Was zahlt ihr für Bio-Fleisch?

    • (1) 30.01.12 - 10:26

      Hallo,

      ich würde unseren Fleischkonsum gerne komplett auf Bio umstellen, aber es ist hier gar nicht so einfach, etwas zu bekommen.

      Da ich regelmäßig eine Gemüsekiste bekomme, bestelle ich dort ab und zu auch Fleisch. Da habe ich für die Hähnchenbrust letztens 34 EUR/ Kilo bezahlt. Das finde ich schon sehr viel!

      Was kostet Bio-Fleisch bei euch? Und kann ich mir im Supermarkt (z.B. REWE) sicher sein, das es "echt" Bio ist?

      LG

      • Wir haben Gott sei Dank die Möglichkeit das Fleisch vom Bauern zu bekommen. Die Tiere werden dort artgerecht gehalten (die Besitzerin gehört der Gemeinde der Lorentzianer an und das gebietet ihr Glaube), jedoch nocht bio gefüttert. Das artgerechte ist mir da wichtiger. Ein Huhn kostet da in etwa 12 Euro, man muss jedoch etwas nachrupfen.

        Ich persönlich kaufe kein Biofleisch aus dem Supermarkt, ich brauche das Händeschütteln. Da sie weiter weg wohnt, frieren wir ein. d

        Hi,

        bei uns ist schon seit Jahren alles Bio.
        Ich habe auch eine Obstkiste, die wöchentlich kommt. Sie haben auch Fleisch. Ich hab die Preise jetzt nicht ganz im Kopf, aber Huhn kostet so 25 Euro das Kilo. Rindfleisch bis zu 60 Euro, je nach Stück.

        Ich kaufe eigentlich gerne beim Rewe und gehe davon aus, dass es wirklich Bio ist. Die müssen das ja auch nachweisen. Betrügen kann man natürlich immer, aber warum sollten sie ihren Ruf aufs Spiel setzen? Ich gehe erstmal davon aus, dass die korrekt arbeiten.

        Beim Rewe kostet Huhn so 20 Euro das Kilo.

        Meine Schwiegis kaufen zwei mal im Jahr ein halbes Bio-Lamm und frieren das ein. Ich muss mal fragen, was sie dafür bezahlen.

        Grüße
        ballroomy

        gerade gekauft- bei tegut (nennt sich puranatura) putenschnitzel für 22,90€/ kilo

        34€ ist schon happig

        in wieweit es unterschiede bei den "bio" richtlinien in der viehzucht gibt weiß ich allerdings nicht

        • hallo!
          ja, da gibts auch unterschiede, bio ist glaube nur die grundlage, also nach eu-richtlinie, dann gibt es noch demeter und bioland bzw naturland mit je anderen (teils höheren) richtlinien, aber habs auch nicht im kopf, findet man aber bei googel!
          wir kaufen auch mit bei der ökokiste oder rewe oder bioladen, je nachdem.
          lg julia

      Hi,

      ich denke, für Hähnchenbrustfilet ist der Preis schon relativ "normal". Ein komplettes Hähnchen ist von kg-Preis natürlich günstiger.

      Hier ist noch eine Alternative, wenn es Dir hauptsächliche auf artgerechte Haltung und gentechnikfreie Ernährung ankommt:

      http://www.neuland-fleisch.de/

      Vielleicht gibt es ja einen Fleischer bei Euch in der Nähe, der das anbietet. Der Preis liegt etwas unter Bio-Fleisch, ist aber natürlich deutlich höher als bei der normalen Supermarktware.

      Der wichtigste Aspekt bleibt meiner Meinung nach jedoch, den Fleischkonsum insgesamt zu reduzieren, das ist der einzige Weg, von der Massentierhaltung wegzukommen. Und dann tut es auch nicht mehr so weh, dass der kg-Preis so hoch ist.

      LG Ally#klee

    Also ganz ehrlich das kg Hähnchenbrust für 34 Euro nur weils Bio ist? Ne das ist unmöglich teuer. Da würde ich ganz sicher kein Bio kaufen. Fakt ist bei mir ich hab Selbst Hühner, Enten und Hasen die wir normal ohne Mast und irgendwas aufziehen. So gesehen auch Bio und damit brauch ich das schonmal nicht kaufen. Da Bio normalerweise teurer ist versteh ich noch aber 34 das Kilo der typ hat sie doch nicht mehr alle!
    Sicherlich müssen die andere kalkulieren und müssen davon leben, ich nicht ( für mich Hobby) aber alles hat seine Grenzen.

