Impfungen! Pro und Contra?

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Beitrag von sunlight1811 18.09.06 - 17:13 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin zwar noch schwanger, aber mich beschäftigt dieses Thema doch schon sehr.

Wie macht ihr das mit euren Baby, lasst ihr sie impfen oder nicht? Wenn ja welche Impfungen macht ihr alle? Und ab welchem Alter (also Woche oder Monat oder Jahr)?

Ich hab schon von einigen gehört, dass sie ihre Baby nicht impfen, weil der Organismus das alles noch nicht aufnehmen kann und das viele mit 1 oder 2 Jahren impfen.

Mich würde eure Meinung interessieren.

Liebe Grüße
Anna (31 SSW)

Beitrag von sully0904 18.09.06 - 17:25 Uhr

Hallo!

Ich habe Victoria bis jetzt immer dann impfen lassen, wenn es auch empfohlen wurde. Also 6-Fach-Impfung zur U4 ( 3.-4. Lebensmonat). Die MMR-Impfung wird sie um ihr ersten Geburtstag bekommen.

Ich bin der Meinung, dass eventuelle Impfschäden weniger sind als die Schäden, die durch das durchmachen der Krankheiten entstehen!

Aber das ist ein sehr empfindliches Thema! Jede Mutter muß das für ihr Kind selber entscheiden!

Susanne und Victoria

Beitrag von zuckermaus211 18.09.06 - 17:33 Uhr

HI !!

Schau mal grad WDR da läuft was über Impfungen. Ich werde und habe Leonie bis jetzt IMMER Impfen lassen

LG Nadja

Beitrag von schnuffinchen 18.09.06 - 17:42 Uhr

Diese Frage wurde hier schon x-mal wenig konsensbringend diskutiert.

Bemüh doch einfach mal die Suchfunktion für's Forum #aha.

Beitrag von mtamara 18.09.06 - 17:54 Uhr

Ach komm, Schnuffinchen,

das trifft doch genauso auch für andere Themen zu, die zudem dann auch noch total sinnlos sind.

Es macht doch nichts, wenn man immer wieder mal einen Thread zu solch einem Thema eröffnet - es schreiben ja auch immer wieder andere Leute.

Also reg Dich nicht auf!

Und zum Thema "nicht konsensbringend": Das kann doch bei jedem Leser anders aussehen - immerhin lesen etliche stumm mit und ein Meinungsaustausch ist oftmals ein Weichenstellen!

#blume

Beitrag von juliocesar 18.09.06 - 19:48 Uhr

das seh ich genau so, das ist eine sehr wichtige entscheidung, die man da treffen muss. also ich finde das thema impfung wesentlich interessanter als z.b. namenssuche, hp's, gewicht und grösse der kleinen, etc.

lg gabriela.

Beitrag von mtamara 18.09.06 - 18:12 Uhr

Hallo Anna!

Es lohnt sich auf alle Fälle, sich kritisch mit diesem Thema auseinander zu setzen!

Ich erzähle Dir mal meine Geschichte dazu: (achtung, ´n bissel lang!):

----------------------------------
Ich persönlich war der "normalen" Medizin und den damit einhergenden Maßnahmen immer offen gegenüber eingestellt (na klar, als Arztochter ). Dennoch hat sich während meiner Schwangerschaft sehr vieles verändert und ich mich mit.

Als Elia dann geboren wurde, begann in mir ein "Gefühl" für ihn zu entstehen, mit welchem ich bislang immer sehr gut gefahren bin. Angeregt durch das Thema "Vitamin K" habe ich recherchiert, um mir zu dem generellen Thema "Impfen" eine Meinung zu bilden. Damals wusste ich noch gar nichts von Impfgegnern, Impfkritikern etc.

Und irgendwie habe ich auf dieses intuitive Gefühl gehört, als ich mich nicht gut damit fühlte, mein kleines wenige Wochen altes Baby impfen zu lassen.
Damals waren wir noch in England (das war Anfang diesen Jahres) und ich habe die Ärzte gefragt, ob man auch noch später impfen lassen kann, weil ich es nicht so gerne in England machen lassen wollte - war mir irgendwie suspekt alles. Der Arzt musste wohl zugeben, dass das möglich ist, hat aber versucht, mich zu bedrängen, Elia von ihm impfen zu lassen. (Wir waren wegen etwas ganz anderem zu ihm gekommen und er sah in Elia´s Report, dass wir bislang die Impfung versäumt hatten).

