Festhalten als Beruhigungsmittel ?!

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Beitrag von freya1978 12.09.06 - 15:55 Uhr

Hallo,

hier ist schon mehrmals ein Link gepostet worden, der auf eine HP geführt hat, wo eine Hebamme das Festhalten des schreienden Babys als Beruhigungsmittel beschrieben hat. (http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/S/Schreibabies_TranenreicheBabyzeit.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=)

Mich würde mal interessieren, ob das wirklich so funktioniert ?!

Setze ich mich da nicht eher mit "Gewalt" über den Willen meines Kindes hinweg ?! Ist das "beruhigte" Kind dann nicht vielleicht eher resigniert ?!

LG Kirsten + Freya *06.03.05 + Lasse *07.08.06 (der leider auch seinen Unmut sehr lautstark und oft verkündet) #schrei

Beitrag von svenja2006 12.09.06 - 15:59 Uhr

Hallo Kirsten!

Also ich mache das nicht, habe aber eben ne Idee gehabt. Vielleicht ist dieses Festhalten für das Baby ähnlich wie das Pucken, das sie ja auch beruhigen soll, weisst du was ich meine?

VG, Nicole und Svenja, die nie gepuckt werden wollte und nie Festgehalten wird

Beitrag von ayshe 12.09.06 - 16:01 Uhr

hast du das mal gelesen?

http://www.rabeneltern.org/elternsein/wissenswertes/janhunt3.shtml

Beitrag von freya1978 12.09.06 - 16:26 Uhr

Hallo,

gelesen hab ich das bisher noch nicht, aber es bestätigt meine Überlegungen...

LG Kirsten

Beitrag von inajk 12.09.06 - 17:27 Uhr

Ich glaube das ist nicht ganz dasselbe. Der Haltetherapie stehe ich auch sehr kritisch gegenueber, waehrend ich Halten beim kleinen Saeugling an und fuer sich fuer die natuerlichste Form des Beieinanderseins halte. Was nicht heisst dass ich alles richtig finde was diese Hebi schreibt, geht mir etwas weit. Ich sehe einen Unterschied zwischen ABlenken (was sie, meiner Meinung nach korrekt, kritisiert) und beruhigen, womit ich meine, Ruhe ausstrahlen und auf das Kind uebertragen. Und dazu gehoert auch akzeptieren von Schreien, es nicht abwehren.
LG
Ina

Beitrag von ayshe 13.09.06 - 09:00 Uhr

also vllt kommt es einfach darauf an,
ob sich das baby wehrt oder eben nicht!

natürlich kann es einem baby auch guttun zu schreien,
das sehe ich als andere frage.
denn wenn es so ist, sollte man es wohl auch nicht einfach unterdrücken, sonst "frißt" es womöglich alles in sich hinein.

aber zum halten,
meine tochter hatte 2x eine zeit, wo sie abends zum einschlafen furchtbar weinte.
sie wollte aber absolut nicht gehalten werden, wehrte sich und krabbelte weg.
ich habe sie nicht gegen ihren willen festgehalten, sondern krabbeln lassen.
am liebsten hätte ich sie ja im arm gehabt und getröstet, wenn sie aber nicht will....

sie kam dann zwischendurch immer nur kurz zum andocken.


lg
ayshe

Beitrag von inajk 13.09.06 - 12:08 Uhr

Ja, ich denke so wuerde ich das auch machen.
LG
Ina