    Na ja Bio seh ich eh mit sehr gemischten Gefühlen denn wußtest du das sie Biofutter auch normales beimischen dürfen? Damit ist doch klar das es gar nicht wirklich Bio ist denn, dann würde ich das auch zu 100% erwarten!
    Außerdem heißt Biohaltung nicht immer das es den Tieren so geht wie es sein sollte oder dfas sie weniger Medis kriegen. Gut da gibts sicherlich andere Vorschriften. Aber bei einer gewissen "Massenhaltung" mußte ja schon stellenweise vorsorgen wegen der Keimgefahr!

    Des weiteren seh ich beim Schweinen beim Metzger ( wir haben auch 2 Hausschweine, die wir jedes Jahr zum Metzger bringen) das der vielleicht andere Verarbeitung hat als die Massenbetriebe und Discounter. Aber im Endeffekt hat der auch gekaufte Mastschweine, schließlich will er ja schnellstens seine Ware wieder verkaufen können.

    Von daher werden die Schweine für den Metzger definitiv nicht besser gehalten als die, für den Discounter oder die Massenware sind. Wobei ich natürlich auch sagen das es sicherlich Ausnahmen gibt oder geben kann. Bevor hier ein großer Urbiaaufstand los geht, grins.

    Na ja von daher würde ich sicherlich mehr bezahlen aber alles im Rahmen. Ich kaufe meinen Honig für 4.60/4.50 das Glas beim Imker. Klar krieg ich Langnese billiger oder die BIlligware aber ich genieße den Honig mehr und weiß wo er herkommt.
    Ich kaufe gerne Kartoffeln beim Kartoffelbauer wenn sie auch mal mehr Kosten aber es ist was anderes. Für für so einen horrenden preis würde ich doch streiken.
    Gruß Ela

    Was ist denn wirklich "Bio"?

    Da wo "Bio" drauf steht...ist da überhaupt Bio drin?

    In meinen Augen ist der Zusatz "Bio" auf Nahrungsmittel nur noch pure Augenwischerei, die einen Trend abdeckt, der dem Verbraucher etwas besonders gesundes und exklusives vermitteln soll, was auch genial funktioniert.

    Der Haken ist nur, dass oftmals der gleiche Müll verkauft wird, nur "Bio" ist teurer.

    Insofern habe ich meinen Fleischkonsum im Moment sehr eingeschränkt, lasse aber nach wie vor "Bio" - "Bio" sein.

    34 Euronen für ein wenig Geflügel.....nein Danke.....würde ich nicht dafür ausgeben.

    Wenn man übrigens nach der Qualität aufgrund Frische, Geschmack, Aussehen etc geht, und dann noch den Preis in Relation setzt, können Aldi, Rewe und Penny im Moment komplett abstinken, da Edeka/Hercules in meinen Augen in allem weit die Nase vorne hat !

    • Nun, mir ginge es beim BIO-Fleisch fast ausschliesslich um die relativ artgerechte Tierhaltung, die das BIO-Label mit sich bringen soll.

      Und da lasse ich dann BIO doch nicht BIO sein, sondern überlege mir, ob wir es uns leisten können, das kleine bisschen Fleisch, das wir konsumieren, in BIO-Qualität zu kaufen.

      Meinst du denn, selbst das stimmt so nicht? Also, die artgerechte Tierhaltung bei BIO-Fleisch ist eine Lüge?

      Dann müsste ich mir ja echt einen Bauern suchen, der seine Tiere schlachten lässt und vom Hof abverkauft... #schwitz (der Urbini soll zeigen, dass man diesen Bauern erstmal finden muss...)

      • Hm ob Biohaltung in erster Linie Artgerecht ist wage ich zu bezweifeln. Denn es gab auch schon Biobodenhaltung und solche Sachen ( leider keine Links zur Hand) wo den Tieren halt lediglich ein bißchen an Quadratmetern mehr zugestanden wird. Aber das ist für ich deswegen auch kein Bio wenn sie etwas mehr Platz bekommen aber trotzdem vielfach das Tageslicht nie sehen und noch immer nicht leben können wie das Tier es verdient.

        Wenn ich davon überzeugt bin das ich was richtiges tue und die Ware wirklich gut ist dann gebe ich auch gerne mehr aus, dazu kommts mir nicht auf Bio an sondern das ich davon überzeugt sein kann. Vormachen kann mir jeder Laden was, klar die wollen alle was verkaufen. Hört sich jetzt blöde an, aber bei mir kann ich mir mein Huhn aussuchen was ich esse und ich weiß wie es vorher gelebt hat. Das sowas nicht überall geht ist mir auch klar.