Um es kurz zu machen:
In Deutschland waren wir dann, als Elia 5 Monate alt war, bei einem Kinderarzt zur U - und auch damals hatte ich noch kein gutes Gefühl damit. Die Ärztin klärte mich eigentlich ganz gut auf und überließ mir die Entscheidung, Elia bei diesem Termin impfen zu lassen. Ich sprach mich dagegen aus - und das blieb bis heute.

Ein Impfgegner bin ich nicht - dafür ist die Sache zu heikel, aber ich habe kein Verständnis dafür, dass kleinen, wenige Wochen alten Babys 6-fach-Hämmer gegeben werden!
Leider können wir unseren Ärzten nicht so vertrauen, wie wir es eigentlich bräuchten - aber das ist ein anderes Thema...

Ich möchte von unserem KIA nochmal im Einzelnen hören, welche Risiken bestehen, wenn man nicht impft und dann entscheide ich erneut, wie ich weiter verfahre.

Aber ganz interessant war Folgendes:
Der Rückgang aller Krankheiten hat eigentlich recht wenig mit dem Impfen zu tun, sondern mit der besseren Ernährung und den verbesserten hygienischen Verhältnissen, in denen wir leben. (Die Impfbefürworter sind lediglich auf den Zug der rückläufrigen Krankheiten aufgesprungen.)
Zufällig wurde parallel dazu "der Impfstoff" ansich erfunden (war es Pasteur??? Er hat an seinem Sterbebett noch gesagt, dass nicht der Keim entscheidend und gefährlich ist, sondern der "Nährboden", auf den er fällt. Also, wenn ein Mensch geschwächt ist, DANN ist Gefahr gegeben) - war jetzt etwas wirr, oder?

Es gibt noch mehr Interessantes, ich kopiere mal ein paar Links hier rein (ich möchte aber bemerken, dass der ein oder andere Text recht extrem ist, und ich selbst noch nicht genau weiß, wie ich dazu stehen soll):

http://www.impfschaden.info/index.htm?/masern.htm (nicht gegen impfen, aber kritisch den gegenwärtigen Empfehlungen gegenüber - das hat mir sehr geholfen)
http://www.mamis-in-not.de/htm/impfung1.htm
http://www.vegetarismus.ch/heft/97-2/impfen.htm

Und dann gibt es einen alternativen Impfplan, nach dem ich höchstwahrscheinlich verfahren werde - nach all den Informationen, die ich mittlerweile eingeholt habe, geht es mir damit am Besten:

http://www.impfschaden.info/index.htm -> musst Dich durchklicken ---Impfpläne---und ganz runterscrollen bis zum "alternativen Impfplan".

Liebe Grüße und eine tolle Restschwangerschaft!

Miri

P.S.: Die Rate der Impfschäden ist zum Einen gar nicht messbar und zum Anderen wird da seeehr viel unter den Tisch gekehrt.

P.P.S.: Das Buch "Impfen - pro und kontra" gibt es ja dann auch noch!

Beitrag von nisivogel2604 18.09.06 - 18:27 Uhr

Die Impfungen werden nicht umsonst empfohlen und ausserdem sind die Impfstoffe so zusammen gesetzt, das der Organismus das sehr wohl vertragen kann. Und Krankheiten wie masern, mumps, röteln, Windpocken haben nichts, aber auch gar nichts mir hygiene zu tun. Weißt du eigentlich, was für Spätfolgen diese "kinderkrankheiten" nach sich ziehen könne. Eine Impfung gegen Windpocken zum Beispiel ist der einzige Weg, dein Kind vor Gürtlerose zu schützen. und kranke, ungeimpfte Kinder gefährden auch besonders Erwachsene, die aus irgendwelchen Gründen nicht geimpft sind, und auch schwangere und ihre Ungeborenen Babys.
Unsere Kiä hat uns schwarz auf Weiß vorgelegt, das es in den letzten 10 Jahren allerdings gar keine bleibenden Impfachäden in unserem Bundesland gab.Und ich finde, man sollte jede Impüfung machen lassen, und zwar nicht weil ich mich damit gut fühle,wenn das Kind eine Spritze bekommt, sondern weil ich mir unglaubliche Vorwürfe machen würde, wenn mein Kind an den Spätfolgen einer "Kinderkrankheit" stirbt.

