Apotheken-NOT-dienst und Eigenverantwortung Seite: 2

    • (27) 19.01.09 - 09:41

      Hallo!

      Wegen einer Erkältung gehe ich nicht zum Notarzt, da warte ich bis es Montag ist.

      Unsere Hausapotheke ist jedoch nicht sehr voll. Wir haben Nasenspray, Hustensaft und Fieberzäpfchen für die Kinder und Paracetamol für uns und ansonsten noch Verbandsmaterialien.

      Ich bin eher ein Freund der Hausmittel und die Medikamente, die wir dann wirklich benötigen, holen wir uns dann wenn wir krank sind und beim Arzt waren. Wir hatten mal eine Hausapotheke und haben diese abgeschafft, als wir die Medikament wegschmeißen mussten, da das Verfallsdatum abgelaufen war.

      Und ganz ehrlich: Ich gehe mit meinen Kindern bei jedem Husten zum Arzt und lasse mir sagen, welcher Hustensaft, denn nun angebracht ist. Ich finde es unverantwortlich, wenn Eltern ihren Kindern irgendwelchen Saft geben und dies eventuell der falsche ist.
      Aber auch hierfür brauchen wir den Notdienst nicht (außer die Kinder fiebern sehr hoch und sind auffällig). Das WE überstehen wir immer mit den Hausmitteln.

      LG

      Hallo!

      Ich kann dich sehr gut verstehen und habe selber schon immer fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich den ärztlichen oder Apotheken Notdienst in Anspruch nehmen muss.

      Wir haben eine gut ausgestattete Hausapotheke.
      Hustensaft, Nasenspray, Durchfallmedikamente etc sind bei uns immer da

      LG

      (29) 19.01.09 - 09:44

      Hallo,
      also ich habe auch einen Grundbedarf an Medikamenten zuhause. Was gegen

      Durchfall
      Kopfschmerzen
      Wundheilung (Bepanthen, Tannolact)

      habe ich für mich immer zuhause.

      Für meinen Kleinen habe ich

      Hustensaft
      Nasentropfen und
      Fieberzäpfchen

      zuhause.
      Letztens ging es ihm freitags nicht so gut, da bin ich Samstag noch in die Apotheke und habe die gefragt, ob ich irgendwas auf Vorrat holen könnte aber sie meinte, dass ich im Notfall zum Arzt müsste, der würde etwas verschreiben. Gegen Halsschmerzen könnte man nichts auf Verdacht geben.
      Ich glaube ich habe einmal was im Notdienst geholt. Da habe ich meine Hand verbrannt (heißer Dampf beim Backofen öffnen) aber das ist mir einmal passiert und nie wieder.

      Ich bin auch nicht diejenige, die wegen einem kleinen Schnupfen zum Arzt rennt. Dafür habe ich alles zuhause und wenns es beim Kleinen schlimmer würde dann wäre ich beim Arzt aber es gibt ja viele, die sind Stammkunden beim Kindernotarzt...dazu gehöre ich aber nicht.

      LG, Fibii

    • (30) 19.01.09 - 09:49

      Hallo,

      wir haben für unsere Tochter auch alles notwendige (also Fieberzäpfchen, Carvum Carvi, Hustenmittel, Meerwasserspray, Wundcreme und Medikamente zum Inhalieren) zu Hause.
      Ich habe auch für mich notwendige Medis da (Insulin, Messstäbchen für das Blutzuckermessgerät), ansonsten eben noch Kopfschmerztabletten und Durchfallmedis.

      Alles andere kann warten bis die Apotheken wieder "normal" geöffnet haben.

      Mein Freund war einmal beim Notdienst bzw nachher noch in der Apotheke. Da hat er Samstags Nachmittags dermaßen Zahnschmerzen bekommen, ist aber auch erst am Sonntag in die Sprechstunde gegangen, weil er es wirklich nicht mehr ausgehalten hat.

      Ansonsten: wegen Erkältungen würde ich nicht am Sonntag los rennen.

      Ich versteh das auch nicht. Genauso wenig, wie man z.B. Babynahrung im Notdienst kaufen muss... aber es scheinen immer noch genug Menschen zu geben, die nicht bis 12 Uhr Mittags denken können (also vorausschauend).

      LG
      Sandra

      (31) 19.01.09 - 09:49

      Hallo,
      wir haben solche Sachen im Haus, allerdings keine Hustenmittel für unsere Tochter.
      Wenn sie hustet,gehen wir zum KIA, meist braucht sie auch ein "richtiges" Medikament.