        Ich würde nicht soweit gehen das Bio grundsätzlich eine Lüge ist, aber ich wage doch sehr zu bezweifeln das, wenn es hier schließlich um Geld und Verdienst geht, alles wirklich so ist wie man den Leuten weis machen will.

        Optimalerweise wäre sicherlich einen Bauern zu haben dem man auch vertrauen kann, schließlich weißte da auch nicht immer was gefüttert wird möglicherweise)und wo man weiß, der hält seine Tiere gut.

        Ela

        Ich habe im Fernsehen schon Berichte gesehen, dass es mit der "artgerechten Haltung" oftmals trotz der Bezeichnung "Bodenhaltung" oder dem "Biosiegel" nicht sehr weit her ist.

        Wir haben hier Bauern, die ihre Hühner wirklich FREI rennen lassen. Die haben Schwund durch Raubvögel, und teilweise auch durch Füchse, aber sie sagen, das gehört nunmal dazu.

        Das gleiche wird auch durch kranke Tiere einkalkuliert, weil keine Antibiotika als Mastmittel im Futter gegeben werden.

        Dennoch kostet das Kilo keine 34 Euro, ist aber detulich teurer als im Supermarkt. (Wie kommt man bitte auf einen Preis von 34 Euro?? Wird das Futter da von blinden Tibetanischen Mönchen handverlesen?)

        Sowohl bei den Eiern als auch beim Fleisch ist es geschmacklich um einiges besser als alles was man im Laden bekommt, allerdings gibt es eben dann Zeiten, in denen man keine Schlachthühner bekommt, einfach weil es gerade keine gibt.....und sowas ist in der heutigen Zeit ungewohnt, wo man ansonsten immer alles zu jeder Jehreszeit kaufen kann. (Ausser MonCheri im Sommer #mampf)

        <<<Also, die artgerechte Tierhaltung bei BIO-Fleisch ist eine Lüge?>>>

        Zu einem sehr großen Teil gehe ich in der Tat davon aus. Es ist aber nur meine eigene Meinung, die ich leider nur sehr unzureichend belegen könnte.

        Hi,

        ich denke, dass es überall schwarze Schafe gibt, auch im Bio-Sektor. Deswegen würde ich aber nicht gleich die Finger davon lassen nach dem Motto "ist eh das gleiche, nur in teuer".

        Ich kaufe kaum noch im Supermarkt, da ich inzwischen herausgefunden habe, dass unser Schlachter vorort kaum teurer ist. Klar, es wäre ideal, die Höfe zu besichtigen, aber wer macht das schon? Immerhin kann mir mein Schlachter sagen, von welchem Hof welches Fleisch bzw. welche Wurst ist. Er hat große Fachkenntnis, weiß, wie die Tiere, die er verarbeitet, gehalten werden und wo sie herkommen. Und mir bleibt erst mal nichts anderes übrig, als seinen Aussagen zu vertrauen.

        Bei der Neuland-Abteilung kommt das Fleisch nicht ganz aus der Region, weil wir bei uns in der Nähe leider keinen Neuland-Hof haben, aber auf jeden Fall immer noch aus Norddeutschland. Der Rest ist wirklich aus der Umgebung.

        Ich habe gerade mal meinen letzten Kassenbon gefunden:

        Lammlachs (nicht Neuland, aber aus Norddeutschland): € 38,--/kg (wie im Supermarkt)
        Ganzes Hähnchen (Neuland): € 9,10/kg
        Putenbrust (Neuland): € 18,90/kg
        Lamm-Salami (Neuland): € 25,40/kg

        Ich finde, die Preise sind im Rahmen. Und das Fleisch schmeckt wirklich nach Fleisch, man schmeckt den Unterschied zur Massenware wirklich.

        LG Ally#klee

    Super, brauch ich garnix mehr zu tippen #pro

Huhu,

im Supermarkt kaufe ich im Allgemeinen gar kein Fleisch muß ich sagen.

Ich fahre zum Biometzger. Mein Mann hat diese Woche z.B. einen Schweinelummerbraten gekauft und der hat 19,50 Euro/Kg gekostet, finde ich nicht viel wenn ich ehrlich bin, aber er war auch im Angebot.

Was dort Hähnchenbrust zur Zeit kostet weiß ich gar nicht....bin ja dieses Jahr noch nirgendwo hingekommen, naja ausser ins Krankenhaus.

lg

Andrea

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