Nochmal Nierenstau 30. SSW (Ende): aus KH geflüchtet

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von inese 10.09.06 - 18:40 Uhr

Hallo,#heul#heul#heul#heul#heul#heul#heul#heul#heul#heul#heul#heul:-[:-[:-[:-[
nun muss ich mir mal was von der Seele schreiben, da ich ziemlich verzweifelt bin. Habe seit vergangener Woche Leukos im Urin, die zunächst nicht behandelt werden sollten, dann war ich am Donnerstag nochmal bei der Ärztin. Sie meinte, ich solle viel trinken. Ok. Getan. Am Freitag abend bin ich aber in die Klinik, weil ich Angst hatte, dass ich doch Antibiotika brauche, weil ich das Kind nicht mit Bakterien schädigen will. Im KH stellte eine Gynäkologin eine rechtsseitige Harnstauungsniere fest, mit angeblich 80ml Stau. Sie wurde sofort hysterisch und bestellte ein Bett in der Urologie und wollte mich gleich zur OP anmelden für SA (Schiene). Sie hat mich nicht aufgeklärt etc. Ich bin dann geflüchtet auf eigene Verantwortung. Ich habe ja nicht mal Schmerzen!! Das gingmir alles zu schnell. Am SA war ich dann bei einem Urologen, der mich erneut schallte und meinte, dass ich Antibiotika nehmen solle über 10 Tage, was ich nun auch tue. Und er fand die OP total übertrieben, da er keinen "Stau" feststellte, sondern ein für die Schwangerschaftswoche normales Harnwegssystem, das etwas verdickt ist. Ich soll nach 2 Wochen nochmal wieder kommen, damit ein U-Status gemacht werden kann. Penicillin schlucke ich nun, weil ich entweder eine Blasenentz. oder eine Entz. des Harnleiters habe.
Nun meine Frage: Ist die letztere Therapie zu verantworten? Die Ärztin in der Klinik meinte nämlich, ich würde meine Niere riskieren. Sie war aber eine Gynäkologin und keine Urologin, zudem frisch vom Studium...
Was soll ich denn jetzt machen? Schade ich meinem Kind, weil ich die OP ablehne? Habe ja keine wirklichen Schmerzen. Nur etwas wie Ischaisschmerzen, hin und wieder. Was kann ich noch tun, um den "Nierenstau" in Griff zu halten, damit es nicht schlimmer wird? Bettruhe oder wie? Oder darf ich mich bewegen?
Vielen Dank für die Antwort!!!!
Jana (ab Morgen 31. SSW)#heul

Beitrag von sanne1978 10.09.06 - 18:43 Uhr

Das ist ja mal super , zwei Ärzte , wei total verschiedene Therapien und der Patient als lAie soll da nun wissen,was richtig ist? Ich würde morgen früh sofort lostraben und weitere Meinungen einholen und danach entscheiden ....

LG Sanne

Beitrag von inese 10.09.06 - 19:14 Uhr

Hallo Sanne,
also die Gyn tante war auch für Antibiotika. Aber mit der OP dann doch sehr voreilig. Also, die ist einfach nur ein Fall für den Psychater, wie die mich unter druck gesetzt hat. Und alles über meinen Kopf hinweg entschied. Ich versuche es jetzt erstmal so auszukurieren, und nach Absetzen des Penicillins bin ich eh in der 32.SSW und die restlichen Wochen krieg ich dann auch noch rum, ohne OP. toi toi toi toi.............#schein
Drück mir die Daumen, bitte.

Beitrag von nigoda 10.09.06 - 18:52 Uhr

hey :)


hatte selber schon 3 mal nen nierenstau mir choliken und starken schmerzen in der schwangerschaft und der arzt hat mir von der op abgeraten, da es bei vielen danach auch nicht besser ist und sofern du keine schmerzen hast versteh i sowieso nicht warum es operiert werden sollte. nach der geburt des kindes is der stau sowieso weg. sei froh das du keine schmerzen hast denn die sind echt fies und man kann nichts dagegen machen.


lg nina + luca ET-11

Beitrag von inese 10.09.06 - 19:16 Uhr

Hallo, Nina...
drück mir bitte die Daumen, dass alles gut wird. Ich will endlich meine SS genießen. Verdammt. Erst Hämatom neben Kind, dann kotzen 10 Wochen lang und dann vorzeitige Wehen, die nun wieder weg sind und DANN DAS. Die Gyntante gehört meiner Meinung nach in die Klapse, die mit ihrer Fehldiagnose.
Dir alles Gute und schöne Rest-SS!!!
Jana (ab Morgen 31.SSW)#huepf

Beitrag von melenegun 10.09.06 - 19:58 Uhr

Also bei mir war es ähnlich wie bei Dir. Nierenstau hat man in der 24. Woche festgestellt, die hätten mich im KH auch am liebsten dabehalten und ich bin dann auf eigene Verantwortung gegangen. Angst haben sie einem schon gemacht, so mit Frühwehen und Frühgeburt etc. ABER ich bin jetzt in der 28. Woche und es ist alles gut gegangen #schwitz. Der Nierenstau ist immer noch da (habe Rückenschmerzen) und ich habe auch ab und zu noch Leukos und Blut im Urin. Ich trinke viel und liege nur noch auf der linken Seite (Nierenstau ist rechts). Ansonsten versuche ich es mit viel Schonung.
Schiene meinte meine Ärztin erst, wenn es wirklich nicht mehr auszuhalten ist, vorher nicht.
LG
melenegun #blume (28. SSW)

Beitrag von inese 10.09.06 - 20:04 Uhr

Liebe Melengun,
vielen Dank für deine Antwort. Hei...lass uns doch bitte in Kontakt bleiben, ja? Wir stehen das gemeinsam durch, abgemacht???? Ohne Op oder so einen scheiss und ohne diese Panikmache...ja? Drücke dir Daumen und du mir, ja?
Alles liebe, jana

Beitrag von melenegun 10.09.06 - 20:13 Uhr

Ja, ich drück Dir auch die Daumen! Nach mittlerweile 4 Wochen mit Nierenstau bin ich inzwischen ganz #cool.

Ich seh es einfach so: Zwergi liegt halt ungünstig, ich entlaste die Niere so oft ich kann, indem ich mich auch mal tagsüber auf die richtige Seite lege und trinke, was das Zeug hält (3-4l am Tag).

Meine FÄ kontrolliert regelmäßig, wie stark der Nierenstau ist, mehr kann ich jetzt eh nicht machen. Ich denke, das kann ich verantworten, dass ich mich vor 4 Wochen selbst aus dem KH entlassen habe.

LG + #pro#pro
melenegun #blume