Was machen, wenn Fahrzeugbrief fehlt?

    • (1) 22.02.13 - 16:24

      Hallo zusammen,

      mein Mann hat uns verlassen und das große Auto läuft auf mich, er fährt es allerdings und möchte es auch behalten - sprich er zahlt es fertig.
      Nun möchte ich es ummelden, damit mir die Steuer nicht abgebucht wird.
      Nun ist der Brief verschollen.
      Der Breif vom kleinen Wagen (fahre und behalte ich) liegt bei meinen Unterlagen, den Breif vom Großen hatte er.
      Was kann ich tun?
      Der Kleine läuft auf seinen Namen, der soll nun auf mich gemeldet werden.

      Wer weiß Rat?

      Wende dich an die zuständige Zulassungsstelle.

    • ""sprich er zahlt es fertig.""

      Der Brief wird wohl bei der finanzierenden Bank liegen.

      Hallo,

      wenn der Wagen noch nicht bezahlt ist, dann liegt der Brief bei der Bank, Dort anrufen und die schicken den Brief dann entwerder direkt zum Straßenverkehrsamt oder zum Autohaus.

      Den kleinen Wagen kannst Du einfach ummelden: Du brauchst eine LV Nummer von Deiner Versicherung und dann gehst Du mit der Zulassungsbescheinigung und dem "Brief" und Deinen Bankdaten zum Straßenverkehrsamt und lässt den Wagen auf Dich umschreiben.

      LG
      Jenny

    • Die Autosteuer wird per Lastschrift eingezogen von Deinem Konto denke ich.?

      Du kannst die Lastschrift löschen lassen u. Dein Mann gibt sein Konnto an. Dafuer brauchst Du keinen Fahrzeugbrief.

      Wenn der Wagen finanziert ist sollte der Brief als Sicherheit bei der Bank liegen.

      Oder hat ihn dein Mann irgendwo. Denn wer den Brief hat der is der Besitzer
      Frag ihn mal.

      Neubeantragung eines Briefes is teuer u. aufwendig.

      • (8) 22.02.13 - 19:39

        Genau.

        Wenn es wrklich "nur" um die Steuer geht, Einzugsermächtigung beim Finanzamt ändern.

        Kostet nichts.

        Wenn der Brief nämlich bei der Bank liegt, können schonmal für das Hin- und Herschicken zur Zulassungsstelle Kosten bis zu 100 € anfallen.

        Wenn das Fahrzeug finanziert ist, darf an sich auch nicht einfach so auf jemand anderen umgeschrieben werden.

        (9) 23.02.13 - 07:10

        Mir scheint, Du schmeißt da etwas gewaltig durcheinander (Besitz und Eigentum) und kommst dann noch zum falschen Ergebnis (das der, der den Brief hat automatisch Eigentümer des Kfz sei).

        Du wirst ja kaum gemeint haben "wer den Brief hat der is der Besitzer des Briefes"

        • Hallo zusammen,

          na ich gehe davon aus, dass der eingetragene Name auf dem Brief der des Besitzers ist, oder?
          Der Wagen läuft auf meinen Namen, ist auf mich zugelassen und im Brief stehe auch ich.
          Entsprechend gehe ich davon aus, dass er mir gehört - nebst der Bezahlung. ;)

          Nein, der Brief liegt nicht bei der Bank.

          Also ihr meint, einfach auf meinen Namen weiter laufen lassen und die Bankdaten ändern lassen?
          So hab ich es auch bei der Versicherung gemacht.

          Danke

          (Beim Finanzamt anrufen oder wo?)

          • Wenn Du sicher bist, dass der Brief nicht bei der Bank liegt, dann kannst Du zur Zulassungsstelle gehen und den mithilfe einer eidesstattlichen Erklärung für verloren melden.

            Da eine KBA-Abfrage gemacht wird, dauert es bis zu 6 Wochen, bis man einen neuen ausgestellt bekommt. Da könnt IHr ja dann gleich klar Schiff machen und den auf Deinen Mann zulassen.

            Auch Du wirfst Besitz und Eigentum durcheinander.

            Und im Brief steht mitnichten immer der Eigentümer.

            Der Besitz des Briefes ist nur ein Indiz für das Eigentum.

            Wenn Dir jetzt der Brief gestohlen würde, wäre der Dieb doch wohl kaum jetzt neuer Eigentümer Deines Pkw oder?

            • (13) 23.02.13 - 20:49

              An geklauten Sachen kann weder der Dieb noch derjenige, dem er die Sache verkaufen würde, EIGENTUM erlangen! Du wirfst da auch einiges durcheinander.

              • (14) 24.02.13 - 14:39

                "An geklauten Sachen kann weder der Dieb noch derjenige, dem er die Sache verkaufen würde, EIGENTUM erlangen!"

                Bingo! Volle Übereinstimmung.

                "Du wirfst da auch einiges durcheinander. "

                Bitte begründe Deinen unverständlichen Vorwurf und nenne mir die konkrete Stelle an der ich etwas anderes behauptet haben soll. Ich rätsele nämlich warum Du so einen merkwürdigen Vorwurf erhebst.

