häufige Blasenentzündungen

    • (1) 30.05.17 - 12:45

      Hallo liebe Community, ich hatte im Winter schon die ein oder andere Blasenentzündunge, aber auch jetzt bei der Wärme werde ich leider nicht verschont. Was kann man denn vorbeugend tun, damit dies nicht wieder passiert!

      Herzlichen Dank für Eure, hoffentlich wertvollen, Tipps!

      • (2) 30.05.17 - 12:50

        Häufige Blasenentzündungen können mit Bakterien zu tun haben, die beim Sex übertragen werden. Wenn man einen neuen Partner hat, muss das weibliche Immunsystem erst noch lernen, mit den neuen Keimen zurecht zu kommen.

        Du kannst Dich beim Urlogolen beraten lassen. Es gibt die Möglichkeit, eine Immunkur durchführen zu lassen. Evtl ist es auch ratsam, mal eine Blasenspiegelung zu machen.

        Viel trinken, keine kalten Füße bekommen und Stress vermeiden.

        LG

        • Dieser erste Rat fördert die Angst vor Sex und schafft Blockaden.

          Und der zweite treibt einen mehr in die Hände der Fachärzte und der ganzen Mühle der "Gesundheitsindustrie".

          Das letzte ist zwar ein wenig hilfreich, aber bei wiederholten Blasenentzündungen wird das nicht ausreichen.

          (7) 31.05.17 - 09:47

          Also ich gehe nach dem #sex immer auf Toilette und danach wasche mich intim weil ich weiß, dass ich sonst sofort eine Blasenentzündung bekomme.

          - Warum sollte das abschreckend sein?? #kratz
          Ist doch gut, darauf hingewiesen zu werden!

          Der erste "Rat" war kein Rat, sondern eine Feststellung, die ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.
          Was daran Blockaden schaffen soll, versteh ich nicht ganz. Es ist einfach Fakt, dass einige weibliche Körper so reagieren. Man kann ja etwas dagegen tun, aber es ist nunmal ein Auslöser für Blasenentzündungen.

      hat aber eher was mit den Darmbakterien zu tun.....diese hab ich auch als Frau!
      Hat also nicht unbedingt was mit dem Partner zu tun.....

      • Diese Bakterien gelangen aber durch den Verkehr zur Blase, so dass Blasenentzündungen ausgelöst werden (können.) Insofern ist der Partner nunmal "Auslöser", auch wenn er selbst nicht unbedingt seine Bakterien überträgt.

        • genau!

          Deswegen ist diese Aussage nicht richtig!
          Denn es sind ja eher meine Keime........außer man macht was anderes ;-)

          >>Wenn man einen neuen Partner hat, muss das weibliche Immunsystem erst noch lernen, mit den neuen Keimen zurecht zu kommen.<<

          Hatte meine Antwort auch nicht auf dich bezogen, sondern auf weiter oben.

          • >>Wenn man einen neuen Partner hat, muss das weibliche Immunsystem erst noch lernen, mit den neuen Keimen zurecht zu kommen.<<

            Aber auch diese Aussage kann ich bestätigen. Manche weibliche Körper müssen sich in der Tat erst mit den fremden "Keimen" (Bakterien oder was auch immer) arrangieren. Nach einer gewissen Zeit hat sich das dann eingespielt. So war es bei mir auch einmal. Zu Beginn der Beziehung habe ich unter häufigen Blasenentzündungen gelitten, die dann (ohne dass ich irgend etwas anders gemacht hatte) von selbst nachließen. Mein FA hat mir das damals genau so erklärt, dass sich das Immunsystem erst an die fremden Keime gewöhnen muss.

(13) 30.05.17 - 13:01

Hallo niki49, ich hatte früher ähnliche Probleme, die ich aber jetzt mit folgenden Maßnahmen, die vor allem das Immunsystem stärken, gut im Griff habe: gesunder Lebensstil, d. h. traditionelle mediterrane Ernährung, tägliche Bewegung an der frischen Luft bei Wind und Wetter (u. a. zwecks Vitamin D-Bildung), ausreichend Schlaf und Flüssigkeitszufuhr in Form von Mineralwasser, grünem Tee und Kefir; ein gutes Stressmanagement, denn Stress fördert Entzündungen. Zudem esse ich jeden morgen im Müsli getrocknete Cranberries.

