Warum Abtreibung?Warum keine Adoption???

    • (1) 10.05.09 - 22:17
      frage hab

      Ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum so viele Frauen abtreiben:-(???

      Warum gibt ihr das Kind nicht anderen Menschen die sich so sehr ein Kind wünschen???

      Ist es nicht schöner zu wissen dass es dem Kleinen oder der Kleinen gut geht? Dass man ihm oder ihr ein schönes Leben geben konnte???

      Dass man lieber so ein Gedanke hat, statt ein Leben zu vernichten??

      Wovor haben die Frauen Angst? Dass sie das Kind doch lieben könnten??? Dass sie Muttergefühle entwickeln könnten???

      Oder dass vielleicht blöde Sprüche von Familie oder Bekannten kommen könnten, von wegen " Wie kann man sein eigenes Kind abgeben??!!!"

      Ich finde es manchmal schade aus welchen Gründen aich abgetrieben wird:

      1. Mein Freund will das Kind nicht -> Es gibt Kondome, da kann auch der Mann dran denken. Meiner Meinung nach ist der Mann nicht der richtige wenn er die Frau unter Druck setzt und sie eine Entscheidung treffen muss. Es gehören 2 dazu. Beide tragen die Verantwortung und beide sollten dazu stehen.

      2. Ich habe kein Geld -> Es gibt überall Unterstützung! Das Baby braucht am ANfang nicht all zu viel. Viele Sachen bekommt man geschenckt oder günstig auf Flohmärkte. Wenn man auf viel Luxus verzichtet, dann geht das schon. Wer was will schafft es auch!!!


      3. Ich habe schon 2 Kinder!!! Na und???!!! Dann macht ein drittes auch nichts mehr!!


      Und wer absolut kein Kind möchte, der kann sich doch auch sterilisieren lassen.

      Ich finde es schade dass sooo viele Frauen abtreiben lassen!!! Kann es nicht nachvolziehen

      • (2) 10.05.09 - 22:21

        nabend

        "Grundsatz-Diskussionen um das Thema Abtreibung sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben."
        #aha

        "Und wer absolut kein Kind möchte, der kann sich doch auch sterilisieren lassen."

        genau...das geht auch super einfach, mal eben so wenn man das möchte

        olle colle

        • (3) 10.05.09 - 22:29

          Hallo.

          "Grundsatz-Diskussionen um das Thema Abtreibung sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben."

          Nein, nicht unbedingt, denn in " Ungeplant schwanger " sind viele Frauen die darüber nachdenken das Kind abtreiben zu lassen. Dass heißt, dass mir hier in diesem Forum wohl mehr Frauen antworten könnten, warum für sie keine Adoption in Frage kommt.


          Ich verurteile die Frauen deswegen nicht, dass muss jeder selber wissen.Manche sind schon mit dem Leben danach bestraft genug weil sie es nicht verkraften.

          Das sollte auch keine Diskussion ob Abtreibung okay ist oder nicht. Ich stelle mir halt nur die Frage warum so viele Frauen nicht einfach den Krümmel das Leben schencken , auch wenn es nicht bei Ihenen bleiben kann

          • (4) 10.05.09 - 22:57

            mal wieder eine diskusion die zu nichts führt.

            ich sag dir meine gründe warum ich es nicht tun könnte also adoption...............ich spreche jetzt also für mich.

            1. ich hätte angst doch noch eine bindung herzustellen zu dem kind was ich nicht möchte

            2. man weiß nie in welch kranke familien die armen kinder kommen ( NEIN ich meine nicht alle sondern es gibt einfach diese paar sonderfälle die sich kleine sklaven halten)

            3. ich hätte angst das es mir ewig nachhängt, sprich ich es nie vergesse oder es nach 18 jahren vorwurfsvoll vor meiner tür steht

            jetzt sag ich dir was für mich zur abtreibung steht ( habe ich noch nie )

            1. ich bin ein freier mensch und muss nach vernunft und zukunft planen, ich kann nicht unvernünftig noch ein kind bekommen und es nicht wollen, es ist mein körper und mein leben und ICH nur ich muss mit dieser entscheidung zurecht kommen.


            ganz ehrlich, ich habe vor vielen frauen eher respekt die sich dafür entscheiden, weil es doch auch etwas mit hirn zutun hat.

            es hilft nichts wenn jeder sagt " das schaffst du schon" denn keiner hier hilft.

            ich unterstütze keines von beiden aber in vielen fällen wäre eine abtreibung in der 7. woche besser gewesen als mord mit 2 jahren.

            mfg

            • (5) 10.05.09 - 23:23

              Ich wollte jetzt wirklich keine Diskussion zum Thema Abtreibung anfangen. Ich sag ja, dass muss jeder selber wissen.

