Taufe im Erwachsenenalter

    • (1) 30.07.08 - 12:59

      Hallo!

      Ich setze mich momentan mit dem Gedanken auseinander, mich mit der Taufe unseres jünsten Sohnes ebenfalls Taufen zu lassen.

      Meine Eltern sind beide katholisch (mittlerweile aber ausgetreten), meine ältere Schwester wurde ebenfalls katholisch getauft (aber mehr aus Traditionsgründen). Ich wurde aus dem Grunde nicht getauft, da meine Eltern der Meinung waren, ich solle mir meinen Glauben selbst aussuchen...

      Mein Mann ist Katholik gewesen, ist aber konvertiert zu den Evangelen, da diese Konfession mehr seiner Überzeugung entspricht. Unser "Großer" ist ebenfalls evangelisch und unser "Kleiner" wird ebenfalls am 07.09. in die Gemeinde aufgenommen.

      Ich glaube an Gott und meine Überzeugung gilt ebenfalls der evangelischen Glaubensrichtung. Ich erachte es eigentlich nur als konsequent, diesen Schritt in die Gemeinde zu tun.

      Wer von Euch hat sich im erwachsenenalter Taufen lassen und was waren Eure beweggründe?

      LG,
      Michelle

      • Nur so sollte eine Taufe sein! Im Erwachsenenalter und nach freiem Willen und Überzeugung!

        Ich würde mich an Deiner Stelle taufen lassen, aber Dein Kind noch nicht, denn es ist nicht sein freier Wille.

        • Mag sein, aber in das Alter sich bewußt FÜR oder GEGEN den Glauben zu entscheiden kommt er automatisch. Ich gebe ihm bis dahin einen Grundstock mit, was er damit später macht, muss er dann selbst entscheiden.

          Ich z.B. hatte immer das Gefühl (auch als Kind!) mir fehle was.

          LG,
          Michelle

          (4) 30.07.08 - 13:40

          hmm...aber Du gibst Deinem Kind seinen Namen ohne seine "freie Willensaeusserung"? und akzeptierst, dass er, ohne es zu wollen, Deine Sprache lernen musst und eine bestimmte Staatsangehoerigkeit annehmen musst?

          • (5) 30.07.08 - 13:47

            Es gibt Dinge im Leben die MÜSSEN und es gibt Dinge im Leben, die KÖNNEN. Zwischen diesen Kategorien sollte man weise entscheiden!
            Eine Staatsangehörigkeit und Muttersprache kann man sich nicht aussuchen. Seinen Glauben schon.
            Verwandte kann man sich nicht aussuchen, Freunde schon!

            • (6) 30.07.08 - 13:51

              schon richtig, aber bitte schreibe dann nicht von "freiem Willen". Auch mit der Nichttaufe wird ein Kind ohne seine Willensentscheidung bereits determiniert...

              • (7) 30.07.08 - 14:00

                Wieso, eine Taufe kann man nach freiem Willen später immer noch machen lassen.
                Es spricht doch nichts auch dagegen, seinem Kind den eigenen Glauben zu vermitteln und vorzuleben. Was das Kind später daraus macht kann doch ihm überlassen bleiben.
                Ich wurde als Kind getauft und wollte mit der Kirche nie was zu tun haben. Bin in jugendlichen Jahren einige Male freiwillig in die Kirche gegangen um mir eine eigene Meinung zu bilden. Nee, war nix für mich!

      Super Idee!! Ich halte überhaupt nichts von der Kindstaufe. Man sollte sich taufen lassen, nachdem man sich mit der Religion beschäftigt hat und sich damit identifizieren kann!!

      Gruß Lena

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