Angst vor U4 erste Impfung

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Beitrag von katha1978 28.02.06 - 11:28 Uhr

Ist die 6fach impfung gefährlich? hab mal sowas im Tv gehört.

LG katha

Beitrag von holgersengel 28.02.06 - 11:33 Uhr

hi katha

also ich warte da noch mit, rat meiner hebi.
die impfung bei so kleinen babys ist auf jeden fall ein großes risiko für den plötzlichen kindstod.

lg jana und nils

Beitrag von henrie 28.02.06 - 11:47 Uhr

Hallo Katha,

ich habe meine Süße damals sofort impfen lassen. Sie hatte ein Fliegengewicht mit 1720 gr. bei der Geburt und bei der Impfung gut 3000 gr. Zu der 6fach-Impfung kam noch eine Impfung gegen Pneumokokken dazu. Also eine Spritze in den Liken Fuß und eine in den rechten. Haben damals die Sache gut vertragen. Hat nur am Nachmittag viel geschriehen und dann gegen 18.00 Uhr war der ganze Spuk vorbei ohne Fieber usw. Mittlerweile hatten wir mit 4480 gr. das ganze bei der U4 nochmal. Danach war sie 2 Tage sehr müde, hat viel geschlafen und hatte leicht erhöhte Temperatur.

Würde wieder früh impfen lassen.

Viele Grüße vom verschneiten Bodensee

Henrie mit Mockel :-)

Beitrag von hoffnungsvoll2005 28.02.06 - 12:16 Uhr

Hallo Katha...

sorry, aber da bekomme ich die Wut. Der plötzliche Kindstod hat NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit einer Impfung zu tun!!!

Die 6-fach-Impfung ist heutzutage nicht mehr gefährlich. ein bruchteil der geimpften Kinder (lt. meinem Kinderarzt sind es nicht mal 4%) reagieren mit leichtem bis mittelschwerem Fieber. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die Fieberkrämpfe etc bekommen - aber das sind wirklich nur Ausnahmen.

ALLE Kinder in meinem Umfeld (inkl. unserem Sohn) sind zeitig zur U4 geimpft worden. und KEINES der Kinder hatte irgendwelche Beschwerden - ausser, dass sie vermehrt kuschelig und schläfrig waren :-) aber damit kann man leben, oder???

Stell Dir vor, Du lässt Deine Maus nicht impfen und sie/er steckt sich mit einer der Krankheiten an, stirbt oder wird schwerstbehindert.... wirst du dann deines Lebens noch froh??????

Natürlich findest Du hier sowohl Impfgegner, als auch Impfbefürworter...aber solche Unwahrheiten, dass der Kindstod mit einer Impfung zusammenhängt - das kann ich einfach so nicht stehen lassen #augen

Viele liebe Grüße
bine

Beitrag von katha1978 02.03.06 - 11:53 Uhr

ich hab auch nichts vom Kindstod geschrieben,oder hasste was gelesen?

Inzw. ist sie geimpft.6fach + Pn.

Beitrag von hoffnungsvoll2005 02.03.06 - 12:13 Uhr

Hallo!
mein posting / meine wut bezog sich auf das von holgersengel. ich wollte nur nicht, dass du dich von solch falschen Inofs irreführen lässt :-)

LG
bine

Beitrag von katha1978 02.03.06 - 17:28 Uhr

Ja sorry das ich Dich auch angegriffen habe.
ich habs mir gerade noch mal durchgelesen.
Mein Kind ist Nun erstmal gg Pneumokokken und 6 - fach geimpt.
Ich habe mich von der Ärztin aufklären lassen.
In 4 Wochen müssen wir wieder hin.
Ich denke auch wenn man das Baby so vor einer Infektion schützen kasnn warum nicht. ich wurde ja damals auch gg alles geimpft und bin wohlauf