LG Denise

Beitrag von mtamara 18.09.06 - 18:53 Uhr

Ach Quatsch, mit der Spritze hat das doch gar nichts zu tun. Mein Sohn bekommt sogar viel öfters Spritzen, als Dein Kind z.B. - weil er die 6fach-Impfung nicht auf einmal bekommt.

Ich könnte jetzt zu jedem Deiner Sätze was schreiben, das möchte ich aber nicht.

Wer möchte, kann sich die Links mal objektiv durchschauen - wer nicht, der lässt es.

Das, was Dir Deine Ärztin vorgelegt hat, ist Schmu! Aber egal.

Ich bin im Übrigen doch gar nicht gegen das Impfen #kratz

Beitrag von flautando 18.09.06 - 20:17 Uhr

Hallo Miri,

Viera Scheibner fasst in ihrem Buch wunderbar zusammen, dass die Impfungen nicht zu den Rückgängen der Krankheiten geführt haben. Es heißt: "Impfungen - Immunschwäche und plötzlicher Kindstod"

Spannend finde ich, dass sich nachweisen ließ, dass auch geimpfte Menschen die Krankheit bekommen können, gegen die geimpft wurde. Das heißt: eine Impfung verringert lediglich die Warscheinlichkeit, eine Krankheit zu bekommen, aber eine Impfung schließt sie nicht aus!

Ein ebenso interessantes Buch scheint auch das von Dr. Martin Hirte zu sein, das "Impfen - pro und Contra" heißt war doch Hirte...

Es gibt in Deutschland eine Meldepflicht für Impfreaktionen, die über das normale Maß der Impfreatkon hinausgehen. Leider scheint das eine ziemliche Interpretationssache zu sein, sodass einige tatsächliche Impfschäden nicht als solche interpretiert werden und daher auch nicht gemeldet werden.

Selbstverständlich kann ich Eltern verstehen, die ihre Kinder impfen lassen. Schließlich tun sie das aus dem Wunsch heraus, dass es den Kindern rundum gut gehen soll.

Ebenso verstehe ich die Eltern, die ihre Kinder später oder nicht impfen lassen wollen, denn auch die wollen, dass ihre Kinder gesund sind.

Einige können sich nicht vorstellen, dass eine Impfschädigung sehr verheerend sein kann. Die Krankheit, gegen die geimpft wird, ja, die können sie sich als gefährlich vorstellen, aber die Impfung selbst?

http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/43.htm#01
Schwere Impfreaktionen sind im Verhältnis selten, aber nicht auszuschlißen. Das unermessliche Leid, das durch eine solch schlimme Imofschädigung nicht nur dem Kind zustößt, darf nicht übergangen werden.

Das heißt nicht, dass ich jetzt allen Eltern ans Herz legen würde, ihr Kind nicht impfen zu lassen.

Es heißt aber, dass ich den Eltern verdeutlichen will: auch Impfstoffe sind Medikamente und Medikamente können Nebenwirkungen haben und wenn die Impfentscheidung ansteht, geht es nicht zuletzt darum, sich für eine MEDIKAMENTÖSE THERAPIE zu entscheiden.

In den Beipackzetteln zu den Impfstoffen stehen neben den sehr leichten Reaktionen auch die schweren aufgelistet. Also findet man dort auch zu lesen, dass das so genannte "schrille Schreien" auftreten kann, Rötungen der Impfstelle...

Die Entscheidung für oder gegen die Impfung ist mit der Entscheidung für oder gegen eine Operation gleichzusetzen, das sollten Eltern sich klar machen. Und stellt Euch vor, der Narkosearzt würde Euch sagen: die Krankheit nicht zu operieren ist viel gefährlicher, als die Narkose durchzuführen, denn Narkosen sind ganz, ganz ungefährlich... - würde kein Narkosearzt sagen. Der sagt dem Patienten selbst die seltensten Nebenwirkungen, die es gibt. Wird dieselbe gründlichste Aufklärung auch bei Impfungen gemacht?

