Burka + Lippenschild ?was ist das für ein Schild vor dem Mund

    • (1) 06.07.10 - 15:02

      Hallo
      ich muß mal neugierig sein...
      Ich hab gestern ein Frau gesehn die hatte eine Art Lippenschild ( keine Ahung wie das heißt) jedenfalls so ne Art Platte vor dem Mund
      Da die Frau eine Burka trug ( bis auf das Gesicht alles verschleiert)
      nehme ich an das sie aus dem Arabischen Raum stammt ...?
      Was ist das bzw welche Beteutung steht dahinter ?
      Sollen die Lippen " auch verschleiert" werden ?

      Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage
      Yvonne#winke

            • wow. Die Toleranzgrenze hier ist ja sensationell...

              #klatsch

              • Intoleranz ist nicht zu tolerieren.

                Dieser Ausdruck von Männermacht und Unterdrückung, und Frauenverachtung hat auf unseren Straßen nichts verloren, Punkt.

                • Sollten diese Frauen Deiner Meinung nach also lieber daheim sitzen?

                  Die Burka uä. ist vermutlich die einzige Möglichkeit für diese Frauen überhaupt auf die Straße zu dürfen.

                  • (10) 07.07.10 - 09:29

                    Dieses ganze Thema hatten wir hier ja schon mehrfach.


                    Und das ist eben auch ein Punkt.

                    Was genau könnte die Folge eines Verbotes sein?

                    Genau wie du sagst, daß es dann auch mit Sicherheit Frauen gibt, die nicht mehr aus dem Haus kommen.
                    Für die geht dann der tolle Emanzipationsgedanke hier völlig nach hinten los.


                    Man sollte hier wirklich auch alles berücksichtigen und das Szenario auch nicht nur in einer Richtung denken.

                    • (11) 07.07.10 - 09:32

                      Ja, man kann nicht alles mit Verboten regeln, das ist eine Tatsache.

                      (12) 07.07.10 - 11:04

                      zumla ja der emanzipationsgedanke sowieso völlig absurd ist.

                      ich denke nicht ,daß die fraunrechtsbewegung sich von einen mann hätte anführen lassen (alce schwarzer sei dank mußte sie ds auch nich), ich glaube nicht.
                      ich denke daß es es sehr wohl wichtig war, daß die anführer der bürgerrechtsbewegung malcom x und martin luther king waren und nicht irgendwelche Weiße europäische frauen.
                      ich glaueb daß ein Frederik Willem de Klerk notwendig aber nicht ausreichend war, damit wir heute in süd afrike fußball spielen können.
                      ich glaube, daß Helmut kohl nicht der "befreier" der ostdeutschen ist, sonder diese emanzipation wie die meisten andren gelungenen aus der betroffenene Bevölkerung kamen..

                      wenn ich also als als deuschte christin, die überhaupt keien ahnung von traditionen in afganistan, pakistan, dem Jemen, den VAE oder sonstwo hat mich hinstelle und muslimische frauen von ihrem schleier befreien möchte, so kann ich ihnen ein herzhaftes lachen nicht verübeln

                      lisasimpson

                Intoleranz (ist)bedeutet nicht zu tolerieren, wo wir wieder bei DEINEM größten Problem wären, nech?

            (14) 06.07.10 - 22:30

            ja, kann man so sehen...man sollte den migranten schon mal die deutschen gesetze zu lesen geben.

            nix für ungut, aber wer hier leben will, hat sich an die gesetze zu halten, so wie sich eine deutsche frau in einem strengmuslimischen land eben ein kopftuch umzubinden hat.

            lg

            • (15) 06.07.10 - 22:47

              es gibt aber kein Gesetz hier, was verbietet, das Gesicht zu verhüllen.

              (18) 07.07.10 - 11:34

              da bist Du leider im Irrtum.

              Abgesehen davon, dass in unserem Kulturkreis das Tragen einer Kopfbedeckung in geschlossenen Räumen als unhöflich gilt. Ebenso gilt es bei uns als unhöflich, einen Menschen mit dem man sich unterhält nicht anzusehen.

              Ich unterhalte mich nicht mit einem wandelnden Bettbezug. Wer hier leben will, kann sich zumindest insoweit anpassen, dass er die Gefühle der Mehrheitsbevölkerung nicht verletzt.

              Ich geh in islamisch geprägten Ländern auch nicht mit kurzem Rock, Ausschnitt etc. in die Öffentlichkeit. Ich esse dort nicht in der Öffentlichkeit wenn Ramadan ist usw.

              Ich bin bestimmt tolerant, meine Mitarbeiter kommen von überall her aus der Welt. Wir haben Katholiken, Protestanten, Hindus, Muslime, Atheisten, Anhänger von Freikirchen, Schwarze, Weiße, Gelbe. Alles kein Problem. Aber so! lasse ich niemanden in meine Räume. Das gilt für Kunden, Schüler, Lehrer, Lieferanten.

