Mit 6 Monaten langsam abstillen und Wehmut dabei....warum denn???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von muttiistdiebeste2 25.02.06 - 11:21 Uhr

Hallo,

ich les hier immer wieder "och, die Stillzeit war so schnell vorbei, nach 6 Monaten habe ich abgestillt, aber es war doch so schön...."

Ladies, warum macht ihr das dann????!!!!#augen#schock Versteh ich nicht. Es sei denn ihr müßt wieder arbeiten, aber selbst dann kann man ja abpumpen.

Ich kann nur immer wieder sagen (auch wenn es nervt) man muss nicht nach 6 Monaten abstillen sondern kann getrost mehrere Jahre stillen, wenn es der eigene Lebensstil zuläßt. Gesundheitlich ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Auch das in den 80 Jahren angeführte Argument, dass später zu viel Schadstoffe in die Muttermilch übergehen ist heute nicht mehr relevant, da die Belastung durch die Reduzierung der Düngemittel in der Landwirtschaft zurückgegangen ist. Außerdem gibts heute ja auch Biogemüse.

lg Ellen, die seit 16 Monaten stillt

Beitrag von cherry76 25.02.06 - 13:08 Uhr

Hallo,

das mit dem Stillen kannst Du ja gerne machen bis Dein Kind eingeschult wird ;-) Nur ehrlich gesagt ist der Nutzen doch fraglich, obwohl viele Studien unterschiedliche Theorien haben.

Allerdings wird auch in der heutigen Zeit sehr viel gedüngt und gespritzt an Lebensmitteln. Es sei denn man achtet auf Bioware. Ich persönlich tue das auch, aber es geht ehrlich gesagt sehr ins Geld und ich denke es gibt auch viele die sich das nicht leisten wollen oder können.
Meine Freundin hat auch 3 Jahre gestillt. Ihre Tochter hatte ganz kaputte Zähne. Der Kinderarzt meinte es käme von Muttermilch da diese extrem süss wäre. Natürlich kann das sicher auch mit Flaschenmilch passieren, aber das war nunmal die Meinung des Arztes.
Mein Fall wäre das auf alle Fälle nicht mit dem Langzeitstillen, obwohl ich bestimmt keine Gegnerin des Stillens bin;-) Jeder soll bestimmen was richtig für sein Kind ist.

Liebe Grüsse
Sonja u. Lena (25.7.2005)

Beitrag von wolkenwesen. 25.02.06 - 14:47 Uhr

Hallo Ellen,

das verstehe ich auch nicht.
Offenbar denken viele, dass "man" eben nach 6 Monaten abstillt (oder trauen sich nicht aus der Reihe zu tanzen). Leider ist man hierzulande immer noch schlecht informiert über das Stillen. Immer wieder höre ich in Spielgruppen etc. "du stillst noch???" - aber nicht zu MIR, sondern zu Müttern gesagt, die 7, 8 Monate stillen!! Ich bin nach 2,4 Jahren Stillen in meinem Bekanntenkreis sowieso ein Exot. Man akzepiert das, aber zum Vorbild will mich keine nehmen. Nein, die mühen sich lieber ab, ihre Kinder mit 4 Monaten an die #flasche zu gewöhnen und wundern sich nachher, wenn diese Allergien haben.

LG Henny + Kiran (28 Mon.), der stillen darf so lange er will

Beitrag von wolkenwesen. 25.02.06 - 15:03 Uhr

falls du Gleichgesinnte suchst:

http://de.groups.yahoo.com/group/langzeitstillen/

Bin dabei, seit Kiran 9 (!) Monate alt war.

LG Henny

Beitrag von msfilan78 25.02.06 - 18:35 Uhr

hallo


ja habe mich auch des öftern gefragt, warum dann abgestillt wurde, wenns doch so schön war *amKopfKratz*
Ich selbst habe 18.5 monate meinen sohn gestillt. dann war die milch wirklich weg, weil ich auch schwanger bin.

man ist heutzutage wirklich schon unnormal, wenn man sein kind länger als 6 monate stillt. Ich hatte da in dem Punkt, auch immer das problem, das es für viele einfach nur unverständlich war. Aber einem Baby nimmt man doch mit 6 monaten auch nicht die flasche weg, weils doch jetzt beikost gibt.

Und lieber spare ich mir das geld für die teure fertigmilch und gebs für was anderes aus.

lg, dani+shane