Erfahrungen mit Antidepressiva Citalopram 20mg

    • (1) 17.06.11 - 20:46

      Hallo!

      Nachdem ich mich meinem Hausarzt anvertraut habe und er alles organische gecheckt hat, verschrieb er mit Citalopram 20mg und empfahl mir, einen Psychologen aufzusuchen, was ich auch tun werde.

      Welche Erfahrungen habt Ihr mit diesem Mittel?!

      Liebe Grüsse

      Nadine

      • Hallo

        Meine Mutter hat sie genommen.


        ich rate Dir ERST den Psychologen aufzusuchen ....


        Leider ist das absetzen der reinste Horror.Ich musste Wache schieben bei meiner Mo :-[


        Also BITTE erst schauen ob der Psychologe was tun kann oder die andere Mittelchen geben kann.

        Weil Cita und dann noch 20mg ist #zitter

        • "Leider ist das absetzen der reinste Horror.Ich musste Wache schieben bei meiner Mo"

          Ich denke nicht, dass sie Citalopram bekommen hat. Oder aber sie hat es nicht ausgeschlichen, sondern abrupt abgesetzt (wofür die Woche Wache spricht. also bitte nicht aufs Medikament schieben, wenn man selbst Unsinn macht)!

          "Weil Cita und dann noch 20mg ist #zitter"

          Quatsch! Mit 20 mg wird meist gestartet, ich hatte eine Weile sogar 40 mg.

          "ich rate Dir ERST den Psychologen aufzusuchen .... "

          Und nochmal Unwissen! Ein Mensch in einer schweren depressiven Phase - an den kommt ein Psychologe meist gar nicht ran!

    meinem Mann haben sie gut geholfen der nimmt aktuell auch die Variante von 20mg!
    Ela

    ich nehm sie seid 2 jahren sie sind gut.habe schon viele antis durch.gruss

    Hallo Nadine

    Ich habe sie damals nach Leons Geburt genommen und kann sagen sie haben mir sehr gut geholfen.

    Die obig geschilderte Erfahrung,das dass absetzen ein "reiner Horror" ist,kann ich in keinem Fall bestätigen.

    Die einzige Nebenwirkung die ich ab und an bemerkte war Abgeschlagenheit/Müdigkeit die aber vertretbar waren.

    Mit einer guten psychologischen Betreuung denke ich das du gute Behandlungserfolge erzielen kannst.

    Alles Gute.

    Hallo!

    Ich habe sie ein halbes Jahr lang genommen. Mir ging es nicht so gut damit. Ich habe so "an mir vorbei gelebt", d.h. ich war oft abwesend, gar nicht richtig bei mir.

    Ich habe das Citalopram dann auf eigene Faust abgesetzt, weil mein Psychotherapeut eigentlich dagegen war. Aber mir ging es danach wesentlich besser ohne als mit den Tabletten.

    Allerdings war der Grund der Behandlung keine dauerhafte Störung, wie z.B. Depressionen, sondern Angstzustände und Panikattacken nach einem Hundebiß. Das hab ich aber schnell wieder einigermaßen in den Griff bekommen.

    Die ersten Wochen mit Citalopram waren schwer, bis der Körper sich dran gewöhnt hatte. Genauso das Absetzten.

    Wenn es sich vermeiden lässt, werde ich sie nicht mehr nehmen.

    An Deiner Stelle würde ich sie auch nicht vom Hausarzt verordnet nehmen, sondern erst einen Psychologen befragen.
    LG
    P.

    Hi,

    ich habe sie nach der Geburt ca. 1 Jahr genommen.
    Mir ging es gut damit und das Absetzten war auch problemlos.

    Lg.Anna112

Während meines Burnouts mit Depressionen und Panikattacken 2003/2004 habe ich die bekommen. Es braucht etwas, bis sie wirken (Vorteil dabei: kein Suchtrisiko), aber dann kommt wieder Licht ins Leben. Ich konnte plötzlich wieder klarer und strukturierter denken, war nicht mehr in dumpfen Grübeleien und gleichzeitig absoluter Unruhe gefangen, so dass ich Stück für Stück mein Leben wieder in die Hand nehmen konnte.

Man wird nicht euphorisch oder so, so sollen die Tabletten ja auch nicht wirken, aber man wird einfach wieder ein bisschen klarer im Kopf, so dass man wieder Kraft findet, an die Ursache der Überforderung/der Depression ran zu gehen.

Ich habe sie ca. 2 Jahre genommen, das Absetzen fand ich gar nicht problematisch. Ich war nur ein bisschen unruhig, weil ich auf die Depression "gewartet" habe nach dem Absetzen...

Guckst du auch:

http://web4health.info/de/answers/bipolar-depr-med-ssris-how.htm

http://www.psychiatrie-aktuell.de/bgdisplay.jhtml?itemname=antidepressiva

http://www.kompetenznetz-depression.de/

LG
und alles Gute
Ch.

Hallo liebe Nadine,

ich gehöre zu den sogenannten "chronisch Erkrankten", d.h. hinter mir liegt eine jahrzehntelange Leidens- und Krankengeschichte mit sehr vielen Klinik, Tagesklinik und Reha-Aufenthalten.

Seit guten 7 Jahren bin ich unter Dauermedikation mit Citalopram 40mg und für mich bedeutet das Medikament die Rückkehr in und das Leben eines "Normalen" Lebens. Ich vertrage es außergewöhnlich gut, habe keine Nebenwirkungen wie z.B. Schwindel, Gewichstzunahme etc.

Selbstverständlich alles unter psychiatrischer und psychologischer Betreuung. Desweiteren werde ich, da ich auch noch andere Medikamente nehmen muß, jedes halbe Jahr allgemeinärztlich untersucht zwecks Blut-, Leber- und Nierenwerte, die bisher immer sehr gut waren.

Falls du noch Fragen hast, kannst mich auch gerne per VK anschreiben.

lg von der

schwarzenhanna

citalopram kenne ich, ich nahm das medikament (auch 20mg) neun monate... weil ich mich auf nichts konzentrieren konnte.. ich konnte keinen film ansehen, keine längeren texte lesen, schwer, bis gar nicht einschlafen... mein gehirn hat immer "gearbeitet".. gründe waren glaube ich, die erfolgreiche schwere hirnoperation (mit kurzzeitiger hemiparese durch schlaganfall während der OP) meines sohnes und die schwere brustkrebserkrankung meiner schönen, lieben schwiegermutter... mit todesfolge.
das medikament fand ich sehr gut und hat mir auch sehr geholfen.. so wie es >king.with.deckchair< beschreibt. allerdings habe ich irgendwann nur noch geschlafen (schnarch) ich war nur noch totmüde... und das war auch wieder großer mist.. schließlich wollte ich nicht mein leben verschlafen... also habe ich mir irgendwann kein neues rezept mehr geholt. seitdem gehts mir wieder richtig gut.. auch kann ich wieder schön entspannt und konzentriert sein.
die absetzung des medikamentes hat mir KEINE probleme bereitet. :-)

Top Diskussionen anzeigen