Zyklusschwankungen - Medikamente insbesondere Antidepressiva

    • (1) 03.08.19 - 17:25

      Hallo ihr Lieben,

      Hat jemand Erfahrungen gemacht, dass sich durch Antidepressiva der Zyklus verändert? Habe seit ca. 10 Monaten keinen regelmäßigen Zyklus mehr und habe 8 Monate davon Duloxetin 30, dann 60 mg genommen. Aktuell bin ich seit 2 Wochen bei null mg...habe jetzt nach 2 Wochen wieder Blutungen bekommen...

      In der Packungsbeilage stand „menopausale Symptome“ (hatte auch Zysten, durchgehende Blutungen, nur Schmierblutungen statt normaler Periode). Sowohl FA, als auch verschreibender Arzt waren eher ratlos, ob das davon kommt- im Internet bin ich auch nicht fündig geworden... Hat jemand von euch Erfahrungen oder ähnliche Erlebnisse ?

      Bin dezent genervt, wollten schon vor einem Jahr mit Baby 2 starten und jetzt ist die Ausgangslage eher Ungut...

      • Hallo 🙃

        Bei mir ist es so, dass ich eher längere/unregelmässige Zyklen hatte vor der Geburt. Sieht auch so aus als würde das jetzt so weitergehen.

        Ich nehme ebenfalls Duloxetin. Vorher aber diverse andere Medikamente aber immer mind. 1 Antidepressiva.
        Kann mir schon gut vorstellen, dass es damit zusammenhängt.

        Als ich eine Zeit lang keine Medikamente mehr genommen habe, hatte ich definitiv nicht solche Schwankungen. Mein Psychiater sagt aber auch, dass Psychopharmaka sich auf den Zyklus auswirken können. Hast du denn noch einen Arzt/Paychiater als Ansprechperson um evtl. mal nachzufragen ob es daher kommen kann und was du tun kannst?

        Liebe Grüsse

        • Wie lang hat es bei dir gedauert, bis sich der Zyklus wieder reguliert hat?

          So richtig nicht, nein. Habe das Duloxetin von meinem Hausarzt bekommen, um mein Schmerzgedächtnis zu modulieren, was zum Glück recht gut hingehauen hat. Aber auf Dauer vertrage ich das Duloxetin nicht und möchte es auch nicht. Naja jedenfalls konnte er nicht so viel zu Nebenwirkungen auf den Zyklus sagen und meiner FA war das auch fremd, leider.

          Aber es ist schon mal „gut“ zu hören, dass auch andere Frauen über ähnliches berichten.

          • Bis jetzt hat sich nichts reguliert 🤷🏼‍♀️ Vor der Geburt wie auch jetzt ist von 34-50 Tagen alles dabei...

            Ich muss allerdings noch andere Medikamente nehmen, daher ist es etwas schwierig von was es genau kommt...

      Bei mir ist es seit einiger auch so mit unregelmäßigen Zyklen. U.a.

      Nach vielen Arztsuchen, sagte ein Arzt, dass Antidepressiva Progesteron senken kann. Zu niegriges Progesteron wirkt sich auf den Zyklus aus, wenn es doof läuft.


      Mich würde Antidepressiva depressiv machen, weil es ohnehin schon zu niedrige Hormonwerte noch weiter senkt!

      Problem ist: durch die zu niedrigen Hormonwerte, glauben viele Ärzte mich ohne Untersuchung! in die Depressionsschiene schieben zu können.

      Keine Frage, bei echter Diagnose sind Antidepressiva gut und richtig.
      In meinem Fall wären sie schädlich.

      Bei mir steht jetzt die Suche nach einem Endokrinologen an.
      Erst sollen Hormonwerte geprüft werden und dann weitergesehen.


      Bei einer Freundin sagten fast alle Ärzte, sie solle Antidepressiva nehmen.
      Letztlich kam bei ihr heraus, dass sie massive Hormonprobleme hat, wurde auch getestet. Seit sie die richtigen Hormone bekommt,
      - sind ihre depressiven Stimmungen weg
      - keine Spur mehr von Depressiven Anzeichen
      - Zyklus wieder völlig in Ordnung.

      Ärzte hatten zu ihr gesagt, der Zyklus würde aus dem Ruder laufen, weil sie depressiv sei. Dabei war es umgekehrt.

      Ihre Heilpraktikerin veranlasste eine Reihe an Hormontests und konnte ihr auch helfen.
      Sie sagte ihr auch: wenn sie Antidepressiva oder andere Medikamente nehmen soll, solle sie sich beim Endokrinologen untersuchen lassen.
      Einfach um sicher zu gehen, dass es da keine Wechselwirkungen gibt / damit sich mögliche Medikamente nicht auf die Hormone auswirken -- was die Dosierung von Antidepressiva stetig erhöhen würde, weil zu niedrige Hormonwerte ähnliche Symptome auslösen würde.

      Wenn Hormonell alles tip top in Ordnung ist und eine Depression vorliegt, findet sie es gut, dass es Fachärzte gibt, die Antidepressiva verordnen.
      Sinnvollerweise mit Abklärung auf andere Organe.


      Bei meinem ADHS Medikament, veranlasst mein Psychiater regelmäßig eine Blutprobe mit bestimmten Werten. Besser gesagt, er würde sie gerne regelmäßig kontrollieren, wenn der Hausarzt mitmacht (Psychiater kann selbst nicht Blut abnehmen in der Praxis). Er findet es aber wichtig, bei bestimmten Medikamenten zu prüfen, wie der restliche Organismus darauf reagiert.

      • Okay, scheint also keine Seltenheit zu sein, dass AD in den Zyklus eingreifen. Wahrscheinlich nehmen viele Frauen es auch gar nicht so wahr oder berichten darüber.

        Welche Hormone bekommt deine Freundin?

        Habe eh in einem Monat einen Termin beim Endokrinologen zum jährlichen Check-up - dann werde ich da auch nachfragen.

        Werde auch noch ein paar Zyklen abwarten, ob sich was verändert. Tatsächlich war bei mir bis zur Zyklusmitte immer alles recht normal, aber dann ging’s darunter und drüber. Das Wort Östrogendominanz ist da oft gefallen...

        • Durch wen ist das Wort östrogendominaz bei dir gefallen?

          Welche Hormone sie genau nimmt, müsste ich noch mal fragen.
          Die Heilpraktikerin hat ihr ein paar Tipps und Labore genannt. Tipps, was sie konkret testen lassen soll und Labore, die das testen, mit denen sie gute Erfahrung gemacht hat.

          Mit den Ergebnissen, welche Hormone wie stark zu wenig waren, hat die Heilpraktikerin dann was zusammengestellt, was ihr hilft. Speziell das, was fehlt.

          Es waren einige, die viel zu niedrig waren und welche, die vom Wert her ok sind. Für letztere nimmt sie nichts.

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