              Ich hatte die Tage ein Gespräch deswegen gehabt und wollte das einfach versuchen zu verstehen.

              ICH selber könnte vielleicht besser damit klar kommen dass mein Kind in einer anderen Familie wäre, statt dass ich es "umgebracht " hätte.

              Ich glaube aber auch nicht dass dass das Kind in irgendeine kranke Familie kommen würde, denn diese Familien wünschen sich seit Jahren Kinder! ich glaube sie würden das Kind über alles lieben.

              Und wenn das Kind nach 18 Jahre vor deiner Tür stehen würde, dann kannst du aber sagen, dass du ihm oder ihr das Leben geschenkt hast..Und dann erklärst du denn Grund..

              ICH selber würde nie abtreiben , habe vom Grund aus diese Meinung, ich würde es versuchen irgendwie zu schaffen...Würde auf alles verzichten.


              So wie ich es bei dir rausgehört habe, würdest du lieber abtreiben, bevor du Muttergefühle entwickelst...oder dich immer fragst, wo dein Kind wohl ist.-Das ist ja auch alles okay....


              Ich finde es halt nur schade dass sich soooo viele Familien ein kind wünschen und keins bekommen--------und andere wiederrum möchten keins und lassen es wegmachen, statt es in liebevolle Hände zu geben.

              Ich wollte auch nur mal ein paar Meinungen dazu hören, wirklich nicht dikutieren ;-)

              • (6) 11.05.09 - 09:32

                Wenn du glaubst das ALLE Familien so lieb zu den adoptierten Kindern sind nur weil sie sich ja sooo lange schon eines wünschen lebst du in einer Traumwelt und solltest, bevor du ein Kind bekommst, erwachsen werden

              • (7) 11.05.09 - 10:14

                Hallo,

                ich versteh das nicht, ihr redet hier von "umgebracht" von "mord".
                wie gesagt in meinen augen hätten einige ihren kindern einen größeren gefallen getan wenn sie das kind nicht bekommen hätten als es 18 jahre körperlich oder seelissch zu quälen wenn es nicht gar von den eigenen eltern umgebracht wird mit 2 jahren.

                also fakt ist doch wenn ich sage " ich will das kind nicht" dann mag ich es auch nicht bekommen, wenn ich negativ zu einem kind stehe dann nehme ich auch nicht 10 monate ss inklusive geburt auf mich, schmerzen für etwas was ICH nicht möchte??!!! nein danke.

                "Ich finde es halt nur schade dass sich soooo viele Familien ein kind wünschen und keins bekommen--------und andere wiederrum möchten keins und lassen es wegmachen, statt es in liebevolle Hände zu geben. "

                das ist aber nicht das problem der jenigen die probleme haben.
                ich kann doch nichts dran ändern ob frau schmidt kein kind bekommen kann und soll nun deshalb ein kind bekommen.

                nein, nicht jede familie ist liebevoll und ich hätte damit wirklich ein größeres problem es zu bekommen und nicht zu wissen wo.

                lg

          (8) 11.05.09 - 07:19

          Und dann?

          Sollen dann Leute wie Du, die nichteinmal der deutschen Sprache mächtig sind, diese Kinder adoptieren?

          • (9) 11.05.09 - 07:59

            nichteinmal = nicht einmal!#aha

            Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!


            Was hat den die Rechtschreibung mit der Liebe zu einem Kind zu tun!?

            #kratz#klatsch

            • (10) 11.05.09 - 08:19
              Leertaste hat gehakt

              Ganz einfach: Man kann in Deutschland kein Kind adoptieren, wenn man seine Muttersprache nicht beherrscht.

              Bei den Behörden geht es leider nicht darum, wieviel Liebe man einem Kind geben kann.Leider.

