Impfpflicht ohne Impfstoff??

    • (1) 09.04.19 - 21:42

      Hallo.

      vorab: ich bin keine Impfgegnerin. Aber ich lasse meine Kinder „gesund impfen“.

      Ich würde niemals 6-Fach impfen und schon gar nicht nach Stiko!

      Meine Kinder sind mit rund 15 Monaten 4-Fach mit Tetravac (Pertussis, Polio, Tetanus und Diphterie) geimpft, nach Impfplan der Ösis, also „nur“ 2+1.

      Auf Grund der Masernhysterie haben wir nun überlegt, die Kids hiergegen impfen zu lassen. Da wir einen anerkannten Masern,-Mumps,- Röteln- Impfschaden im Bekanntenkreis haben, stehen wir Lebendimpfstoffen sehr skeptisch gegenüber.

      Nun der Supergau: es wird über eine Impfpflicht diskutiert, aber es gibt seit 2017 keinen zugelassenen Masern-Einzelimpfstoff mehr? Hallo???? WO leben wir denn?

      Da greift man sich doch an den Kopf.

      Aber gut: dann sind wir raus aus der Nummer. Kombiniert impfen wir mit Sicherheit nicht und vertrauen somit auf den Herdenschutz.

      Unsere Politiker und Ärzte sind so lächerlich und doch nur Sklaven der Pharmaindustrie.

      In diesem Sinne eine gute Nacht!

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      • Warum sind denn „unsere Ärzte und Politiker lächerlich“?
        Die fänden großteils einen Masern Einzelimpfstoff doch sicher auch schön (für die, die keine Angst vor Röteln und Mumps haben). Was hat das denn mit Sklaven zu tun? Was sollen die Ärzte denn deiner Meinung nach tun? Praxis schließen und demonstrieren gehen?
        Das wäre doch eher was für alle.

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        • Habe in der Presse der letzten Monate nicht gelesen, dass sie hier gegen aufstehen und einen Masernimpfstoff fordern?!

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          • Sehe ich aber auch nicht als Aufgabe der Ärzte. Sondern der Patienten.
            Deshalb sind die Ärzte doch keine lächerlichen Sklaven. Und ich wüsste nicht warum die Pharmaindustrie etwas dagegen haben sollte, wenn es einen Soloimpfstoff gäbe, den könnte man doch teuer verkaufen?

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      Dann vertrau du mal auf den Herdenschutz. Der löst sich ja gerade in Wohlgefallen auf. Nicht umsonst hast du so viele Masernfälle. Eben weil es genug von deiner Sorte, gibt die so denken. Scheinbar geht euch aber nach der angeblichen Hysterie, nun doch der Allerwerteste auf Grundeis, sonst würdet ihr euren "Prinzipien" treu bleiben. Hoffentlich erkranken eure Kinder danach nicht an den Spätfolgen wie SSPE. Mehr fällt mir dazu eh nicht ein, kann dieses Impftheater nicht nachvollziehen. Viel Glück

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    • Mich würde mal interessieren, wie viele geimpfte Leute und Kinder du kennst, wenn du diesen einen anerkannten Impfschadenfall so hervorheben musst. Wie genau ist denn das Verhältnis von "Geimpft ohne Schäden" zu "Schäden durchs Impfen" und könnte man statistisch ausdrücken, wie viele Krankheiten durch die Impfungen NICHT aufgetreten sind? Ich kenne nämlich viele Geimpfte, aber niemanden, der dadurch zu Schaden kam. Statistisch gesehen gibt es wohl die Chance von 1:100.000 (habe die Quelle dazu jetzt nicht spontan im Kopf, würde aber auf Wunsch danach suchen), dass die Impfung nicht vertragen wird, was allerdings nicht heißt, dass sofort jemand schwerste Einschränkungen hat.
      Wusstest du, dass es nach jeder Erkältung die Chance gibt, dass dein Körper eine Autoimmunkrankheit entwickelt, welche die Nerven lahmlegt? Kann tödlich sein, kann man im Vorfeld nichts gegen machen, die meisten Betroffenen haben ihr Leben lang etwas davon (Rollstuhl, Lähmungen, Nervenversagen etc.).
      Ich meine, auch hier wäre das Risiko höher als ein Imfschaden.
      Ich bekomme im August mein zweites Kind. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand wie du daran Schuld wäre, dass mein Neugeborenes Masern (als Beispiel) bekommt und daran stirbt, weil es zu klein für eine Impfung ist, oder andersrum, ICH für den Tod eines so kleinen, unschuldigen Kindes verantwortlich wäre - von den immunsupprsierten Transplantieren oder Kranken ganz zu schweigen, die auf den Herdenschutz tatsächlich angewiesen sind! - dann wird mir ganz schlecht und ich kann mir eine impfpflicht nicht schnell genug herwünschen.
      Gesunde Zweifel - okay. Aber ich sehe schon die Pocken wieder auferstehen.
      Niemand würde so einen Aufriss wagen, wenn es einen Imfschutz vor der Pest oÄ gäbe. Da würden alle ganz brav wad nehmen, weil sie wissen, dass der "Kosten-Nutzen-Faktor" definitiv zu ihren Gunsten ist.