Beitrag von cathie_g 28.02.06 - 12:25 Uhr

Jedes Medikament hat auch Nebenwirkungen, die 6fach Impfung macht da keine Ausnahme. Das mit dem SIDS ist aber schon lange widerlegt (und ich finde, dass Hebammen sich da deutlich ueber ihre Kompetenzen hinausbewegen, wenn sie so etwas behaupten). Altersgemaesses impfen schuetzt sogar vor "SIDS" (eine deutsche Studie hat neulich herausgefunden, dass 5% der als "SIDS" klassifizierten gestorbenen Babies mit Keuchhusten infiziert waren :-( )

2 Texte dazu:
http://www.impfinformationen.de/index.php?id=54
http://www.impfinformationen.de/pdf/SIDS_Austria.pdf

Besprich es ruhig nochmal mit deinem Kinderarzt, wenn Du Dir solche Sorgen machst #liebdrueck

Catherina

Beitrag von ale1971 28.02.06 - 12:45 Uhr

Hallo Katha,

wir waren vor 1 1/2 wochen zur U4 und Impfung. Ich war auch unsicher, aber mein KiA hat mich darauf hingewiesen, dass die Gefahr einer schweren Impfnebenwirkung viel geringer ist, als an einer Krankheit zu erkranken, gegen die geimpft werden kann. Ich habe mich deshalb für die Impfung entschieden. #pro
90% aller Mütter entscheiden sich zu dieser Impfung innerhalb der ersten Monate (lt. KiA).

Niko hat auf die Impfung nur mit #gaehn reagiert und hatte nicht mal erhöhte Temparatur.

LG

Ale und Niko 23.10.05

Beitrag von timan.faya 28.02.06 - 13:18 Uhr

Deine Angst vor der 6-fach Impfung ist berechtigt und ich finde es sehr gut, dass du dir darüber Gedanken machst und nicht das Denken anderen überlässt.

Im Beitrag vorher habe ich gelesen, dass die Gefährlichkeit der 6-fach Impfung widerlegt worden ist.

Das stimmt so nicht. Die "Token" Studie, die ungeklärte Todesfälle, die nach einer 6fach Impfung aufgetreten sind, untersuchen soll, läuft noch.

Die kann man aber getrost in die Tonne treten, da diese Studie von den beiden 6-fach Impfstoffherstellern Glaxo Smith Kline und Savoni Aventis MSD finanziert. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Frag deinen Arzt mal, welche Stoffe, denn noch so in der Impfung mit drin sind.

Die Menge an Quecksilber, die dem Baby direkt in die Blutbahn gespritzt wird, entspricht der Maximaldosis, die ein Erwachsener Mensch täglich ORAL zu sich nehmen dürfte. Außerdem wird die Spritze mit Aluminiumhydroxid aufgezogen!!!

Im Medizinstudium wird das Theman "Impfen" nur am Rande behandelt. Der Arzt bezieht meist sein "Wissen" von Pharmavertretern.

Laß dir auf jeden Fall den Beipackzettel vorher aushändigen.

Wir haben unsere Tochter nicht 6fach impfen lassen. Auf Hepatitis B haben wir gänzlich verzichtet, da diese Krankheit durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. Nur ein Beispiel.

Selbst wenn die Impfung scheinbar gut vertragen wird und hier einige Unwissende diese fahrlässige schwere Körperverletzung propagieren, werden natürlich Spätfolgen (bsp. schwere Allergien, ADS,...) nicht mehr damit in Verbindung gebracht obwohl durchaus ein direkter Zusammenhang bestehen kann.

Bitte unbedingt vor der Impfung folgende Seiten durchstöbern:

www.impfkritik.de
www.impf-report.de

Beitrag von cathie_g 28.02.06 - 14:48 Uhr

au wei, da ist jemand den Impfspinnern auf den Leim gekrochen #augen

*"Token" Studie:*

ja, die laeuft noch, aber die 6fach Impfstoff sind von von Kries und Kollegen schon untersucht worden:

von Kries et al. Eur J Pediatr. 2005 Feb;164(2):61-9.
Conclusion: These findings based on spontaneous reporting do not prove a causal relationship between vaccination and sudden unexpected deaths.