              Wer unsere freiheitliche Grundordnung nicht akzeptiert, der soll dahin zurückgehen, wo er hergekommen ist. Und wer hier aufgewachsen ist und sooooo gerne so leben will, der soll doch bitte auswandern.

              Nenne mir ein demokratisches islamisches Land. Eins. Diese "Bekleidung" ist politisch.

              Gruß

              Manavgat

              • (19) 07.07.10 - 11:44

                So ist es, Manavgat.

                Gruss
                agostea

                (20) 07.07.10 - 11:47

                "dass in unserem Kulturkreis das Tragen einer Kopfbedeckung in geschlossenen Räumen als unhöflich gilt"

                Doch nur bei Männern...?

                "Wer hier leben will, kann sich zumindest insoweit anpassen, dass er die Gefühle der Mehrheitsbevölkerung nicht verletzt. "

                Vielleicht liest Du gelegentlich das Grundgesetz. Von Geschmacksfragen ist dort keine Rede.

                "Ich bin bestimmt tolerant", solange nach meiner Pfeife getanzt wird. Das ist ja auch dort ok, wo Du das Hausrecht hast. Aber eben nur dort.

                "Nenne mir ein demokratisches islamisches Land. Eins."

                Ägypten? Pakistan? Türkei?

                • (21) 07.07.10 - 12:17

                  Ägypten? Pakistan? Türkei?


                  Du hälst diese Länder für demokratisch?


                  Ich glaube, wir müssen Demokratie noch einmal definieren.


                  Kopfbedeckungen in geschlossenen Räumen sind unhöflich. Das gilt für Kopftuch, Hut, Basecap, Baskenmütze oder was auch immer. Ausnahmslos.


                  Es ist übrigens eine dumme Idee zu glauben, eine Demokratie habe alles zu tolerieren. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Untergang der Weimarer Republik.


                  Gruß

                  Manavgat

                  • (22) 07.07.10 - 12:45

                    Hälst Du diese Länder für Diktaturen?

                    "Ich glaube, wir müssen Demokratie noch einmal definieren."

                    Offensichtlich. Auch ein Kurs über westliche Überheblichkeit könnte nicht schaden.

                    "Ausnahmslos" ??

                    Im Auto? In der (kath.) Kirche sind Frauen oft angehalten, ihren Kopf zu bedecken. Im Übrigen finde ich das Argument der Höflichkeit, das sich ausschliesslich auf Konventionen beruft, nicht besonders tragfähig. Wenn Du nachweisen kannst, dass diese Unhöflichkeit, wie Du es nennst, tatsächlich auf Respektlosigkeit der Mitmenschen beruht, dann ändere ich meine Meinung.

                    Es geht nicht darum, "alles" zu tolerieren, sondern lediglich alles, was niemanden schadet und als Privatangelegenheit behandelt werden kann.

              "Abgesehen davon, dass in unserem Kulturkreis das Tragen einer Kopfbedeckung in geschlossenen Räumen als unhöflich gilt."

              ich glaube auch nicht, daß die burka gewöhnlich in geschlossenen räumen getragen wird.



              "Ich unterhalte mich nicht mit einem wandelnden Bettbezug. Wer hier leben will, kann sich zumindest insoweit anpassen, dass er die Gefühle der Mehrheitsbevölkerung nicht verletzt. "
              wie oft ist es dir in deinem bisherigen leben passiert, daß dich jemand in burka gekleidet ansprechen wollte und du "passen" mußtest?

              meine gefühle verletzt die bekleidung ehrlich gesagt nicht

              "Ich bin bestimmt tolerant"- "Aber so! lasse ich niemanden in meine Räume. "
              widerspricht sich das nicht?
              be idir hört die toleranz auf bei kleidungsfragen?


              "Wer unsere freiheitliche Grundordnung nicht akzeptiert, der soll dahin zurückgehen, wo er hergekommen ist"
              was hat den nds eine mit dem anderen zu tun.
              unsere freiheitliche Grundordnung schließt nämlich die frie wahl des kleidungsstückes ein.
              solltest du das also nicht akzepteiren, dann bist doch eher du diejenige, die unsere "freiheitliche grundordnung" nicht akzeptiert.

              ein gleichstellen von ganzkörperschleiern und nichtakzeptanz einer verfassung ist doch reine polemik...

              "Nenne mir ein demokratisches islamisches Land. Eins. Diese "Bekleidung" ist politisch. "

              nun ja- und wie viele demokratische länder gibt es in afrika? willst du dann hier auch traditionell afrikanische kleidung verbieten,. wen nsie aus einem nicht demokratischen land kommt?
              was hat denn das eine mit dem andern zu tun?
              darf ich noch in ein china restaurant gehen oder ist das eine ploitische aussage zugunsten eiens landes, daß die menschenrechte mit füßen tritt?


              lisasimpson

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