Bekommt der Postboten/Müllmann... immer eine Aufmerksamkeit zu Weihnachten?

    • (1) 26.11.12 - 16:44

      Zum Post unten beschäftigt mich gerade die Frage, ob alle von Euch den o. g. Dienstleistern eine Aufmerksamkeit zu Weihnachten schenken?

      Ist das wirklich so üblich? Ich aus meinem Bekanntenkreis kenne das so nicht.. aber abgeneigt (zumindest beim Postboten, der immer äußerst höflichst ist) bin ich nicht!

      Wie viel schenkt ihr und warum genau? Die Müllmänner z. B. kenne ich gar nicht (noch nie gesehen, da arbeiten).. und auch andere Paketzulieferer (Hermes, GLS...) kenne ich nicht, da ich ganztags arbeite und die Pakete entweder bei Nachbarn abgegeben wurden oder an der vereinbarten Stelle abgelegt wurden oder es sich um wechselnde Fahrer handelt! Wie gesagt, nur den Postboten kenne ich.. und der kommt auch regelmäßig und es handelt sich um ein und denselben!

      Also, wie handhabt ihr das und was gebt ihr?

      • Nein, ich gebe da nichts, denn wo sollte ich aufhören?

        Diesen ganzen Wahn von wegen "Ah, dem Müllmann, die Friseurin ect muss ich ja auch noch was geben" versteh ich nicht.

        Würde es sich nur um selbstgemachte Kekse handeln, ja, aber 10 Euro (Wie unten geschrieben)?

        Find ich erstens total unpersönlich und überflüssig dazu.

        Die Müllmänner hier habe ich noch nie gesehen. Ich höre die höchstens wenn sie morgens kommen. Begegnet bin ich ihnen aber noch nie. Briefträger und Paketboten haben wir hier andauernd andere. In einer Woche haben wir sicher 3 verschiedene Männer/Frauen die uns die Post bringen.

        Wenn ich mir jetzt vorstelle diese Leute bekämen von etlichen Menschen eine kleine Aufmerksamkeit... anfangs freut man sich und am Ende des Tages schleppt man eine Kiste voll mit Keksen, Schokolade und Pralinen nach Hause. Nee, das fänd ich nicht gut.

        LG Sabrina

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            • Nun, mein Frisör ist selbstständig. Ich kann in etwa einschätzen, wie viel er für seine Ladenmiete zahlen muss und ich kann mir denken, wie hoch Wasser-, Strom-, und Heizkosten sind.
              Mir ist klar, der Mann wird davon nicht reich werden. Und wenn er am Tag 10 Kundinnen hat, dann sind das viele. Ich rechne pro Kunde eine Stunde, er arbeitet viel und lange.

              Er macht sich sein Gehalt also selbst.
              Und da er hier in der Stadt noch recht günstig ist mit seinen Preisen, bekommt er von mir immer Trinkgeld. Aber eigentlich immer zu wenig, fällt mir dabei auf...
              Das wird angepasst. Ab sofort.

              >>Meine Frisörin im Osten bekam trotz Vollzeitjob eine ALG2-Aufstockung. Die bekommt Trinkgeld von mir...<<

              Komisch, in Deinem Thread davor hast Du als Verweigerung für eine kleine Aufmerksamkeit noch folgende Meinung vertreten:

              >>Die kriegen Lohn/Gehalt und wenn denen das zu wenig ist, sollen sie sich einen anderen Job suchen.<<

      (9) 26.11.12 - 17:13

      Nein, üblich ist es nicht, dem Postboten etc. etwas zu schenken und ich kenne auch niemanden, der das macht. Bei dem zeitungsjungen in dem anderen post kann ich es nachvollziehen, da es sich um einen Teenager handelt, der sein Taschengeld aufbessert und nicht um einen erwachsenen, der ordentliches Gehalt bekommt. Wenn mir der taschengeldaufbessernde Teenager sympathisch ist und ich ihn öfter sehe, würde ich ihm auch ne Kleinigkeit schenken. Einem erwachsenen Dienstleister, der seinen Job macht dagegen nicht. Außer, ich würde den Menschen total mögen.

      Ich frage mich gerade, ob sie überhaupt etwas annehmen dürften?

      Rein rechtlich gesehen?

      Ich für meinen Fall muss alles abgeben, was mir während meiner Hausbesuche geschenkt wird. Geld lehne ich generell ab, nachher sagt mir einer, ich hätte ihn ausgeraubt... #gruebel
      Und die Schokolade kommt in die Gemeinschaftsküche für meine verfressenen Kollegen.