Fragen an den Autor: Prof.von.Kries@GMX.de

* "Quecksilber" ... "direkt in die Blutbahn" ... "Spritze mit Aluminiumhydroxid aufgezogen!!!"*

Au mann - wie flach geht es noch?! Impfstoffe werden NIE "direkt in die Blutbahn injiziert", das ist beste Impfgegner Kampfrhetorik. Impfungen gibt es intramuskulaer oder subkutan. Der 6fach Impfstoff ist QUECKSILBERFREI, Aluminiumsalze dienen als Traegerstoffe fuer die Impfantigene, damit deren Menge niedrig gehalten werden kann. Selbst Oekotest hat die Impfstoffe fuer gut befunden.

*Im Medizinstudium wird das Theman "Impfen" nur am Rande behandelt. Der Arzt bezieht meist sein "Wissen" von Pharmavertretern.*

Klar, Du, Aerzte haben vom Impfen eh keine Ahnung, da wenden wir uns lieber an die Menschen die NICHT Medizin studiert haben fuer fachliche Info #kratz

*Hepatitis B ... Geschlechtsverkehr*

Hepatitis B wird auch durch Speichel uebertragen, bei 30% der Infizierten weiss man (unter Ausschluss von Drogen, Sex und Blutaustausch) NICHT woher sie ihre HepB bekommen haben. Bei Babies wird HepB zu 90% chronisch, bei Kleinkindern noch zu 50% (bei Erwachsenen nur zu 0.5%). Chronische HepB fuehrt zu Leberschaeden und -Krebs.

*Unwissende ... fahrlässige schwere Körperverletzung propagieren ... Spätfolgen*

Da setzt es jetzt aus, oder?

*www.impfkritik.de ... www.impf-report.de*

Genau, stoeber die ja durch, stoeber auch die anderen Seiten des Betreibers durch, der meint, HIV ist nicht der Grund fuer AIDS, Homosexualitaet ist heilbar :-% und die Kondenzstreifen am Himmel sind ein Versuch der Regierung, unser Klima zu veraendern :-p Da gibts Info!

Catherina

Beitrag von timan.faya 28.02.06 - 15:07 Uhr

"Selbst Oekotest hat die Impfstoffe fuer gut befunden."

Tatsächlich?

[06] Zeitschrift "Öko-Test" rät von Sechsfachimpfstoff ab
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Quelle:
Deutsches Medizin Forum online vom 27. Juli 2003
http://www.medizin-forum.de/index.php3?menue=Aktuell&artikel
=030721125053.6rwsl3ge.html

Impfungen gegen Kinderkrankheiten empfehlenswert - Experten raten
jedoch von neuem Sechsfachimpfstoff ab

Frankfurt/Main (AFP) - Eltern sollten ihre Kinder unbedingt gegen
die klassischen Kinderkrankheiten impfen lassen. Impfungen gegen
Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Masern, Mumps, Röteln und Tetanus
sind nach Experten-Ansicht auf jeden Fall empfehlenswert, wie die
Zeitschrift "Ökotest" berichtet. Ansonsten drohten schwere Kompli-
kationen, an denen die Kinder sogar sterben könnten. Allerdings
warnt das Magazin vor einem neuen Sechsfachimpfstoff.

Laut "Öko-Test" sind schon fünf Todesfälle nach einer Impfung mit
dem neuen Mittel bekannt geworden. Auch in klinischen Studien habe
es beim Einsatz des Sechsfachimpfstoffes mehr Zwischenfälle gegeben
als bei älteren Medikamenten. Überdies enthält das Präparat nach
Ansicht der Experten eine überflüssige Impfung gegen Hepatitis B:
Kleine Kinder brauchten diese Impfung nicht, denn die Krankheit
werde nur beim Geschlechtsverkehr oder über das Blut übertragen.

