Falscher Bußgeldbescheid ?

    • (1) 16.01.13 - 18:41

      Hallo! Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. weiß wie man jetzt richtig vorgeht? Folgendes: Heute flatterte ein Bußgeldbescheid wegen falsch parken , an meinen Mann ins Haus vom November, mitten in der Woche und ca. 5 1/2 Std. von unserem Wohnort entfernt #schock . Auf dem Bescheid stimmen alle Angaben. Mein Mann rief zunächst natürlich dort an, da aber auch das Fahrzeugfabrikat mit dem meines Mannes übereinstimmt, meinte die Dame am Telefon , es würde schwierig werden. Mein Mann war an dem Tag definitiv arbeiten und vormittags mit unserem Sohn bei seiner Therapie, zeitlich also unmöglich das er tatsächlich dort gewesen sein soll. Reicht es das ganze nachzuweisen oder müssen wir damit rechnen das wir auf dem falschen Bußgeld sitzen bleiben? Es geht nun nicht um soooo viel Geld, aber trotzdem ärgerlich :-[ LG ( entschuldigt fehlende Absätze, ich tippe vom Handy)

      • Ich würde Widerspruch einlegen (schriftlich, am Telefon können die viel erzählen) und die Beweisfotos anfordern.

        LG

        • Ja das tun wir auf jeden fall noch. Machen die denn Fotos von Falschparker ? Hab ich so noch nie gesehen ( allerdings achte ich da auch nie wirklich drauf)

          • Also hier rennen die Politessen immer mit Kamera rum und fotografieren fleißig. Ich war selber schon mal eine neue Parkscheibe kaufen und als ich mit dem Ding in der Hand rauskam wollte sie mir grad ein Zettelchen anklemmen. Habs ihr erklärt und sie meinte, sie würde dann das Foto löschen, es wäre ok.

            Ich denke das wird überall so gemacht, sonst könnte ja jeder erzählen, du hättest gegen die StVO verstoßen. Die müssen dir das ja beweisen.

      Hi,

      es ist zwar schon ein paar Jahre her, dass ich da im Innendienst gearbeitet habe, aber damals gab es zumindest keine Fotos. Es wurde das Kennzeichem, Fabrikat und Farbe notiert. Ggf. noch Besonderheiten (z.B. Aufkleber). Vielleicht machen die ja mittlerweile Fotos?

      Das Dein Mann auf Arbeit war interessiert wenig, da ihr das Auto ja verliehen haben könntet.

      Ich würde mal nachfragen, was die noch für nähere Angaben zum Auto haben. Dann wird der Außendienst angefragt und muss dazu Stellung nehmen. Meist stellt sich dann raus, dass es zwar z.B. ein Opel war, aber eben ein schwarzer statt einem silbernen. Zahlendreher sind schnell mal eingetippt.

      Was mich nur wundert ist, dass ihr gleich einen Bußgeldbescheid bekommen habt. Zu meiner Zeit wurden vorher noch Verwarnungsgeldangebote rausgeschickt.

      VG lachris

      • Ja das dachte ich mir auch das es da wenig interessiert, wobei mein Mann eigentlich nachweisen kann das er mit dem Auto zur Arbeit muss, da er gar nicht anders dort hin kommt und ein anderes kann er nicht nehmen, weil er einen parkausweis braucht der nur auf sein Fahrzeug zugelassen ist. Naja er fährt einen Ford und das Fahrzeug war wohl auch ein Ford. Ein Bußgeld ist es vermutlich weil es ein Halteverbot vor einer Uniklinik war.

        • Ich würde da erst nochmal telefonisch nachhaken.

          Manchmal kann der Sachbearbeiter das schon am Telefon klären, wenn eben z.B. die Farbe nicht stimmt. Dann macht es Sinn Einspruch einzulegen, da dann die Behörde dass einfach über die Zulassungsstelle klären kann.