      Allerdings ist dieses Problem überall verbreitet.
      Mein Mann hatte über Weihnachten einen Arbeitsunfall, wir mussten in die Unfallchirurgische Notaufnahme. Rammelvoll dort!
      Die Ärztin sagte uns nachher, dort waren Leute die seit 2 Wochen diverse Beschwerden haben und längst hätten zum Arzt gehen können. Das regt mich dann auch immer auf, denn die Wartezeiten verlängern sich ins Unendliche wegen solchen Leuten. Das regt mich dann auch auf.

      G.
      22

    • (32) 19.01.09 - 09:55

      Hallo!

      Unsere hausapotheke ist gut ausgerüstet und wir waren bisher erst 1x im Notdienst und bekamen dann auch AB.

      Mein Vater ist auch Hausarzt gewesen und für was der manchmal rausgerufen wurde Nachts, das ist der hammer...#augen Da kamen so Dinge wie Blähungen, laufende nase....und das um 3Uhr nachts!

      (33) 19.01.09 - 09:57

      Guten Morgen!

      Mir würde nie einfallen wegen einer banalen Erkältung zur Notdiest-Apotheke zu gehen. Wobei bei manchen Männern eine Erkältung ja schon ein dringender Notfall ist. ;-)

      Immer in der Hausapotheke ist etwas gegen: Fieber, Kopfschmerzen, Halschmerzen, Husten, Durchfall und Übelkeit+Erbrechen.

      LG Candy

      • (34) 19.01.09 - 10:02

        Hallo Candy ,

        ja wenn Männer krank sind, sind sie IMMER ECHTE Notfälle, weil immer todsterbenskrank ;-)

        Deshalb ist es toll, dass Du für solche Notfälle so gut gerüstet bist !

        LG,
        Heike

        (35) 19.01.09 - 11:13

        Hör mir auf mit Männer und dringende Notfälle #aerger, sonst lauf ich Amok.

        Ich hab da das glühende Beispiel in der eigenen Familie:

        Wir geheiratet, und natürlich die ganze Familie eingeladen.
        Kleine Schwester hat mit Freund bei uns übernachtet.

        Seit Donnerstag!! quälte er sich mit irgendwas rum. War schlecht drauf usw. Ich ihn gefragt, was los ist. Antwort: "nix".
        Sonntag wollten wir eigentlich abends los. Er aber schmerzverkrümmt aufm Sofa gehockt. War auch immer wieder echt stundenlang im Bad.
        Wieder gefragt, was is. Ja, er hätte wohl schon seit Donnerstag eine Blasenentzündung und es würde ihm ja sooo schlecht gehen. Ich hab dann verständlicherweise gefragt, wenn er das seit Donnerstag hat, warum er dann erst jetzt den Mund aufmacht. Keine Antwort.
        Ich hab ihm dann erst mal ordentlich Tee gekocht, Wärmflasche gemacht und eine Ibuprofen gegen die Schmerzen gegeben und meinte, er solle dann am nächsten Tag (also Montag) zum Arzt.
        Nein, das würde nicht gehen. Es wäre so schlimm, er ist schon am überlegen, ob er nicht in die Notaufnahme fahren soll. Ich nochmal gefragt, ob es WIRKLICH so schlimm ist, dass er nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Nein, das ginge auf gar keinen Fall.
        Also hat er sich den Notdienst zu uns gerufen.
        Der hat ihm dann gesagt, er soll viel trinken und hat ihm ein Antibiotikum aufgeschrieben.
        Ich muss dazu sagen, dass er von Donnerstag auf Sonntag vielleicht 1 Liter getrunken hat, obwohl ich ihm auch gesagt hab, er muss mehr trinken (da wusste ich von der Blasenentzündung noch nichts).
        Naja, das Antibiotika musste dann natürlich noch am selben Abend her. Wäre ja gar nicht gegangen, wenn man es am nächsten Tag einfach so gekauft hätte.

        Also rasch im Internet geschaut, welche Apotheke denn Notdienst hat. Und dann mit meiner Schwester los, weil sie ja nicht Ortskundig war. Die erste Apo hatte das Medikament gar nicht da. Aber wir haben eine Liste mit allen Notdienstapos bekommen. Die nächste hatte das Medikament auch nicht auf Lager. Die 3. Apotheke hatte es zwar da, aber doppelt so hoch dosiert wie auf dem Rezept. (er hätte 6 Tage je 2 Tabletten nehmen sollen)
        Die Apothekerin wollte uns auch schon wieder weiter schicken, weil sie ja nicht 100% genau das hat, was auf dem Rezept steht. Ich hab sie dann gefragt, ob sie uns nicht statt der 12 "normalen" Tabletten dann 6 von den doppelt so hoch dosierten mitgeben könnte, und er sich die dann selber teilt.
        Wollte sie erst nicht. Ich hab ihr dann erklärt, dass sie schon die 3. Apotheke ist, und wir schon über 2 Stunden unterwegs sind. Da hat sie dann gemeint, dass das doch geht.