Außerdem habe ich damals über einen Zeitraum von 3 Monaten eine Kur mit dem Spurenelement Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke) gemacht, d. h. ich habe täglich morgens 1 Tablette eingenommen. Denn Zink ist u. a. wichtig für die Schleimhäute, stärkt die körpereigene Abwehr und soll sogar entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Zwecks Therapie soll übrigens v. a. D-Mannose empfehlenswert sein.

Ich hoffe, dass ich Dir mit meinen Ratschlägen weiterhelfen konnte und dass Du zukünftig von dieser Erkrankung verschont bleibst.

  • (14) 30.05.17 - 18:04

    Das ist schon mal echt gut. Besonders der Tipp mit VitaminD. Ich würde von Oktober bis April zur Einnahme von Vitamin D 5.000 IE pro Tag raten, weil die UV Strahlung im Winter nicht ausreicht um Vitamin D ausreichend zu produzieren. Aber mit einem guten Vitamin-D-Spiegel sind viele Infekte vermeidbar. Zusätzlich würde ich Vitamin C nehmen.

    Mannose soll die Blasenwand vor Einlagerung von Keimen schützen. Wenn sie aber schon gereizt ist, hilft es letztlich auch nicht, ist meine Erfahrung.

    • 5.000 Einheiten pro Tag sind aber schon sehr hoch.
      Die Standardempfehlung aus ärztlicher Sicht lautet in der Regel 1.000 Einheiten pro Tag in den Wintermonaten. Auch wenn ich der Meinung bin, dass eine etwas höhere Dosierung nicht schadet, sollte man mit diesen allgemeinen Ratschlägen vorsichtig sein oder zumindest kenntlich machen, dass der Ratschlag deutlich über der herrschenden Empfehlungsgrenze liegt.

(16) 30.05.17 - 13:55

Ein Tipp, der noch nicht genannt wurde: Nach dem Sex direkt zur Toilette. Ist nicht gerade kuschelig oder sexy, aber die Bakterien, die die Harnröhre hinaufwandern, werden direkt wieder hinausgespült. Da muss die Harmonie mal auf die Gesundheit Rücksicht nehmen ;-)

  • (17) 30.05.17 - 17:59

    Ich glaube - so praktisch dieser Tipp sein mag - fördert das Ängste vor Sex und damit Störungen im Intimleben. Wer mag schon Sex, wenn er nachher Angst haben muss vor einer Blasenentzündung, die sehr schmerzhaft und unangenehm ist.

    DAS allein ist es jedenfalls nicht, wenn man wiederholte Blasenentzündungen hat.
    Es ist vielleicht das I-tüpfelchen obendrauf. Das Grundproblem sind nicht in erster Linie die Bakterien, die überall sind, sondern das geschwächte Immunsystem und die angegriffene Blasenschleimhaut.

(18) 30.05.17 - 16:12

Trinkst du genug?
und wenn ja, was?

bei mir begünstigen rote Teesorten eine Reizung der Blase und dies wiederum Entzündungen.
Auch andere Getränke haben manchmal Einfluss.
Ebenso wenn ich zu wenig trinke.

Dann bin ich einfach anfälliger.

  • (19) 30.05.17 - 18:07

    Wenn man längere Zeit sehr viel trinkt, riskiert man einen Mineralstoffmangel und das kann wiederum sehr gravierende Folgen haben. Wenn viel trinken, dann muss man auf Mineralstoffzufuhr achten. Aber wie?

    In England fiel eine Frau sogar ins Koma, weil sie wegen Blasenentzündung so viel Wasser trank, dass ihr Kaliumspiegel(?) zu sehr sank.