;-)

Beitrag von cathie_g 28.02.06 - 15:27 Uhr

das wird ja nicht besser mit Dir...

Oekotest zitierte ich fuer die Hilfsstoffe in Impfstoffen:

http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=impfstoff&doc=38372

Und was die Uebertragung von Hepatitis B angeht, hat Oekotest einfach unrecht:

http://www.gbe-bund.de/glossar/glossar.html?/glossar/Hepatitis.html&1

Die Übertragung der hoch infektiösen Hepatitis B erfolgt über Blut, Speichel u.a. Körperflüssigkeiten...

Catherina

Beitrag von katha1978 02.03.06 - 17:23 Uhr

Ich lach mich hier gleich kaput über Euch. schlagt Euch doch die vKöpfe ein. Meine Fresse. Hätte ich das gewusst hät ich nicht nachgefragt.


PS Die impfung war ok. Meine Maus hatte nur etwas Fieber.
Die nächste gibts in 4 Wochen.

Beitrag von me.mom 28.02.06 - 15:02 Uhr

Hallo Katha,

um auf meine Vorschreiberin hoffnungsvoll2005 Bezug zu nehmen: tatsächlich wurde 1982 in Nevada eine Studie veröffentlicht, die einen Zusammenhang zwischen plötzlichem Kindstot und der DTP (Diphterie - Tetanus - Keuchhusten) Impfung feststellte. Die Keuchhusten-Komponente war dabei der sog. Ganzkeimimpfstoff (abgetötete Erreger). Die Studie blieb natürlich nicht unwidersprochen. Heute wird allerdings ein anderer, ein azellulärer Impfstoff (nur noch Zellbestandteile) gegen Keuchhusten verwendet.
(nachzulesen in "Impfen - Pro & Contra" von Martin Hirte, S.160 ff.)

P.S.: Unser Sohn wird vor Vollendung seines ersten Lebensjahres nicht geimpft werden.

Liebe Grüße,
Nike

Beitrag von cathie_g 28.02.06 - 15:45 Uhr

Keuchhusten
Keuchhusten (Pertussis), in China "Husten der hundert Tage" genannt, ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die durch die Bakterie Bordetella pertussis hervorgerufen wird. Nach bestandener Krankheit im Vorschulalter bzw. Impfung im Säuglingsalter ist die Immunität nicht lebenslänglich; daher kann es in Teenagerjahren oder im Erwachsenenalter zu einem erneuten, oft unerkannten Ausbruch der Krankheit kommen.

Pertussis ist weltweit verbreitet. Unerklärlicherweise sind Mädchen öfter betroffen als Jungen. Aus Angst vor Impfschäden ist die Keuchhusten-Impfempfehlung in den letzten 25 Jahren in einigen entwickelten Ländern (darunter Deutschland) eingeschränkt worden. Dies führte zu niedrigen Impfraten und damit zu häufigen Erkrankungen und Todesfällen. Daher wurde die Pertussis-Impfung 1991 von der STIKO wieder empfohlen.

Die Einführung eines neuen, besser verträglichen Impfstoffes hat die Impfbereitschaft der Bevölkerung erhöht. Seitdem ist die Anzahl der an Keuchhusten erkrankten Kinder wieder rückläufig. Dennoch wurden im Jahr 1999 im Bundesgebiet noch 1.218 behandelte Fälle erfasst. Die Ausrottung dieser Krankheit ist unwahrscheinlich. Durch eine gute Impfstrategie können jedoch die besonders gefährdeten Säuglinge und Kleinkinder geschützt und Todesfälle verhindert werden.


Wie wird Keuchhusten übertragen?
Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion bei engem Kontakt.


Wie lange dauert es von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit?
Die Inkubationszeit beträgt 7-21 Tage.