                Danke im Voraus.

                P.S.
                Das kannst Du ja nicht meinen:

                "Wenn Dir jetzt der Brief gestohlen würde, wäre der Dieb doch wohl kaum jetzt neuer Eigentümer Deines Pkw oder? "

                Gerade da stelle ich ja fest, dass der Dieb trotz Briefes eben NICHT (!) Eigentümer wird.

                • (15) 24.02.13 - 21:03

                  Du bist doch der Meister aller Spitzfindigkeiten und es ging überhaupt nicht um Diebstahl. Diebstahl hat mit der ganzen Nummer nichts zu tun. Und das lieber parzifal bringt es sehr durcheinander.
                  Diebstahl ist so gesehen ein "Sonderfall", da der Dieb sehr wohl in den Besitz einer Sache kommt. Aber durch das Delikt per Gesetz ausgeschlossen wird, dass ein späterer Käufer Eigentum an der Sache erlangen kann.

                  Ich finde es nicht sehr erhellend diesen völlig anders gelagerten Fall anzuführen, wenn du auf den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz herauswillst.

                  Die Fragestellerin schrieb ja, dass ihr Mann den Brief hatte. Heißt für mich, der Wagen ist eventuell nicht direkt über die Bank finanziert, sondern er hat einen Kredit aufgenommen und davon das Auto bezahlt. Also ist er Besitzer und Eigentümer und Kreditnehmer bei der Bank.

                  (Wenn das über eine "Autobank" gelaufen wäre, läge der Brief in der Regel tatsächlich dort bis zur Ablösung des Kredites.)
                  Wenn nun der Mann als Eigentümer im Brief steht und der verschollen ist, sollte auch er einen Ersatzbrief beantragen. Wenn die Fragestellerin es selber in die Hand nehmen will, braucht sie eine Vollmacht und eine (eidesstattliche) Erklärung von ihm, dass der Brief weg ist.

                  Beste Grüße
                  Aglaya

                  P.S.: Was hast du eigentlich für ein Problem? Gehst ständig Andere an, was für blöde, uninformierte Leute sie doch sind (und das mitunter in einem Ton, der echt unter aller Sau ist) und reagierst so:

                  "Bitte begründe Deinen unverständlichen Vorwurf und nenne mir die konkrete Stelle an der ich etwas anderes behauptet haben soll. Ich rätsele nämlich warum Du so einen merkwürdigen Vorwurf erhebst."
                  Wenn jemand es wagt, anderer Meinung zu sein.

                  • (16) 24.02.13 - 21:38

                    Du hast eine sehr lange Begründung abgegeben.

                    Die Stelle an der ich etwas durcheinanderwerfe fehlt aber.

                    Habe ich irgendwo behauptet, dass ein Dieb Eigentum erwerben könne? Ja oder nein?

                    Und was ist daran merkwürdig eindeitige Beispiele zu benennen, die Fehler in Aussagen belegen?

                    Wenn jemand glaubt, dass der, der im Besitz des Briefes ist auch Eigentümer sei, was ist daran falsch ein konkretes Beispiel zu benennen, dass zeigt, dass dieses Kriterium nicht stimmen kann?

                    Deine ganzen Ausführungen was Du glaubst wer Eigentümer ist haben damit überhaupt nichts zu tun und gehen am Thema vorbei.

                    Falls Dir aufgefallen ist, nehme ich es recht genau, wenn Personen zu Rechtsfragen Auskunft geben die falsch sind aber uneingeschränkt als richtig verkauft werden.

                    Und mein Nachhaken wird dann eindringlicher, wenn auf Hinweis das dies so nicht stimmt verbissen daran festgehalten wird. Und manche hier sind wahre Meisterinnen in verbeißen und festhalten falscher Rechtsauskünfte.

                    Habe ich mich hier im Ton vergriffen? War der "unter aller Sau"?

                    Kannst Du mir wenigstens hier die konkrete Stelle zitieren?

                    Oder in anderen Postings? Wo ich aus heiterem Himmel "unter aller Sau" rede?

                    Verwechselst Du hartnäckiges Auszeigen von wiederholten Fehlern mit "unter aller Sau"?

                    Rede ich jetzt mit Dir "unter aller Sau"?

                    "Wenn es jemand wagt anderer Meinung zu sein"

                    Ja was ist dann? Dann wage ich um Begründungen nachzufragen?

                    Ist das Nachfragen nach Begründungen ebenfalls "unter aller Sau"?

                    Andere Meinung zu sein ist in Ordnung. Man sagt zwei Juristen drei Meinungen.

                    Das a und o ist aber eine juristische Meinung auch begründen zu können. Und dies spätestens auf Nachfrage auch zu machen.

                    IIn Erwartung Deiner Begründung wann und wo ich mich "unter aller Sau" ausdrücke oder diese für "blöde" halte

                    Gruß
                    parzifal

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