Dass ein Impfpräparat durchaus auch etwas mit "Medikament" zu tun hat, sieht man ebenfalls am Beipackzettel. Denn neben dem eigentlichen Impfstoff sind dort auch so genannte Trägerstoffe enthalten, also die, in denen das Impfpräparat aufgelöst wurde und neben der Imfpung wird dem zu impfenden Kind auch Chemie verabreicht, genauso, wie bei der Verabreichung eines Medikamentes.

Meine Auffassung ist: die Aufklärung vor einer Impfung sollte genauso schonungslos gründlich und ehrlich sein, wie sie für die Narkose-Aufklärung betrieben wird.

Liebe Grüße
flautando

Beitrag von mtamara 18.09.06 - 21:24 Uhr

Hallo Flautando!

Du sprichst mir aus dem Herzen!

Ergänzend möchte ich sagen, dass in den Impfstoffen z.B. auch Fremdeiweiß enthalten ist, das dann direkt in den Muskel injiziert wird - der Körper kann sowas gar nicht abbauen.

UND:

Die Immunität ist mit der Impfung nicht automatisch so lange gegeben, wie angenommen wird.
Diese Rate ist sogar recht hoch! Z.B. Impfschutz nach einem Jahr = grauselig!

Und wenn man trotz Impfung die Krankheit bekommt, das ist dann richtig gefährlich!

Grüße, Miri

Beitrag von mtamara 19.09.06 - 01:55 Uhr

Hallo - nochmal ich!

Da ich mich aktuell mit dieser Thematik befasse, habe ich eben etwas gefunden, das Dich u.U. interessiert, es geht um die Zusatzstoffe in den Impfmitteln:

---
Zur Haltbarmachung werden den Impfstoffen chemische, teils giftige Stoffen zugesetzt:
Aluminiumhydroxid und -phosphat(als Bindemittel)
Formalaldehyd, Chloroform, Polysorbate(Zur Hemmung der Erregervermehrung)
Antibiotika, Thiomersal(gegen bakterille Verunreinigung des Impfstoffes)

Bei jeder Impfung werden eine Vielzahl von chemischen Stoffen in den Körper eingebracht . Problematisch ist vor allem das Thiomersal. Es handelt sich hier um eine quecksilberhaltige Verbindung, die äusserst toxisch ist, wenn sie in den Blutkreislauf gelangt. Mit einer Impfung erreicht man 30% des Quecksilbergrenzwertes(eines Erwachsenen). Bei Kindern oder Säuglingen, die ein viel geringeres Körpergewicht aufweisen ist dieser Grenzwert damit schnell überschritten.
---
Quelle: http://www.impfschaden.info/index.htm

Viele liebe Grüße,

Miri

Beitrag von cathie_g 19.09.06 - 10:54 Uhr

Viera Scheibner ist ein pensionierte Mikropalaeontologin, die SIDS als Impfschaden verkaufte, um den von ihrem Mann erfundenen Apnoe-Monitor an den Mann zu bringen.

Catherina

Beitrag von sunflower_33 18.09.06 - 18:24 Uhr

Hallo,

ich vertrete eine ähnliche Meinung wie mtamara. Ich bezeichne mich keinesfalls als Impfgegnerin, habe jedoch ein mulmiges Gefühl dabei, meinen 3 Monate alten Sohn schon 6-fach-Impfungen zu verabreichen...und ich finde es vollkommen richtig, darüber erst einmal nachzudenken und nicht "arzt-hörig" und blindlings zu impfen. Und eine wirklich neutrale Meinung zu bekommen ist schwierig!!

Ich habe mir unter: www.sprangsrade.de

den Ratgeber: "Die Impfentscheidung" für 6 € inkl. Porto bestellt. Denn lese ich gerade...und dann treffe ich meine Entscheidung. Eines steht allerdings jetzt schon fest: eine Hepatitis-Impfung bekommt er sicherlich noch nicht. Darin sehe ich bei einem Säugling wirklich keinen Sinn. Die kann er später noch bekommen, wenn er älter ist...

Ich hoffe, der Tipp hilft Dir. Kann ich nur empfehlen, da der Ratgeber wirklich neutral ist.

LG
Amily

Beitrag von toffifee007 18.09.06 - 19:01 Uhr

Hallo!