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      • Mein Text war vielleicht etwas aggressiv - ich entschuldige mich dafür. Bei dem Thema geht mir allerdings recht schnell die Hutschnur durch, da wirklich viel Schwachsinn im Netz kursiert.
        Hier noch eine Seite, mit der man sich mal ein paar Statistiken ansehen kann. Bestimmt kann man da auch weitere Quellen erfragen, um sich den Hintergrund der Zahlen genau anzusehen:
        https://mmr-entscheidung.impfen-info.de/informationen/mmr-impfung/

        Ansonsten kann man sicher über das Robert-Koch-Institut weitere Informationen erfragen. Oder über den Kinderarzt. Die Pharma verdient übrigens am Impfstoff nicht viel, die machen mit anderen Medikamenten oder Behandlungen deutlich mehr Kasse.
        Leider hält sich auch das Gerücht, dass Impfungen Autismus zur Folge haben, noch immer hartnäckig, besonders in "gebildeten" Schichten, obwohl das längst als Lüge enttarnt wurde und durch diverse Studien widerlegt ist.
        Wir sind alle füreinander verantwortlich. Besonders für die, die sich nicht selbst schützen können. Natürlich möchtest du deine Kinder schützen, aber wenn du auf den Herdenschutz plädierst, warum sollen dann andere für deine Kinder das Risiko eingehen, wenn du nicht dazu bereit bist, es ebenfalls zu tragen? Die Logik erschließt sich mir nicht. Bitte überdenke deine Einstellung und informiere dich großflächig über das Impfen mit dem Mehrfachstoff, damit du später nicht vielleicht sagen musst "Hättr ich es doch getan".

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        • >> Bitte überdenke deine Einstellung und informiere dich großflächig über das Impfen mit dem Mehrfachstoff,<<

          evtl. gehts auch hier rum
          >>Nun gibt es also in Deutschland und europaweit keine Möglichkeit mehr, dass Eltern ihrer Impfpflicht nachkommen können, um ihre Kinder vor einer Maserninfektion zu schützen, wenn sie aus Gewissensgründen keine Medikamente akzeptieren, die mittels humaner Zelllinien aus abgetriebenen Foeten hergestellt werden.<<

          https://aerzte-fuer-das-leben.de/wp-content/uploads/2018/09/masern-impfsituation-deutschland-05-2018.pdf

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          • Es ist schade, dass es keinen "ethisch korrekten" Weg gibt, da stimme ich dir zu.
            Dazu zählt für mich aber auch die Gewinnung aus Hühnereiern. Ich glaube nicht, dass das Bio-Hennen waren, welche die Eier gelegt haben. Da entsteht noch mal ein ganz anderes Grundproblem.
            Ich denke immer noch, dass Information das wichtigste Mittel ist, um eine für sich saubere Entscheidung zu fällen - der Einfangsbeitrag klang allerdings recht unreflektiert und auch eher bockig, sodass ich der Erstellerin nahe gelegt habe, sich weiter zu informieren.
            Danke dir für die Info über die Herstellung, ich werde mich da mal weiter schlau machen.

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            • >>Ich denke immer noch, dass Information das wichtigste Mittel ist, um eine für sich saubere Entscheidung zu fällen <<

              das gebe ich dir absolut Recht! Und zwar auf allen Gebieten, bei welchen man persönliche Entscheidungen treffen will/soll/muss(darf).

