Notfallabulanz weil unsere Kleine fast erstickt wäre...

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Beitrag von nine26 27.02.06 - 09:34 Uhr

Hallo und Guten Morgen Ihr Lieben.

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll... #gruebel

Der gestrige Nachmittag war für mich wie ein Alptraum,
der mich noch lange verfolgen wird.

Ich habe ja schon öfter geschrieben das ich bei Unserer Kleinsten (7 Monate) sehr empfindlich bin.
Wenn sie nur mal in der Nacht leicht räuspert,
stehe ich schon neben ihrem Bettchen,u.a.

Gestern Nachmittag wollten Wir zu Freunden.
Ein gemeinsames Essen war geplant und Wir waren alle soweit startklar.
Mein Mann ging schon mal mit Kindern runter zum Wagen.
Ich wollte gerade die Kleine nehmen,sie
saß in ihrem Kindersitz,
als sie mich mit großen Augen an sah
und an fing zu zittern,zu krampfen
Sie machte den Mund auf und ihre Zunge schob sich nach hinten,
sie lief rot an an und rang nach Luft.
Ich holte sie sofort aus dem Sitz,
versuchte zu schauen ob sie vielleicht irgendwas verschluckt hätte,
aber es war nicht zu sehen,
noch mit den Finger zu spüren.
Machte die Jacke auf,
hätte ja auch zu weit zu gewesen sein können,
war aber nicht der Fall.
Sie jappste richtig,rang nach Luft.
Ich hielt im Arm und sprach sie immer wieder an,
um zu sehen,dass sie noch richtig da ist und reagiert.
Sie sah mich ganz panisch,mit Angst in den Augen an.
Es hörte nicht auf und nun bekam ich Panik/Angst.
Hatte Angst sie würde mir ersticken,
ich würde sie verlieren.
Ich rannte mit der Kleinen runter zu meinem Mann und schrie nur noch das ich Hilfe bräuchte.

Mein Mann kam und nahm Emilia gleich.
Emilia jappste noch immer und es lief ganz viel etwas leicht schäumende Sabber
(kann das nicht besser beschreiben) aus ihrem Mund.

Sie fing an wieder normal zu atmen,
aber es fiel ihr sichtlich schwer,das merkte man.

Wir beschlossen sofort in die Abulanz zu fahren,
die mit dem 10 Min. von Uns entfernt war.
Krankehaus hätte einfach zu lange gedauert.

Als Wir dort waren ging es ihr langsam wieder besser
und sie fing auch wieder an zu lächeln.
Da war ich schon eine ganze Ecke erleichterter.

Der Arzt horchte sie komplett ab,
schaute in Ohren,Mund und Nase,
aber konnte nichts endecken.
Ihr Herzschlag war normal,Lunge war frei.

Ein Epeleptischer Anfall war es auch nicht,
denn dann wäre sie wohl komplett blau angelaufen,
hätte die Augen verdreht und wäre nicht mehr ansprechbar gewesen.
Allergien hat sie bisher noch keine.

Keine Ahnung was es nun letztendlich war.
Ich tippte schon auf ein Haar,
denn sie hatte nichts im Sitz,
was sie hätte verschlucken können.

Ich kann Euch sagen,das war ein Tag.
Ich musste mich erst mal wieder einkriegen.
Zitterte noch lange und konnte Emilia kaum aus den Augen lassen.

Ich werde sie heute nochmal genau beobachten
und Morgen gehts nochmal zum Arzt.
Sicher ist sicher.
Sowas habe ich bei keinen meiner Großen gehabt/erlebt.

Die Angst Emilia zu verlieren wegen einer vielleicht
noch nicht entdeckten Allergie oder ähnliches,
kann man nicht ertragen.

Bei meiner Stieftochter #liebdrueck
(3 1/2 Jahre alt,ist die Tochter meines Mannes aus der vorherigen Beziehung)
wurde erst nach 2 Jahren eine Verkrümmung der Harnröhre endeckt.
Sie hatte eine Nieren-Becken-Entzündung
und kurz danach wurde es dann bemerkt.
Sie wurde 1 mal operiert,
eine weitere Op kann noch folgen.
Eine Niere wurde schon stark in Mitleidenschaft gezogen
und sie nimmt seit dem ständig Antibiotika.
Es scheint auch vererbbar zu sein,
laut der Mama meiner Stieftochter.

Ich hatte unseren Kinderarzt gefragt,
ob man solche Untersuchungen nicht gleich von Anfang an machen könnte,
da man ja nichts ausschließen kann.
Er meinte das sowas nur in Verdachtsfällen gemacht wird.
Selbst wenn die Halbschwester sowas hätte,
braucht das Emilia ja nicht zu betreffen.
Aber ausschließen kann man das nicht.

Ich meine,was muss erst passieren,damit man die Kinder einmal Komplett durch checken lassen darf.

