wenn die Kleinen krabbeln. Wer so etwas nicht hat, ist in meinen Augen fahrlässig!
Wer Gefäße mit heißem Inhalt an den Rand eines tisches oder Arbeitsplatte stellt, ist auch fahrlässig. Spätestens wenn die Kleinen Laufen, muß man die Sachen auch wegstellen oder so platzieren dass die Kid´s nicht drankommen. Warum also sollte man das nicht schon machen, wenn die kleinen Würmer im Gehfrei sitzen. Das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand.
Und Medikamente und Zigaretten gehören sowieso nicht auf den Tisch oder in einen Küchen- oder Badunterschrank wo sie für Kinder zugänglich sind.

All das sind Dinge die eine "normale fürsorgliche Mama" mit gesundem Menschenverstand beachtet!!!!! Und da ist es egal ob man ein Gehfrei hat oder nicht!!!!

Das ist meine Meinung!

viele Grüße
Silke + Steven (16Monate)

Beitrag von ximaer 22.02.06 - 09:31 Uhr

Na, wenn ich den Thread so lese, bin ich ja ganz beruhigt, dass viele, viele Stellen von Physiotherapeuten und Orthopäden sicher sind für die nächsten Jahrzehnte. Drum werde ich meinen Kinder raten, wenn sie einen sicheren Arbeitsplatz haben wollen, sich in diese Berufsrichtung zu orientieren.
;-)

Nur, wie muss ein Gesundheitssystem aussehen, das das alles bezahlen kann? Damit eine Solidargemeinschaft funktioniert, muss ja auch vorsorglich auf bekannte Risiken verzichtet werden - was ja offensichtlich nicht der Fall ist.

Suse

Beitrag von orcanamu 22.02.06 - 11:18 Uhr

Ich bin ehrlich schockiert! Da gibt es diese Gehfreis, die in anderen Ländern schon lange verboten sind, überall wird auf die Gefahren hingewiesen und hier heißt es nur "Meine Kinder haben es auch gut vertragen!"

Es gibt auch viele Leute, die fahren SEIT JAHREN nicht angeschnallt - denen ist NOCH NIE was passiert!
Es gibt Reiter, die hatten NOCH NIE einen Helm auf! Denen ist NIE was passiert!
Es fahren Dutzende von Teenies auf frisierten Moped durch die Gegend in kurzen Hosen ohne Führerschein oder Helm - NIX PASSIERT!

Und warum machen sich dann alle so verrückt in der Schwangerschaft? VU, US, Doppler, Fruchtwasseruntersuchung, Stillen ja/nein, Rauchen aufhören ("Mein Kind kam in die Nähe einer Zigarette, stirbt es jetzt?"), "Ohne Helm lass ich den nicht Fahrrad fahren".....

Aber dann ab in den Gehfrei, hat noch keinem Kind geschadet!

Liebe Nadine,

bitte kaufe Deinem Sohn keinen Gehfrei! Mag sein, dass er eins jener Kinder ist, denen nichts passiert, die keine Fehlstellung der Füsse haben, Rückenschädigungen oder die "einfach" böse Unfälle mit diesem Plastikmist haben. Aber ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen: WENN Dein Sohn beispielsweise schiefe Füsse oder einen schiefen Rücken bekommt - davon hat er ein Leben lang!

Wenn er schon krabbeln kann, lass ihn einfach krabbeln, kauf z.B. so eine Krabbelrolle (aufblasbares Teil mit Klingeling drin ;-) ), lass ihn mit Bällen spielen und hinterher krabbeln, oder ein Krabbelspaß-Winnie Puh, wo er hinterher krabbeln kann, kleine Autos oder Züge mit Batterien, die langsam durch die Gegend fahren, Krabbeldecke, Mobiles, Bücher, Squish, Holzpyramiden, irgendwelche kleinen Klaviere, wo man auf Tasten drückt und es kommt Musik raus, Kuscheltiere mit Glöckchen, Bücher mit Musik- oder Tierstimmentasten zum Drücken, Luftballons mit ein bißchen Reis gefüllt, Dosen mit Maiskörnern...... :-) Und wenn er körperlich so weit ist, dann stellt er sich von alleine Hin, zieht sich am Stuhl oder Tisch oder Deiner Hand hoch und lernt Laufen. :-)

Herzliche Grüße
Simone

Beitrag von nine26 22.02.06 - 19:34 Uhr

Hallöchen nochmals...

Ich verstehe von einigen die Aufregung nicht.
Es gibt unterschiedliche Meinungen deswegen.
Ist wie das mit dem Impfen,wie der berühmte Klaps auf dem Po,u.a.

Es stimmt schon das Unfälle geschehen,
aber wie schon einige hier schrieben,
sind WIR die Erwachsenen und haben dafür Sorge zu tragen dass Unseren Zwergen nichts gefährlich werden kann.

Und wie auch schon vorher geschrieben wurde,
wenn man sein Kind mehrere Stunden im Gehfrei sitzen lässt,sollte man sich über spätere Schäden nicht wundern.

Die Kleine meiner Freundin ist auch mit ihrem Gehfrei die Treppen runter gestürzt.
Es war ein großer Schock,
aber sie hat es ohne einen Schaden überstanden
(Gott sei Dank).
Der Fehler lag bei den Eltern.
Sie hatten kein Schutzgitter vor den Treppen.

Ich finde auch nicht das es was mit Faulheit der Eltern zu tun hat.

Das Gehfrei war bei Uns eine von vielen Anschaffungen.
Wir haben einen Wipper,eine Elektronische Babyschaukel,Krabbeldecken,Spieluhren,Spielzeug,u.a.
Wir wollten aber auch einfach das Unsere Kleine mehr Abwechslung hat.

Unsere Kleine ist jetzt soweit dass sie sich mit dem Gehfrei bewegen,laufen kann und diese Freiheit haben zu können,genießt sie auch.
Sie sitzt manchmal einfach nur mal in ihrem Gehfrei
und spielt mit ihren Sachen.

Na klar ist es mal herrlich,
wenn sie sich ein paar Minuten allein beschäftigen kann.
Finde ich auch sehr wichtig.

Soll aber nicht heißen,das ich mich nicht mit meinem Kind beschäftige,das tue ich meistens und den ganzen Tag.

Wir alle toben mit ihr,spielen mit ihr,Kuscheln mit ihr,machen all das was Wir ohne Gehfrei auch machen würden. #liebdrueck

Also ist das von wegen Ruhe haben und Faulheit totaler Quatsch... #augen

In diesem Sinne,
Nine #sonne

( die nicht allzu viel von Statistiken hält )