Freie Schule

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von k.s.online 26.02.06 - 14:42 Uhr

Hallo,

meine Tochter (7) geht in die 1. Klasse, und wie ich leider von allen Seiten immer wieder hören muß, fällt es ihr sehr schwer, sie lässt sich leicht ablenken und steht zwischen 3 und 4. #heul
In ihrer Klasse fühlt sie sich auch nicht sonderlich wohl, es herrscht wohl ziemlicher Zickenterror.
Ich möchte sehen wie sich das erste Schuljahr entwickelt, aber am liebsten wäre es mir, sie würde diese Klasse in einer anderen Schule wiederholen.
Kann man das so ohne weiteres versanlassen???
Kennt sich da jemand aus???
#danke
Ich bin für jeden Rat dankbar.

MfG Katrin#klee

Beitrag von manavgat 26.02.06 - 15:17 Uhr

Wenn sie leicht ablenkbar ist, wieso sollte sie dann an einer anderen Schule besser lernen?

Ich würde mir einen Termin bei der zuständigen Schulpsychologin geben lassen, zwecks Testung und anschließender (ergebnisoffener, kostenloser) Beratung.

Vielleicht ist sie einfach nur reifeverzögert, dann genügt ein Wiederholen der ersten Klasse.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mariel768 27.02.06 - 12:30 Uhr

Von dir hört man nur immer Schulpsychologe !!!! Untergerstützt du den Verein der Schulpsychologen ????

Ist ja schrecklich ich hab von dir noch nie was anders gelesen .

Beitrag von manavgat 27.02.06 - 18:10 Uhr

Wenn ein Rohr geplatzt ist, hole ich den Klempner

wenn das Auto kaputt ist, fahre ich in die Werkstatt

bei Rechtstreitigkeiten gehe ich zum Anwalt

und ja,

wenn ein Kind Schulschwierigkeiten hat - oder die Eltern dies glauben.... ;-)

dann empfehle ich den Schulpsychologen. Weil er kompetent ist, kostenlos und ergebnisoffen berät.

Was bitte ist an einem Schulpychologen schrecklich!!!?????

Erklär mir das mal!

Gruß

Manavgat

Beitrag von schnuffelschnute 27.02.06 - 18:18 Uhr

Hallo manavgat,

das Problem ist meiner Meinung nach, dass Psychologe = Blödenarzt gesetzt wird.
Viele wollen nicht sehen, dass es einfach eine Möglichkeit ist, sich eine objektiverer, qualifiziertere Meinung einzuholen, weil diese könnte ja anders ausfallen als gewünscht.

Ich denke genauso wie du und würde nicht zögern, bei Problemen einen Psychologen zu Rate zu ziehen.

LG,

Ariane

Beitrag von mariel768 27.02.06 - 21:37 Uhr

Das problem ist nicht der Schulpsychologe, die sind in vielen stuationen ein segen........aber alles was ich bisher von dir gelesen habe war immer der gleiche satz --------dann empfehle ich den Schulpsychologen.......


ICH muß mich erstmal mit meinen kind auseinandersetzten und nicht der Schulpsychologe............die erste anlaufstelle sollte die lehrin sein !!! Die zusammen arbeit mit eltern und lehrern ist sehr wichtig das solltest du eigentlich wissen wenn du nachhilfe gibst ..............

Die lehrin kennt die stärken und schwächen des kindes und dann kann man auch die schwächen fördern !!!


Das ist meine meinung .....

Grüßle Jola


Beitrag von jellybaby25 28.02.06 - 08:04 Uhr

Hallo Jola,

eine gute Lehrerin kennt aber auch ihre Grenzen und da kommt tatsächlich dann der Schulpsychologe ins Spiel ;-)

Und ich empfehle den Eltern bei Schwierigkeiten verschiedener Art auch den Besuch dort.