      • Hallo,

        unser "Müllmann" hat letztes Jahr gesagt ihnen ist es verboten geschenke anzunehmen denn das kann zur fristlosen Kündigung führen

        Zumindest im öffentlichen Dienst (müllmänner zählen ja dazu, weil sie für die Stadt arbeiten) ist es verboten. Da man ihnen sonst Bestechlichkeit vorwerfen kann.

        Ich musste, als ich in der Stadtbücherei bei uns gearbeitet habe, sogar eine Erklärung unterschreiben, dass ich keine Geschenke, in welcher Form auch immer, von Kunden annehmen durfte.

    Nein, ich gebe nur meinen Nachbarn selbstgebackene Kekse zum Dank, weil sie so oft meine Pakete annehmen.

    Auf dem Land kann ich das verstehen, wenn man morgens einen Plausch mit dem Postboten hält, Vormittags den Müllmännern zuwinkt und sich mit ihnen über das Wetter austauscht, der Zeitungsjunge mit meinem Kind in den Kindergarten gegangen ist.

    Aber so ist es hier bei uns nicht.
    Ich gebe Trinkgeld, wann immer es in meinen Augen angemessen ist, in diesem Fall fände ich die unten erwähnten 10 euro vollkommen übertrieben.
    Wenn das bei jedem Haushalt so wäre, der Postbote wäre danach reich.

    Jain,

    ich bastle so kleine Nikolaussäckchen, das sieht so aus (ist nicht mein Link, aber die gleiche Schablone)
    http://www.google.de/imgres?num=10&hl=de&tbo=d&biw=1024&bih=599&tbm=isch&tbnid=68fXlq0AlzUHZM:&imgrefurl=http://monis-bastelkisterl.blogspot.com/2010/08/groe-und-kleine-nikolaussackchen.html&docid=Uib4zxSSPhaBbM&imgurl=http://2.bp.blogspot.com/_65g2XsltMhA/THqkrFtxwSI/AAAAAAAAAXs/aqTMEIdxkGU/s1600/IMG_0199.JPG&w=640&h=480&ei=nJuzUK6nIojLswbgr4DIAQ&zoom=1&iact=hc&vpx=585&vpy=28&dur=984&hovh=194&hovw=259&tx=136&ty=85&sig=100961377024463104133&page=3&tbnh=141&tbnw=175&start=40&ndsp=23&ved=1t:429,r:44,s:0,i:221

    Da kaufe ich Lindt Pralinen und kleine Weihnachtsmänner und befülle jedes mit 1 Lindtweihnachtsmann (kleinste Größe) und zwei Pralinen. Ich finde, das reicht. 10€ oder so habe ich nicht für alle meine Dienstleister übrig, das ist mehr ein Zeichen, dass ich an sie gedacht habe.

    Kommt immer gut an!
    GLG
    Miss Mary

    Unsere Postbotin ist eine echte Perle. Die bekommt von uns Schokolade und 10 Euro im Briefumschlag, weil sie uns so oft unsere Pakete hinterherträgt und -fährt und immer ein freundliches Wort für jeden übrig hat.

    Die Müllmänner bekommen auch was, auch wenn ich die nicht kenne - die nehmen unsere gelben Säcke nämlich sogar mit, wenn sie kaputt sind und sie einzeln aufsammeln müssen. Find ich gut, dass der Müll dann nicht in der Gegend rumfliegt (hab ich mal zufällig mitbekommen).

    Der Rest? Nö...

    (16) 26.11.12 - 17:50

    Hallo,

    früher ging das.

    Inzwischen ist es verboten.

    GLG

    Hi

    nein !
    Warum?

    LG

    Nö, unsere Müllmänner kriegen nichts. Sind eh immer andere.

    Der Postbote ist seit Jahren der gleiche und der staubt sowieso immer und überall ab ...

    Trotzdem gibts zu Weihnachten ne Kleinigkeit. Mal ein Fläschen, mal was Süßes ...

    LG
    Katie

    hi.

    also ich geb nichts, schlicht und einfach weil ich selbst nichts zum verschenken habe.

    ich habe aber zb von meiner schwiemu gehört dass sie, als sie bei der post mal arbeitete, von manchen leuten tatsächlich kleine aufmerksamkeiten bekommen hatte, sei es gebäck, was süßes oder eben geld.

    ich finde sowas ist definitv kein MUSS. würde ich jetzt millionär sein, und hätte ständig einen netten postboten, dann würde ich dem gewiss was geben, aber dazu fehlt mir einfach das geld, abgesehen davon bekommen die ja, wie schon erwähnt, das gehalt.

    rein theoretisch müsste man dann jedem wo was für einen tut, obwohl es sein job ist, was geben, sogar den netten damen an der kasse :-)

    aber dennoch finde ich es schön wenn manche tatächlich was geben, dass muss ich schon sagen.

    lg babyboom

    Nein. Mir ist auch schleiferhaft warum man das tun sollte.
    Ich bezahle z.B. teuer den Friseur, warum dann noch mehr geben?
    Im Grunde sehe ich es andersherum, ICH als Kunde müßte zu Weihnachten etwas geschenkt bekommen, denn ich sorge für Lohn und Brot des Dienstleisters.

