zahlt sich Hilfsbereitschaft und/oder Freundschaft nicht mehr aus?

    • (1) 18.05.08 - 20:42

      Hallo für uns gerade aktuell
      zahlt sich -Hilfsbereitschaft-/ Freundschaft nicht mehr aus ?
      Unser Freundeskreis zerbröckelt die letzten Jahre ständig weiter..
      Wir helfen bei Umzügen
      hüten Kinder
      mein Mann ( handwerklich begabt, hilft wo er kann)
      ich kann gut backen...
      kurz gesagt wir sind immer zur Stelle wen
      " Not am Mann "is...
      planen wir ne Ausflug...fragen wir natürlich auch mal...

      " Habt ihr Lust mitzukommen..."
      usw.

      aber komischer Weise findet bei uns niemand das Telefon...

      oder is da wen wir mal Hilfe brauchen...

      .. fragt uns mal ob wir mal was mitunternehmen wollen...

      Mich ärgert das zunehmend...
      und so hab ich mich das letzte Jahr auch ein bissel zurückgezogen und auch mal - nein- gesagt...
      das Ergebniss war..
      wir wären jetzt komisch geworden...:-[

      zu meinen 30.Geburtstag hatt sich
      niemand gemeldet hat da wir dieses Jahr das "rauschende Fest"
      ( da kammen natürlich immer alle)

      haben ausfallen lassen haben...und sind in den Urlaub gefahren...
      wer wollte hatte sicherlich die Möglichkeit uns zu erreichen...sei es über Handy oder er hätte meine Eltern angerufen...
      unsere Nachbarn haben es geschafft...
      Familie sowieso...
      und 2! unserer Freunde...
      die anderen haben endweder garnicht angerufen..
      ( bin ja jetzt egoistisch-da ich nicht feier und komisch sowieso)
      einer hat ne email geschickt..
      und zwei ne "Nachricht " auf den AB hinterlassen
      das wars...es hat sich auch von niemand die Mühe gemacht mir persönlich zu gratulieren...

      das gleiche bei meinen Mann...da wird er endweder ganz vergessen oder oder..

      woran liegts..
      wir haben uns nichts zu Schulden kommen lassen..
      wir sind die " alten " geblieben..
      unternehmen auch gerne was mit anderen..

      helfen gern ,und ohne irgendwelche Gegenleistungen zu erwarten außer mal ein - Danke- oder auch ne helfende Hand ,wen wir mal jemand brauchen..

      aber nichts kommt zurück..
      hatten das Thema jetzt mal mit unseren Nachbarn und die haben diese Mentalität auch schon bemerkt und wunderen sich auch...( könnten vom Alter- unsere Eltern sein)
      sind es die teilweise wirtschaftlich Schlechten Zeiten?
      wird alles zunehmend oberflächlicher?

      • (2) 18.05.08 - 22:26

        Hallo,

        ist normal.
        Ich war auch eine lange Zeit viel zu hilfsbereit und habe dies eingestellt.
        Nur bei meinen besten Freunden helf ich wo es geht.
        Auf diese kann ich mich auch 100 pro drauf verlassen.

        Sogar bei der familie ist es oft so...da kann man wohl nichts machen. Viele Leute wissen halt nur wo man absahnen kann. Sind sie selber gefragt....dann spielen sie toter Mann.
        Nicht ärgern, sondern die Spreu vom Weizen trennen ;-)

        <hi,

        ichunterscheide- <meine Jungs immer und jederzeit. Meine Eltern , nur wenn es mit den Jungs geht. Freunde und Bekannte wann und wenn ich Lust habe, entfernte Bekannte........ ich bin ein Motorradreifen.. ..hinten Block, leckt dran.............. ich weiss hart aber ehrlich!

        LG

        Hajo

        Hallo,

        Hilfsbereitschaft wird heute gern getreten. Die Gesellschaft wandelt immer mehr zur Raffgier, Neid etc...

        Freunde betiteln wir von Haus aus sehr sehr wenige so, die Freundschaften müssen sich erst behaupten, darstellen, beweisen etc.

        Ich selber war jahrelang immer für viele da, riss mir für so manche den Allerwertesten auf, um dann direkt oder versteckt getreten zu werden. Spitzname war immer "Mama Beimer" bzw Samariterin.

        Heute helfen wir bei Nachfrage auch, klar, bieten auch von allein Hilfen an... aber wenn es zu einseitig ist, dann kann ich auch ganz schnell genau entgegengesetzt reagieren.

        Das mit dem runden Geburtstag ist auch so eine Sache, besser allgemein die Familienfeiern etc.. Es spielte sich alles immer bei uns ab, hier traf sich die gesamte Familie, stdlanges Vorbereiten etc... Oder wenn es was zu ergattern gibt, dann sind sie alle wach...

        Ich denke mal, jeder muss heute zusehen, wie er klarkommt, wie er was packt... nur die wenigsten merken, dass gemeinsam vielleicht das ein oder andere besser klappen könnte...

        Egal ob es meine "arbeitsunfreudige" Nachbarin ist, egal ob es die Schwiegereltern sind etc... als ich bei unserem grossen Sohn um Hilfe bat, da mein Mann drei Monate beruflich war, keiner reagierte... da soll ich noch reagieren??

        Aufopfern nur noch für meinen Mann, unsere Kids.. dann die besten wirklichen Freunde, der Rest nach Lust... fertig..

