Generalisierte Angststörung

    • (1) 21.03.17 - 07:29

      Hallo zusammen,

      in 2005 habe ich durch ein traumatisches Erlebnis Angstzustände entwickelt, mit der ich soweit klargekommen bin.

      Problematisch wurde es, wenn ich körperliche Beschwerden bekam. Kopfschmerzen = Tumor. Ich schaukel mich dann hoch.

      Vor zwei Jahren hatte ich einen Bandscheibenvorfall mit OP. Die ganze Aktion war wieder ekelhaft, ständig Angst, bis hin zur Querschnittslähmung. Ich übertreibe immer so :/ war bis letztes Jahr in Psychotherapie. Nach der OP ging es gut und somit eben auch wieder die Angstzustände.

      Jetzt bin ich im 3. ÜZ zum dritten mal schwanger, zwei Aborte habe ich hinter mir.

      Da eine ssw etwas körperliches ist, fangen die Angstzustände an. Heißt z. B: Übelkeit = Magenkrebs.

      Mein Hausarzt kennt mich seit Jaaahren und hat mich krankgeschrieben. Eben bis zu den Aborten und danach. Immer wieder. Ich kann so nicht arbeiten, habe nachgelassen, war überfordert und unkonzentriert. Obwohl ich seit 11 Jahren erfolgreich bei eine Krankenkasse arbeite.

      Muss der Gyn das wissen? Wie geht es denn weiter? Kennt das jemand von euch oder hat jemand von euch auch Angstzustände? Wie soll ich denn so arbeiten?

      • Hallo,

        in meiner Familie hat bzw. hatte jemand Angstzustände, auch aufgrund eines traumatischen Erlebnisses (Überfall mit schwerer körperlicher Misshandlung).

        Unser Familienmitglied ist zügig in Therapie gegangen, um sich behandeln zu lassen.
        Soweit ich das beurteilen kann, ist derjenige jetzt beschwerdefrei.

        Ich lese bei dir nicht heraus, dass du eine Therapie gemacht hast. Die dauernde Krankschreiberei ist doch auch keine Lösung.
        Vielleicht solltest du deinen HA einmal auf eine Überweisung zu einem Therapeuten ansprechen.

        LG

        Nici

        • Hallo,

          doch war ich. Steht im Text. Die Angstzustände sind nach der Therapie damals wiede angefangen, als ich den Bandscheibenvorfall hatte. Also körperliche Beschwerden. Dann kam 2015 die Op und 2016 wurde die Therapie wieder abgeschlossen.

          Jetzt fangen die körperlichen "Beschwerden" durch die ssw ja wieder an. Also wieder WorstCase Zustände.

          Ohne körperliche Beschwerden geht es mir gut, ich bin nicht dauernd krankgeschrieben.

          Nur zur Zeit des Bandscheiben Vorfalls Jetzt die "Schwangerschaft". Also nur körperlich. Nur zuletzt hat mich der Hausarzt noch krankgeschrieben, nach den beiden Aborten.

          Wenn ich jetzt wieder in Therapie gehe, ist es ja eh nach der ssw wieder besser. Vielleicht ist es auch besser begleitend eine Therapie zu besuchen.

          Das hilft mir jetzt auch nicht weiter, wenn ich eben körperliches bekomme die Schwangerschaft über

      Du oslltest dringend therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen!

      Es kann durchaus sogar sein, dass Deine panische Angst vor körperlicher Veränderung zu den Aborten führt.

    Hallo

    ich lebe seit gut 16 / 17 Jahren mit einer Angststörung, Verursacher ist Verlustangst durch den plötzlichen Tod meiner Mutter als ich gerade 18 war.

    Ich war drei mal in Therapie, die auch gut geholfen hat und der Therapeut war echt gut . Dann bin ich aber durch Mund zu Mundpropaganda zu einer Heilpraktikerin für Psychotherapie gekommen und die hat einen richtigen grundlegenden Durchbruch bei mir erzielt. Sie hat ganz andere Ansätze und auch eine Traumatherapie mit mir gemacht. Ich kann sagen, dass mich nun die Ängste, wenn sie mal wieder hochkommen, was ja immer der Fall sein kann durch irgendwelche Trigger, kaum mehr tangieren. Sie sind da und gut ist.
    Ich werde nicht mehr panisch und die Gedanken kreisen nicht mehr.

    Will damit sagen, vllt. ist es Dir möglich, so jemanden ausfindig zu machen, der Dich während der Schwangerschaft begleitet.
    Diese Zeit soll ja eine tolle Zeit für Dich sein und nicht schon mit Ängsten und Nöten behaftet sein. Du sollst die Wachstumszeit des Babys in Dir genießen und Dich freuen können...

    Dem Gyn würde ich das auch sagen, so kann er Dir von vornherein schon einiges an Angstpotential nehmen. Meine ehemalige Chefs wollten sowas auf jeden Fall wissen, denn das Hormonchaos in einer Schwangerschaft sowie auch in den Wechseljahren geht auch auf die Psyche (in einer Schwangerschaft eher in die erfreuliche Richtung)...

    LG und eine wundervolle Schwangerschaft mit vielen schönen Gedanken und Erlebnissen wünsche ich Dir

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