ich werd paranoid.... oder? Kind laktoseintolerant?

    • (1) 11.09.18 - 21:54

      Hallo

      Ich hab schon immer Bauchweh gehabt und Milch nie so gut vertragen und vor kurzem wurde bei mir eine Laktoseintoleranz festgestellt.
      Allerdings habe ich noch ne Hand voll andere Probleme mit meinem Bauch. Alle nicht vererbbar. Das mit der Laktoseintoleranz könnte auch erworben und nicht vererbt sein.

      Mein großer Bruder verträgt auch keine Milch. Trinkt sie aber fleißig...
      Aber er sagt schon, dass er dann eben flott aufs Klo muss.

      Jetzt klagt mein kleiner Sohn schon seit 2 Monaten über immer wiederkehrende Bauchschmerzen. Die werden immer in der Woche und besonders Freitagabend doll.
      Freitags gibts im Kiga immer Kuchen.
      Bei uns daheim essen wir das Mittagessen gluten-fructose- und laktosefrei, weil ich das alles eben nicht vertrage. Frühstück gibts normal mit Milch, Brötchen und Nutella außer für mich. Allerdings merke ich, dass mein kleiner Sohn Kuhmilch nciht so mag. Mochte er noch nie so besonders. Er trinkt tatsächlich lieber Tee, als nen Kakao. Mit Joghurt und süßem Quark kann ich ihm auch nicht kommen.
      Er hatte aber noch nie Durchfall nach ner Tasse Milch.
      Hab ich aber auch nie gehabt, deswegen weiß ich auch erst mit 33, dass ich laktoseintolerant bin. Milch macht bei mir das komplette Gegenteil.
      Und damit hat er eben auch zu kämpfen. Ständig ist er verstopft. Ich hab schon angefangen, ihm täglich nen halben Messlöffel Mucofalc zu geben, weil er über Übelkeit beim Stuhlgang klagt.

      Ich komme mir total blöd und paranoid vor, meinem Sohn Milch (und damit auch Schokolade!) zu verwehren. Gerade weil ich zwecks Ernährung momentan sowieso total paranoid bin und mich an nem Tagesausflug nur interessiert, wo ich das nächste mal was zu Beißen bekomme, von dem ich weder Durchfall, noch Magenschmerzen noch Verstopfungen bekomme. Ich hab bestimmt meine Paranoia auf mein Kind übertragen und jetzt klagt es über Bauchweh, weil Mama das eben auch hat.... #kratz

      Seit dieser Woche ist es besonders schlimm. Er hockt ewig auf dem Klo und klagt schon morgens über Bauchweh.
      Kann auch ein normaler Magen-Darm-Infekt sein... Er hat aber Appettit und keinen großartigen Durchfall. Nur eben schmerzhaften Stuhlgang.
      Jetzt möchte ich morgen beim Kinderarzt sagen, dass der mal schauen soll, ob mein Kleiner ne Laktoseintoleranz hat.
      Wie wird das denn bei Kindern gemacht?
      Und wie um Himmels Willen machen wir das mit dem Essen von Sodexo, was es im Kindergarten gibt??? #kratz

      Würdet ihr das Kind testen lassen?

      • Huhu

        Ich selbst vertrage Milchprodukte auch nicht gut, u lasse sie roh seit vier Jahren weg bzw esse ganz selten etwas Jghurt oder Quark oder...pur.

        Ich habe keine Unverträglichkeit laut Test.
        Irgendwie kommt mein Körper nicht klar damit.

        Rohes Steinobst, die neuen Äpfel jetzt im Spätsommer u viel Rohkost gehen auch gar nicht.
        Am besten geht es mir, wenn ich bereits morgens warm frühstücke u mittags u abends ebenfalls warm esse. Suppen u Eintöpfe, Getreide, Gedünstetes sind super. Scharf gebraten oder Mehlspeisen gehen nicht so gut.
        Die traditionelle chinesische Medizin gibt da einige Erklärungen. Sehr aufschlussreich.

