Taufe und kirchliche Trauung obwohl nicht in der Kirche

    • (1) 23.03.06 - 20:23

      Ja wie geht denn das?Oder wird mir gerade ein dicker Bär aufgebunden...(allerdings bin ich zu besagter Traufe eingeladen)

      Ich kapier es echt nicht-Bekannte von uns lässt ihren Sohn in der evangelischen Kirsche taufen (hat aber keinen Paten der in der Kirche ist und sie als Eltern sind auch aus der Kirche ausgetreten)
      Zusätzlich lassen sie sich noch trauen....#kratz#kratz#kratz
      ja wie bitte geht das?
      Wir haben unsre Tochterletztes Jahr im Sep. taufen lassen-uns trauen wollte der Pfarrer nicht-mit der Begründung dass beide in der Kirche sein müssen.Und Ida wurde auch nur getauft weil ein Pate evangelisch sein musste!


      Also ich kapier es echt nicht.
      Warum können die das..(und wohnen gerademal 10 km weit weg) und wir durften nicht...
      Uns hätte man nur einen ökonemischen (hiess das so,ich weiss es nimmer#gruebel Gottesdienst angeboten...

      Weiss einer Bescheid ob das echt geht...

      Gruß
      Tina

      • Sicher geht das.

        Beispiel:
        Eltern des Kindes katholisch. Paten beide nie in einer Kirche gewesen und nie getauft. Ich war eine der Paten.

        War kein Problem.

        Uns wurde letztes Jahr gesagt(vom Pfarrer persönlich),der Pate müsse getauft sein,welche Religionszugehörigkeit er hat,ist aber wurscht!

        Aber das handhaben die Pfarrer wohl wie sie wollen!

        Hallo!

        Wie ist das bei euch, ist einer von euch beiden getauft und nicht ausgetreten? Ich frage wegen der Trauung. Bei den Katholiken hängt es davon ab, ob der Pfarrer bereit ist, beim Bischof einen Dispens für den ungetauften Partner einzuholen. Mein Mann ist nämlich katholisch und ich ungetauft, und unser Pfarrer war so lieb und hat den Dispens für mich besorgt. Das hieß, wir durften kirchlich heiraten, ohne dass ich hätte getauft werden müssen. Wird auch Pfarrer geben, die sich da weigern.

        Wenn beide Partner nicht getauft sind, hab ich keine Ahnung, ob das möglich ist #kratz.

        Unser Kind wurde schon vor der Hochzeit getauft - bis dahin waren wir nur standesamtlich verheiratet. Das war aber der selbe liebe Pfarrer. #:-)

        LG
        Steffi + Caroline Johanna (23 Monate) + #baby girl inside (23. SSW)

      • Hallo Tine!

        Ökumenisch meinst Du wahrscheinlich, oder? Aber das wäre ja auch ein "normaler" Gottesdienst, ökumenisch heißt doch meines Wissens nur, das nicht bloß eine Religionszugehörigkeit vertreten ist, also z.B. das sowohl evangelische als auch katholische Elemente eingebracht werden #gruebel??

        Also bei uns war es so das wir beide evangelisch getauft sind, ich bin ausgetreten, mein Mann nicht, und da war es mit der kirchlichen Trauung kein Problem. Wäre mein Mann jetzt aber auch ausgetreten gewesen, dann hätte unser Pfarrer sich geweigert. Und bei der Taufe ist es meines Wissens nur wichtig das einer der Paten Mitglied einer christlichen Glaubensrichtung ist, welcher, und ob die Eltern jetzt Kirchenmitglieder sind, das spielt da glaube ich auch keine so große Rolle.

        Aber eins würde mich jetzt mal interessieren, aber Du mußt es mir nicht verraten, oder kannst es auch gern über meine VK tun:
        Wenn Ihr beide nicht in der Kirche seid, unabhängig davon ob Ihr jetzt getauft seid oder nicht, warum wollt Ihr dann überhaupt kirchlich getraut werden bzw. warum habt Ihr dann Eure Tochter taufen lassen?
        Ich will jetzt hier bitte keine Diskussion dazu anfangen warum und weshalb, es soll auch keine Kritik sein. Es interessiert mich einfach nur, weil ich selber ja auch ausgetreten bin und das einfach für mich als unwichtig empfinde (die kirchliche Trauung war Wunsch von meinem Mann). Und ich finde es einfach interessant zu wissen warum es bei Euch offenbar anders ist!

