Wie Merkenware auf Echtheit pruefen??

    • (1) 16.05.09 - 12:02

      Hallo,

      ich habe folgendes Problem.

      Meine Schwagerin hat mir aus den USA ein paar Markensachen geschickt fuer meine Kleine..
      (Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Calvin Klein etc.)
      Allerdings sind einige davon schon zu klein und andere halte ich fuer unnoetig...
      (denn was kuemmert es mich ob meine Maus Bodys von eben diesen Marken traegt oder von KIK?! Es ist ja nur Unterwaesche..)
      Nun moechte ich die Sachen gerne bei Ebay verkaufen, da mir aufgefallen ist was die Leute da teilweise fuer sowas bezahlen...
      Ich habe aber ein bisschen Angst, dass die Sachen unter Umstaenden garnicht echt sind... Da gibt es zwar keinen begruendeten Verdacht, aber eine Freundin hat was gefaelschtes von Ed Hardy ersteigert und der Verkaeufer hat richtig Aerger bekommen!
      Andererseits moechte ich aber nicht anrufen und meine Schwaegerin sowas fragen, denn es waere mir unangenehm zuzugeben, dass ich ihr Geschenk bei Ebay "verscheuern" moechte..

      Kennt sich da jemand aus?
      Woran erkennt man echte Markenware?

      Die Qualitaet und alles sieht fuer mich super aus, aber das heisst wohl nichts...

      Hoffentlich kann mir jemand helfen!

      LG Kristina + Larissa

      • Natuerlich meinte ich in der Ueberschrift Markenware! #klatsch

        Entschuldigt bitte #hicks

        Nun, Du bist ja mutig.
        Um ein paar Euronen dazuzuverdienen Klagen wegen Linzenzrechtsverletzungen und Unrheberrechtsverletzungen zu riskieren. Das kostet dann mal viereckig.

        Ne, du nicht bei Ebay.
        Such Dir einen Kindersecondhand, der auf Markenklamiotten spezialisiert ist. Da gibbet zwar weniger Kohle, aber auch kein Strafverfahren


        M.

        • Hallo,

          sie möchte doch wissen, wie man die Sachen auf Echtheit überprüfen kann und erwähnt mit keinem Wort, dass sie, falls diese Markensache "unecht" wären, trotzdem bei Ebay verkaufen würde....

          #kratz

          Gruß,

          M. :-)

          • Die Frage ist nicht nur die Echtheit der Ware. Sie wird mit Sicherheit "echt" sein, denn solche Marken werden in den USA zu Schleuderpreisen verkauft.

            Wenn Du so und so viele Verkäufe einer bestimmten Marke bei Ebay oder sonstigem Onlinevertrieb tätigst und die Hersteller oder deren Anwälte sehen das, kannst Du massiv Ärger bekommen, da Du keinen Lizenzvertrag als autorizierter Verkäufer mit dem Label hast.

            Deshalb würde ich auch bei so was von Ebay oder dem Internet allgmein Abstand nehmen.

            LG Janette

            • Soll das heissen ich darf solche Marken garnicht (also auch nicht gebraucht) hier verkaufen?
              Wo genau liegt da der Unterschied zu z.B. H&M oder aehnlichen (sicher preislich - aber eine "Marke" ist das ja trotzdem)?
              Bzw. wieso darf man z. B fuer erwachsene echte Diesel Hosen von privat verkaufen? Oder machen diese Leute sich strafbar?

              Vielen Dank schonmal!!

              Hallo,

              danke für die Aufklärung! Ich kenne mich mit Ebay gar nicht aus - bzw. auch nicht mit dem Verkauf von Markenwaren. Drum bin ich nicht gleich dahinter gestiegen, was mirabelle damit gemeint hat.

              Gruß,

              M. :-)

        glaub du hast den sinn der fragestellung garnicht kapiert.

        (10) 16.05.09 - 16:32

        Danke fuer deine Antwort!

        Allerdings muss ich sagen vielleicht hast du den Sinn meines Postings falsch verstanden oder ich habe mich undeutlich ausgedrueckt...
        Aber ich bin eben NICHT mutig und will auch um Gottes Willen keine Klage riskieren...
        Desshalb erkundige ich mich ja gerade ;-)

        lg kristina

        • Doch, ich habe den Sinn deiner Frage schon verstanden - nur deine Fragestellung war unzureichend.

          Denn selbst wenn die Klamotten echt sind ( davon gehe ich aus ) kannst Du sie dennoch nicht bei Ebay verkaufen, weil Du kein lizensierter Händler bist. Diese Gefahr ist viel Größer, als das Risiko einer Fälschung.

          Und Lizenzens verstöße kosten 4 - 5 stellig und gelten bei manchen Labels bereits ab ein Stück.

          Fälschungen zu verkaufen ist viel "billiger", darum setzten angesehne Labels ja auch ihre Anwälte darauf Lizenzverstöße an: Je höher der Streitwert, desto höher die Anwaltsgebühren und die entsprechenden Regressforderungen

          Du hat - aus Unwissen - die falsche falsche Frage gestellt

          M.

          • Ich habe wohl kaum aus Unwissen die falsche Frage gestellt, sie ging lediglich in eine andere Richtung...

            Denn auf diese Sache bin ich tatsaechlich aus Unwissen nicht gekommen... Dennoch halte ich meine Frage nicht fuer falsch...

            Wie auch immer!

            Trotzdem verstehe ich es noch nicht so 100%ig, ich habe ja auch schon mal an einer anderen Stelle gefragt wie sich das nun bei anderen Marken verhaelt...
            Geht es da wirklich nur um die hochklassigen Labels oder generell um Markendinge...
            Sprich: Wieso darf man als Privatperson Dieselklamotten oder aehnliches verkaufen? Oder machen sich diese Leute auch strafbar?
            Also wo genau ist der Knackpunkt an der Geschichte?
            Macht man sich strafbar weil man diese Marke generell verkauft ohne Lizenz? Weil man diese Ware hier in Deutschland verkauft? Oder vielleicht weil man diese Ware ohne Lizenz als Neuware verkaufen wuerde?

            Es waere schoen, wenn du mir das beantworten koenntest, dann waere ich schon ein ganzes Stueck weniger unwissend ;-)

            lg

            • Viele Labels vergeben Händlerlizenzen, und ja, dann darf man diese Marken auch als Privatperson nicht mehr verkaufen.

              Und eben WEIL es so häufig gemacht wird, darum haben diese Labels Anwälte die Tag ein und Tag aus nix anderes tun als Lizenzverstöße zu ahnden.

              Ist aus Sicht der Labels auch ganz folgerichtig: Die stecken viel Geld in ihre Distrubition ( u.A. Händler auswahl ) : Werbung, Geschäftsaustattung, Schulung der Mitarbeiter etc.

              Gebrauchtwarenhandel verwässert die Exkluvität einer Marke. Darum ist es teurer Linzenzverletzungen zu begehen, als Fälschungen in Umlauf zu bringen

              M.

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