Wann besteht Ansteckungsgefahr?
Bei dem unbehandelten Kind beginnt die Ansteckungsfähigkeit 7 Tage nach Übertragung und endet 3 Wochen nach Ausbruch der Krankheit. Unter antibiotischer Behandlung verkürzt sich die Dauer der Ansteckungsfähigkeit auf 5 Tage nach Beginn der Therapie.


Wie kann eine typische Keuchhustenerkrankung erkannt werden?
Die typische Keuchhustenerkrankung lässt 3 Stadien erkennen:

1. Das Anfangsstadium (Stadium catarrhale) erinnert an eine Erkältung mit Schnupfen (Katarrh), mäßigem Fieber, leicht geröteten tränenden Augen und Schwächegefühl. Bei Erwachsenen ist ein Kratzen in der Kehle das erste Anzeichen einer Erkrankung.
2. Innerhalb einiger Tage beginnt ein trockener Husten. Daraus entwickeln sich die charakteristischen Hustenanfälle: mehrere kurze Hustenstöße, gefolgt von krächzendem Einatmen (Stadium convulsivum). Diese beginnen häufig von selbst, doch können sie auch durch äußere Anlässe (z.B. Geräusch oder Kälte) ausgelöst werden. Schlimmstenfalls verfärben sich Zunge und Lippen blau. Der Anfall endet mit Erbrechen und Hervorwürgen von zähem Schleim. Zwischen den Anfällen schläft das Kind ein und wirkt erstaunlich gesund. Mit über 30 Attacken pro Tag, hauptsächlich nachts, ist zu rechnen. Oftmals werden die Anfälle nicht von dem typischen Keuchen begleitet.
Bei Säuglingen kann es zu plötzlichem, lebensbedrohlichen Atemstillstand kommen. Bei Erwachsenen kann die Hustenattacke zu einer Ohnmacht führen.
3. Mit der Zeit werden die Hustenanfälle weniger und leichter. Dieses letzte Genesungsstadium (Stadium decrementi) kann sich über mehrere Monate hinziehen (daher der chinesische Name). Selbst nach völliger Heilung kann bei einer Erkältung das typische Keuchen erneut auftreten.


Mit welchen Komplikationen kann man rechnen?
Die häufigsten Komplikationen sind Mittelohr- und Lungenentzündung. Bei Säuglingen und Kindern mit Lungenentzündung kann der Keuchhusten tödlich enden. Krampfanfälle und Hirnschäden sind relativ selten.

Die heftigen Hustenanfälle können zu Blutungen unter der Haut, im Augapfel oder im Hirn führen. Ferner lösen sie Leisten- und Nabelbrüche sowie Luftansammlungen unter der Haut und im Brustfellraum der Lunge (Pneumothorax) aus. Ein Riss des Zungenbändchens oder ein Vorfall des Mastdarms können auch vorkommen.


Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

* Wenn der Verdacht auf Keuchhusten besteht oder häufige und heftige Hustenanfälle vorkommen.
* Wenn bei einem Säugling/ Kind beschleunigtes Atmen, Atemnot, eine bläuliche Verfärbung der Zunge oder Atemstillstand auftreten.
* Bei Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen oder Erbrechen (Hirnblutung oder -schäden).


Was können Eltern zu Hause für ihr krankes Kind tun?

* Ein Antibiotikum (Erythromycin), vom Arzt verschrieben, muss in jedem Fall gegeben werden, um die Krankheitsdauer und Ansteckungsfähigkeit zu verkürzen.
* Isolation des Kindes bis 5 Tage nach Beginn der Antibiotikatherapie ist notwendig, um Ansteckung zu verhindern.
* Bei häufigem Erbrechen viele kleine Mahlzeiten geben.
* Viel zu trinken geben.
* Für eine ruhige Umgebung sorgen, um Hustenanfällen vorzubeugen.
* Die üblichen Hustenmittel lindern die Hustenattacken nicht.


Wie kann Keuchhusten verhindert werden?

