Nachbarshund hat meinen Kater gebissen

    • (1) 10.08.09 - 13:18

      Hallo,
      der Hund unserer Nachbarin hat unseren Kater gebissen und ihm dem Oberschenkelknochen gebrochen.

      Unsere Nachbarin ist eine eingetragene Boston - Terrier Züchterin, und lebt mit 5 Hunden in einer ca. 50 qm Wohnung, wobei eine Hündin trächtig ist, und laut Ihrer Aussage jetzt noch mal 6 Welpen erwartet.
      Wir sind mit unserem Kater natürlich sofort zum Tierarzt.

      Die Kosten für die OP liegt weit über 500€.

      Unsere Nachbarin behauptet eine große Tierliebhaberin zu sein, und wollte natürlich wissen wie es ihm geht, und was er hat.
      Als wir ihr gesagt haben was der Kater hat, sagte sie sofort, " sie ist sich keiner Schuld bewusst, wir brauchen ja nicht zu meinen das sie sich an den Kosten beteiligt, geschweige denn übernimmt, da können wir auch zum Anwalt rennen" und hat mir das Fenster vor der Nase zugemacht. Soviel zu "ein großes Herz für Tiere"

      Bosten - Terrier fallen in Rheinland Pfalz leider nicht unter die Kampfhunde laut Ordnungsamt

      Dss Ordnungsamt ist auch informiert!!!!
      Die kümmern sich jetzt auch darum

      Nun zu meiner Fragen:

      1. Wer muss nun für die Tierartzkosten aufkommen?

      2. Greift da normalerweise nicht die Hundehaftplicht, vorausgesetzt Frau besitzt eine?

      3. Sollte ich noch eine Anzeige bei der Polizei machen??
      Wer kennt sich da etwas mehr aus und wer kann mir helfen??

      Über Tips uns Rat bin ich sehr Dankbar

      Lg
      bikerlady

      Hi,

      meiner Meinung ist die Nachbarin für Ihre Hunde verantwortlich und muss für den Schaden den diese verursachen aufkommen.

      Für mich stellt sich hier allerdings die Frage in wie weit eine Mitschuld durch Dich (deinen Kater) besteht.

      Letztendlich kann ich Dir nur empfehlen die Besitzerin zu fragen ob diese eine HundeHV hat und versuchen die Kosten dort geltend zu machen bzw. zu hoffen das diese übernommen werden.

      Wenn nicht bleibt dir wohl nur der Klageweg um die Kosten erstattet zu bekommen.

      grüßle

      peter







    • Hallo,

      egal, wo die Katze sich befand: Bei diesem Schaden greift die Hundehaftpflichtversicherung. Leider seid ihr nicht berechtigt, den Schaden selbständig zu melden, sondern auf die Mitwirkung der Halterin angewiesen. Wenn diese nicht mitzieht, bleibt euch nur der Gang über einen Anwalt. (Habt ihr eine Privat-RechtschutzV?)

      vg, m.

    HAllo

    Wenn deine kAtze bei ihr auf dem Grundstück war, muss sie nichts zahlen. Den deine KAtze hat da nichts zu suchen. Auf ihrem Grundstück muss sie die Hunde auch nicht anleinen, wenn das Grundstück umzäunt ist

    Bianca

    • Das finde ich auch.#schein

      Die Katze war wohl nicht schnell genug.

      Hunde haben nun mal Jagdtrieb, vorallem Katzen gegenüber.

      Wenn unser Kater auf dem Nachbarsgrundstück gebissen wird, selber Schuld.........da könnten wir noch versuchen die Kosetn zu teilen........aber, ich denke, ich würde meinen Nachbar nicht mal darum bieten. Wer weiß, wie oft mein Kater in deren Garten schob gekackt hat...#kratz

      • (9) 10.08.09 - 13:50

        nach Angaben der TE wohnt die Hundebesitzerin in einer 50qm Wohnung. Ich gehe mal davon aus, dass sie kein Grundstueck hat.

        LG

        Biene

        Hallo,

        die Nachbarin hat einen Garten. Es ist eine Doppelhaushälfte, mit 2 Wohnparteien, genau so wie bei uns auch, allerdings nutzt sie den Garten alleine, weil der Mieter der 2 Partei auch angst vor den Hunden hat.


        Was ist denn das für ein ZUSTAND in dem Haus??
        Wohnung im EG ca. 50qm 5 ausgewachsene Hunde und 6 Welpen??? Hunde haben nur abends ein paar Minuten auslauf, bellen den ganz schreien Tag im Garten. Das Geschrei von unserer Nachbarin ist lauter wie das Hundegebell, und die Hunde hören trotzdem nicht auf Frauchen. Und dann ZÜCHTET sie noch!!! Unglaublich!!! #schrei

Hallo,

das stimmt so nicht ganz, wie du es erzählst. Denn das würde bedeuten, dass alle Briefträger für ihren Schaden selbst aufkommen müssten, wenn sie das Grundstück betreten und dabei gebissen werden.

Grundsätzlich gibt es bei der Haltung von hunden die Gefährdungshaftung, nach der auch ohne Schuld des Halters er für den Schaden durch sein hund haften muss. Inwieweit eine Mitschuld besteht, weil die Katze sich auf einem fremden Grundstück befindet, das wird von Gericht zu Gericht anders entschieden.

vg, m.

  • Hallo

    Es war aber eine Katze. Klar, Briefträger können auch gebissen werden. Aber deswegen muss ich ja meinen Hund auf meinem Grundstück nicht wegsperren. und die meisten Eingänge und Breifkästen sind vorne am Haus, wo der Hund nicht ist. Wenn er hinten imGarten ist und die Katze da war, aht sie halt Pech gehabt. Bei uns im Garten tribt sich auch immer so ein Vieh rum und scheisst alles voll. Wenn ich die erwische, kann sie was erleben. Finde, es sollte auch eine kAtzensteuer geben. Den die scheissen auch überall hin.

    BIanca

    • Wenn dein Hund bissig ist und der Briefträger das Grundstück betreten muss, dann bist du sehr wohl in der Pflicht, dein Tier wegzusperren. Bloß weil es euer Grundstück ist ist das ja kein Freifahrtsschein, was die Bissigkeit eines Tieres angeht.

      vg, m.

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