Lagerfeuer - woher Holz?

    • (1) 21.08.10 - 20:20

      Hallo,

      wir möchten ein öffentliches Lagerfeuer machen und holen gerade die Genehmigungen ein.

      Hat jemand einen Tipp, woher ich günstig Holz bekomme? Es muss unbehandelt sein.

      LG

      • Google für Deine Region oder frag Leute die einen Kamin haben!

        pizza

        Bei uns in Hannover holt man es aus dem Wald oder von OBI#cool

        Kennst du nicht Leute mit großen Gärten? Bei uns fällt ständig was an, wir haben schon wieder ziemliche Stapel (Abschnitte, herabgefallene Äste, Reisig) für die armseligen drei Brenntage die wir im Herbst machen dürfen #aerger
        Vielleicht freut sich so mancher Gartenbesitzer ja, sowas bei dir abliefern zu dürfen. Mach doch mal einen Aushang im Supermarkt o.ä. :-)

        Ansonsten hab ich gerade gelesen:

        >>>Am Boden liegendes Reisig darf im Wald von jedem gesammelt werden, ohne einen Waldfrevel zu begehen (im Gegensatz zum Holzschlagen).<<<
        (Wiki)

        Wäre doch 'ne nette Aktion für Kinder.

        Und dicke Stücke Brennholz gibt es im Baumarkt.

        Viel Spaß beim Feuern *will auch!*

        • Auch das nicht ohne Weiteres!

          Gruß,

          W

          Hallo ,


          VORSICHT !!! #schock

          Man darf eben NICHT einfach kostenlos im Wald Holz sammeln, auch nicht, wenn es auf dem Boden liegt.

          Das Holz im Wald ist Eigentum des Waldbesitzers ( wir besitzen selbst Privatwald und ich würde jedem auf die Finger hauen, der ohne unsere Erlaubnis dort irgend etwas einfach mitnimmt :-[ , das gehört sich einfach nicht, genau so gut könntest Du Obst und Gemüse aus einem Garten klauen ) bzw. Eigentum des Gemeinde- oder des Staatsforstes. Du musst Dir beim Forstamt einen Brennholzsammelschein holen und dann darft Du in einem Dir zugewiesenen Gebiet Holz sammeln.

          Also bitte keine solchen Tipps in einem öffentlichen Forum !

          Wir wohnen übrigens inmitten riesiger Wälder, die allesamt vom Staatsforst betrieben werden.

          Gruß,
          Heike

          • Hatte weiter oben schon aus Wiki zitiert: Am Boden liegendes Reisig darf im Wald von jedem gesammelt werden, ohne einen Waldfrevel zu begehen (im Gegensatz zum Holzschlagen). (Weiß nicht, ob das kommunal nochmal genauer geregelt wird)

            Demnächst erzählt noch jeder, dass man im Wald keine Pilze sammeln darf #gruebel

            >>>wir besitzen selbst Privatwald und ich würde jedem auf die Finger hauen, der ohne unsere Erlaubnis dort irgend etwas einfach mitnimmt<<<
            Dann gehe ich davon aus, dass dein Wald komplett eingezäunt und beschildert ist? Oder wie erkennt der Spaziergänger, dass er in _deinem_ Wald ist? #kratz

            • Äh...du weisst aber was Reisig ist?????

              Aus Reisig kann man kein Lagerfeuer machen - das nutzt man höchstens zum anmachen.
              Ansonsten machts einmal "*puff* und es ist weggebrannt.

              Wenn man Holz sammelt im wald welches kein Reisig mehr ist, sondern Baumstämme, Äste und so, braucht man einen Sammel - bzw. Leseschein

            Hallo,

            ich zitiere einen Förster aus dem Staatsforst Birkenfeld/Rheinland-Pfalz :

            " Alles, was hier im Wald ist, gehört dem Staat und jeder, der etwas daraus entnehmen will, hat im Forstamt nachzufragen, in wieweit er das darf ! "

            Klare Ansage, oder ?

            Gegen das Sammeln einiger Pilze zum Eigenbedarf wird wohl kaum ein Förster Einspruch einlegen, aber auch da gibt es - allein schon hinsichtlich der Waldbetretungszeiten - Einschränkungen, z.B. sind bei uns während der Hirschbrunft ganze Waldgebiete nicht für die Allgemeinheit zugänglich und dann hätte der Pilzsammler ein Problem.