        Naja, auf dem Heimweg hab ich schon überlegt, was wir uns kochen können, weil weggehen ja nun flach fällt. Als wir nach fast 3!! Stunden zur Tür rein kommen steht er angezogen in der Tür: "Wir können los, mir geht es schon wieder viel besser"

        Leute, ich sag euch, ich hatte solche Mordgedanken. Mein Mann musste mich echt zurück halten.

        Erst ist er so todkrank, dass er wegen einer Blasenentzündung nicht noch 1 Tag warten kann, um in die reguläre Sprechstunde zu gehen. Und 1 Ibuprofen später geht es ihm wieder gut.
        Ich muss dazu sagen, dass der Arzt vom Notdienst um 20 Uhr oder so kam, und wir um 23 Uhr dann mit dem Antibiotikum wieder da waren.

        Ich sag euch, NIE WIEDER. Entweder man ist so krank, dass man direkt in die Notaufnahme vom KH fährt, oder es hat auch Zeit bis zum nächsten Tag.

      (37) 19.01.09 - 12:25

      Danke,

      dass du mit deiner niveaulosen Bemerkung weiter dazu beiträgst Vorurteile in unserer Gesellschaft zu festigen und die Diskriminierungen der zweitgrößten Bevölkerungsgruppe fortzuschreiben.

(40) 19.01.09 - 09:57

Hallo Heike,

wir haben auch den "Grundstock" zuhause.

Fieber und Schmerzsaft
Hustensaft
Meerwasser Nasentropfen und unsere
Globuli Hausapotheke.

Wir waren bisher mit unserer Kleinen erst einmal beim Notdienst, da ist sie aber sehr unglücklich auf den Kopf gefallen und wir wollten es abklären lassen, da wir zwei Tage später in Urlaub fahren wollten.

Ich würde allerdings auch bei hohem Fieber oder starkem Erbrechen zum Notdienst fahren.

Gruss
Kerstin

  • (41) 19.01.09 - 10:00

    Hallo Kerstin,

    da gebe ich Dir Recht, hohes Fieber und starker Durchfall/Erbrechen sind wirkliche Notfälle, da zu risikoreich .

    Über solche Leute würden wir uns nie beklagen und die Ärzte im Notdienst auch nicht .

    LG,
    Heike

(42) 19.01.09 - 10:05

Hallo Heike,

wie wahr... wegen was für Sachen heute Notdienste in Anspruch genommen werden, passt auf keine Kuhhaut...

Ich fuhr selber mal den Medikamenten-Notdienst, sprich der Notdienst-Arzt beim Hausbesuch, Patient bettlägrig, konnte Medi nicht holen... und was war??? Das Rezept mancher war bereits drei/vier Tage alt... nun... die mussten dann saftig bezahlen, da wir nur die Notdienst-Medis holen MUSSTEN... Oder sie mussten bis zum nächsten Tag warten... Was wurde ich da bemeckert etc..

Nix, wenn eine Mutter lieber einmal mehr aus Unsicherheit oder Angst zuviel beim Notdienst ist.. ABER vor allem Erwachsene übertreiben es gerne... komischerweise ist der Notdienst in der Kinderklinik am WE nicht soooo mit überflüssigen Patienten überrannt wie der allgemeine Notdienst.

Wir haben hier eiine sehr gut ausgestattete Hausapotheke... inkl Klistiers, falls bei mir mal wieder was im Darm festhängt.. und mein HA ist so lieb, ich hab die Handynummer für den Fall der Fälle, da er weiss, ich meld mich wirklich nur dann nachts oder am WE, wenn es wirklich brennt...

Erkältungen, Schürfwunden etc oder gar auch ein Pseudo-Krupp-Anfall bringen uns nicht aus der Ruhe.. gottlob..

Euch weiterhin gute Nerven mit so manch unvernünftigen wenn nicht gar hirnrissigen Patienten...

LG
Mone

(43) 19.01.09 - 10:07

Hey Heike #blume

Also ich habe so das wichtigste um einen Sonntag zu überstehen immer im Haus :-) also gegen Schmerzen, Husten, Schnupfe und Prellungen habe ich immer einen Vorrat der mich bis zum Montag aushalten lässt.
Zudem gibt es ja auch noch Hausmittelchen :-)

Zum Notdienst gehe ich nur, wenn es wirklich akut ist.
Einmal Sonntag früh morgens und da hatte ich eine akute Nierenentzündung und einmal jetzt erst vor drei Wochen wegen Verdacht auf eine Lungenentzündung.

