Warum sagt einem das niemand vorher - Babyblues

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Beitrag von awk1329 19.03.06 - 22:18 Uhr

Hallo,

etwas weiter unten gibts einen Post dazu und viele Anworten von Müttern, die es nach der Geburt auch so furchtbar fanden.
Hormonchaos - Müdigkeit - Überforderung

Es ist doch eigentlich schade - man ist schwanger - freut sich wie blöd auf sein Baby - und dann ist es da und der Horror hat einen Namen.

Muss das so sein?
Bei mir wars auch einfach nur schlimm. Keine Freude - viele Tränen.
Wenn andere zu mir sagten: oooohhhh wie süß - du bist doch jetzt bestimmt totaaaaal glücklich
hätte ich einfach nur :-% können.

Und fands selber auch so schlimm, dass ich eben nicht glücklich war.

Es hat Tage und Wochen gedauert - meine Hebamme nannte eine Geburt und die Zeit danach "Ausnahmezustand".

Warum sagt einem das niemand vorher?

Man freut sich und freut sich - und dann dreht man am Rad #schock

Nachdenkliche Grüße
awk

Beitrag von estrellademar 19.03.06 - 22:30 Uhr

Hallo,

wie alt ist denn dein Baby?
Ich war auch total deprimiert nach Max´ Geburt, dass meine Hebamme schon meinte, ich sollte meine FÄ mal darauf ansprechen, ob sie eine Wochenbettdepression diagnostizieren würde. Ich habe nur noch geheult und mich gefragt, warum ich denn unbedingt ein Baby haben wollte. Denn Max war ein absolutes Wunschkind.
Aber nach ca. acht Wochen wurde es besser und so ist es bis heute geblieben. Klar, es gibt Tage, an denen ich die Schnauze voll habe von seinem Gemeckere und Geschrei, aber ich würde mein Baby nie wieder hergeben.

Ist es denn bei dir mittlerweile besser geworden? Denn wenn nicht, dann würde ich vielleicht doch mal mit einem Psychologen reden.

Aber ich denke mal, die schwierigen Wochen und Monate sind irgendwann überwunden und man freut sich einfach nur über die Fortschritte die das Baby macht und die Liebe, die man jeden Tag zurückbekommt. Allein dieses Lächeln, wenn ich meinen Kleinen aus dem Bett hole, ist mehr wert, als alles Geld dieser Welt.

Lg,

Tina + Max (6 Monate alt)

Beitrag von chokonane 19.03.06 - 22:47 Uhr

Hey awk -

genau das hab ich auch gedacht.
Man freut sich auf das Baby#freu, hat sehnlichst 40 Wochen drauf gewartet und dann ist man einfach nur fertig#schwitz.
Bei mir hat es Gott-Sei-Dank nur ca. 2 Wochen gedauert, bis Jannis und ich uns aklimatisiert hatten und unseren Rhythmus gefunden haben#huepf.
Wir arbeiten natürlich immer noch dran:-p, aber es wird von Tag zu Tag besser.
Ich fands heftig und frustrierend, das ich nicht vorgewarnt war:-[. Ich bin - ohne weiter drüber nachzudenken#hicks - davon ausgegangen, das ich nur und zwar wirklich nur - himmelhochjauchzend überglücklich, stolz wie Oskar, freudestrahlend und wie auf Wolken schwebend durch die Gegend laufe#augen#schock.
Von der totalen Überforderung:-[, der Umstellung meines gesamten, bisherigen Lebens, dem nervösen Darm, der Appetit- und Hungerlosigkeit:-%, der Schlaflosigkeit#gaehn, selbst wenn man schlafen könnte, davon hat niemand gesprochen:-[.
Ich möchte das ändern.
Habe auch drüber gesprochen#bla. Wenn man mir gratuliert hat und gefragt hat, wies uns geht, hab ich nicht den Standardsatz runtergeleiert;-). Ich hab gesagt was Sache ist. Für die Fragenden nicht immer verständlich, aber so sind andere Schwangere wenigstens vorgewarnt und nicht so geschockt#schock, wenn auch Sie die Verzweiflung mal überrollt.
Ich wünsche uns frischgebackenen und allen verzweifelten Müttern den Mut und die Liebe durchzuhalten#liebdrueck#liebe.
Wir schaffen das!!!!!!!!!
LG
Choko + Jannis (*03.02.06)

Beitrag von rins 19.03.06 - 23:41 Uhr

hallo!

oh ja...wie ich das kenne!
bei mir war das total schrecklich und ich fühlte mich so richtig mies und wie eine schlechte mutter.

am liebsten wäre ich aus dem KH abgehauen und zwar ohne kind #schock

gott sei dank ist das vorbei und heute kann ichs mir gar nicht mehr vorstellen, wenn ich meine kleine sehe #hicks

so richtig drauf vorbereitet war ich auch nicht, ich hätte nie gedacht wie schlimm das werden kann!

zum glück hat mir meine hebi aber vorher den tip gegeben eine pulle sekt mit ins KH zu nehmenh...für den baby blues. da hab ich noch drüber gelacht, aber den sekt hatte ich dann soch nötig ;-)

ich habe jetzt allen meinen freundinnen gesagt, sie sollen mich anrufen, wenn sie mal im babyblues sind...man denkt ja, man wäre die einzige auf der welt!