          Wenn der im Außendienst nicht mehr Angaben notiert hat, hat die Behörde zwar schlechte Karten bei einem Einspruch, aber evt. muss Dein Mann dort zur Gerichtsverhandlung. Bei der Entfernung wäre das echt blöd.

          Wenn der Sachbearbeiter fit ist probiert er das Kennzeichen aus, mit dem Eures wahrscheinlich verwechselt wurde und wenn er sieht, dass es auch ein Ford ist stellt er das Verfahren ein. Da gibts aber keine Garantie drauf. Ich weiß ja nicht wie Eurer Sachbearbeiter so tickt...

          • Nee eine Gerichtsverhandlung in der Entfernung kommt nicht in frage, da würden die anfahrtskosten, das Bußgeld übersteigen. Also bliebe (im schlimmsten Falle, das es auch ein silberner Ford war) nicht viel mehr über als das ganze zu bezahlen? :-( danke dir für deine ausführliche antwort

            • Wenn Kennzeichen, Marke, Modell und Farbe übereinstimmen, wird es eng.

              Vielleicht stellt der Richter es ein. Wenn ihr aber Pech habt gibt es die Auflage eines Fahrtenbuches.

              Dann steht das Ganze in keinem Verhältnis mehr.

              Das wäre dann aber echt blöd gelaufen.

              Wie gesagt, ich würde fragen, ob man Euch auch Modell und Farbe nennen kann. Wenn es ein anderes Modell/ andere Farbe ist, Einspruch einlegen, ansonsten würde ich zahlen, da ich keine Lust auf den Ärger hätte.

              Ich habe zwar schon erlebt, dass man das Modell nicht notiert hat. Aber Marke und Farbe stand immer mit drauf. Silber ist halt leider recht häufig...

              VG

              • Ja mein Mann hat auf deren verlangen seine fahrzeugdaten hingemailt. Sollte sich da nun wirklich mehr Übereinstimmungen zeigen , werden wir zahlen. Alles andere klingt nach zu viel Stress wegen ein paar Euro. Reicht das wir noch nen ungeklärten Unfall haben seit 4 Monaten, da muss sowas nicht auch noch sein. Vielen Danke nochmal!

        Wenn es eine Verwarnung ist müsste wie bereits geschildert ein Verwarnungsgeld angeboten werden.

        Wenn es ein Bußgeld ist müsste vorher eine Anhörung erfolgen.

        Sofort einen Bußgeldbescheid zu bekommen ist nicht korrekt (was euch auch nichts nutzt).

        Letztlich solltet ihr Einspruch einlegen den Sachverhalt schildern und sehen was bei rauskommt.

Ich hatte das mal. Völlig bekloppt. War das gleiche Auto und die Politesse hatte einen Buchstabendreher oder Zahlendreher beim Aufschreiben des Kennzeichens. Konnten die aber rausfinden, weil ich belegen konnte wo ich und mein Auto zu dem Zeitpunkt waren.

Leg Widerspruch ein! Es ist nicht im Sinne des Erfinders, dass du Bußgelder zahlst, für irgendwen anders!

  • Und wie hast du das belegt, wenn ich fragen darf? Mein Mann könnte höchstens belegen arbeiten gegangen zu sein, aber das Auto hätte ja genau so gut sonst wo sein können.

    • Ich hatte einen Parkschein/ Parkhausticket (klar hätte ja auch ein anderes Auto nehmen und meins verleihen können... aber so nen Schwachsinn haben die mir dann doch nicht versucht zu unterstellen) und außerdem Zeugen.

      Die sollen einfach mal mögliche Zahlendreher oder Buchstabendreher prüfen, dann kommen sie bestimmt von alleine drauf. Sind ja keine Unmenschen da! Bei uns ging das ganz fix.

      Ich hatte die Verwarnung angeblich am Ende der Welt in einer Sackgasse/Wendehammer bekommen, in der ich noch nie war. Die haben ziemlich schnell jemanden gefunden mit ähnlichem Kennzeichen, der da gewohnt hat.

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