        Viele Grüße
        Barbara

        • Hey barbara...da hast du mich falsch verstanden.
          Es geht nicht um mich sondern um eine Bekannte die das so handhabt.
          Ich finde es unmöglich und wunder mich halt.
          Ich bin evangelisch und auch nie aus der Kirche ausgetreten.Ich habe meine Tochter (ähhhh unsre;-) taufen lassen weil ich für sie Gottes Segen wollte und ich sie auch christlich erziehen will-ich will mit ihr Gott erleben.Mein Mann ist aus der Kirche ausgetreten.
          Ich bin auch kein Kirchgänger aber ich glaube.Und das will ich meiner Tochter nicht vorenthalten.

          Wir wollten uns taruen lassen aber eine Trauung wäre nicht gegangen-deshhalb haben wir es gelassen.
          Hoffe ich habe mich jetzt verständlich ausgedrückt ;-)

          Tina

      Manche Pfarrer sind halt so bescheuert und machen das Spielchen "Wir treten aus, weil mit der Institution Kirche nix am Hut haben und keine Kirchensteuern zahlen wollen."........"Aber den 'Partyservice' der Kirche zu großen Familienereignissen, den hätten wir dann schon gern." eben mit.

      Ich halte es übrigens für absolut und verlogen und bigott, was manche da treiben. Entweder ich trete aus, weil es mir nichts gibt, ich nicht an Gott glaube oder die Kirche als solches ablehne - und lasse dann aber konsequenterweise das mit Kirche und den ganzen Ritualen komplett sein. Oder aber ich sage, das bedeutet mir was und das will ich haben - dann bleibe ich in der Kirche.

      Aber dieses larifari-Ausgetrete wegen "der Steuer" (die paar €!) und sobald ein Kindchen kommt, Taufe haben wollen und vorher am besten noch 'ne schicke Romantikhochzeit beim Pfarrer... Nee, Leuts, oberflächlicher geht's nicht. Kirche ist keine Eventagentur, die man mal eben nach Belieben nutzt und selbst aber sonst keinen Beitrag leistet! Es nennt sich christliche GEMEINSCHAFT.

      So.

      Gruß
      Christine

      • Jupp, und selbst einen Partyservice muss man bezahlen!

        Du sprichst mir aus der seele! hätte das aber nicht so gut formulieren können :-)

        Liebe Grüße,
        Regeane mit Ronja (*30.10.2005)

        So sehe ich das auch!
        mein Mann und ich (er ex. ev, ich ex r. kath) sind vor 12 Jahren ausgetreten, weil wir mit Kirche nichts am Hut haben, den Glauben nicht praktizieren und nicht nachvollziehen können).
        Wir haben standesamtlich geheiratet (ICH hätte mit dem kirchlichen Tamtam und weisses Kleid auch nichts anfangen können) und unsere Kinder sind beide nicht getauft.
        Kirchliche Hochzeit, Taufe, Kommunion und was da noch so alles kommt ist unserer Meinung nach der pure Kommerz und selten mal wirklich aus Glaubens-Gründen, und das machen wir nicht mit!!
        Dass wir nicht kirchlich heiraten und die Kinder nicht taufen lassen war Anfangs ein ziemlicher Kampf mit der Verwandtschaft, aber wir haben mit unseren Argumenten gewonnen (sie hätten ja eh nichts ändern können :-p ).
        Jedoch mussten wir wohl - oder - übel Unseren Sohn, und auch später mal unsere Tochter, in den katholischen Kindergarten schicken, da hier im Umkreis keine öffentlichen Einrichtungen sind. Da sind wir dann wohl "Nutznieser" aber leider nicht anders machbar.

        #bla#bla

        Meine Schwester hat ihren Sohn kath. taufen lassen und wollte unbedingt einender Paten aus ihrer Familie und ich habe mich dann bereiterklärt. <- Ich sehe die Funktion Pate nicht als Gedlspender und Schenker, sondern als das, was sie ursprünglich war: Ich kümmere mich um meinen Neffen, wenn er es braucht, bin für ihn da, wenn er mich braucht, und sollte seinen Eltern etwas zustossen, dann werde ich mich um ihn kümmern!
        Übrigens: Peide paten gehören keiner Kirche an: Wir heissen Taufzeuge!

        Viel #bla#bla
        LG Sanne

        Huhu,

        also besser hätte ich es nicht formulieren können!!

        100% Zustimmung!

        LG,
        Diana aus FB ;)

        gut geschrieben,hätte es niemals so gut formulieren können!

        Heike

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