* In Anbetracht der Schwere des klinischen Verlaufs einer Erkrankung im Säuglingsalter sollte die Grundimmunisierung zum frühestmöglichen Zeitpunkt durchgeführt werden. Die STIKO empfiehlt daher drei Schutzimpfungen im Alter von 2, 3 und 4 vollendeten Monaten. Eine weitere Impfung erfolgt im Alter von 11 bis 14 Monaten. Eine Auffrischimpfung wird 9- bis 17-Jährigen verabreicht.
Eine Empfehlung zur Impfung von Erwachsenen, mit Ausnahme von Personal in gewissen risikoreichen Einrichtungen, gibt es nicht.
Man impft vorzugsweise mit Kombinationsimpfstoff (gegen Diphterie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis, Hepatitis B, Haemophylis influenza Typ b - vgl. das Kapitel Allgemeiner Impfkalender). Die Pertussis-Komponente ist nicht ganz so effektiv wie die alte Keuchhusten-Schutzimpfung, führt dafür aber auch nicht zu den gefürchteten Impfschäden. Die Dauer der Immunität nach vollständiger Impfung mit dem neuen Impfstoff ist noch nicht bekannt.
* Enge Kontaktpersonen, selbst vollgeimpfte, sollten vom Arzt ein Antibiotikum (Erythromycin) verschrieben bekommen. Da sie eine Infektionsquelle darstellen, kann ihre Behandlung eine Übertragung und damit Keuchhustenausbrüche verhindern.
* Der Kontakt zu Erkrankten sollte vor und während der ersten 5 Tage der Antibiotikatherapie gemieden werden.

Beitrag von me.mom 28.02.06 - 18:09 Uhr

hallo cathie_g

1. Zitat: "Durch eine gute Impfstrategie können jedoch die besonders gefährdeten Säuglinge und Kleinkinder geschützt und Todesfälle verhindert werden."

1. Aber: "Der Keuchhustenimpfstoff schützt frühestens nach der zweiten Injektion, also nicht in den ersten vier Lebensmonaten, in denen die Gefährdung am größten ist." (Hirte 2001, S. 168)

2. Zitat: "Die Einführung eines neuen, besser verträglichen Impfstoffes hat die Impfbereitschaft der Bevölkerung erhöht. Seitdem ist die Anzahl der an Keuchhusten erkrankten Kinder wieder rückläufig."

2. Aber: "In Kanada und den USA wird trotz hoher Durchimpfungszahlen in den letzten Jahren eine Zunahme des Keuchhustens registriert [...]. (Hirte 2001, S. 163)

3. Zitat: "Die Ausrottung dieser Krankheit ist unwahrscheinlich."

3. "Aber": ... daher kann man eine impfkritische Entscheidung in diesem Fall wohl auch nicht als sozial unverantwortlich bezeichnen, wie man es z.B. im Fall von Diphterie könnte.

Es ist ein schwieriges Thema, die Literatur dazu kompliziert, die Entscheidungen erschwert durch die Nicht-Existenz von Einzelimpfstoffen, die keine gesundheitsschädigende Zusatzstoffe enthalten. Aber wenn man sich ernsthaft dransetzt, wird ein jeder seine wohlabgewogene Entscheidung treffen können (und müssen - ohne gründliche Info einer/ der anderen Ansicht zu folgen kann nicht der richtige Weg sein.)

Herzliche Grüße,
Nike

Beitrag von cathie_g 28.02.06 - 18:42 Uhr

Hi Nike,

1. Aber: "Der Keuchhustenimpfstoff schützt frühestens nach der zweiten Injektion, also nicht in den ersten vier Lebensmonaten, in denen die Gefährdung am größten ist." (Hirte 2001, S. 168)

Sagt Hirte - aber eine geschickte Impfstrategie, die zum Beispiel die Impfung der Eltern und Geschwister mit einschliesst, ist da viel zu machen. Britische Saeuglinge haben mit 4 Monaten (3x geimpt) schon ihren eigenen Schutz. Den Sohn einer Freundin, der mit 4 Monaten (gerade das zweite Mal geimpft) von Mama Keuchhusten bekam, hat die Impfung nach Ansicht seines Kinderarztes vor dem Krankenhaus bewahrt. Und meinst Du, dass Keuchhusten, auch wenn er mit 4 Monaten nur noch halb so lebensbedrohlich ist wie vorher, wirklich eine einfache Krankheit ist?