        (11) 11.05.09 - 11:46

        ...du verletzt, verunsicherst und brüskierst gerne feige in schwarz Frauen, in deren Situation du dich nicht mal ansatzweise versetzen kannst.
        Wenn du es könntest, würdest du nicht so einen Stuss schreiben.
        Es geht nicht um "Krümel", sondern um Menschen und Frauen sind keine Bruteinheiten für ungewollt Kinderlose.
        Abtreibung ist keine Straftat und schon gar kein Mord. Wer das propagiert, sollte auch seine Tampons bestatten, denn daran könnten sich eine befruchtete Eizelle befinden...;-)
        Ich bin ziemlich sicher, dass wir von weiteren Beiträgen deinerseits verschont werden, weil man im "Allgemeines"-Forum Farbe bekennen muss, dazu gehört ein kleines bisschen mehr Rückgrat, als ich bei dir vermute.
        Aber keine Sorge, ich werde dich an deinem Deutsch erkennen, es ist recht originell...
        Mariella

    (14) 18.07.09 - 21:18

    verstehe ich echt nicht wie man abtreiben kann - heute kann man sein kind anonym auf die welt bringen , es gibt die babyklappe- es gibt so viele eltern die sich kinder wünschen uns keins bekommen können!!!! und dann bekommt eine frau die ihr kind im handtuch erstickt nur 2 jahre auf bewährung !! Unverschämt !

(15) 10.05.09 - 23:16

das habe ich auch schon oft gedacht!

ich frag mich nur, warum es eben dann nicht zur adoption frei gegeben wird. weil es gibt in deutschland sehr viele kinderlose paare die einfach keine kinder bekommen können & manche treiben eins nach dem anderen ab. sorry, aber das kam schon oft genug vor (zum glück ist nicht jeder so) & ich muss sagen, dass kann ich & will ich nicht verstehen!

wir haben uns für ein 3. kind entschieden (bin schon schwanger), obwohl wir grad eine finanzielle enge phase durch machen müssen! aber das geht auch vorbei & es kommen wieder bessere zeiten!

(17) 10.05.09 - 23:42

denkst du bei deiner tollen idee auch an die kinder?

bei einer abtreibung muss "nur" eine person damit klar kommen (was je nach stand der dinge durchaus möglich ist) - bei einer adoption wird sich das kind ein leben lang fragen : wieso wolltest du mich nicht bei dir haben? wieso konntest du mich nicht lieben? (und diverse andere dinge ... nebenbei erwähnt, ich bin aus einer geglückten adoption, also kann ich nicht sagen über die vielen adoptionen, die schief laufen. was dann? kind ins heim? )

und das ist also besser für das kind?

ich verstehe deinen gedankengang. aber er ist leider nicht bis zum ende durchdacht ...

lg

  • (18) 11.05.09 - 00:02

    Hi.

    Vielleicht kommt es einfach auf den Menschen selber drauf an. Man kann das Kind doch damit groß werden lassen. Um so eher das Kind weiß dass es adoptiert ist, um so besser.

    Klar könnte es passieren dass sich das Kind immer fragt warum es abgegeben wurde, aber da könnte man doch als Mutter ein Brief hinterlegen wo alles erklärt wird.

    Manche sind vielleicht gar nicht wütend auf die leibliche Mutter oder traurig weil sie abgegeben wurden, sondern dankbar dass sie Leben durften....Und wenn sie ein schönes Leben dadurch haben ist es doch schön , oder nicht???

    Oder hast du eine schlimme Kindheit gehabt? Hast du deine leibliche Mutter vermisst? Hast du dich nicht geliebt gefühlt??

    Ich kann nicht wirklich mitreden weil ich es nicht kenne, aber bist DU DEINER leiblichen Mutter nicht irgendwie dankbar dass sie dir das Leben geschenkt hat und du so eine schöne Familie hattest???????

    • (19) 11.05.09 - 14:49

      Da denkst du dir aber eine heile Welt zusammen, Inkognito...