Hat Jemand von Euch was ähnliches erlebt !?
Wenn ja schreibt bitte Eure Geschichte. #danke

Liebe Grüße aus Hamburg,
Nine #sonne

#stern Julian (der heute seinen 9 ten Geburtstag feiert #freu #torte), Sarah (5), Emilia Marie (7 monate) #stern



Beitrag von jandor 27.02.06 - 09:55 Uhr

Hallo Nine,
erstmal: #torte glückwunsch zur julians geburtstag.

Das ist in der Tat heftig, was Du da erlebt hast. Ich kann Deine Angst richtig spüren.

Ich denke, man "darf" seine Kinder schon richtig durchchecken lassen. Man wird nur total schnell als hysterisch oder supervorsichtig hingestellt.

Von unserem KiArzt haben wir eine Überweisung zur Kernspin bekommen, weil Finlay´s Kopf sich verformte.
Als mein Sohn zur Kernspin sollte (Mitte Dezember), wurde mir im Kinderkrankenhaus Stade gesagt, der Apparat sei kaputt. Der Professor selber sagte: "die Untersuchung kann aber auch noch ein paar Wochen! warten. Darauf kommt es nicht an." Ich habe mich selber um einen Termin in und um Hamburg bemüht, wo ein Baby zur Kernspin kann. Gar nicht so einfach kann ich Euch sagen. Mein Instinkt sagte mir, mach das noch vor Weihnachten! Endlich fand ich eine Praxis in HH, die das gemacht haben. Von dort aus wurden wir als Notfall sofort in die Klinik in Eppendorf eingewiesen, weil mein Sohn Blut und Wasseransammlungen im Kopf hat. Er wurde dann noch Weihnachten operiert. Ich hatte totale Angst um meinen Sohn. Der Moment, kurz vor der OP, wo ich ihn den OP-Schwestern übergeben musste werde ich nie vergessen. Es war, als wenn ich mein Herz weggeben muss. Man ist kaum fähig zu atmen. Das ist so ein schlimmes Gefühl...kann man nicht beschreiben.
Jetzt bin ich froh und stolz, daß ich mich nicht auf den Professor verlassen habe, sondern auf mein Herz. Nun ist er wieder gesund und alles ist gut. (das hoffen wir natürlich auch für die Zukunft, denn es kann immer wieder passieren)

Was sagt uns das: Verlasst Euch immer auf Euren Instinkt und Euer Herz!!! Niemals auf Andere! Ärzte sind auch keine Götter in weiß!

Liebe Grüße
Jana und Finlay

Beitrag von maboose 27.02.06 - 10:04 Uhr

oh mann...
dein beitrag hat mir die tränen in die augen getrieben... weil ich mir vorstellen musste in deiner haut zu stecken...furchtbar...so eine angst will ich nieee haben müssen...:-(

hoffe eurer kleinen gehts weiterhin gut...und alles gute zum geburtstag dem sohnemann #torte

lg pauli+leah&luca 18 wo

Beitrag von anakonda1978 27.02.06 - 10:20 Uhr

Mensch Nine, das ist ja total heftig - ich hab fast selber angefangen zu #heul

Ich habe zwar selber noch nichts in der Art erlebt, aber ich würde evtl. mal zu einem anderen Arzt gehen. Vielleicht überweist der eure Kleine zum Durchchecken.
Ich habe z.B. einen Frauenarzt, der mir echt immer alles verschreibt, in der SS jedes Mal Ultraschall gemacht hat und mir auf Wunsch auch die Überweisung zur Feindiagnostik gegeben hat.
Bei meinen Freundinnen war das anders, die bekamen nur 3 Mal U-Schall und die Feindiagnostik mussten sie selber bezahlen. Soooooo unterschiedlich können Ärzte handeln - kann ja sein, dass ein anderer Kinderarzt schon die Notwendigkeit einsieht...

Ich drücke dir die Daumen!

LG Ramona

Beitrag von pebbles73 27.02.06 - 10:41 Uhr

Hi,

es ist schon der Wahnsinn was man manchmal so erleben muss.

Ich selbst arbeite auch in einem Krankenhaus. Und ich kann nur sagen - wie meine Vorrednerin - verlasst euch auf eure Intuition!!! Nur als Mutter hat man das ungetrübte Gespür für das Kind, nur ich habe es jeden Tag bei mir und kann sagen, da stimmt was nicht.

Ich wurde von meinem KiA auch als leicht hysterisch abgestempelt. Bin dann gewechselt. Die KiÄ hat sich dann tatsächlich 45 min für mich Zeit genommen und alles in Ruhe angehört. Sie hat dann zwar auch gesagt, das lässt sich nicht ändern, aber zumindest hat Sie ZUGEHÖRT. Schon alleine das gab mir das Gefühl, ihre Aussage hat Hand und Fuß. Sie hat dann noch einen Test gemacht, zu meiner Beruhigung. Das Ergebnis wusste Sie schon vorher, aber damit ich wieder ruhig schlafen kann. Und so war es auch. jetzt weiß ich, es ist wie es ist! Nix schlimmes, aber man will ja auch nix übersehen, oder?

Immer schön auf den Bauch hören und dann kann man sich wohl keinen Vorwurf machen, sollte jemals was sein!