2. Aber: "In Kanada und den USA wird trotz hoher Durchimpfungszahlen in den letzten Jahren eine Zunahme des Keuchhustens registriert [...]. (Hirte 2001, S. 163)

Ist auch immer noch so, auch hier - hat aber zum Teil mit der besseren Erfassung der Erkrankungen zu tun.

3. "Aber": ... daher kann man eine impfkritische Entscheidung in diesem Fall wohl auch nicht als sozial unverantwortlich bezeichnen, wie man es z.B. im Fall von Diphterie könnte.

Aber hallo kann man das - wenn Dein Kind das Baby der Nachbarin anhustet, weil Du die Krankheit in Kauf nimmst und das Baby, noch zu klein zum Impfen ansteckst.

*Es ist ein schwieriges Thema*

fand ich am Anfang auch

*die Literatur dazu kompliziert*

das finde ich nicht - es gibt ja eigentlich fuer jeden Schweregrad alles, von der Originalliteratur bis zur Impfherstellerbroschuere ;-)

*die Entscheidungen erschwert durch die Nicht-Existenz von Einzelimpfstoffen, die keine gesundheitsschädigende Zusatzstoffe enthalten.*

Das aergert mich auch, so richtig individuell geht da nicht - wobei ich eben auch keinen Schaden dabei sehe, wenn ein Kind im ersten Lebensjahr gegen DTaP/IPV/hib/hepB geimpft wird, wo aP/hib/hepB vielleicht reicht und man DT/IPV auch im zweiten machen koennte. Ich habe nichts gesehen, was eine solche Impfstrategie rechtfertigen sollte.

*Aber wenn man sich ernsthaft dransetzt, wird ein jeder seine wohlabgewogene Entscheidung treffen können (und müssen - ohne gründliche Info einer/ der anderen Ansicht zu folgen kann nicht der richtige Weg sein.)*

Auch wahr, wobei, wenn ich mir die Quellen und Aussagen so mancher "Entschiedener" anschaue mir schon die Zweifel ueber das "wohlabgewogen" kommen.

Schoenen Abend

Catherina

Beitrag von timan.faya 28.02.06 - 19:45 Uhr

Die Unwissenheit von Catherina ist wirklich erschreckend...#augen

Beitrag von cathie_g 28.02.06 - 20:14 Uhr

*unwissend* bin ich also...na du weiss ja Bescheid #kratz

Was zeichnet Dich denn so als Wissende aus, ausser dass Du mit Falschbehauptungen um Dich schmeisst, die ein nicht studierter Verschwoerungstheoretiker ins Netz stellt #kratz

Oder ist "unwissend" wer nicht Deiner Meinung ist ;-)

Catherina

Beitrag von me.mom 28.02.06 - 21:08 Uhr

... lasst uns ne tasse hißen tee trinken gehen.

eigentlich wollte katha ja ein paar meinungen haben, die hat sie nun bekommen, ansatzpunkte zum weiterlesen auch, und bevor wir hier einen unproduktiven krieg wiederaufrollen und uns mit dreck bewerfen, stecken wir unsere energie doch in einen ruhigen abend, damit wir nachher wieder kraft für die kleinen haben ....

herzliche grüße,:-)
nike

Beitrag von katha1978 02.03.06 - 17:30 Uhr

...... lange Diskusion auszuloesen. Aber da sieht man das nicht alle der Gleichen Meinung sind.