      1. Woher sollen denn die Kinder im voraus wissen, ob es ihnen nichts ausmacht, von der leiblichen Mutter weggegeben worden zu sein? Woher soll man wissen, ob man traurig, wütend, enttäuscht, oder vielleicht sogar ein Leben lang beziehungsunfähig sein wird, weil man von seiner leiblichen Mutter abgelehnt wird? Niemand kann dem Kind eine garantiert fröhliche Kindheit geben, auch keine Adoptiveltern. Denn dieses Kind nimmt immer noch ganz viel aus der leiblichen Familie mit in sein eigenes Leben.

      2. Wer soll bestimmen, ob die leibliche Mutter einen Brief schreibt? Die Behörden? Was soll denn dann darin stehen: "Liebes Kind, ich KONNTE dich einfach nicht behalten. Bitte verstehe mich. So ist es besser für dich." Und dann soll das Kind dankbar dafür sein, dass es einen Brief hat und Leben darf?

      Ich habe überhaupt nichts gegen Adoption, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es für ALLE Beteiligten ist, damit zurecht zu kommen. Somit ist eine Adoption keine Alternative zur Abtreibung.
      Zudem wir hier wohl von der Abtreibung bis zur 12. Woche reden.
      Sobald ich persönlich das Kind im Bauch spüre, ist für mich klar, dass dies ein Kind von mir sein wird/ist, und solch ein Kind kann ich nicht einfach weggeben. Und schwer auch nicht.

      Also noch einmal, Adoption ist keine Alternative.

      Abtreibung MUSS manchmal sein, manchmal hätte man sie mit Voraussicht oder Besonnenheit auch vermeiden können.
      Trotzdem liegt es bei jeder einzelnen Frau, diese Entscheidung zu treffen.

      Ach: Würde ich jetzt schwanger werden (wir verhüten mit Kondom), ich wüßte nicht, was ich täte. Denn meine Gebärmutter ist ein Schuss in den Ofen, die kann bei der nächsten Schwangerschaft schnell mal reißen. Und dann ist nicht nur das Leben des ungeborenen Kindes in Gefahr, sondern meines noch dazu. Ich wäre quasi unvernünftig und sogar fahrlässig, wenn ich dieses ungeplante Kind austragen würde.
      Sicher, ich könnte mich sterilisieren lassen. Aber irgendwie ist das zu endgültig, die Angst vor der Einbahnstraße Sterilisation ist noch zu groß.

      Was ich schade finde: Warum kannst du so eine Diskussion nicht ganz normal führen? Warum mußt du das in grau machen? Das halte ich schon für arg unreif, aber das geht mich nix an...

      L G
      Gunillina, die sich ab und an schon mit Adoptionsgedanken herumschlägt. Aber ich könnte die Unsicherheit des Kindes, das möglicherweise mangelnde Urvertrauen nicht gut stützen. Ein naher Verwandter will bis heute nicht wirklich wissen, wer seine Mutter ist, aus Angst vor der Wahrheit, die eben mitunter sehr schmerzhaft sein kann.
      Das ist ein sehr heikles Thema, mit dem du mit clazwi sicher gut reden kannst (die kennt sich aus, aus Adoptivmuttersicht:-)). Aber sie hat sich ja schon geäußert.

Ich bin selbst adoptiert und sehr froh darüber, dass meine Mutter nicht an Abtreibung dachte!

Ich unterstütze die TE in ihren Gedanken und Meinungen voll und ganz!

Die selbe Frage stelle ich mir auch oft!


LG

das warum ist doch einfach, die meiste frauen entscheiden sich für eine abtreibung aus kopfgründen, existenzangst, finnanzielle sorgen, probleme mit partner, und nicht weil sie das kind nicht lieben, oder lieben könnten. deswegen kommt eine abtreibung eher in frage. ich bin mir sicher dass 95 % der frauen das kind behalten wird wenn sie es austrägt...

  • Dann ist es doch ok wenn sie es behalten möchten!

    Seh es auch mal aus der Sicht: Eine Frau hofft auf ihre Tage und ist schon 5 Tage überfällig!
    Nach weiteren 2 Tagen macht sie nen Test und BINGO, schwanger!!
    Es folgen Gespräche und Überlegungen mit dem Partner, sie hat Angst vor dem was sein wird.
    Sie ist schwanger aber fühlt sich nicht so, denn die Schwangerschaft wird verdrängt!
    Es folgt nach ein oder 2 Wochen ein Frauenarzt besuch und sie erfährt das sie schon in der 7. Woche ist, das Herz schlägt!
    Sie hat ein Beratungsgespräch und entscheidet sich zur Abtreibung, 3 Tage später wird diese auch durchgeführt!