alles liebe #blume rins

Beitrag von yumanji 20.03.06 - 00:08 Uhr

Ohhje das kenne ich ich hatte das bei meinem ersten Kind,ich war so unglücklich es war so schlimm ich wollte mich sogar umbringen das ganze hatt bei mir 8MONATE#schmoll gedauert.Es hatte vorher niemand bei mir erkannt! Es ist so schwer einem zu erklären wie man sich fühlt weil es niemand verstehen kann .Ich wollte auch nieee wieder ein Kind.Ich fand alles ganz schrecklich mich meinen Körper das Baby.Und totale panik alleine zusein.Mittlerweile habe ich 3 Kinder und habe nach dem ersten keinen Babyblues mehr gehabt im Gegenteil ich habe danach 2mal das pure Glück erlebt und konnte das überhaupt nicht wechseln wie ich damals so einen Horror haben konnten es lagen aber auch dann 7Jahre dazwischen wahrscheinlih war ich damal noch nicht Reif für ein Baby zumal es ungeplant war und ich meinen jetzigen Mann erst drei Monate kannte.Trotzdem habe ich eine andere Bindung zu meinem ersten Kind was ich sehr schade finde und mich zwischendurch sehr traurig macht.Weil es keiner versteht!!!

Wenn es immer noch schlimm seien sollte lass Dir helfen sonst hängt es immer nach.Ich wünsche Dir alles Gute#blume

Beitrag von galadriel1968 20.03.06 - 08:55 Uhr

Hallo,
ich kenne das!!!! Ich (wir) freuten uns auf unsre Babys, Habe im September Zwillis geboren- und ich hatte Probleme mit Wasser und so. sie kamen dann 5 wochen zu früh. war aber alles ok, ich bekam sie mit heim nach einer woche. :-) der erste hammer war, daß mein Mann seinen zugesagten urlaub nicht bekam!!! zwei wochen waren bereits genehmigt und sein chef gab ihm nicht!!!! so ein ... naja. das war die hölle für mich. tausende gedanken schossen mir durch den kopf.
dann verfiel ich in ein richtiges loch. babys, haushalt, große Tochter (11), ich hatte das gefühl, ich funktionier nur noch.
mein schatz unterstütze mich wo er nur konnte ich weiß schon warum ich ihn bald heirate... #liebdrueck
es wurde erst im Januar besser. war fast schon dran, ärztliche Hilfe in anspruch zu nehmen. mittlerweile habe ich kapiert, daß ich auch noch ich bin und nicht nur mutter. Ich gönne mir immer wieder ein paar stunden auszeit, da tanke ich immer kraft.
LG Sonja

Beitrag von jonii 20.03.06 - 09:30 Uhr

Hallo!

>Warum sagt einem das niemand vorher?<

Ich glaube nicht, dass es meine Entscheidung ein Baby zu bekommen beeinflusst hätte, wenn mir eine Mama von diesem Sreß einfach nur erzählt hätte. Ich hätte gedacht, ich schaff das schon.... wird wohl nicht so schlimm werden... Ich, und sicher auch du, wußten ja sehr wohl dass Babies wenig schlaf bedeuten und man sich ans Baby anpassen muss.

Ja, dann war sie da: mein Mann hatte keinen Urlaub. Stillen klappte nicht. Die Kleine weinte viel und schlief wenig und schlecht, von wegen 4-5 Stunden-Rhythmus. #heul #heul. Da merkte ich was es bedeutet ein Baby zu haben. Ich hätte es mir selbst nie so vorstellen können.

Jetzt ist es mittlerweile schön mit Nele, auch wenn's oft anstrengend ist, doch es stimmt auch wie manche so schön sagen man wächst mit den Aufgaben.

Kopf hoch, denke immer in 4 Wochnen ist alles anders/besser.

#liebdrueck, Nicole

Beitrag von andrea_29 20.03.06 - 09:13 Uhr

Hallo awk,

mir ging es genauso. Saskia ist heute 10 1/2 Monate alt, aber es hat etliche Wochen gedauert, bis ich mich wenigstens ein bisschen freuen konnte.

Für mich war das Schlimmste, dass ALLE erwartet haben, dass ich nun 24 Stunden glücklich sein müsste. Und gar nicht verstehen konnten, wenn ich nicht gestrahlt habe. Ich hab niemanden mehr eingeladen, weil ich immer eine Rolle spielen musste.

Aber trotz allem: diese Zeit geht vorbei, da schließe ich mich meinen Vorschreiberinnen an. Und dann wirst Du Dich auch bestimmt richtig freuen können.

Alles Liebe

Andrea

Beitrag von awk1329 20.03.06 - 13:35 Uhr

Hallo,

mir gehts mittlerweile richtig gut. Kam vielleicht nicht so rüber. Mein #baby ist jetzt 14 Wochen alt #liebe

Mir kam dieser Gedanke mal wieder, weil etwas weiter vorher ein Post zu dem Thema war.

Interessante Antworten.

Natürlich hätte ich mich nicht gegen ein Baby entschieden wenn ich davon vorher gewusst hätte.
Aber es wäre vielleicht nicht ganz so schlimm gewesen weil ich vorbereiteter gewesen wäre.

So habe ich gedacht, ich bin superglücklich, jubel den ganzen Tag, liebe mein Baby überalles und bin die glückliches Mami der Welt.
Das es schwierig sein kann - ok - aber ich liebe doch mein Baby - da schaff ich das doch locker.

Pustekuchen.
Und das fand ich wirklich schlimm. Keine Freude. Kein Glück. Tränen und Müdigkeit.
Mag sein, dass das auch mit dieser beschissenen Geburt zusammenhing (nach 30 Std. Kaiserschnitt in Vollnarkose).

Ich möchte jedenfalls kein Kind mehr! :-(

Bin froh und glücklich, dass es mir jetzt mit meinem Schatz endlich so gut geht, wie ich das eigentlich auch während der Schwangerschaft erwartet hatte. #freu #sonne

Viele Grüße
awk