kennt sich wer mit bandscheibenvorfall u hashimoto aus?

    • (1) 29.12.12 - 21:05

      hi kennt sich jemand evtl mit bandscheibenvorfall aus?hab seit einigen wochen wieder extreme schmerzen im rückenbereich und es fühlt sich steif an..manchmal hab ich auch das gefühl das ich motorikstörung habe...nennt man das so?

      manchmal hab ich das geühl das ich meine körper nicht richtig spüre bzw er sich total leicht anfühlt.oder das er sich komplett schwer anfühlt.dann schmerzen in beine ect.seit paar tagen hab ich auch das gefühl das sich was unter der brust eingeklemmt hat.ich merke auch das ich teils auch richtig angespannt sitze und versuch mich dann entspanter hinzusetzen.

      war zwar schon beim orthopäden hab ihn alles geschildert das i die beschwerden schon einige jahre habe...mal schlimm mal weniger schlimm.hatte ihn auch gesagt das ich an hashimoto leide.

      der hat irgendwelche saublöden kunststücke mit mir gemacht und seiner assestentin...und meinte nur ich wäre schwach das wars.

      hab unteranderem auch schiefe wirbelsäule und bin durch meine 4 geburt unteranderem übergewichtig.

      ich vermute mal einen bandscheibenvorfall...hatte es auch schonmal gehabt das ich ganz normal auf dem stuhl saß...und urplötzlich von einer sekunde auf die andere fühlte mein körper sich wieder ganz eigenartig an...und es kribbelte auch leicht im kopf und ich bekam auch sofrt panikattacke mit herzrasen ect.
      dacht nu sterbe ich.allerdings hatte ich das gefühl das diese syntome vom rücken ausgelöst wurden.

      oder steiger ichmich da zuviel rein und es liegt am hashimoto

      • Hallo,
        eine Krankheit ist doch keine universell einsetzbare Entschuldigung.
        Der Orthopäde wird schon recht gehabt haben, beweg dich mehr und mach vielleicht Training.
        Das hilft auch der Muskulatur bei einer schiefen Wirbelsäule beim tragen und stützen und dem Übergewicht.

        ;-)
        Vielleicht nicht erst meckern über "saublöde Kunststücke" sondern auch mal an sich arbeiten ;-)

        • #sorry aber ich reagiere auf solche Aussagen ziemlich allergisch! Ein Arzt ist nicht allwissend und nicht immer ist Bewegung DAS Mittel, um alles zu heilen.

          Seit ich 14 Jahre alt war, habe ich ziemliche Beschwerden. Zunächst leichte Hüft- und Rückenschmerzen. Ich war beim Orthopäden und der untersuchte mich kurz und meinte dann: "Du hast 10 kg zu viel. Wenn du abnimmst, sind deine Beschwerden auch wieder weg!" Außerdem verschrieb er mir Einlagen. Ich nahm 10 kg ab, aber meine Beschwerden wurden nicht besser. Ich rannte von Arzt zu Arzt, doch niemand konnte mir helfen. Ich lernte damit zu leben.

          Wann immer ich bei meinem Hausarzt war und von meinen Beschwerden erzählte, meinte er: "Mehr Sport machen!" Ein halbes Jahr nach meiner Schwangerschaft hatte ich plötzlich einen Hexenschuss und danach fing meine Misere an. Ich bekam er für ein halbes Jahr später einen Termin beim Orthopäde / Osteopathen. Ich quälte mich so lange. Dort wurde ich untersucht, einige Knochen wurden in der Wirbelsäule wieder an Ort und Stelle geschoben und der Arzt meinte: "Leichte Skoliose, Arthrose in der Lendenwirbelsäule. Ihre Muskulatur ist viel zu schwach. Wenn Sie ein bißchen gezielt Sport machen, z.B. im Fitnessstudio, dann müsste bald alles wieder weg sein." Ich wollte mich im Fitnessstudio anmelden, hatte auch schon eine Beratung gehabt und musste nur noch unterschreiben.