            Und zu unserem Privatwald : Bevor irgend jemand sich irgendwo in der Natur einfach bedient, ist es DESSEN Sache, nachzufragen, wem der Grund und Boden gehört und notfalls die Genehmigung des Besitzers einzuholen. Alles andere ist juristisch gesehen DIEBSTAHL !

            Auf dem Dorf wissen die Einwohner , welche Waldstücke privat sind und respektieren das. In unserem früheren Wohnort gehörten große Teile des Niederwalds in der Gemarkung gemäß einer Regelung aus Napoleons Zeiten einer Gemeinschaft von Privatleuten und das Nutzungsrecht vererbte sich weiter.

            Es bedarf keiner Einzäunung durch den Eigentümer sondern des Respekts und der Höflichkeit VONSEITEN DES POTENTIELLEN NUTZERS #aha.
            Wenn ich ein paar Fichtenäste für einen Türkranz brauche und weiß, dass kürzlich eine Fichte gefällt wurde und herumliegt, dann rufe ich den zuständigen Förster an und frage, ob ich mir eine Tüte voll Äste holen darf. Er hat noch nie nein gesagt, aber er will gefragt werden und das ist auch der korrekte Weg.

            Hier noch einige Links :

            http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20091018060414AAyS6oF

            http://www.immowelt.de/renovieren/zukunftEnergien/index.aspx?pagid=B8C741BD228941188FA005DED054A6BF&cogid=751BBCD2F45943788200953A863F4145

            http://www.gutefrage.net/frage/wo-bekommt-man-am-guenstigsten-kaminholz




            Besonders dieser Link sollte Dich schlauer machen :

            http://www.helpster.de/wie-beantrage-ich-einen-leseschein-um-holz-sammeln-zu-koennen_12882


            Damit dürfte alles gesagt sein !
            Gruß,
            Heike

      Da liegst du aber ganz falsch.

      Holz aus dem Wald darf man nur dann mitnehmen, wenn es vom zuständigen Förster erlaubt wurde.

(14) 21.08.10 - 23:38

Wald!

Bei all den Tipps hier frage ich mich ob die tatsächlich das eben gesammelte Holz verbrennen?

Holz muß gelagert werden ehe man es verbrennt damit es trocknet! Man geht doch nicht in Wald, holt sich nen dicken Ast und verbrennt den einfach #klatsch

pizza

Hallo Pizza ,

Dein Einwand ist prinzipiell korrekt. Allerdings sind Äste oder auch ganze Baumstämme, die schon länger als Totholz herumliegen, in der Regel ziemlich trocken, auch wenn es von außen mal darauf regnet. Wichtig ist, dass innen durch die Leitbündel keine Feuchtigkeit mehr nach oben Richtung Baumkrone geht.

Wir wissen das, weil wir bisher aus dem Buchenaltholzbestand unseres Privatwaldes nur bereits abgestorbene, liegende Bäume entnommen haben und mein Mann den Feuchtigkeitsgehalt nach dem Spalten gemessen hat. Wir konnten tatsächlich im gleichen Winter nach dem Heimholen das Holz verbrennen, es war genau so trocken wie jahrelang gelagertes Holz und verbrannte sehr gut und effektiv - der Schornsteinfeger sagte, in unserem Kamin seien praktisch null Rückstände.

LG,
Heike

Ich denke für den Kamin muß es abgelagert sein.

Wir haben im Zeltlager damals(20 Jahre her)immer Holz im Wald gesammelt.
Ob da eine Genehmigung vorlag,wage ich zu bezweifeln.
Das Holz hat gebrannt wie Zunder...

Gruß Steffi

  • Aber die Rauchentwicklung ist doch bei feuchtem Holz viel größer, macht doch keinen Spaß!

    • Totes Holz, also das welches herunterfällt von den Bäumen, ist nicht feucht. Wirklich nicht.
      Solange es nicht kurz vorm Verbrennen ewig lang im Regen lag, ist es ideal. Wenn du einen Baum frisch schlägst musst du ziemlich lange warten, bis er trocken genug ist, das stimmt. Aber den "sammelt" man ja auch nicht.

      • Also ich sammel totes Holz für mein Terrarium und das ist immer feucht, hier im Wald ist es generell sehr feucht und wenn man mir jetzt den Tipp gibt, nimm einfach das was Du im Wald findest, dann ginge das voll in die Hose.

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