        Hart und wohl auch verbittert, aber treten lassen mag ich mich nicht mehr...

        Gruss

        Mone

      • (5) 19.05.08 - 10:17

        Hallo!
        Ich kenne das nur zu gut! Und ich finde nicht das du das zu oberflächlich siehst!

        Die einzigen mit denen wir noch Kontackt haben (also regelmäßig und fest) sind meine Schwester und ihr Mann und der Bruder meines Mannes mit Frau (wo ich aber denke, dass Blut dicker ist wie Wasser):-(
        Waren früher ne große Clique und auch wir haben geholfen wo wir konnten.
        Erst Anfang des Jahres hat mein Mann bei nem "Freund" geholfen zu renovieren!!!
        Er und mein Schwager haben Tagsüber (beide arbeiten Nachts) solange besagter Freund arbeiten war, tapeziert, gestrichen, Boden verlegt usw. Meine Schwester und ich haben ihm die komplette Wohnung geputzt und was war der Dank???
        Zur Einweihungsparty waren wir nicht eingeladen!:-[ Begründung: Wir hätten ja bestimmt keinen Babysitter gefunden auf die Schnelle:-[

        Ich sehe es mittlerweile so: Bei meiner Schwester und meinem Schwager wissen wir woran wir sind und die anderen können uns den Buckel runter rutschen...

        So solltest du das auch sehen... Denn solche Leute sind keine Freunde, die nennen sich nur so, bis zu dem Moment wo du hilfe brauchst...

        Liebe Grüße Janette

        (6) 19.05.08 - 12:41

        Hallo ,

        nach vielen ähnlichen Erfahrungen mit Leuten, die wir unterstützten, wo wirkonnten um dann irgendwann einen Hinterntritt als Dankeschön zu bekommen, gebe ich meinem Mann immer mehr recht, wenn er sagt :

        " Gutmütigkeit ist ein Stück Dummheit ! "

        Wir lassen uns mittlerweile auch nicht mehr ausnutzen, sondern sagen immer öfter " Nein, geht leider nicht ! "

        Das schafft weniger Frust und mehr persönliche Freiheit und tut uns richtig gut .

        LG,
        Heike

      • (7) 19.05.08 - 14:04

        Also dazu fallen mir zwei Dinge ein:

        Erstens: ob mir jemand persönlich gratuliert oder nicht, ist mir eigentlich egal. Vor allem würde persönlich ja eigentlich bedeuten, dass derjenige vorbei kommt und das kann ich nicht erwarten (und mache ich selber auch nicht). Ansonsten finde ich es auch O.K., wenn man eine Nachricht auf dem AB hinterlässt. Wenn die Freunde nicht so eng sind, dann ist auch ne SMS O.K., aber meine nächsten Freunde rufe ich auf alle Fälle an.

        Und zweitens: Du kennst die falschen Leute! Ich habe in der Tat nur eine Hand voll wirklich gute Freunde (und das sind wirklich nur vier oder fünf). Die allerdings schon seit ganz vielen Jahren und auf die kann ich immer zählen. Alles andere sind in meinen Augen Bekannte.

        Hi,

        wir haben nur sehr wenig wirklich gute Freunde. 3 Paare. Davon ist aber eine Familie leider gerade für 2 Jahre in die Staaten gegangen.

        Das andere sind lose Bekannte die wir eher über die Kinder kennen.

        Meine Hilfsbereitschaft habe ich gnadenlos eingeschränkt, bringt nix viele kommen nur wenn Eingeladen wird, fressen sich durch und das wars. Danke, ohne mich.

        Was mir im Moment wirklich fehlt ist eine gute Freundin in der Nähe, sowas hatte ich aber irgendwie noch nie, ausser meiner Schwester.

        Naja, evtl. wird es ja noch was.

        LG

        Puck

        (9) 19.05.08 - 15:34

        Seid Ihr nur hilfsbereit damit Ihr etwas dafür zurückbekommt? So klingt Deine Überschrift nämlich, aber vielleicht ist sie nur falsch formuliert!

        Und dann fällt mir auf, daß Ihr eindeutig die falschen Leute als Eure Freunde bezeichnet! Darüber solltet Ihr mal nachdenken und schon habt Ihr die besten Freunde der Welt, sicherlich nicht mehr so viele, aber dafür wirklich gute!

        lg glu

        (10) 19.05.08 - 19:44

        erstmal Danke an alle die mir dazu geantwortet haben...
        #blume
        zu den Fragen...

        wir hatten den Freundeskreis schon eingeschränkt aber offensichtlich noch nicht genug..

        wir helfen gern..und ohne Hintergedanken,oder was erwartet zu haben...
        natürlich wäre im gegenzug aber ne helfende Hand auch nicht schlecht...wen man mal jemand braucht..aber wir rechnen nicht 1 zu 1 deswegen um...

        was meine Geburtstag anging..wen wir gefeiert hätten wären natürlich alle dagewesen und hätten gratuliert..
        aber ich bin ja komisch:-p geworden und so hält das niemand für Nötig sich da die Mühe zumachen "nur" zu gratulieren sei es am Telefon o-ä...

        aber egal hab heute unsere Urlaubsfotos geholt(statts des Geburtstages) und ich hab es nicht bereut#

        Danke nochmal und lg

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