Einleitung auf Wunsch?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sonjalein78 13.09.06 - 15:30 Uhr

Kann man eigentlich ins Krankenhaus fahren, und sagen, man möchte gerne an den Wehentropf? Bin jetzt 7 Tg drüber und manchmal würde ich mir das echt wünschen. Nur, geht das überhaupt??
LG Sonja

Beitrag von kollege23 13.09.06 - 15:36 Uhr

Hallo!
Das machen die Ärtze leider nicht! keine ahnung warum! Kann dich aber gut verstehen bin damals 14 tage drüber gewessen!
Weiss auch nicht warum man kaiserschnitt auf Wunsch aber nciht einleiten weil ja eh irgendwann eingeleitet wird!
Drücke dir die daumen das es bald losgeht!
lg yvonne 25 ssw

Beitrag von frejus 13.09.06 - 15:48 Uhr

Hi, also soweit ich das im Fernsehn gesehen habe geht das.
Die Ärzte versuchen nur immer abzuraten, da es ein Risiko mit sich bringt. Da das Kind garnicht gewarnt ist, sinken manchmal die Herztöne des Kindes und notfalls muss dann ein Kaiserschnitt gemacht werden. Ich würde es nicht tun.
Gruß Jacky
P.S.: Wünsche dir alles gute!!!

Beitrag von katrinm77 13.09.06 - 15:47 Uhr

Hallo Sonja,

bei mir wurde auch 7 Tage nach ET eingeleitet. Meine Ärztin und meine Hebamme wollten eigentlich schon am ET einleiten, weil Felix so riesig war und ich körperlich am Ende. Im Krankenhaus hatten die sich dann echt blöd. Eingeleitet wurde nur, wenn a) zu wenig Fruchtwasser oder b) deutlich weniger Kindsbewegungen. Gerade letzteres ist ja relativ und obliegt der Einschätzung der Mutter... ;-)

Im Endeffekt war es höchste Zeit, dass eingeleitet wurde... Ich ärgere mich, dass ich am ET nicht darauf bestanden hatte, auch wenn im Endeffekt alles gut ging.

Katrin

Beitrag von jules27 13.09.06 - 16:09 Uhr

Liebe Katrin,
SOLCHE Beiträge wie Deinen finde ich echt zum #heul
Da soll sie also ins KH fahren und sagen, daß das Kind sich weniger bewegt, nur um eingeleitet zu werden? #kratz
Die letzte Frau, die mit weniger KB zu mir in den KRS kam, hat wenige Stunden später ihr Kind tot zu Welt gebracht. Sorry, für die Härte, aber es ist so - damit so "lasch" umzugehen halte ich für verantwortungslos! :-[
Wenn es Gründe für eine Einleitung gibt, dann ist es ja ok, und sicher kann auch ein Grund sein, daß die Frau nicht mehr kann.
Aber den Ärzten und Hebammen "Märchen" erzählen, von wegen weniger KB - Nein danke!

Gruß von einer ziemlich verärgerten Jules

Beitrag von katrinm77 13.09.06 - 16:15 Uhr

Hallo Jules,

habe mir schon gedacht, dass so eine Reaktion auf meinen Beitrag kommt.

Mal zur Erklärung: es ist wirklich relativ, ob weniger Kindsbewegungen da sind oder nicht. Ich konnte es damals nicht zu 100% sagen, wie sich das von Tag zu Tag änderte. Wir haben damals stundenlang diskutiert (mein Mann und ich), was das richtige ist. Meine FÄ und meine Hebamme waren der Meinung am ET einleiten zu lassen, die Ärzte im Krankenhaus kannten mich NULL und blockten ab. Ich hatte weniger Kindsbewegungen aber wie viel weniger ist nun gefährlich? Wir haben uns undendlich einen Kopf darum gemacht und wussten nicht, was richtig ist. Áls die Einleitung dann nach drei Tagen geschafft war, haben selbst die Ärzte gesagt, dass es höchste Zeit war. Mein Sohn hatte einen Kopfumfang von 39 cm!!! Ich habe extra nicht geschrieben "sag doch, dass Du weniger Kindsbwegungen hast", aber manchmal sollten die Ärzte nicht auf ihren festen Regeln bestehen und auch dem Gefühl der Mutter etwas Vertrauen schenken.

Katrin

Beitrag von jacki1203 13.09.06 - 15:49 Uhr

Keine Ahnung!
Nur ich denke mir, das Baby in dir wird sicher seinen Grund haben warum es noch drinnen bleibt und so lange alles OK ist spricht doch nix dagegen!
Also Kopf hoch!!!
Dir paar Tage schaffst auch noch!
LG
Jacqueline

Beitrag von matw 13.09.06 - 15:54 Uhr

Nur bei entsprechender Indikation (CTG schlechter, Plazenta oder Fruchtwasser auffällig) Alles was sich 14 Tage um den errechneten Termin bewegt, ist eben normal. Bei mir war damals wahrscheinlich die Verstopfung an der Verspätung schuld. Ich bin sehr klein und meine Gebärmutter konnte wegen Platzmangel gar keine Kontraktionen machen.
Nach dem Einlauf ging es dann aber dafür schlagartig los, so als wäre alles in Lauerstellung gewesen! Nur etwas mehr als 5 Stunden nach meiner "erleichternden geschäftlichen Sitzung" war meine Tochter da.
Es ist sicher für das Baby auch nicht so der Hit, wenn es quasi "rausgeschmissen" wird. Nun hast Du schon 40 lange Wochen gewartet: dringeblieben ist noch Keins! Aber ich weiß, es ist total nervig. Vor allem die Anrufe, ob sich denn nun immer noch nichts tut!? Ich habe diesmal gleich allen gesagt, das Baby wird ein Weihnachtsgeschenk. Da habe ich wenigstens Ruhe bis dahin (ET 8.12. hihi)
Gruß Silly (28.SSW)

Beitrag von finnya 13.09.06 - 17:29 Uhr

Meine FÄ meinte immer, jeder Tag im Mutterleib kommt dem Kind zu Gute!
Es reift und entwickelt sich dort viel besser, als draußen und wenn es halt noch ein paar Tage braucht, dann soll man es auch lassen. Und der ET ist ja auch immer nur eine rechnerische Sache, wer weiß, vielleicht war der Eisprung ja doch etwas später und das Baby hat noch etwas Zeit..?
Ich würde auf keinen Fall aus reiner Ungeduld einleiten lassen, erstens ist das keine schöne, sondern eine recht unangenehme Sache und zweitens wenn es nicht medizinisch notwendig ist auch nicht gut für das Kind.