kann ich das Sorgerecht an den Stiefvater abgeben???

    • (1) 01.09.07 - 17:57

      Hallo ihr lieben.

      meine frage steht im runde schon da...
      würd ganz gern wissen,ob ich (allein sorgeberechtigt) ein gemeinsames sorgerecht mit dem stiefvater,also meinem mann,ausüben kann?!
      könnte ich zum jugendamt oder standesamt gehen und ihm das sorgerecht übertragen,obwohl er nicht der leibliche vater ist?
      zum erzeuger haben wir keinen kontakt,er zahlt auch keinen unterhalt,das macht mein mann.

      danke schonmal für die antworten
      lg nadine

          • (5) 01.09.07 - 20:42

            Gerne ;-)

            Dinge des alltäglichen Lebens und in Notsituationen, wo du nicht zugegen bist- kann er entscheiden. Und das ist wichtig.


            sparrow

            • (6) 01.09.07 - 20:49

              ja,darum ging es uns...einer adoption stimmt der erzeuger eider net zu,hatten ihn vor jahren mal gefragt,und ihm auch die vorteile genannt..er bräuchte keinen unterhat mehr zahlen,auch wenn er das bisher net getan hates bleibt ja trotzdem...den kontakt zu meinem sohn will er auch net,obwohl er von beiden ein wunschkind ist...naja,es is schonmal beruhigend zu wissen,das mein mann entscheidungen treffen darf...für mich is er sowieso sorgeberechtigt,aber es gibt da ja eider noch n paar gesetze...

              lg nadine

              • (7) 01.09.07 - 20:59

                Ich versteh dich vollkommen.

                Er darf Klassenarbeiten unterschreiben ;-) und viele andere Dinge entscheiden.

                Wenn er keinen Unterhalt zahlt, braucht er später nicht drauf hoffen, dass sein Sohn ihn mal unterstützt, falls er arbeitslos wird ins Altenheim muß o.ä.

                Da ist dein Sohn dann aus dem Schneider ;-)



                • BGB (Familienrecht): BGB Familienrecht §1601 - §1615o


                  § 1611.
                  (1) Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedÜrftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenÜber dem Unterhaltspflichtigen grÖblich vernachlÄssigt oder sich vorsÄtzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen AngehÖrigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der HÖhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fÄllt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wÄre.

Top Diskussionen anzeigen