    Dieses rumgeschenke...wohin soll das führen? Und vor allem, warum?
    Ein nettes Danke immer wieder übers Jahr verteilt ist doch viel mehr wert, als dieses scheinheilige Krimskrams verschenken an Weihnachten.

    Vor allem, das geht doch voll ins Geld...da hat man mal locker 100 € weniger im Dezember..es wird gesammelt für: die Lehrerin, den Sportlehrer, den Musiklehrer, den Hausmeister der Schule, den Busfahrer der Kinder......neenee!!!

    Mona

    (21) 26.11.12 - 20:49

    Hallo,

    bei uns bekommt der Postbote eine kleine Aufmerksamkeit, etwa Schokolade in seine Tasche gesteckt.

    LG Lotta

    Ich selber gebe keinem was. Auch kein Trinkgeld beim Frisör, Restaurant usw.

    Meine Mama schenkt den Müllmännern, Postboten ect immer eine Kleinigkeit.

    Hier am Land ist das so. Sie freuen sich immer tierisch.

    Meine Mama und meine Schwester arbeiten beide beim "gelben Horn" und bringen zur Weihnachts/Osterzeit immer einiges an Pralinen, Wein, Geld, Plätzchen, selbstgemachte Marmelade usw mit heim. Beide freuen sich, da sie einfach sehen das ihre arbeit anerkannt wird. Es ist ein Knochenjob, ich würde es nicht machen wollen.

    (23) 26.11.12 - 21:44

    hallo,

    klar bekommen bei mir: der Postbote, der Zeitungszusteller ("Käseblatt"), mein Bankberater (dieses Jahr bin ich mir DA unsicher), der Mitarbeiter in der Abfallwirtschaftsstation (der hilft mir immer, wenn ich Sperrmüll selbst entsorgen muss) und die Damen bei meinem Arzt eine Kleinigkeit. Das kann ein Kasten mit Merci sein oder ein leiner Stollen o.ä.
    Es ist für mich einfach nur "Danke sagen".

    Der Postbote nimmt mal Post von mir mit, die Artzhelferin schreibt mal zwischendurch für mich ein Rezept oder ruft mich an, wenn irgendein wichtiges Untersuchungsergebnis (Verdacht auf Brustkrebs nach einer Biopsie) per Fax vorab an die Praxis gefaxt wurde.

    Man gibt zu Weihnachten eh genug Geld aus, dann kann man es auch mal bei den Leuten in eine Kleinigkeit investieren, die einem das Leben etwas leichter machen.

    LG

    • (24) 26.11.12 - 21:49

      Was du da aufzählst gehört für mich eigentlich zu den normalen Dienstleistungen, für die die Leute bezahlt werden. Für etwas, was eh zu ihrem Job gehört muss man sich nicht extra bedanken oder Geld ausgeben. Wenn du das geld über hast, ok. Ich habe nicht so viel geld über das ich jeden beschenken kann, der seine Arbeit macht.

      • (25) 26.11.12 - 22:14

        Ob es deren Job ist oder nicht, ob sie dafür bezahlt werden oder nicht, das ändert doch nichts an der Tatsache, das man sich auch mal für eine "Leistugn" bedanken kann, oder?
        Außerdem sehe ich vieles NICHT als selbstverstandlich an.... der Mitarbeiter von der Müllstation MUSS mir nicht helfen, meinen Anhänger voll Sperrmüll abzuladen, die Arzthelferin muss mich nicht außerhalb der Sprechzeit über ein Untersuchungsergebnis informieren usw. und selbst mein Postbote muss normalerweise meine Post nicht mitnehmen. Für mich ist es eine kleine Anerkennung der Arbeit und auch dem Menschen gegenüber, der diese Arbeit ausführt.
        Wie du es handhabst, bleibt doch dir überlassen und darum solltst du es auch Anderen überlassen, wie sie es machen.

        Ich finde, mit einem kleinen Dankeschön wird das Miteinander doch gleich freundlicher.

        LG

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