        Wenn du in diese Richtung vielleicht mal gehen möchtest?
        Gibt ja tcm Ärzte oder Heilpraktiker oder Ernährungsberater u gute Bücher.

        Als Mutter sorgt man sich. Das istnornal u nicht paranoid. Mach dich selbst nicht verrückt.
        Auf das für einen selbst richtige Essen sollte vielmehr geachtet werden. Jeder hat eine eigene Konstitution, ist/isst individuell u verarbeitet alles individuell...

        Alles Gute auf eurem Weg!

        Hallo!

        Selbst wenn er keine Laktose verträgt: sonderlich viel ist da in Schokolade nicht drin, schon gar nicht in überschaubaren, Kindgerechten Portionen. Fies sind nur gefüllte Schokoladen wie "Kinder-Schokolade", da schlägt die Füllung zu Buche. Auch im Nutella ist nicht arg viel Laktose.

        Die meisten Menschen mit Laktoseintoleranz kommen mit kleinen Mengen weiterhin ganz gut zurecht, also mal ein Stück Schokolade oder ein Schuss normale Milch im Kaffee geht. Nur halt kein Cappucino wo die halbe Tasse voll Milch ist.

        Woher ist denn der Kuchen im Kiga? Bringen den Eltern mit? und gibt es dazu Milch?

        Die meisten Caterer in der Kita haben eine ganze Liste mit den typischen Kandidaten - Nüsse, Eier, Milch... und da können die Erzieherinnen Bescheid sagen, wenn da was auf dem Speiseplan auftaucht. Wenn sie Dir sagen, Dienstag gibts Nudeln mit Käse-Sahne-Soße dann gibst du eben ne kleine Schüssel Tomatensoße mit.

        Da hilft wohl nur eines: einmal durchchecken lassen.

        Nicht nur laktose-Intoleranz sondern insgesamt.

        Bei mir ist es mit Fructose so. Ich mochte als Kind kein Obst. Entsprechend hatte ich wenig Probleme - weil ich es nicht gegessen habe. Wenn ich es aß, hatte ich Bauchweh.

        Mein Kind liebt Obst!
        Allerdings mag mein Kind keine Schokolade. Das hat nichts mit verwehren zu tun. Sie mag es einfach nicht. Vertragen würde sie es.

        Lass ihn mal durchchecken.

        1. es gibt noch mehr Auswahl an Unverträglichkeiten.
        Wenn es eine ist, kann es trotzdem noch zusätzlich die ein oder andere auch sein.

        2. gibt es auch noch andere Ursachen für Bauchschmerzen.

        Kinderarzt sagte früher immer: wenn ein Kind Bauchschmerzen hat, schaut er sich auch immer die Ohren und das ganze Kind an. Manche Infekte, die eigentlich woanders sitzen, zeigen sich bei manchen Kindern über Bauchschmerzen

        3. kommt es auf die Kombination der Lebensmittel an!
        Bsp. eine Erdbeere mit zwei Bechern Naturjoghurt vertrage ich ok.
        Eine Erdbeere ohne Milchprodukte geht gar nicht.

        Und manchmal sind Inhaltsstoffe auch dort drin, wo man sie nicht vermutet. Isst man davon (als Ersatz) umso mehr, bleiben die Schmerzen trotzdem. Obwohl man sich ja eigentlich ohne ernährt.
        Vor allem dann, wenn noch eine andere Unverträglichkeit dabei ist
        oder sich im Bauch schon was anderes tut.


        Kinderarzt ist ein guter erster Schritt und dann durchchecken lassen.

        Wenn ihr wisst, was er hat, könnt ihr auch konkret eine Ernährungsberatung fragen.

