Wann wird die Kita vom Staat bezahlt? WICHTIG

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Beitrag von 110385 17.09.06 - 09:59 Uhr

Hallo!
Meine Schwester will sich von ihrem Mann scheiden lassen und lebt dann somit alleinerziehend. Sie will ihren Arbeitsplatz aber nicht aufgeben. Wann wird die Kita vom Staat bezahlt Was berechnen die? Meine Schwester wohnt übrigens in Göttingen.
Für eure Hilfe bin ich und meine Schwester euch sehr dankbar!

Beitrag von zwillinge2005 17.09.06 - 11:28 Uhr

Hallo,

die Kita muss man doch selber zahlen. Die Preise sind abhängig vom Familieneinkommen. Warum sollte das der Staat bezahlen?

Wir bekommen nochnicht einmal einen KITA-Platz, da mein Mann berufstätig ist. Deshalb kann ich nicht arbiten gehen (erst wenn die Kinder 3 Jahre alt sind). Wir werden deshalb ene Tagesmutter bezahlen müssen, dann lohnt sich aber das Arbeiten finanziell leier nicht mehr.

LG, Andrea

Beitrag von maxi77 17.09.06 - 14:01 Uhr

Hallo,

also ich habe noch keinen, kann dir aber folgendes aus Berlin ( westli. Teil ) schon mal sagen. Es geht IMMER nach Einkommen und Bedarf. Also Voraussetzung ist ARbeit, die hat sie ja ja und die Kosten richten sich ausschliesslich nach ihrem und wenn noch verheiratet Einkommen vom Mann. Daher MUSS er ja uNterhalt zahlen ( kann er dies nicht, zahlt der Stadt erstmal 12 Monate 177 Euro ) Also 75 Euro im Monat ist die untere Grenze und 475 die obere. Hoffe dir geholfen zu haben. Ach ja entscheiden tut dies der Senat in Berlin, in Goettingen dann wohl die Stadt oder das Jugendamt. Auf alle Faelle rate ich deiner Schwester, sich anwaltlich beraten zu lassen. Erstberatung ist nicht so teuer ( ca. 25 Euro ) und sehr wichtig fuer ihre Zukunft. Das hat nichts mit boese zu tun, man sollte seine Rechte und Pflichten kennen.

LG

Beitrag von chimera666 17.09.06 - 16:46 Uhr

Hallo!

Sie soll am besten mal beim Jugendamt nachfragen. Guck mal hier, da hast du die Telefonnummern und Ansprechpartner:

http://citywerk.landkreisgoettingen.de/verwaltung/dienstleistungen/dienstleistung.php?id=90&menuid=22&topmenu=6&top=
oder
http://citywerk.landkreisgoettingen.de/verwaltung/dienstleistungen/dienstleistung.php?id=91&menuid=22&topmenu=6&top=

Ich hoffe die Daten sind noch aktuell. Ansonsten staffeln sich die Beiträge nach Einkommen, wie schon gesagt wurde. Ich habe gerade über google einen Artikel gefunden, in dem stand, dass in Göttingen die Einkommensfreigrenze ab der Beiträge gezahlt werden müssen letztes Jahr auf 573 Euro gesenkt wurde.

Den Artikel kopier ich dir auch nochmal:

Pressemitteilung der SPD Göttingen 31.7.05
Kita-Gebühren steigen für Wenigverdiener
Viele gering verdienende Eltern in Göttingen werden sich künftig für ihre Kinder keinen Platz mehr im Kindergarten leisten können, Grund sei die von CDU und FDP im Landtag beschlossene massive Absenkung der Einkommensfreigrenze, ab der Eltern Beiträge für den Kindergarten zahlen müssen. Die Grenze soll künftig bei 573 Euro monatlich liegen, bisher sind es 690 Euro. Bereits zum neuen Kindergartenjahr am 1. August tritt die Verschlechterung für einkommensschwache Eltern in Kraft. Derzeitig übernimmt die Stadt Göttingen für 1183 Erziehungsberechtigte die Kindergartenbeiträge (inklusive Hort und Krippe). Man geht davon aus, dass von der Absenkung der Einkommensfreigrenze ca. 250 Erziehungsberechtigte in der Stadt Göttingen betroffen sind, die dann trotz geringem Einkommen wieder Kita-Gebühren zahlen müssen. Nach Schätzungen der SPD bedeutet dies für die Eltern eine Mehrbelastung von durchschnittlich 90 bis 100 Euro im Monat. "Schon heute sind Kinder aus sozial schwachen Familien und solche mit Migrationshintergrund in unseren Kindergärten unterrepräsentiert", "Dabei ist gerade für sie die frühe Förderung im Kindergarten unverzichtbar." Mit der Neuregelung würden für die Betroffenen zusätzliche Hürden für den Kita-Besuch aufgebaut, "Unter diesen Umständen wird es immer schwerer, Chancengleichheit über die Bildungsarbeit im Kindergarten zu verwirklichen.