Aber die apotheke verdient doch auch daran ;-) 2,50 Euro kostet das doch mehr als normal oder?! #kratz

lg sunny

(44) 19.01.09 - 10:10

Hallo Heike,

mein Papa ist ja Arzt und ich habe selbst in einer Apotheke gearbeitet. Zwar nie Notdienste geschoben, sehr wohl aber am naechsten Morgen meinen vollkommen uebermuedeten Chef angetroffen, weil Hunz und Kunz wegen jedem Mist mitten in der Nacht die Klingel gedrueckt hat.
Mein Papa macht auch Notdienste, die Geschichten kenne ich auch, bzw habe sie selbst miterlebt.
Meine Hausapotheke ist eigentlich fuer jede "normale" Krankheit gewappnet. Verschiedene Hustensaefte, Nasentropfen, Zaepfchen, Saeft, etc. Sogar Antibiotikum, aber ich denke, das ich als PTA ein wenig mehr wissen habe und es eher einschaetzen kann FALLS mein Kinde diese am Wochenende braucht, ich gebe sie auch nur nach Ruecksprache mit meinem Vater.
Nicht jeder hat meine Ausbildung oder einen Arzt zum Vater, aber wie Du selbst schreibst, die Anzahl der verschreibungspflichtigen Medikamente waren sehr gering.
Ich habe soweit alles zuhause, sei es fuer Erkaeltung, Fieber, Husten, Schmerzen, Durchfall, Erbrechen, etc. sowie einen erste Hilfe Kasten.
Und ich finde jeder Haushalt sollte dies zuhause haben.
Ich denke, fuer viele ist es eine Frage des Geldes, der Geiz ist zu gross, nach dem Motto "Koennen wir immernoch holen wenn wir es ploetzlich brauchen". Mit verantwortungsvollen Verhalten hat das wenig zu tun.

So, nun habe ich meinen Senf dazugegeben ;-)

LG

Biene

(45) 19.01.09 - 10:10


HI,

Du arme! Also wir haben solche Sachen wie Paracetamol und Hustensaft da. Für Magen/Darm auch.Und wenn mal wirklich was dringend benötigt wird (abe noch nie vorgekommen ach doch einmal) haben wir in HH am Hauptbahnhof eine 24H Apotheke, wo man zur Not nochmal kaufen kann. Aber wir sind gott sei dank nur einmal in Verlegenheit gekommen eine Notapotheke aufzusuchen, da hatte unser Sohn plötzlich eine Entzündung am Nagelbett wo wir in KH gefahren sind und wir Antibiotikum holen mussten.

LG champus

(46) 19.01.09 - 10:11

Ich habe 3 Kinder und immer eine OVP-Flasche Hustensaft im Haus, die ich mir vorsorglich regelmäßig vom Kinderarzt verschreiben lasse, genauso wie Paracetamol. Bei Schnupfen tut es auch eine Zwiebel.

Ich war in den letzten 5 Jahren einmal beim Apothekennotdienst. Und da brauchte ich dringend auf Rezept vom Krankenhaus ein Antibiotikum.


LG Mona

(47) 19.01.09 - 10:12

Hallo...

also wir haben auch immer

zäpfchen/fiebersaft
Hustensaft und nasentropfen zuhause.... wegen einer erkältung brauchen wir nicht zum notdienst!

mit meinen grossen musste ich trotzdem schon öfters zum notdienst, wenn z. B. das fieber nicht runterging trotz medikament und er viel geweint hat!
Meist hatte er dann eine mittelohrentzündung und brauchte Antib.
Die kleine war 15 monate (es war weihnachten) da konnte sie nichts mehr bei sich halten.... da sind wir auch zum notdienst... Ergebnis eine woche Krankenhaus ... NOROVIRUS!
Aber wenn ich es rauszögern kann.... dann gehe ich erst montags zum arzt!

lg Mo

Ich kann dich zwar verstehen, bin aber doch anderer meinung als du.

ich habe die wichtigsten notfalldinge zuhause wie, desinfektionsmittel, verbandsmaterial, schmerzmittel, etc. aber ich kaufe sicher keinen hustensaft auf vorrat!!! und weißt du warum???