    • (20) 30.05.17 - 21:05

      deswegen schrieb ich ja, ob sie genug trinkt. Nicht extra ordentlich mehr.

      bei mir ist eine erhöhte Anfälligkeit gegeben, wenn ich kaum auf einen Liter am Tag komme.
      genug sollte schon sein. extra außerordentlich viel nicht.

      im Hochsommer trinke ich freiwillig verdünnte Säfte. Dann spürt mein Körper, dass ich das brauche (auch wenn ich es sonst kaum vertrage).
      Manche Säfte und Tees lasse ich hingegen weg, weil ich dann ständig zur Toilette muss, obwohl ich kaum was getrunken habe. Das reizt unnötig.

(21) 30.05.17 - 18:25

Hallo,

also ich hatte so mit Mitte 20 auch mal seeeehr viele BE, es war echt schrecklich. Habe so eine Immunkur gemacht (musste ich damals selbst zahlen, war aber nicht sehr teuer) und es hat gut angeschlagen bei mir (ist wohl nicht immer so). Habe dann noch den Ratschlag meines Arztes befolgt und mir angewöhnt immer direkt nach dem Sex aufs WC zu gehen und so hatte ich wirklich seit dem keine mehr (toitoitoi).

LG

(23) 30.05.17 - 19:54

Ich muss dazu auch kurz meinen Senf dazu geben.
Hatte immer mit Basen- und Nierenbeckenntzündungen zu kämpfen.

Die Sachemit dem neuen Partner ist nicht von der Hand zu weisen. Dabei braucht man nun keine Angst bekommen, sonder muss sich dann Gedanken über eine geeignete Verhütungsmethode machen. Wir benutzen keine Kondome mehr, wollten ja Kinder, aber der Tipp mit dem Toigang funktionierte bei mir auch.

Viel trinken. Wenn eine Entzündung in Anmarsch ist sowieso. harntreibende Tees oder wenn man rankommt Alkoholfreies Bier.

Mit dem."Zuviel"Trinken stimmt zwar, aber wenn man täglich 2,5 - 3 l trinkt passiert da nix. Da muss man wesentlich mehr trinken um den Kaliumhaushalt zu stören.

Ein Tipp hab ich auch noch: Holunderbeersaft wirkt bei mir super. Ein echter Allrounder. Wirkt schweißtreibend, harntreibend und Entzündungshemmend. Steckt voller Vitamine und kann man auch selbst herstellen.

Lg

(24) 30.05.17 - 20:01

Hallo!
Ich hatte von letzten August bis ca. Februar jeden MOnat eine BE. Ich war bei Hausärzten, Urologen und co. Keiner konnte mir helfen, außer immer nur zu reagieren, sprich Anthibiotika,

Ich habe selber ALLES ausprobier, was Apotheke und co hergeben.

Ich habe mit d-Mannose Kapseln, Vitamin-d, Vitamin c und Zink Kapseln plus Globuli Canthartis plus Östrogensalbe (hoffentlich jetzt dauerhaft) Erfolg gehabt.

Besonders die D-Mannose würde ich vorbeugend nicht mehr weglassen, obwohl es mächtig ins Geld geht.

Ich hatte innerhalb Stunden von Null auf Horrorschmerzen mit Blu im Urin.

Lg Sportskanone

(25) 30.05.17 - 21:26

Ich erinnere mich mal gelesen zu haben, dass ein Großteil der Frauen deren Blasenentzündung mit Antbiotika behandelt wird innerhalb von 6 Wochen eine weitere entwickeln.

Ich habe selbst mit immer wiederkehrenden Blasenentzündungen zu tun und bei mir hilft anstatt Antibiotika Angocin. Das ist das einzige natürliche Produkt das mir hilft und es ist nicht erbgutschädigend.

Wenn ich daran denke hilft auch regelmäßig Cranbermuttersaft trinken vorbeugend, aber irgendwann bin ich es dann auch leid und dann lass ich's und tadaaaa...

Hormonelle Verhütung hat es bei mir auch begünstigt. In der Schwangerschaft und Stillzeit hatte ich nichts. In der zweiten Zyklushälfte bin ich anfälliger. Da reicht Sex ohne hinterher Pippi zu können oder ein Tag mit kurzen Sachen draußen und zu wenig zu trinken.

Top Diskussionen anzeigen