Rückführung / Hypnose

    • (1) 05.03.13 - 17:22
      corollabraut

      Hallo zusammen.

      Entschuldigt bitte die falsche Rubrik, aber ich möchte gerne in schwarz schreiben.

      Wer von euch hat schon mal eine Rückführung machen lassen, und würdet ihr das nochmal tun?

      Ist da etwas dran? Muss man daran glauben damit es funktioniert?

      Welche "Vorbereitungen" muss man treffen, also welche Art Vorgespräche wird da gemacht, und was wird dort besprochen?

      War das Erlebnis eher positiver- oder eher negativer Art, oder ist vielleicht sogar überhaupt nichts passiert?

      Woran erkennt man ob jemand der so etwas anbietet auch seriös ist?

      Habt ihr vielleicht eine Empfehlung auszusprechen, wo man so etwas machen lassen kann? (Ich komme aus dem Süd-Deutschen Raum)

      Viele Grüße
      Corollabraut

      • Was für eine Rückführung willst du denn machen? In deine Vergangenheit, in deine Kindheit, in deine vorigen Leben?

        Was versprichst du dir davon? Was willst du damit erreichen?

        • (3) 06.03.13 - 09:53

          Entschuldigung, da habe ich mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt.

          Erst mal danke an alle die geantwortet haben.

          Ja, es geht tatsächlich um eine Rückführung in ein früheres Leben, sofern es so etwas überhaupt gibt.

          Was verspreche ich mir davon?

          Vielleicht möchte ich nur erfahren, ob da irgendetwas ist. Nein, nicht vielleicht, ganz sicher sogar.

          An ein Paradies kann ich nicht so wirklich glauben, aber die Möglichkeit, daß es in einer anderen Form weiter geht, würden vielleicht meine Ängste reduzieren, die immer mal wieder in ruhigen Momenten aufflackern, wenn nichts anderes da ist das mich ablenkt.

          Was die Zukunft bereit hält, kann niemand sagen, aber vielleicht gibt es ja eine Vergangenheit von der ich nichts (mehr?) weiss, und egal wie diese war, wäre es für das was kommt für mich sehr hilfreich.

          Hat so etwas jemand hier schon mal gemacht?

          • Ich kann verstehen, warum du es machen willst. Du willst dich nicht damit abfinden, dass mit dem Tod alles vorbei sein soll und dir würde die Gewissheit, dass es früher etwas gab, eine Hoffnung geben, dass es logischerweise auch weiter nach dem Tod etwas geben sollte...

            Das Problem ist: wie willst du unterscheiden, ob das, was du in der Rückführung sehen solltest, nicht nur in deiner Phantasie (unterbewusst) existiert? Du wirst evtl. irgendwelche Bilder sehen, oder sonstige Empfindungen. Unser Unterbewusstsein ist sehr mächtig und hat Zugriff auf viele Erinnerungen, die dir so ohne weiteres gar nicht zugänglich sind, von denen du nicht mal weisst, dass sie existieren. Jeder Film, jedes Buch, welches du gesehen oder gelesen hast, hat Spuren im Unterbewusstsein hinterlassen.

            Ich für mich würde nie sicher sagen können, dass das, was ich ggf. gesehen habe, nicht ein Produkt meiner Phantasie ist, so wie Träume Produkte unserer Phantasie sind, in denen wir vieles verarbeiten...

            • Ich würde mich an dieser Stelle gerne mal mit in die Diskussion einklinken, nicht weil ich sonderlich viel Ahnung hätte was die Thematik angeht, sondern nur weil ich den Gedankengang interessant finde.

              <<<Das Problem ist: wie willst du unterscheiden, ob das, was du in der Rückführung sehen solltest, nicht nur in deiner Phantasie (unterbewusst) existiert?>>>

              Ist eine Religion die ja auch evtl. Trost und Kraft spenden kann nicht sogar noch weniger "wert", weil es sich dort nur um Erzählungen und alte Geschichten von anderen Menschen und deren Erlebnisse, Schlussfolgerungen und Gedankengänge handelt, anstatt um etwas wirklich eigenes?