Maya wurde das 1.Mal geimpft, als sie 10 Wochen alt war (6-fach). Mir war wirklich mulmig dabei.
Ich muss aber auch sagen, dass ich über nichts aufgeklärt wurde. Ich weiß bis heute nicht, was das für Krankheiten sind, gegen die sie da geimpft wurde!? #kratz Im Impfpass steht zwar einiges, aber wer soll das verstehen..? Schade eigentlich, schließlich geht es um die Gesundheit meines Kindes.

Die nächste Impfung bekommt sie in 2 Wochen. #schwitz


Für mich ist Impfen ein "notwendiges Übel", dass man -meiner Meinung nach- nicht meiden sollte....

LG
Ina + Maya 16Wo.

Beitrag von mtamara 19.09.06 - 01:35 Uhr

Hallo Ina!

Ohne Dich nerven zu wollen:

Vielleicht möchtest Du bei der nächsten Impfung ja etwas vorbereiteter sein?

Eine super-Seite, die leider einen etwas blöden Namen hat, ist diese hier: http://www.impfschaden.info/index.htm -> lohnt sich echt, mal reinzuschauen!
-klick oben auf "Impfungen", dann kommst Du auf eine Seite, die ganz gut über Kinderimpfungen aufklärt!

Grüße, Miri

Beitrag von toffifee007 19.09.06 - 11:37 Uhr

#danke

Heute abend finde ich bestimt die zeit, mir die seite anzuschauen.

lg
ina

Beitrag von cathie_g 19.09.06 - 10:52 Uhr

Hi Anna,

spaet oder garnicht impfen ist leider wieder in Mode. Da sind meines Erachtens Impfungen Opfer ihres eigenen Erfolges geworden. Wer kann sich schon an ein Kind mit Masern oder Diphtherie erinnern? Und wie kommt das? Wegen der Impfungen eben. Und weil niemand mehr weiss, wie das war, in der Vorimpfaera, werden Fieber und Schreien nach einer Impfung zum "Impfschaden" hochstilisiert und fein Halbwahrheiten verbreitet (mein Lieblingsquatsch: "solange Du noch stillst, hat Dein Baby Nestschutz" was nicht stimmt!) und dann mit einem Jahr die unwichtigste aller Impfungen (Tetanus) gegeben (Augenroll).

Im ersten Lebensjahr sind Keuchhusten und Hib die wichtigsten Impfungen. Impfen ist Risikoreduktion - es macht keinen Sinn damit zu warten. Nach STIKO Empfehlung geimpfte Babies haben mit 4 bis 5 Monaten einen Vollschutz gegen Keuchhusten - das ist erstrebenswert!

Verlaesslicher Link zum Impfen:

http://www.rki.de/cln_011/nn_389374/DE/Content/Infekt/Impfen/impfen__node.html__nnn=true

Die hier genannte Impfschaden-Seite strotzt leider vor Fehlern, Fehlinterpretationen und veralteter Literatur.

LG

Catherina

Beitrag von mtamara 19.09.06 - 12:12 Uhr

Hallo Catherina,

es verhält sich mit euch Biologen wie mit vielen Ärzten, ihr wollt vieles nicht sehen.

Das ist schade, denn dadurch wird es zu diesem Thema immer zwei Lager geben, was auf Kosten der Babys und Kinder geht.
Eine Mischung aus beiden Richtungen wäre erstrebenswert!

Miri

Beitrag von cathie_g 19.09.06 - 15:24 Uhr

wie stellst Du Dir das mit der Mischung vor? Ein "bisschen" Keuchhusten oder Masern gibt es nicht, das kommt immer volle Kanne. Impfungen gehoeren zu den 3 segensreichesten Errungenschaften der modernen Medizin (Anaestesie und Antibiotika sind die anderen 2) und der "moderne" Trend, diese als "Haemmer" zu verteufeln geht mir echt auf den Senkel. Leiden tun die Kinder, die sich die Seele aus dem Leib husten/kotzen mit Keuchhusten, oder ohne Antibiotika wochenlang Scharlach durchleben muessen, damit Mami in ihrer Krabbelgruppe nicht die "Niederlage" eingestehen muss, dass sie zu einem echten Arzt gegangen ist und evidenz-basierte *wirkende* Medizin bekommen hat. Diese Mittelalterromantik und das Gelaber ueber "Ausgewogenheit" kann ich echt nicht mehr hoeren.