          Drei Tage vor dem Termin bekam ich plötzlich höllische Schmerzen in der Schulter. Mir schossen nur noch die Tränen in die Augen. Ich konnte nicht mehr. Im ersten Krankenhaus gab man mir etwas, damit sich meine Muskulatur entspannt. Doch die Beschwerden blieben. Wir fuhren ins nächste Krankenhaus und dort war ein Arzt, der mit einem Wirbelsäulenspezialisten zusammen. Er sah mich an und sagte sofort: "Das ist ein Bandscheibenvorfall. Röntgen wird möglicherweise nichts bringen. Wir machen direkt ein MRT!" Weil es ein Wochenende war, schickte er mich wieder nach Hause und ich sollte am nächsten Tag mit einer Einweisung wiederkommen. Mein Hausarzt wollte sie mir nicht ausstellen. Auch er meinte, Sport wäre das Mittel der Wahl. Ich fuhr trotzdem hin. Dort hatte ich einen Arzt, der mich anfuhr, ich sei zu jung für einen BSV und ob ich wüsste, was ein MRT kostet. Ich hätte definitiv KEINEN BSV und solle wieder nach Hause fahren.

          Aufgrund der ganzen Vorgeschichte und meiner schwierigen Schwangerschaft war ich so fix und alle, dass ich zusammenbrach und nur noch weinte. Eine Krankenschwester holte den Wirbelsäulenspezialisten und der wies mich dann ein. Ergebnis: Ein BSV und eine Protrusion (Vorwölbung). Ich bekam Krankengymnastik und Medikamente. Drei Monate später kam ich wieder ins Krankenhaus. Diesmal stellte sich heraus, dass meine Halswirbelsäule so instabil ist, dass der Kopf nicht mehr aufrecht getragen werden kann. Alles, weil meine Muskulatur zu schwach ist. Doch wie, wo ich doch seit drei Monaten zur Krankengymnastik gehe? Kein Arzt wusste Rat, bis meine Physiotherapeutin schließlich einen Anstoß für Recherchen meinerseits gab. Ich wurde fündig.

          Zwei Monate später hatte ich eine Untersuchung an der Uniklinik in Lübeck. Dort wurde mir das sehr seltene Ehlers-Danlos-Syndrom vom hypermobilen Typ diagnostiziert. Seither bin ich Schmerzpatientin, zweimal pro Woche bei der Krankengymnastik und verlasse mich nicht mehr auf solche Tipps. Sicher mag das bei einigen Patienten stimmen. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass es sich viele Ärzte zu einfach machen. Jemand ist dick: Zack! Hat er seinen Stempel wegen Übergewicht.

          Solche Beschwerden können viele Ursachen haben! Ich würde niemandem raten, sich einfach mit so einer Aussage abspeisen zu lassen, wenn er das Gefühl hat, dass das etwas nicht stimmt. Manche Ärzte sind so eingefahren, dass ich das Gefühl habe, sie haben die einfachsten Dinge verlernt: Patienten zuhören, auf sie persönlich eingehen und nicht immer nur nach Schema F zu verfahren. Mir ist das erst klar geworden, als ich im Krankenhaus bei diesem Wirbelsäulenspezialisten war und leise zu ihm gesagt habe: "Bitte schicken Sie mich nicht nach Hause! Ich hab' solche Schmerzen!" Und er hat geantwortet: "Das müssen Sie mir nicht sagen! Das sehe ich. Das sehe ich an Ihrem Gesicht und Ihrer Haltung! Sie müssen keine Angst haben, ich helfe Ihnen!" Das hatte zuvor noch nie ein Arzt zu mir gesagt. Ich wurde immer nur belächelt.

