Wie gefährlich ist schweres Heben ?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von chrisimi 05.09.06 - 15:28 Uhr

Hallo ihr lieben Kugelbäuche,

Ich stell mir grad die Frage, was denn das Heben von scheren Sachen für das Ungeborene für negative Folgen haben könnte, abgesehen von den noch stärkeren Rückenschmerzen für die Mutter....

Habe gelesen, dass man höchstens noch 5 kg heben soll - hm - meine Tochter ist bald 2 Jahre alt und wiegt knapp über 10 kg - und ich hebe sie dauernd: beim ins Bettgehen, beim Aufstehen, ab und zu beim Treppensteigen, wenn sie mir bei kochen "hilft", beim Wickeln, ... wie macht ihr denn das mit Euren Kindern?

Ich könnte es ihr erklären, dass ich sie nicht mehr so viel tragen kann, aber dann wird sie vermutlich enttäuscht sein und meinen Babybauch nicht mehr so mögen... vielleicht würde sie dann sogar jetzt schon eifersüchtig aufs Baby - huu... wie läuft das bei Euch?

Und nochmals zu meiner Frage, nimmt das Ungeborene Schaden, wenn ich meine Tochter rumtrage? Könnte es evtl. zu einer Frühgeburt kommen?

Ich danke Euch für Eure Tipps und Erfahrungen, liebe Grüsse

Sandra (24.-25.SSW)

Beitrag von eule1206 05.09.06 - 15:34 Uhr

HI Sandra,
so weit ich weiß kann sich bei zu schwerem Heben die Plazenta ablösen und das wäre dann ja nicht wirklich gut. Kann mir gut vorstellen, dass das "nichtheben" mit einem Kleinkind nicht so ganz einfach ist.
Alles Gute für Dich und liebe Grüße
Nicki und #baby Luca ET-7

Beitrag von sandryves 05.09.06 - 15:34 Uhr

ich muss meinen sohn auch andauernt auf und ab heben.bis jetzt hat mein arzt noch nichts festgestellt.
jeder empfindet anders.
aber ich glaube wenn es immer nur kurz ist,geht das noch.
ich habe meinem sohn gesagt,das ich ihn nicht mehr so oft hochheben kann(dafür gehe ich in die hocke und drücke ihn mal so).
ich finde das er dadurch selbstständiger geworden ist.
gruss
sandryves

Sabrina+Yves Cedric(2)+#ei(29+5)

Beitrag von finnya 05.09.06 - 15:40 Uhr

Hallo,

ich schleppe auch ständig mein Töchterchen rum, sie fremdelt gerade etwas und will immer auf den Arm, wenn sie nur mal jemand nett anschaut.. Sie wiegt jetzt 12 kg (ist 2,5 Jahre alt) und das ist schon manchmal recht anstrengend, ich setze sie halt wieder ab oder wir machen Pause, wenn ich merke, dass ich aus der Puste komme oder ein Ziehen im Bauch spüre.
Ausserdem trage ich täglich 3-5 Mal meinen Welpen (Neufundländer, z.Z. 16 kg) die Treppen rauf bzw runter in den Garten, da so große Hunde keine laufen dürfen.. Das ist auch ganz schön anstrengend, aber eigentlich merkt man ja zeitig, wenn es denn ZU viel wird.
Obwohl es schon paradox ist, meist macht es mir nichts Julie oder Church zu tragen, aber an so popeligen Sachen wie einen 5kg Wäschekorb aus dem Keller rauf tragen wird mir dann schwindelig und ich krieg Bauchkrämpfe..
Nach ner halben Stunde sitzen ist aber wieder alles okay.

Schwer tragen kann Wehen auslösen, hab ich mal gehört, aber wie gesagt, die Belastungsgrenze ist bei jeder Frau anders..

LG,
Finnya

Beitrag von pristilly 05.09.06 - 16:09 Uhr


Liebe Sandra,

kann nur sagen, dass es nicht förderlich für die Schwangerschaft ist und man es auf ein Minimum beschränken sollte, z.B. beim Trösten etc. Vielleicht findest Du ja einen Weg Deiner Tochter die Situation zu erklären, dass das Heben nicht gut für Dich und das Baby ist und dass Du auf ihre Hilfe angewiesen bist. Kinder finden es doch in der Regel toll, wenn sie mithelfen dürfen.

Was ich nicht verstehen kann, wie man Rücksicht darauf nehmen kann, dass ein gesunder Hund keine Treppen laufen darf (spätere EVENTUELLE Hüftschäden) und man beim eigenen Kind nicht auf EVENTUELLE Konsequenzen Rücksicht nimmt. (Vgl. vorangehende Antwort)

Ich bin weiß Gott kein Hundehaßer, hatte immer selbst einen, aber man muß einfach wissen, was einem wichtiger ist. Und Hunde können Laufen.

Also, wünsche Dir noch alles Gute.

Lieben Gruß

Prisca + Phillip (28. Woche)

Beitrag von rain72 05.09.06 - 16:34 Uhr

Hallo Sandra,
mach Dir nicht zu viele Gedanken. Ich hebe meine "Große" (16 Monate, ca 11 kg #schwitz) auch dauernd - zwangsläufig. Meine FÄ meinte, das sei nicht schlimm, weil man das Gewicht ja gewohnt sei. Frau soll halt ungewöhnliche Belastungen vermeiden. War in der ersten SS ja auch wirklich anders, weil ich da nicht gewohnt war, morgens, mittags, abends und nachts so einen kleinen(?) Wonneproppen durch die Gegend zu tragen.... Ich versuche zwar auch, es zu begrenzen (Treppen laufen geht inzwischen ganz gut an der Hand usw), aber zum Teil geht das eben nicht. Ist halt anders in der zweiten SS, in der ersten hab ich mir allgemein vielmehr Gedanken gemacht, was ich darf und was nicht - jetzt läuft das alles so "nebenher"
LG
rain72 (12. ssw)

Beitrag von sarlessa 05.09.06 - 20:32 Uhr

Hallo Sandra,

ich schleppe mein 12 Monate altes Kind IMMER noch auf meinem Bauch durch die Gegend.
Bin mittlerwiele 31 SSW.
Und habe letzte Woche mein FA nocheinmal gefragt, der meinte: machen sie, ihr Körper sagt schon Bescheid.

LG

Hella