Naja, die naechsten Masernausbrueche werden kommen und eine Woche lang wird sich die Erschuetterung ueber das eine oder andere gestorbene/behinderte Kind dann in den Foren halten und wenn man dann sagt "haette man ja auch impfen koennen" ist man Spielverderber...

#schmoll

Catherina

Beitrag von mtamara 19.09.06 - 15:52 Uhr

Hallo Catherina!

Du hast mich nicht ganz verstanden:
--- "wie stellst Du Dir das mit der Mischung vor? Ein "bisschen" Keuchhusten oder Masern gibt es nicht, das kommt immer volle Kanne."---

Von "Mischung" aus beiden Lagern (also Impfgegner und Befürworter) war die Rede.

Ich bin gar nicht gegen Impfungen, und auch nicht gegen Antibiotika und Narkosen - aber diese drei "Segen" der modernen Medizin sind keine Ausschließlichkeiten und da fängt es doch an.

Man muss weder einem Menschen wegen einer Erkältung ein Antibiotikum verschreiben, noch muss man ein 8 Wochen altes Baby 6fach impfen. Auch von Narkosen wird mittlerweile sehr schnell gesprochen - aber dieses Gebiet ist für mein Befinden noch nicht SO sehr ausgereizt (leider ist der Trend dazu aber da).

Mit Mischung meinte ich vielmehr, dass die Impfungen aufgeteilt werden sollten und nicht alles mit einem Mal.

Und wenn dann geimpft wird, dann sollte man die Immunität auch regelmäßig kontrollieren, Du weißt sicher, wovon ich rede. Denn diese hält schließlich leider nicht immer automatisch für Jahre vor.

Selbstverständlich sind Impfgegner extrem und holen sich manchmal vielleicht auch Dinge als Argumentation herbei, die haltlos sind.
Genau so sind aber die Medizin, Wissenschaft und Pharmazie extrem in ihrer Argumentation und genau so ausschließlich. Leider ist da die größere Lobby dahinter und es wird weniger in Frage gestellt.

Umstimmen kann ich Dich nicht - aber ich hoffe, dass sich Eltern, die diesen Thread lesen und unschlüssig sind ganz sachlich mit der Materie auseinander setzen und nicht automatisch das tun, was ihnen ihr Arzt anrät.

Grüße, Miri

Beitrag von cathie_g 19.09.06 - 23:05 Uhr

was würdest Du denn impfen und wann? Ich würde eine 5fach Impfung fürs erste Jahr wollen: Pertussis, Pneumokokken, Hib, Meningokokken, und HepB

LG

Catherina

Beitrag von mtamara 20.09.06 - 00:04 Uhr

Jetzt durfte ich erst Mal nachschlagen, was Pertussis ist, Du sprichst mit jemandem, der Musik studiert hat, nicht Biologie oder Medizin!!! ;-)

Zu Deiner Frage:

Im Moment bin ich noch am eruieren,

Diphterie halte ich für wichtig.
Tetanus auch, aber nicht präventiv, sondern erst wenn eine Wunde in einem gewissen Milieu enstanden ist.
Polio, aber auch nicht jetzt.

Ich fühlte mich mit der Bedrängung eines Arztes einfach nicht wohl, so kam ich überhaupt dazu, das Ganze "Geimpfe" zu hinterfragen - und ich bin froh, dass es so weit kam!
Aber fertig bin ich noch nicht und eine Fachfrau schon gleich gar nicht - was in diesem Fall u.U. vielleicht sogar eher gut ist.

Im Zuge meiner "Meinungsbildung" bin ich auf einige Punkte gestoßen, die mich schwer beschäftigen:

Zum Beispiel:
Weißt Du etwas von Impfstoffen, die aus Krebszellen gemacht werden? Eine mögliche Nebenwirkung ist, dass das Gewebe um die Einstichstelle herum ein klein wenig zu mutieren beginnt - nicht schlimm, das geht wohl auch wieder weg, aber es gibt mir zu denken.

Kennst Du all die Impfstoffe, die Du Deinen Kindern injizieren lässt und weißt, wie sie hergestellt werden?
Ich noch nicht - ja, Du hast Recht, der Zweck heiligt die Mittel - aber an einzelnen Dingen, die ich gelesen habe, muss ich ganz schön knabbern.