Grüße
Marion

Beitrag von napsi77 27.02.06 - 11:49 Uhr

Hallo Nine!

Lass dich mal #liebdrueck!!!
Ich kann sehr gut nachempfinden wie es dir jetzt geht. Ich hab so eine ähnliche Geschichte erlebt, als meine kleine Maus 4 Wochen alt war. Es war schrecklich.

Wie Du beschrieben hast, begann auch Leonie nach Luft zu ringen, hatte auf einmal rot unterlaufene Augen und sah uns so traurig, hilflos und verwirrt an - ich werde dieses Bild niemals vergessen. Wir fuhren sofort (es war Weihnachten) in das Krankenhaus und mussten dort auch die Nacht zur Beobachtung wegen möglichem Atemstillstand bleiben. Sie war mittels Elektroden an einem Überwachungsgerät angeschlossen - so hilflos!!!

Am nächsten Tag durften wir nach Hause - sie atmete schon ruhiger und ihre Nase war auch nicht mehr zugeschwollen.

Aber ich habe in dieser Nacht erfahren, was wirkliche Sorgen und Verlustängste sind. Ich bin sooooooo dankbar, dass alles gut ausgegangen ist!!!!!!!!!!!

Ich hoffe, dass es Emilia wieder besser geht und auch dir wünsche ich alles Gute und Liebe.

Liebe Grüsse
Napsi + #sonneschein Leonie

Happy Birthday Julian!!!!!!!!

Beitrag von yasmin27 27.02.06 - 11:51 Uhr

Hallo,

mensch daß hört sich ähnlich wie bei uns an nur am Freitag morgens als das Fläschchen getrunken werden sollte. Es war nicht ganz so heftig, da ich gleich zum Fenster mit ihm rannte. In der Verwandschaft gab es zu Silvester einen "falschen Krupp" Anfall und da hatte ich schon unsere Ärtzin gefragt was man tut!

Also es ist nicht ansteckend es gibt aber einen Virus der den Anfall begünstigen kann.

Es kann wieder vorkommen muß aber nicht meißtens ist im Alter von 3 Jahren Schluß damit.

Veranlagung ist vererbar.

Blonde Kinder sind häufiger betroffen.

Jungs noch mehr als Mädchen.

Es gibt Wettersituationen die diese Kruppanfälle begünstigen auch sogenanntes Rheumawetter also immer diese Umschwünge!

Bei einem Anfall sofort ans offene Fenster oder Kühlschrank.

Ruhig bleiben Angst schnürt die Kehle zu! (leichter gesagt als getahn)!!!!!!

Ist es nicht besser geworden sofort Notartz rufen!

Ich bin also am Freitag ans Fenster und es wurde besser,danach gleich zur Ärztin : die Schwester hört ihn röcheln und sagte gleich bescheid wir kahmen sofort ran und er bekahm ein Cortisonzäpchen: nach einer halben Stunde war es wieder gut: leider hatt sich nun aus der Kehlkopfdeckelentzündung ein Erkältung entwickelt! Wir haben jetzt für den Notfall Cortisonzäpfchen im Kühlschrank liegen! Ich kann Cortison zwar nicht ausstehen ( da ich es selber eine Zeit lang einnehmen mußte) Aber ich weiß das es schnell hilft und daß beruhigt mich sehr! Außerdem muß er ja keinen Anfall mehr kriegen und es ist ja keine Dauereinnahme.

Lass es auf alle Fälle noch mal abklären!

Alles Gute Euch!



yasmin und klein Martin *19.2.05

Beitrag von nine26 27.02.06 - 21:06 Uhr

Hallo und guten Abend Ihr Lieben #blume

Vielen lieben Dank für Euer Mitgefühl und auch für Eure Geschichten #liebdrueck

Wenn eine Mutter ihr Kind vom Herzen liebt,
finde ich,weiß sie am besten was gut für ihr Kind ist.

Der Tag ging eigentlich recht schnell vorbei und Emilia war wie immer,Gott sei Dank.#freu
Aber zum Arzt werde ich trotzdem gehen und werde sehen dass einige Untersuchungen gemacht werden.
Das Gestern sehe ich nochmal,
als ein Wir haben Glück gehabt,an.
Wer weiß ob sowas nochmal geschieht
und ob es wieder gut geht.
Das Risiko auf Kosten meines Kindes gehe ich jedenfalls nicht ein. :-(
Zu dem muss es jawohl möglich sein solche Untersuchungen auf Wunsch durchführen zu können,
ich bezahle die verd..... Krankenkasse ja auch nicht umsonst und die U-Untersuchungen bringen solche Sachen ja meist auch nicht ans Tageslicht.
Ich finde Deutschland tut zu wenig für seine Kinder in solchen Dingen.

Das mit dem Gefühl im Bauch,
trifft auf mich eigentlich oft zu und ich entscheide mich auch meistens nur für etwas,
wenn auch mein Bauch mir das Okay dafür gibt,
ansonsten bin ich lieber vorsichtig. #pro

Danke nochmals und herzliche Grüße aus Hamburg,
Nine #sonne