weil ich die erfahrung gemacht habe das jeder husten anders ist!!! mal ist er trocken, dann schleimig, mal mit fieber, mal ohne fieber etc. und nasenspray kommt mir sowieso keiner ins haus, der macht nämlich auf dauer süchtig!!! wenn mein sohn schnupfen hat wird mit meersalz die nase gespült und fertig.... dann ist der schnupfen nach 2 tagen wieder weg!!!

wenn jemand erkältet ist, gibt es sehr viele hausmittel die man verwenden kann, mann muss sich nicht immer sündhaft-teure und auch nicht schneller wirkende medikamente reinzwingen!!!

wie sagt mein hausarzt so schön: die erkältung dauert etwa 5-7 tage..... mit oder ohne medikamente!!!

wenn es was schlimmeres ist wo man antibiotika braucht geht man sowieso zum arzt, und dann ist es auch wichtig diese medikamente zu nehmen.

generell bin ich dagegen für jedes kleine wehwehchen gleich ein tablettchen nehmen zu müssen!!

was die sache mit dem notfall betrifft; da gebe ich dir uneingeschränkt recht...... notfall sollte wirklich notfall bleiben!!! eine erkältung ist kein notfall, und honig hat man bei husten z.b. meisstens zuhause oder andere hausmittel...

lg

andrea

  • Hi,

    ist chon richtig, was du sagst, aber bezüglich Nasenspray bin ich gegensätzlicher Meinung. Ich habe grundsätzlich Nasenspray für mich und die Kinder im Hause! Erstens hatte ich noch NIE einen Schnupfen, der nach 2 Tagen (!!) weg war. Ausser allergisch bedingt, aber das ist etwas anderes.

    Nasenspray macht, bei sachgemäßem Gebrauch, NICHT süchtig! Aber es hilft, die Tuben frei zu halten und damit einer Mittelohrentzündung vorzubeugen. Man wird sie nicht immer verhindern könnten, aber was man tun kann, sollte man tun. Und das bedeutet ab Schnupfen schleimhautabschwellende Tropfen zu nehmen. Diese können bis zu 14 Tage genommen werden lt. meinem HNO (die 5 - 7 Tagen stehen prophylaktisch in der Packungsbeilage, was auch richtig so ist). (Meer-)salzspray bzw. -tropfen nimmt man für Zwischendurch zum Spülen. Sollte aber ebenfalls nicht unbedingt ständig genommen werden, wenn man mit trockenen Schleimhäuten zu kämpfen hat! Das übersehen die meisten. Und warum soll sich ein Kind über die Nacht quälen, weil es überhaupt keine Luft mehr bekommt? Einmal Spray vor dem Zubettgehen und das Kind hat einen erholsamen Schlaf.

    LG
    Gael

(50) 19.01.09 - 10:14

Hallo!

Deinen Ärger kann ich gut verstehen. Die Hauptproblematik liegt sicherlich daran, dass die meisten Menschen die Bedeutung des Wortes "Bereitschaft" fehlinterpretieren. Es geht ja darum, dass im Notfall jemand helfen kann und nicht, dass dieses Instrument jederzeit für Hinz und Kunz zur Verfügung steht.
Aus diesem Missbrauch resultiert dann auch ein gewaltiger Frust bei den "Diensthabenden" im Gesundheits- oder beruflich ähnlich strukturierten Bereichen. Da verbleibt dann häufig der umgangsadäquate Ton bzw. das freundliche Verhalten.
Als ich Weihnachten notfallmäßig wg. starker ischialgischer Schmerzen und völliger Bewegungsunfähigkeit den Bereitschaftsdienst kommen lassen musste, durfte ich mir von der Sprechstundenhilfe anhören, dass sie genug zu tun hätten und der Arzt sich ja beim Anblick meines Geburtsdatums totlachen würde (ich bin 38). Das tat der gute Doc nicht, er hat mich dann mit der Verdacht auf Bandscheibenvorfall ins KH eingewiesen. Was auch gut und richtig war. Dieser Arzt erzählte auch, dass er sich schon wundert, mit welchen Mini-Beschwerden sich die Leute an den Feiertagen an ihn wenden würden.
Diese Menschen sollten einfach mal in einem bereitschaftsdienstrelevanten Beruf hospitieren und zu solchen Stoßzeiten eingesetzt werden. Dann würden sie sich den Gang in die Apo oder zum Arzt bei nur geringer Notwendigkeit wohl sparen.
Ansonsten bin ich notfallmäßig gut eingedeckt. Neben einer konventionellen Hausapotheke habe noch diverse hömopathische Mittel zur Hand. Für Erkältungen steht immer eine Dose Hühnersuppe im Vorrat.

L.G. Kapulli

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