Bericht über meine gestrige Nackenfaltenmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von arven31 24.02.06 - 10:03 Uhr

Hallo,

wollte nur mal kurz über meine gestrige NFM berichten.

Ich bin 31 Jahre alt und mein Risiko liegt - ohne die Messung bei 1:520. Nach der Messung liegt sie bei 1:2794.

Wir haben dann noch einen Bluttest gemacht und das Ergebnis werde ich wohl heute oder Montag erfahren. Entweder wird es sich verschlechtern #schock oder das Risiko wird geringer #freu.

Die Untersuchung hat etwas länger gedauert, weil der Krümel sich partou nicht drehen wollte - wird wohl eine kleine Zicke wie die Mama #augen.

Es hat etwas
Aber mal ganz ehrlich. Ich würde es sehr wahrscheinlich nicht noch einmal machen und ob ich es weiterempfehlen würde - gute Frage, denn "schlauer" bin ich auch nicht geworden. Nu hab ich mein Risikofaktor und jetzt kann ich mir überlegen, was ich damit anfange.

Viele Grüße

Arven + Krümel [13 SSW]

Beitrag von noreda1981 24.02.06 - 10:06 Uhr

Drücke Dir die #pro das alles in Ordnung ist.Ich habe das nicht gemacht weil meine FÄ meinte das dies nicht nötig wäre.Außerdem wollte ich mich nicht bekloppt machen weil diese NFM manchmal falsche Ergebnisse liefern.

Nori+#baby(16+5)

Beitrag von becca04 24.02.06 - 10:18 Uhr

Liebe Arven,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu dem guten Ergebnis - Du kannst, denke ich, unbesorgt sein.

Ich kann gut nachvollziehen, in welcher Zwickmühle man sich befindet, denn so weißt Du ja mit ziemlicher Sicherheit nur, dass Dein Kind keine Trisomie 21 hat, aber was ist mit all den anderen Gendefekten????

Ich finde das auch problematisch, dass die Ärzte irgendwie nicht darüber nachdenken, was die Frauen mit dem jeweiligen Ergebnis anfangen sollen. Denn auch wenn, wie bei Dir, das Ergebnis supergut ausgefallen ist, bleiben ja doch noch Fragen und Unsicherheiten.

Ich habe bei meiner Tocher keine "statistische" und auch keine invasive Pränataldiagnostik machen lassen. Ich habe stattdessen die Organdiagnostik per US in der 22. SWS machen lassen, um Hinweise auf evtl. Erkrankungen des Kindes (z.B. Herzfehler) zu erhalten, damit ich dann meine Geburtsplanung dementsprechend hätte ausrichten können. Es war alles in Ordnung, allerdings lagen bei uns auch keine besonderen Risikofaktoren vor (Wir waren beide weit unter 35, es gab keine genetischen Krankheiten in unserer Familie etc.).

Jetzt werde ich mich wieder gegen die beiden erst genannten Pränataldiagnostiken entscheiden und wieder nur den Feinultraschall machen lassen (wofür meine neue Frauenärztin im Gegensatz zu der alten kein Verständnis hat...). Denn ich habe ja nun ein Kind und kann mir ziemlich genau vorstellen, was es bedeuten würde, ein behindertes Kind zu versorgen - noch länger und noch härter würde das sein. Aber ich weiß genauso viel besser als beim ersten Mal, wie "belastbar" und wie lernfähig, vor allem aber wie LIEBESFÄHIG man ist als Eltern und - jetzt, spätestens nachdem ich das Herzchen habe schlagen sehen - weiß ich, dass ich auch ein behindertes Kind nicht nur in mein Leben integrieren sondern auch lieben könnte, es aber niemals "abtöten" lassen könnte. Mein Mann sieht das wundersamerweise genauso...

Ich kann mir einfach nicht das Recht auf gesunde Kinder nehmen, vielleicht ist das eine Typ- oder Glaubensfrage?!

In Indien sagt man, dass sich die Kinder ihre Eltern aussuchen und diese dann die "Last" auch tragen können.

Ich wünsche Dir eine schöne, sorgenfreie Schwangerschaft und ein ganz gesundes kleines Kind!

Sei lieb gegrüßt,
Sabi.

Beitrag von arven31 24.02.06 - 10:49 Uhr

... danke für eure Wünsche.

Natürlich wünsche ich euch auch alles Gute für die Schwangerschaft.

Ich denke, beim ersten Kind lässt man jeden "Mist" machen und dann wird man ruhiger. Jedenfalls geht es mir so.

Wir hatten uns schon vor der Schwangerschaft darauf geeinigt kein "behindertes" Kind haben zu wollen. Jetzt wo man den kleinen Krümel sieht, wie es wächst und bewegt, dann sieht die Sache ganz anders aus und ich hoffe, das ich niemals vor den Entscheidung stehen werde - mich in dieser Hinsicht entscheiden zu müssen.

Arven

Beitrag von feofanja 24.02.06 - 12:12 Uhr

Hallo Arven,

habe auch die Messung machen lassen und bei mir war der Wert auch so, daß ich eigentlich in die kategorie "empfohlene Friuchtwasseruntersuchung" gefallen bin.
Mein Arzt meinte jedoch, (ohne mir abzuraten,da er das ja nicht durfte) das es seiner Meinung eher unwahrscheinlich wäre das das Kind Mongolid sei, da ich vor der 30 stehe und auch nicht mal mehr rauche.
Mein Partner und ich haben uns dann entschieden keine Fruchtwasseruntersuchung zu machen, da ja dort auch was passieren könnte und wir das Risiko nicht auch noch eingehen wollten.
Bis jetzt sieht bei meinem Kind alles normal aus, auch auf dem 3D Ultraschall, also bin ich guter Hoffnung.
Natürlich ist es toll wenn man heute so viele Möglichkeiten hat, nur manchmal glaube ich das uns allen viel zu viel Angst gemacht wird. Letzendlich kann ein völlig gesundes Kind (im Bauch) bei der Geburt solche Schwierigkeiten haben (z.B. kein Sauerstoff), daß es am Ende immer noch behindert werden könnte, so wies leider einer Bekannten von mir ergangen ist.
Natürlich wünscht man sich und auch seinem ärgsten Feind nicht sowas, aber am Ende liegt das ganze doch in Gottes Hand.

Liebe Grüße
-Feo