Dieses Thema betreffend:
Mein Mann und ich sind Eltern eines ganz wundervollen Kindes, das wir über alles lieben.
Und selbstverständlich wollen wir die richtigen Entscheidungen für unseren Sohn fällen. In dieser Diskussion bin ich vornehmlich Mutter, die sich informiert hat.
100% Gewissheit gibt es nicht - die hast Du aber auch nicht, das ist ja das Problem an der ganzen Sache.

Und weißt Du was? Ich glaube gar nicht daran, dass es einen Königsweg gibt. Wenn Du das alles, worüber wir hier diskutieren mal objektiv betrachtest, dann gibt es in beiden Fällen ein Restrisiko eines zu Schaden kommenden Kindes.

Ich befürchte, dass viele Impfreaktionen von den betreffenden Ärzten weder gemeldet werden, noch als solche akzeptiert. Wenn ich schon höre, dass Ärzte von Pharmakonzernen bezahlt werden für diverse Studien zu ihren Präparaten, fängt bei mir die Skepsis an.

Dass gerade die Arzneimittelindustrie nicht AM Patienten sind, kannst Du als Fachfrau doch gar nicht leugnen, oder? Es geht leider nur um Kohle, Macht und Konkurrenz.

Der Patient ist ein armes Schwein, da ausgeliefert und frei von Information. Und das ist, was mich so wütend macht - und mich innehalten lässt.

Würdest Du an dem zweifeln, was Du gelernt hast, könntest Du Deinen Job doch gar nicht mehr ausüben. Mein ich gar nicht provokant - das ist für mich vielmehr eine Erklärung, warum Menschen wie Du die "moderne" Medizin, wie Du sie nanntest, dermaßen massiv vertreten und alles andere völlig verurteilen.

Ich gehe jetzt zu weit - um nicht vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen, höre ich jetzt auf, es geht um das Impfen. Verzeih also bitte meine Schleife, die ich jetzt gezogen habe.

Ich würde mich freuen, wenn Du mir die zwei Fragen beantworten könntest.

Grüße, Miri

Beitrag von cathie_g 20.09.06 - 11:28 Uhr

Hi Miri,

Diptherie halte ich in unseren Breiten für im ersten Jahr nicht für nötig. Tetanus auch nicht, Polio auch nicht, es sei denn, Ihr fahrt nach Ägypten oder habt Kontakt zu Menschen aus den entsprechenden Ländern. Allerdings sind diese 3 Impfkomponenten kombiniert mit den meines Erachtens absolut WICHTIGSTEN Impfungen fürs erste Lebensjahr:

Keuchhusten (Pertussis) und Hib - da würde ich nicht drauf verzichten. Keuchhusten ist einfach total ätzend (wenn auch nach dem 6ten Monat nur noch selten lebensbedrohlich und man kann sich noch leicht mal anstecken, weil viele Erwachsene garnicht wissen, dass sie Pertussis haben. Hib ist zwar selten aber sehr gefährlich und oft tödlich.
Ich finde auch HepB wichtig, wobei viele die Impfung noch später machen mit HepA zusammen, wenn die Kinder nicht in die Krippe gehen. Kommt halt drauf an, ob Du Dir sicher bist, dass Dein Kind keinen Kontakt zu einem chronisch HepB Erkrankten bekommt.

Frage 1: Krebszellen in der Impfstoffherstellung. Das ist so ein typischer Schocker in der impfkritischen Bewegung. Was wirklich gemacht wird ist: Zellen werden in Kulturflaschen gezüchtet und produzieren ständig Viren, die dann abgesammelt werden (mit dem Kulturmedium) und für die Impfstoffherstellung benutzt werden. Diese Zellen kommen garnicht in die Impfstoffe mit hinein und können somit auch nichts "mutieren".

Was war Deine zweite Frage?

Und was die Impfreaktionen/Schäden angeht. Sicher gibt es einige schlampige Ärzte, die die Eltern nicht vernünftig aufklären und auch eine Reaktion nicht melden. Nach dem neuen Infektionenschutzgesetz kann ein Arzt für das nicht Melden eines Impfschadens zu bis zu 25000 Euro Strafe verdonnert werden. Ich hoffe, das passiert mal - dann werden die schwarzen Schafe etwas aufmerken. Aber: in den paar Fällen die ich aus Deutschland kenne (eine allergische Reaktion und Kimberly, die nach der 6fach Impfung epileptische Anfälle bekam) haben die Ärzte sofort reagiert und die Impfung verantwortlich gemacht (wobei bei Kimy ja gerade ein Gentest läuft, weil ihre Epilepsie wahrscheinlich doch ein Genschaden ist und nicht durch die 6fach Impfung gekommen ist).