      • Hallo zurück,

        mein Sohn hatte über lange Zeit immer wieder Bauchschmerzen und Durchfall. Kürzlich haben wir schließlich eine intensivere Untersuchung beim Arzt veranlasst. Dabei wurde Blut abgenommen und eine Stuhlprobe abgegeben. Beides wurde auf mögliche Erkrankungen untersucht (Diabetes, Zöliakie, Schilddrüsenprobleme, Würmer, etc.).

        Als dabei nichts heraus kam, hat der Arzt uns empfohlen, ein paar Wochen komplett auf Milchprodukte zu verzichten. Und siehe da, es geht ihm (endlich) gut. Unserem Arzt reicht das als Nachweis, weitere Untersuchungen (z.B. Atemtest nach Aufnahme hoher Laktosemengen) hält er aus seiner Sicht nicht für notwendig, da die Reaktion so eindeutig ist. Die Aufnahme der Laktose für den Test wäre ja für unseren Sohn auch wieder mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden.

        Unser Sohn verträgt einmalig kleine Mengen an Laktose, z.B. in Kuchen oder Keksen. Es darf nur eine bestimmte Menge nicht überschreiten. Dazu zählt aber auch die mehrmalige Aufnahme geringer Mengen. Das geht auch nicht. Ich habe in der Schule Bescheid gegeben und die schauen jetzt mit, dass er eben keine Sahne-Soßen oder Pudding bekommt. Das klappt relativ unkompliziert. Da wir zuhause sehr pingelig darauf achten, wäre es sicher auch kein Problem, wenn er mal irgendwas mit Milchbestandteilen in der Schule essen würde.

        LG
        taricha

        (6) 12.09.18 - 20:15

        Bevor Du da selber bei Deinem Sohn rumdoktorst und ihm alle möglichen Nahrungsmittel nicht gibst und er dadurch vielleicht eine Mangelernährung hat, lass ihn dich bitte gründlich vom Kinderarzt durchchecken! Es gibt bei Kindern viele Gründe für Bauchschmerzen.

        • (7) 14.09.18 - 21:07

          Natürlich hätte ich ihn vom Kinderarzt durchchecken lassen. Wenn er sowas tun würde...
          Den laktosetest hat der Kinderarzt abgelehnt, weil solche Tests ja sinnlos sind und tooootal unsicher #augen Es würde ja reichen Milch einfach wegzulassen. Und außerdem ist Laktoseintolerant ganz selten bei Kindern... Ja genau, deswegen muss man ja nicht testen. Uff... ist ok. Ich beharrt jetzt auf nix. Der Kinderarzt hat meinem Sohn Movicol verschrieben und er hat nen "Thrönchenkalender" bekommen. Mein Kleiner ist total versessen auf diesen Kalender und trinkt das Medikament ohne Probleme. Er hat jetzt auch kein Bauchweh mehr. Ich geb mich jetzt damit zufrieden. Ist OK. Ich will meinem Sohn die Untersuchungen nicht wegen ein paar Monaten Verstopfung antun. Hab das ja selber alles durch...

      Da du durch dich doch weißt wie man sich laktosefrei ernährt versuch das bei deinem Kind doch einfach mal ein paar Wochen. Auch im kindergarten geht das, man muss es nur angeben dann muss das Kind entsprechendes Essen bekommen.
      Also ich würde lieber meinem Kind erklären warum es jetzt mal ein paar Wochen zum austesten keinen Pudding/Joghurt oder Schokolade gibt (es gibt ja alternativen, man muss ja nicht auf alles verzichten) statt jeden Tag Movicol zu geben. Auch wenn Movicol zur Dauergabe geeignet ist und keinen gewöhnungseffekt hat, aber so lernt ein Kleinkind schon das es normal ist dauernd medikametne zu nehmen.
      Und wenn der Kinderarzt nur Abführmittel verschreibt statt nach der Ursache zu suchen, sorry, der wäre nicht länger unser Kinderarzt. Ich würde entweder zu einem anderen Kinderarzt oder wenn es das bei euch in der gegend gibt zu einem Gastro-Enterologen oder so gehen.

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