Rektusdiastase und Nabelbruch. OP ja oder nein?! Hat jm Erfahrung???

    • (1) 30.03.16 - 08:37

      Hallo ihr lieben,

      Nach 2 Schwangerschaften sieht mein Bauch sehr unschön aus.
      Letzte Schwangerschaft ist jetzt 1 Jahr her und ich sehr immer noch schwanger wie im 6.monat aus.

      Ich habe in keiner ss extrem viel zugenommen aber hatte einen riesen Bauch.

      Nun hab ich mich mal beim chirurgen vorgestellt der mich direkt an 2 seiner bekannten in ein krankenhaus überwiesen.

      Diagnose: rektusdiastase und nabelbruch

      War nun beim ersten Arzt, der meinte man müsse einen grossen Schnitt machen und alles mit einem Netz zusammenziehen.
      Die lücke ist eine hand breit. Also sehr ausgeprägt.

      Habe auch sehr viele schwangerschaftsstreifen daher würde mich optisch eine weitere narbe nicht stören. Nur das "schwanger" aussehen ist einfach nur deprimierend und so wirklich schwer heben darf ich auch nie und es fühlt sich alles so instabil und kaputt am bauch an.

      Ich überleg nun diese op zu machen hab aber mega angst davor. Mit ca. 10 tagen krankenhausaufenthalt muss ich rechnen und ich glaub auch mit sehr starken Schmerzen...
      Meine kinder sind 4 und 1 und ich weiss nicht wie es nach der op sein wird....

      Hat jm von euch das selbe durchgemacht und solch eine op bereits hinter sich???? Wie war die zeit danach? Wie das Ergebnis?

      Über antworten würd ich sehr freuen.
      Viele grüsse#winke

      • (2) 30.03.16 - 12:07

        Hallo, ich bin nur so weit gekommen, wie du gerade. Ich habe mich gegen eine OP entschieden, zumindest in den nächsten Jahren. Was ich von einer Bekannten weiß: die 10 Tage im Krankenhaus nach der OP sind das kleinste Problem. Es dauert wohl Wochen/Monate bis man sich wieder richtig belasten darf (wenn alles glatt läuft). Hängt wohl auch mit der Heftigkeit der Diatese/ des Bruches zusammen. Das schreckt mich zur Zeit sehr davon ab. Wenn mein Kind wesentlich älter ist, dann werde ich das wohl über mich ergehen lassen.
        Bis dahin lasse ich mich öfter tapen (besonders wenn ich weiß das körperlich anstrengende Zeiten anstehen (zB gerade viel Arbeit im Garten, Renovierung usw). Natürlich darf ich dann nicht mit ran, wie ich gerne möchte, aber dieses Gefühl das beim heben der halbe Bauch auseinander fliegt ist wesentlich geringer.
        Vielleicht kommen ja noch Antworten, wo die Mädels es schon hinter sich haben.

        (3) 30.03.16 - 12:50

        Ich habe Erfahrung, allerdings nur mit der Rektusdiastase.......... ohne Nabelbruch.

        Ich habe mir das im Rahmen einer kompletten Bauchdeckenstraffung operieren lassen......... aktuell eine Woche her.
        Deshalb kann ich Dir jetzt über den Heilungsverlauf noch nicht wirklich was sagen. Mir geht es super, ich war nur 3 Tage in den Klinik und muss nun mehrere Wochen ein Mieder tragen.

        Der Unterschied ist, jetzt schon, wie Tag und Nacht. Ich bin mega glücklich und froh es gemacht zu haben. Die Schmerzen sind absolut aushaltbar........Kaiserschnitt ist "schlimmer".
        Der Vorteil ist, dass ich keinen Längsschnitt habe, sondern einen Schnitt im Bikinibereich, allerdings von Hüfte zu Hüfte.

        Ich habe einige Jahre drüber nachgedacht und mich mehrfach beraten lassen.

        Mein Rat wäre erstmal noch zu warten........ mit einem einjährigen Kind ist die Erholungszeit fast nicht machbar, außer Du hast rund um die Uhr Unterstützung für einige Wochen.

        Ich musste die OP selbst zahlen. Du kannst probieren Kostenerstattung zu beantragen.

        • Eine Bauchstraffung wäre in meinem Fall auch gut aber ich glaube kaum das die krankenkasse da was von übernehmen würde... :-(

          Und leider ist dann solch eine op momentan einfach für uns nicht bezahlbar.

          Aber wegen der Belastung nach der op ( also rektusdiastase und nabelbruch ) sagte mir der arzt das es kein problem sein würde mit dem heben. 10 kg wiegt meine kleinste. Ich mein nach dfm Kaiser schnitt muss man ja auch direkt aufstehen und sich um das kleine kümmern und wenn der kaiserschnitt schlimmer war dann denk/ hoffe ich das es dann auch machbar ist.

          Ich soll mit 10 tagen krankenhausaufenthalt rechnen vllt um sich die erste zeit "wirklich" nur der heilung zu widmen.

          Ich hatte auch überlegt es später zu machen aber es stört mich sehr ubd wir wolln auch in den urlaub und so... ich lass mir das nochmal durch den kopf gehn aber zu 80 % werd ich das machen aber ich denk mal nicht das ich dadurch einen mega flachen bauch kriegen werde.ist ja keine straffung :-( aber vllt ist die Muskulatur dann soweit wieder zusammen das ich die geraden muskeln iwann wieder aufbauen kann :-)))

              • (7) 30.03.16 - 14:45

                Man soll nicht heben. Rechne mit mindestens 2-3 Monaten.

                Und womit wurdest du nach der op von den schmerzen befreit?

                Der arzt sagte mir das ibuprofen tabletten nicht stark genug seien. Man könne z.b. vor der op einen schlauch in der nähe des rückenmarks platzieren ( denk mal so wie bei wehen) und man könne nach der op schmerzmittel "reinpumpen" oder mit einer pumpe und kanüle am arm. Dies wäre aber angeblich etw unangenehmer. Mir sind beide Methoden "nach" einer op nicht bekannt aber so oft wurde ich ja noch nicht operiert.

                • (9) 31.03.16 - 06:57

                  Ich habe zweimal direkt nach der OP ein sehr starkes Schmerzmittel über die Vene bekommen....... nach 5 Minuten war ich absolut schmerzfrei.

                  Danach haben Novalgin Tabletten absolut gereicht. Ich nehme seit dem dritten Tag nach OP gar nichts mehr an Schmerzmitteln.

      Ich kann nur vom Nabelbruch berichten.

      Wurde vor drei Jahren operiert. Allerdings wurde genäht und kein Netz eingesetzt. Ich würde es an deiner Stelle machen lassen. Nicht wegen dem Optischen, so ein Bruch ist ja nicht ohne. Darmschlingen können eingeklemmt werden und das kann böse enden.

      Bei mir war das kein großes Ding, Narbe ca 4cm, war ne ambulante OP aber unter Vollnarkose.
      Klar, es tut weh hinterher, wie alles am Bauch. Und heben/arbeiten durfte ich sechs Wochen nicht. Geht aber alles vorbei.

      Alles Gute#winke

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