              An was ein Mensch glaubt ist in meinen Augen egal, solange es mit Hoffnung und einem guten Gefühl verbunden ist. Desshalb sind in meinen Augen auch alle Religionen gleich, und ein Streit um den Glauben lächerlich....weil wohl alle Recht haben....und doch niemand.

              Sind also nicht Eindrücke....egal ob Unterbewusst oder aus sonstigen "gespeicherten Wahrnehmungen" nicht zumindest vertrauter und somit auch viel realer und besser als alles was durch fade und uralte Glaubensansätze "gelehrt" wird?

              Sry....ich schweife ab. Um auf den Punkt zu kommen:

              Ist es nicht besser, wenn man überzeugt ist etwas zu WISSEN und das für absolut real und wahr hält, als ewig zu zweifeln und zu hadern was denn sein- oder eben nicht sein könnte?

              Auch wenn ich der TE nicht weiterhelfen kann, so kann ich die Denkweise durchaus nachvollziehen.

              LG
              TJ

              • Hallo TJ,

                deine Einwände sind auf jeden Fall sehr sinnvoll.
                Ich selbst bin nicht religiös und ich habe die TE erst so verstanden, dass sie bei der Rückführung den BEWEIS haben wollte, dass es vorige Leben (und somit auch zukünftige) gibt. Sie hat ja auch noch gefragt, ob man daran glauben soll, damit es funktoniert, da hatte ich den Anschein, dass sie eben daran nicht glaubt...

                Und da habe ich eben einen Denkfehler gesehen (dass wenn man etwas sieht, es nicht bedeutet, dass es es wirklich auch gibt).

                Aber klar, wenn sie daran glauben möchte und es ihr dadurch besser geht, soll sie es natürlich ruhig tun. Ich rede ja auch keinem eine Religion raus, ich versuche nur zum Nachdenken zu verleiten (ob man alles, was in heiligen Büchern steht, so wörtlich nehmen muss, oder es vielleicht Interpetationen sind, die man auch unter dem Blickwinkel der damaligen Gesellschaft verstehen soll)...

                LG

              • (7) 06.03.13 - 12:55

                Hallo TJ,

                Du hast das ganz toll formuliert. Vielen vielen Dank.

                "Ist es nicht besser, wenn man überzeugt ist etwas zu WISSEN und das für absolut real und wahr hält, als ewig zu zweifeln und zu hadern was denn sein- oder eben nicht sein könnte?"

                Das trifft es ganz genau auf den Punkt, und beschreibt meinen Konflikt sehr sehr gut.

                Annika

            (8) 06.03.13 - 12:23
            ich war auch skeptiker

            Das Problem ist: wie willst du unterscheiden, ob das, was du in der Rückführung sehen solltest, nicht nur in deiner Phantasie (unterbewusst) existiert?

            Genau das Problem hatte ich während meiner Rückführung auch und habe das auch meinem Therapeuten gesagt. Und dann gab es eine Situation in der ich ,als Dienstmagt, in einer Bibliothek alte Bücker abstaubte und mich der Therapeut aufforderte eines herauszunehmen und den Titel vorzulesen.

            Ich nahm also das Buch und konnte nicht sagen wo Verziehrung aufhörten und Buchstaben anfingen: Obwohl ich eigentlich Sütterlin lesen kann - aber in meinem letzten leben war ich Analphabetin. DAS hat mich absolut überzeugt.

            Man muß eine solches Erlebniss selbst durchleben - theoretisieren bringt gar nichts. Es gibt deutliche Zeichen das man Realitäten erlebt, sehr individuelle.

            Ich kenne mittlerweile viele Menschen, die eine Rückführung gemacht haben

            • Es ist schön, dass es dich überzeugt hat.
              Mich hätte es nicht überzeugt, ich suche immer zuerst nach naheliegenden Erklärungen...

              Aber das Wichtigste, was mich interessiert: was hat dir persönlich diese Erfahrung gegeben?

