Brustkrebs Risikopatient wie oft zur Mammographie

    • (1) 01.09.19 - 00:11

      Guten Abend

      Ich würde mal gerne Meinungen von Betroffenen hören. Da ich aus einer Brustkrebsfamilie komme muss ich seid meinen 40ern alle 2 Jahre zur Mammographie. Das sind bis ich 60 bin schon eine Menge Röntgenbilder. Die Leitlinien empfehlen ja deswegen das MRT. Aber meine Kasse zahlt das nicht. Und ich glaube nicht das das andere Kassen finanzieren würden. Nun überlege ich nicht mehr hinzugehen. Ich finde den Gedanken gruselig dann durch die Bestrahlung Krebs zu bekommen den ich ohne nicht bekommen hätte. Ich bin so hin und her gerissen 🙄
      Wer von euch ist auch betroffen? Und seht ihr ohne Bedenken regelmäßig zur Mammo?
      Lg

      • ich gehe auch alle 2-3 Jahre zur Mammographie (bin 45 Jahre).
        Mir macht das eigentlich keine Sorgen. Wenn du Angst vor der Röntgenstrahlung hast, wieso lässt du denn keinen Ultraschall machen? Bei jüngeren Frauen lässt sich mit Ultraschall eh besser feststellen, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

        Ich bin betroffen und gehe nicht zur Mammographie, ein Ultraschall ist wesentlich genauer. Ausserdem will ich die Strahlung nicht.
        Was du aber machen könntest, wäre ein Gen test ob du Genträger bist. Sollte dies der Fall sein, steht dir ein mrt einmal im Jahr zu sowie alle 6 Monate ein us.
        Was man dir dann aber auch naheliegen wird ist das vorsorgliche Entfernen der Brüste. Darauf solltest du dich einstellen. Auch diese OP würde von der Krankenkasse bezahlt werden.

        Ich komme nicht aus einer vorbelasteten Familie, bin aber - seid ich Mitte 30 bin - wegen des dichten Gewebes und Veränderungen zunächst regelmäßig zur Mammographie gegangen, weil der FA mich eben immer hingeschickt hat.

        Nach dem dritten Mal hat der behandelnde Arzt dann bestimmt, dass nur noch geschallt wird - dabei wurde dann auch schon etwas gefunden, was sich nach Biopsie zum Glück als gutartig herausstellte, aber beobachtet werden muss.

        Ich würde auch noch mal nachfragen, ob eine gute Sono nicht aussagekräftiger ist.
        LG

      • Hallo,

        Ich komme aus keiner Brustkrebsfamilie, habe allerdings keine kinder bekommen. Mein ehemaliger gyn wollte das ich jedes jahr zur Monographie gehe ab drm 35 Jahr. Der arzt der die untersuchung machen sollte hat daraufhin ein veto eingelegt, da die strahlenbelastung bei der mamographiie nicht unerheblich ist und das risko wenn ich jedes Jahr diese Untersuchung mache auf Brustkrebs sehr hoch ist
        Ich war dann über jahre bei der sonographie. Ich habe jetzt den gyn gewechselt und doe arztin die auch in einem brustzentrum arbeitet sieht das ganz anders. Ich bezahle die untersuchung jetzt selbst und mache es weiter jährlich.

        Vg geli
        .

        Ich denke auch, dass eine gute Sonographie eine Alternative sein kann. Bei mir war bei meiner Erkrankung der Tumor auf der Mammographie nur zu erahnen, in der Sonographie klar erkennbar.

        Ich gehe regelmässig zur Mammographie aber eben als Nachsorge nach einer eigenen Erkrankung. Und über die Strahlung mache ich mir wenig Gedanken. Die Menge an Strahlung, die in der Therapie abbekommen habe ist nichts gegen die Mammographien.

      • Hi

        Meine Mutter ist mit 78 an Brustkrebs erkrankt, von daher komme ich aus einer vorbelasteten Familie - wobei es heisst, dass es sich hier um "Alterskrebs" handelt, der nicht vererbbar sei (????)

        Seit meinem 40ten lasse ich als Selbstzahler einmal im Jahr eine Sono machen, seit der Erkrankung meiner Mutter sogar halbjährlich.

        Aufgrund meines Alters habe ich letztes Jahr eine Einladung zur Mammographie erhalten, welche ich jedoch nicht wahrgenommen habe.

        Zum einen wegen der Strahlenbelastung und weil die Meinungen darüber auseinander gehen und zum anderen (Hauptgrund) wegen meiner sehr kleinen Brust (Körbchen AA). Ich vertraue auf die Sono.

        Das wäre evtl für dich eine Alternative zur Mammographie?

        LG

        Hallo,
        ich weiß nicht woher du kommst, aber es gibt Zentren für familiären Brustkrebs. Die Internetseite von Köln habe ich dir reingestellt. Lass dir bei einem Zentrum einen Termin geben, dort kannst du eigenen Gentest machen und wenn von dort eine Empfehlung für ein MRT ausgesprochen wird, muss die Kasse auch zahlen.
        LG

        • Hallo
          Danke für deine Info. Ich müsste nach Heidelberg. Aber da meine Schwester und Mutter wegen der Konsequenzen nicht testen lassen wollen hab ich doch schlechte Karten? 🤔 Meine Gyn meinte man müsse die Gene der Mutter oder der Schwester mitbestimmen! Also geht das nicht!
          Lg

          • Nein, sie müssen nicht testen lassen. Ich war vor einigen Jahren in Köln ohne meine Familenangehörigen, die betroffen waren. Es wurde eine Testung gemacht. Ich habe das Gen nicht aber aufgrund der familiären Häufigkeit ein höheres Risiko und bekomme daher jährlich ein MRT.

            Nein, das geht auch so. In meiner Familie gibt es zwar keine anderen BK-Fälle, aber auch sehr wenige Frauen.

            Auf Grund der Beschaffenheit meines Tumors wollte der Onkologe sicher stellen, dass es keinen Gendefekt gibt, weil dies bei dieser Art sehr häufig so ist.

            Ich war in Mainz und das konnte dort ohne Probleme untersucht werden.

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