Klar gibt es ein Restrisiko. Und es ist auch ein mulmiges Gefühl einem völlig gesunden Kind eine Spritze zu geben, von der man schon weiss, dass sie Fieber auslösen kann - über das Unwohlsein kommt keine Mutter hinweg, auch keine Ärztin oder Biologin ;-) Aber - ich habe deutlich mehr schwere Verläufe von Impfpräventablen Krankheiten gesehen als schwere (oder gar bleibende) Impfreaktionen. Wenn eine 5jährige schon wirklich 2 Wochen lang, jede Nacht alle 30 Minuten so husten muss, dass sie jedes Mal spuckt und die Wochenenden am Tropf verbringt, zur Rehydrierung - das muss doch nicht sein.

Ist ein bisschen so wie anschnallen im Auto - zu lange in der Babyschale ist nicht gut für die Zwucks, macht nen schiefen Rücken, man könnt ja auch sagen, sie kommen erst in einen Sitz wenn sie auch selber frei sitzen können - ist aber doch ein bisschen zu gefährlich, oder.

Ich wende mich hier wieder den Möbelpackern zu - frag gerne weiter.

LG
Catherina

Beitrag von miri3 20.09.06 - 21:03 Uhr

http://www.pei.de/nn_503108/SharedDocs/Downloads/bgbl/2004/12-2004-ifsg-2001-2003,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/12-2004-ifsg-2001-2003.pdf


Deutlich wird mal wieder die Dunkelziffer von Impfkomplikationen, wenn von 3329 Einzelfallmeldungen lediglich 941 Meldungen von Ärzten gemäß dem Infektionsschutzgesetz berichtet wurden.
2388 UAW Verdachtsmeldungen kamen aus anderen Quellen (pharmazeutische Unternehmen und Arzneimittelkommissionen).

Die pharmazeutischen Unternehmer sind gesetzlich verpflichtet Verdachtsfälle mit schwerwiegenden Nebenwirkungen anzuzeigen.
Gemäß der Definition im AMG (Arzneimittelgesetz)ist eine Nebenwirkung als schwerwiegend einzustufen, wenn sie tödlich oder lebensbedrohend ist, eine stationäre Behandlung oder Verlängerung einer stationären Behandlung erforderlich macht, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führt oder eine kongenitale Anomalie bzw. einen Geburtsfehler darstellt. Ärzte melden dem pharmazeutischen Unternehmer Verdachtsfälle spontan und freiwillig. Nach dem Standesrecht sind sie darüber hinaus verpflichtet, der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) in Berlin Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. Die AkdÄ ihrerseits übermittelt dem PEI die Meldungen anonymisiert. Das PEI erhält auch Meldungen über die Arzneimittelkommission der deutschen Apotheker und direkt von Ärzten. Der Begriff schwerwiegende Nebenwirkung ist nicht synonym mit dem Begriff der Impfkomplikation des IfSG, allerdings ist die gemeinsame Schnittmenge groß. Insgesamt ist zu erwarten, dass schwerwiegende UAWs nach dem AMG stets auch nach dem IfSG meldepflichtig sind. Umgekehrt sind aber nicht alle Impfkomplikationen nach dem IfSG auch schwerwiegende Ne-benwirkungen. So sind Fieberreaktionen, die 39,5°C übersteigen, nach den oben genannten Kriterien zumeist nicht schwerwiegend, d. h. also seitens des pharmazeutischen Unternehmers nicht meldepflichtig. Demgegenüber besteht jedoch für diese Fieberreaktion eine Meldeverpflichtung des Arztes nach IfSG.


Seltsam Catherina, dass du angeblich nur so wenige Fälle von Komplikationen nach Impfungen wahrnimmst............

Lass doch die Fallschilderungen von Betroffenen http://www.impfschaden.info/impfreaktionen_2006.htm
mal auf dich wirken--
ach ja ich vergaß-die Reaktionen wären ja auch ohne Impfung aufgetreten........#gruebel
Miri

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