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          Ich habe von dieser Ärztin nur einseitige Berichterstattung gelesen und keinen lebenslauf oder so.
          Schwierig.
          Um den "abgetriebenen Feten" mal die emotionale Luft abzulassen:
          Zum einen handelt es sich um sehr wenige Feten, die dafür verwendet wurden.
          Zum zweiten reden wir von Feten die teilweise seit 40-50 Jahren tog sind. Die Zellen wurden jahrzehntelang vermehrt.
          Und zum dritten - aber da warst du emotional nicht mitgehen, was ich auch gut verstehen kann - wird ein abgetriebener embryo oder fetus selten bestattet.

          Für mich ist diese Lösung in Ordnung.
          Herausheben möchte ich, dass hier nicht am laufenden band abegtriebene Embryonen verarbeitet werden.
          Ich finde, dass wir uns bei dem thema genauso schuldig machen, wie bei der tierhaltung, beim fleischkonsum, beim erschließen von Naturräumen.

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          • >>Zum einen handelt es sich um sehr wenige Feten, die dafür verwendet wurden.
            Zum zweiten reden wir von Feten die teilweise seit 40-50 Jahren tog sind. Die Zellen wurden jahrzehntelang vermehrt.<<

            die Vermehrung ändert aber nichts an der Abstammung.

            >>Und zum dritten - aber da warst du emotional nicht mitgehen, was ich auch gut verstehen kann - wird ein abgetriebener embryo oder fetus selten bestattet. <<

            ich versteh jetzt echt nicht, was du damit meinst und erst recht nicht, was das mit meinen Emotionen zu tun hat#kratz

            >>Ich finde, dass wir uns bei dem thema genauso schuldig machen, wie bei der tierhaltung, beim fleischkonsum, beim erschließen von Naturräumen. <<

            wie war das doch gleich?
            Treffen sich zwei Planeten im Weltall. Sagt der eine zum anderen: Siehst schlecht aus. Sagt der andere: Ja, ich habe Homo sapiens. Sagt der Erste: Hatte ich auch mal. Das geht vorbei.

            >>Für mich ist diese Lösung in Ordnung.<<
            ist doch auch ok. Für andere aber evtl. nicht.

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    Wenn du dein Kind stillst und selber einen natürlichen Nestschutz noch entwickeln kannst ist dein Neugeborenes doch sicher lt Schulmedizin.
    Dann läßt du es einfach impfen und du bist safe.

    Ich kenne über 4 Kinder eigentlich mehr die nach Impfungen Schäden erlitten haben.
    Impfschäden anerkannt zu bekommen ist gar nicht einfach.
    Kein Arzt und auch die Pharmaindustrie übernimmt die Haftung.
    Mit der Zustimmung der Impfung gehst du eigenverantwortlich das Risiko ein, genauso wie bei der Medikamenteneinnahme.

    Hinzu kommt das Risiko , dass die Impfung nicht "anschlägt".
    Überprüft wird es ja nur auf "Antrag" und nur wenn man selber die Kosten dafür trägt.
    Sorry , aber das ist doch ein Scheiss-Spiel.

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    • https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/masern-impfung-ein-sinnvoller-stich-1.1726261-3

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      Der Nestschutz gilt meines Wissens nach doch nur 3, vielleicht 6 Monate. Geimpft wird frühestens mit 11, laut dem Impfpass. Was mache ich dann die 5 Monate dazwischen? Und wenn ich nicht stillen kann oder selbst nicht geimpft wurde, was dann?
      Mag sein, dass das eine Milchmädchenrechnung ist.

      Oh, und! Was gilt denn hier allgemein als "Impfschaden"? Was habe ich mir darunter vorzustellen? Ich frage, weil ich es tatsächlich nicht kenne und gerne wüsste, was ihr darunter versteht.

      Naja, aber auch für die sogenannten Impfversager gilt ja dann der Herdenschutz, der aber auch gewährleistet werden muss. Diese Personen gelten für mich dann als "können nicht geimpft werden".

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      "Ich kenne über 4 Kinder eigentlich mehr die nach Impfungen Schäden erlitten haben."

      Ja? Sind das bestätigte Fälle?

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Dann vertrauen wir doch einfach alle auf den Herdenschutz 🤷‍♀️

Ach ne warte...

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Du schreibst von "Masernhysterie".

Ich frag mich, wer hier hysterisch ist... #schein

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Ich habe 3 geimpfte Kinder.
Den Herdenschutz hab ich nur für Dein Kind gemacht. Bitte schön.

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Da der selbe Thread auch im Kleinkind-Forum gepostet wurde, lege ich diesen Thread still.

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