Führerschein nach Entzug wieder erhalten...

    • (1) 18.01.10 - 21:10

      Hallo zusammen!

      Vor fast 10 Jahren wurde mir der Führerschein entzogen(nicht wegen Alkohol od. Drogen!). Ich hatte damals die Möglichkeit innerhalb von 3 Monaten eine Nachschulung zu machen, die ich aber aus finanziellen Gründen nicht gemacht habe. Nun hab ich mich entschlossen, wieder den Führerschein zu machen. Nun versuch ich einige Infos zusammen zu bekommen.Also bei der Gemeinde muß ich einen Antrag stellen. Dann entscheidet die Führerscheinstelle ob und wie ich den Schein neu machen muß.Ist das richtig? Hab erfahren, daß ich ein neues Foto, neuen Sehtest und pol.Führungszeugnis brauch.1.Hilfe Kurs muß ich nicht nochmal machen. Ist es richtig, daß ich eigentlich nur die beiden Prüfungen ablegen muß? Mir ist klar, daß ich dafür sicher auch noch ein bißchen fahren üben muß. Aber Theorieunterricht brauch ich dann eigentlich garnicht oder?Kann mein Wissen ja mit CD, Software und Büchern auffrischen.Und was meint ihr,wieviel Fahrstunden nötig sind, damit ich prüfungstauglich bin? Weiß jemand etwas darüber und evtl. auch über die Kosten die für mich entstehen? Bin über jede Info dankbar.

      LG,Martina

      • (2) 18.01.10 - 21:19

        Hallo

        Soweit ich weis mußt du alles neu machen.Also wie ein fahranfänger.

        LG neph

        • (3) 18.01.10 - 21:25

          Nein,also alles neu machen muß ich sicher nicht.

          • (4) 19.01.10 - 06:29

            ich glaube aber schon... frag doch mal bei einer Fahrschule nach...

            mein Mann hatte seinen Führerschein auch schon mal 1,5 Jahre abgeben müssen und er musste zum Landkreis gehen und einige Fromulare ausfüllen, zum Glück keinen Idiotentest... aber versichern und amtlich Niederlegen das er immer mit 0,0 fährt...

            • Der Führerschein muß nicht "neu gemacht" werden. Also man muß nicht wieder komplett bei null anfangen.

              Es ist von der Fahrschule abhängig, ob sie einige Fahrstunden zur Pflicht machen. Aber im Groben läuft es so ab, dass man einen Antrag auf Wiedererteilung stellt, gegebenenfalls dann vom Straßenverkehrsamt die Auflage bekommt, an einer MPU teilzunehmen.

              Sollte die MPU gefordert werden, obliegt es dem Sachbearbeiter, nach der Auswertung der Wiedererteilung zuzustimmen, oder eine weitere Untersuchung/ Maßnahme zu fordern#augen

              Hat man dann den ENDLICH den Bescheid darüber in der Hand, kann man sich eine Fahrschule aussuchen, und dort seine Prüfungen ablegen.

              Das alles dauert eeeewig, kostet soviel, als würde man wie ein Fahranfänger bei null anfangen, und es bedeutet eine Menge Rennerei..............

      Hallo,

      also meinem Papa wurde vor knapp über 20 Jahren der Führerschein entzogen. Damals wegen Alkohol am Steuer.
      Er wollte letztes Jahr den Führerschein wieder und brauchte:
      Einen neuen Sehtest, Führungszeugnis und die theoretische Pfüfung. Da hätte er keine extra Stunden gebraucht, hätte sich einfach zu Hause vorbereiten können.
      Praktische Stunden hätte er keine gebraucht glaub ich.
      Bei ihm war halt das Problem dass er bis 2007 aktiver Alkoholiker war und sich den "Idiotentest" und den ganzen psychologischen Kram nicht leisten konnte.
      Aber wenn bei dir keine Drogen oder Alk im Spiel war ist ja alles ok!

      LG

      • Bist du sicher, daß er keine Fahrstunden machen mußte? Und auch keine praktische Prüfung? Das find ich aber komisch, denn nach sovielen Jahren muß man doch das fahren wieder neu lernen oder?

    Hallo

    Du wirst auch einen 1. Hilfe Kurs machen müssen.

    Bianca

    • Nein. Man hat mir schon gesagt, daß man den nur machen muß, wenn man seinen Führerschein vor 1969 gemacht hat. Ist bei mir aber nicht der Fall. Das hab ich auch schon wo nachgelesen.

(10) 18.01.10 - 22:11

Hallo Martina,

mein Mann hat auch vor 15 Jahren seinen Führerschein verloren (war ein Fahrradunfall) und hätte auch 3 Monate Zeit gehabt eine Nachschulung zu machen. Die hat er aber, weil er verkehrt beraten wurde, nicht gemacht.
Nun hat er den Führerschein vor 6 Jahren wieder beantragt.
Dafür musste er ein Führungszeugnis beantragen und an die zuständige Führerscheinstelle weiterleiten. Dann musste er die Nachschulung machen. Anschließend musste er nochmal die theoretische und praktische Prüfung machen. War ein teurer Spaß (ich glaube um die €1000), aber er hat ihn wieder.

Liebe Grüße

Melanie

  • (11) 18.01.10 - 22:27

    Oh je. Dann kostet das ja fast soviel, wie ihn ganz neu zu machen. Hatte er denn auch noch Theorie- oder Fahrstunden oder für sich selber geübt und dann gleich Prüfung gemacht?Aber da kommt man doch nicht auf 1000 Euro. Ich hab meinen Führerschein nicht wegen nem Unfall verloren, sondern "nur" wegen zu schnellem fahren. Heut kann ich auch nicht richtig glauben, daß das alles so rechtens ist, aber kann man wohl nicht ändern.

(12) 19.01.10 - 09:50

Was du genau brauchst sagt dir dein Strassenverkehrsamt,da du denn Führerschein schon in besitz hattest. Wenn er in Deutschland gemacht wurde dann brauchst du kein Erste Hilfe Kurs neu machen.
Wie gesagt das muss dir info bei Strassenvekhersamt hollen und bekommst Zettel wo alles drauf steht.

Bei neu Führerschein braucht mann:

Sehetest)
Biometrische Foto(wie für Ausweiß)
Erste Hilfe Bescheinigung
Ausweiß
Gebühren für Strassenvekehrsamt 43,73€
Antrag für Strassenvekehrsamt (denn bekommst du in deine Fahrschule)

Du musst Theorieprüfung und Praktische Prüfung neu machen,
ob du dann die Sonderfahrten machen musst hängt davon ob der das Strassenvekehrsamt haben möchte,wenn du pech hast musst du auch Theoriestunden auch besuchen,aso alles komplett neu machen von a bis z.
Frag Strassenverkehrsamt und weisst du mehr.

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