    Was ich damit sagen will!

    Frauen die in dieser Situation sind haben unheimliche Angst, sie stehen unter Druck und dann sollen sie eine klare Entscheidung treffen für oder gegen das Kind!?
    Wie soll das denn laufen, eine rationale Entscheidung ist da nicht möglich?!
    Es würden sich vermutlich viele Frauen dann doch gegen eine Adoption entscheiden und es behalten weil sie genügend Zeit haben darüber nach zu denken!

(23) 11.05.09 - 07:07

Hallo,

vorneweg: ich bin Adoptiv- und Pflegemama.

Trotzdem vertrete ich die Ansicht, dass eine ungewollt Schwangere kein "Lieferant" für kinderlose Paare ist.

Ich habe grössten Respekt vor den Müttern, die ihr Kind zur Adoption freigeben, trotzdem erwarte ich nicht, dass eine ungewollt Schwangere ihr Kind für ungewollt kinderlose Paare "zur Verfügung" stellt, wenn sie nicht 100% davon überzeugt ist.

Eine Schwangerschaft stellt ja auch noch eine körperliche Belastung dar und eine ungewollte mit Sicherheit noch eine seelische dazu (ich denke z.B. an Vergewaltigung usw.)

Adoption ist auch nicht so ganz "ohne".
Auch wenn es "heute" zum Glück so geregelt ist, dass es kaum noch Inkognito-Adoptionen gibt, kann niemand zu 100% sagen, dass das adoptierte Kind wirklich in "die besten Hände" gerät.
Nach der Adoption hat die leibliche Mutter (ob offen oder inkognito) sämtliche Rechte an ihrem Kind verloren und ist auf den guten Willen der Adoptiveltern angewiesen.

Meiner Meinung nach muss man jede Entscheidung respektieren können, auch wenn sie gegen die eigenen ethischen Vorstellungen gefällt werden.

Jedem Menschen seine eigene Entscheidung - ich mag keinen moralischen Stab über diese Frauen brechen.

LG
Claudia
mit Adoptivtochter (Findelkind) und
Pflegetochter (offene Pflege mit regelmässigen Besuchen der Mutter)

(24) 11.05.09 - 07:15

In Deutschland ist es gar nicht so einfach, ein kind zu adoptieren.Eine Freundin hat es jahrelang versucht.Da muß einfach alles stimmen.Finanzen, Ausbildung, Kindheit, Gesundheit etc. Nach einigen Anträgen und langer, langer Wartezeit war sie zu alt.

Sterilisation ist genauso schwierig durchzusetzen.
Da kann man nicht einfach mal hingehen und sagen:Mach mal dicht da.

Warum sollen Frauen, die kein Kind möchten, ihrem Körper eine solche strapaze zumuten und das Kind austragen? Damit andere Paare glücklich sind? Wenn das jemand macht, dann Hut ab.Ich würde es nicht tun.

Hast Du Kinder? Der Körper einer schwangeren Frau muß Höchstleistungen vollbringen.

Jede Frau entscheidet für sich ganz alleine ob sie ein Kind bekommt oder nicht.Es geht niemanden etwas an, warum und wieso eine SS unterbrochen wird.
Und schon gar nicht ist eine ungewollt schwangere dafür da, Leihmutter für ungewollt Kinderlose zu spielen.

Das ist geschmacklos.Abgesehen davon, sind kinder auch nicht unbedingt glücklich wenn sie irgendwann erfahren, das sie adoptiert sind, weil ihre Mutter sie nicht wollte.

Dieses dumme gequatsche von wegen, gebt die Kinder lieber zur Adoption frei, geht mir tierisch gegen den Strich.

  • (25) 11.05.09 - 13:27

    "Sterilisation ist genauso schwierig durchzusetzen.
    Da kann man nicht einfach mal hingehen und sagen:Mach mal dicht da."

    Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

    M.W. kann sich jeder (ab einem bestimmten Alter) sterilisieren lassen. Ich wüsste nicht, wem man da Rechenschaft schuldig wäre...

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