          Ich weiß nicht, welche medizinische Bildung du hast, aber deine Aussage ist einfach oberflächlich und ironisch. Du gehst, wie viele Ärzte, gar nicht auf die Symptome ein, sondern drückst nur einen Stempel auf. Die TE sucht Hilfe, weil sie offensichtlich Schmerzen hat. Da hilft so ein Kommentar wenig. Auch wenn bei ihr Sport optimal wäre: Es muss ihr auch erst mal gut genug gehen, damit sie damit anfangen kann. Und wenn sie, so wie sie sagt, neurologische Ausfallerscheinungen hat, dann muss das abgeklärt werden.

      Der Orthopäde ist nicht zuständig bei Bandscheiben, geh mal zum Neurologen, die kennen sich da viel besser aus.

    • Hallo,

      ich hatte vor gut 2 Jahren einen Bandscheibenvorfall und definitiv nicht die Beschwerden die du schilderst. Keine Ahnung was es bei dir ist, aber nach Bandscheibenvorfall klingt es nicht #kratz

      An einem Bandscheibenvorfall stirbt man auch nicht, also selbst wenn muss man nicht gleich so eine Panik machen :-p

      Lg wirbelwinds.mama

      • Selbstverständlich kann man an einen Bandscheibenvorfall sterben.

        Kommt immer auf den Schweregrad an, ich hatte einen gelähmten Fuß, meine Bettnachbarin eine Blasenlähmung.

        Es gibt Stuhllähmung....halt je nachdem in welchen Bereich der Vorfall liegt und der Schweregrad.

        Ich konnte damals kein 30 sec. stehen, dann bin ich einfach hingefallen weil der Schmerz so in die 100 000 ging, im Liegen mit Beine hoch war ich komplett schmerzfrei.

        Mit Blasenlähmung läßt sich unbehandelt schwer Leben, wenn man nicht mehr spürt das die Blase voll ist. ;-)

    Hallo,

    also für mich hört sich das eher nach einer Blockade an, das hatte ich auch einmal vor circa 15 Jahren.

    Damals bin ich erst sehr spät zum Orthopäden, der dann auch solche "Kunststücke" mit mir gemacht hat. Ich vermute mal, Du meinst Chiropraktik.

    Das hat mir sehr geholfen, seitdem hatte ich zumindest keine Blockaden mehr. Rückenschmerzen allerdings hin und wieder schon, da ich ebenfalls einen schwachen Rücken hab, bedingt durch Sportfaulheit.

    Seitdem unser Kind auf der Welt ist, sind die auch besser geworden, weil ich etwa einmal wöchentlich lange (4-6 Stunden) spazieren gehe.
    Nun zu Hashimoto: mir ist nicht bekannt, dass dadurch Rücken- oder Bandscheibenprobleme auftreten, höchstens durch das Übergewicht, an dem ich als Hashimotopatientin auch leide.

    Allerdings lasse ich mich auch gerne eines besseren belehren.
    Kleiner Nachtrag am Rande in eigener Sache: ich weiß, dass Hashimoto auch keine Universalausrede für (mein) Übergewicht ist;-)

    Ich habe auch Hashimoto, aber kein Übergewicht. Das mit dem Herzrasen und den Panikanfällen kenne ich auch, auch die Rückenschmerzen, wie Du sie beschreibst. ich würde sie allerdings nicht mit Hashimoto in Verbindung bringen, sondern es auf zu viel Computerarbeit schieben......

    Hallo

    Ich habe bei Hashimoto immer Schübe . Sprich ich habe immer wechselhafte Werte .Von der totalen Unterfungtion bis hin zur kurzfristigen Überfunktion . Von daher sollte wenigstens alle 4 Monate ein Blutbild gemacht werden .

    Ich habe 5 Kinder und bin nicht übergewichtg , trage immer noch 38 und dennoch habe ich auch oft diese Schwächegefühle . Teilweise auch vom Rücken ausgehend . Da ist auch bei mir alles in Ordnung .

    Hashimoto hat so viele " Nebenwirkungen " , leider . Von himmelhochjauchzend bis zu todebetrübt .Herzrasen , bis Rhytmusstörungen , Unruhe , Verspannungen ...... und und und

    Wichtig ist immer die korrekte Einstellung des L-Thyroxin

    LG Dany

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