Viele Grüße,
jelly #blume

Beitrag von cupcake123 28.02.06 - 08:27 Uhr

Hallo, ich denke das in allererster Linie die Eltern und Lehrer sich zusammensetzen müssen, und die Probleme auf den Tisch legen müssen. Es gibt heutzutage viele Kinder die erst mit fast 8 Jahren eingeschult werden, da sie vorher noch eine Vorschulklasse in der Schule besuchen. Manche sind halt mit 6 noch nicht so weit. Das ist aber meiner Meinung nach kein Problem, denn auch mein Sohn hat Klassenkameraden die jetzt schon 8 Jahre alt werden, wo er man gerade 7 geworden ist. Die haben halt die Vorschule besucht, weil sie für die erste Klasse noch nicht bereit waren. Aber dafür braucht man keine Schulpsychologen. Die wenigsten gehen mit 5 in die Schule. Das sind AUSNAHMEN. :-DDie meisten Schulen machen vor der Einschulung einen Eignungstest, und entscheiden anhand dessen, ob das Kind geeignet ist für die erste Klasse. Sollte sich während der ersten Monate herausstellen, das das Kind doch noch nicht soweit ist, dann können die Eltern sowie die Schule einen Antrag stellen, das Kind in die Vorschule zurückzusetzen. Also, wenn die Lehrer sich in diese Richtung noch nicht geäussert haben, dann denke ich mal, sollte man nicht soviel Wind machen. Und ein Jahr wiederholen, sollte es so sein, ist auch kein Verbrechen. Ein Schulpsychologe kann ein kind auch nicht vor einer gefährdeten Versetzung bewahren. Vielleicht sitzt sie aber nur zwischen den falschen Kindern und ein vorübergehender Einzelplatz würde ihr gut tun. :-D

Beitrag von mariel768 28.02.06 - 11:34 Uhr

Genauso sehe ich das auch ............:-)

Beitrag von mariel768 28.02.06 - 11:43 Uhr

Sicherlich hast du recht!!! Nur erst sollte man stehen bevor man laufen lernt, ich denke der erste ansprechpartner sollte die lehrerin sein ..........und nach absprache mit ihr sollte der 2 weg wenn es nicht mehr anders geht ein Schulpsychologe zu rate gezogen werden..........Ich denke ein Schulpsychologe ist die letzte instanz ...........

Liebe Grüße Jola

Beitrag von bambolina 26.02.06 - 23:23 Uhr

Weißt du ob es in einer anderen Schule besser wird? Wenn sie die Klasse wiederholt ist sie eine 8-jährige in der ersten Klasse - nach neuen Regelungen werden Kindern mitunter mit fünf eingeschult. Das wäre ein Altersunterschied von drei Jahren!!!

Sicher muß man deine Tochter nicht mit aller GEwalt auf der Schule halten, ich finde aber dass man sich erst versuchen sollte, sich den Problemen zu stellen, als mit einem Schulwechsel auszuweichen, zumal man wirklich nciht weiß, ob es da noch schlimmer ist.

lg und alles Gute
bambolina

Beitrag von mariel768 27.02.06 - 12:38 Uhr

Hallo,


mein sohn ist in der 2 Klasse auch nicht der beste schüler ...das mal zum einen ...


Weißt du ich denke in der ersten klasse müßen sich die kinder erst zusammen "rauffen" .. im kindergarten war alles um einiges einfacher .........die anforderungen sind einfach zu hoch gestetzt ........kaum aus dem kindergarten schon hausaufgaben neue Erzieher(Leher/in) neue kinder nicht das gewohnt umfeld ... lass deiner tochter doch zeit sich den dingen zustellen...

Das thema Konzentrationsschwäche kenne ich ... es gibt spiele die zu fördern...schau einfach mal im Googel oder sprich mit ihrer Leherin was du zuhause machen kannst ....

Die erste klasse wiederholen würde ich nicht zum thema machen ...........

Liebe Grüße Jola

Beitrag von cupcake123 27.02.06 - 18:04 Uhr

Hallo, mein Sohn ist auch gerade 7 Jahre alt geworden und geht auch in die erste Klasse. Aber es gibt hier noch keine Zensuren in der ersten Klasse. Die Tests die sie schreiben werden nicht benotet, aber er hat meist immer alles richtig. Für Hausaufgaben gibt es Herzen, für sehr gute Arbeit und Sterne für befriedigende. Am Ende des Schuljahres werden wir erst erfahren, wie gut oder schlecht unsere Kinder sind. Aber ich denke mal, solange die Lehrerin sich nicht beschwert, ist alles im grünen Bereich. Mein Sohn sabbelt gerne im Unterricht, und wird auch täglich von der Lehrerin ermahnt, aber ich denke mal, das ist im ersten Jahr normal. Das hat auch seine Lehrerin gesagt, die müssen sich erst mal einleben. Und die Zeit solltest du deiner Tochter auch geben. Wenn sie sich zu sehr ablenken lässt, dann spreche doch mal mit dem Lehrer über einen Einzelplatz. Manchmal wirkt der Wunder. :-)