              • (10) 06.03.13 - 18:33
                ich war auch skeptiker

                Mir persönlich hat diese Erfahrung die Angst vor dem Tod genommen. Also jetzt nicht wirklich eine lebensverändernde Maßnahme. Aber mein letzes Leben und Sterben verlief auch relativ undramatisch

                Aber ich habe Menschen kennengelernt die ganz unglaubliche Heilungen durch ihre Reinkarnationerlebnisse erfahren haben. Hätte ich das nicht wirklich selbst mit eigenen Augen gesehen, ich würde es auch nicht glauben können.

                Von Herzbeschwerden bis zu sehr schwern Allergien incl. Neurodermitis: innerhalb von wenigen Tagen bis 2 Wochen vollkommen weg. Und die betreffenden Personen hatten teilweise jahrzehntelange erfolglose Behandlungen hinter sich.

            (11) 06.03.13 - 13:10

            Darf ich dich fragen wo du für solche eine Sitzung (nennt man das so?) hin gegangen bist, oder ob du dahingehend eine Empfehlung aussprechen könntest, wie man so ein Vorhaben angeht, was dort passiert etc.

            Ehrlich gesagt habe ich das immer für Schwindel gehalten, aber so lächerlich es vielleicht klingt, ich MÖCHTE endlich glauben, bzw. von etwas überzeugt sein.

            An anderer Stelle hier hatte das schon jemand sehr schön formuliert.

            • http://www.felsenlandklinik.com/

              Allerdings ist mein Aufenhalt dort über 25 Jahre her, ich weiß nicht ob die Qualität noch genauso gut ist. Aber die Kosten werden, bei entsprechender Indikation von den Krankenkassen übernommen.

              Bedenke bei allem, Rückführungen sind kein netter Partyspaß. Die Erlebnisse können traumatisch sein, je nach dem was in deinem voherigem Leben geschehen ist und auch wie Du zu Tode gekommen bist. Das Grausamste was ich selbst hörte, war von jemanden, der im KZ zu Tode verwaltigt worden ist. In solchen Fällen muß man einen geschulten Therapeuten bei sich haben, der einen auffängt

(13) 05.03.13 - 22:02

Hallo,

so eine Art "Rückführung" ist Teil meiner Psychotherapie. Ich glaube, es heißt auch Seelen-Wanderung. Ob es das ist, was du meinst, weiß ich jetzt nicht genau... Bei mir geht es um meine Kindheit...

Ich kann nur sagen, dass es mir schon deutlich besser geht, dass es mir bislang sehr geholfen hat. Allerdings ist das im Rahmen einer Psychotherapie sicherlich nochmal was anderes, als wenn es privat angeboten wird. Worauf man da achten muß, weiß ich nicht.

Ich kenne auch jemanden, der durch eine Rückführung/Hypnose bis zurück in sein 4. Lebensjahr etwas erfahren hat, was ihm heute sehr weiter geholfen hat. Er ist sehr dankbar für diese Erfahrung. Soweit ich weiß, war er insgesamt 4 oder 5 Mal dort. Er hat (das ist aber schon 15 Jahre her) 70 EUR pro Sitzung bezahlt, wenn ich mich richtig erinnere...

  • (14) 06.03.13 - 10:11

    Danke für deine Antwort.

    Mir geht es nicht um eine Therapie (zumindest keine im Sinn des Wortes), und auch nicht um Aufarbeiten von Kindheitserinnerungen sondern um "Klarheit" in Bezug auf die Frage "War ich früher schon mal auf dieser Welt" und "Geht es weiter, oder ist mit dem Tod alles vorbei".

(15) 05.03.13 - 22:06

Hallo,

ich habe so etwas Ähnliches im Rahmen einer Hypnoseausbildung an mir selbst erlebt, also ich habe ein Hypnose Seminar belegt und dort ist es an mir selber spontan zu einer Art Rückführung gekommen.
Es war eher nicht angenehm, aber ich würde es trotzdem auf normalem Wege nochmal machen lassen. Aus "fachlichem" Interesse.
Aber nur, weil ich mich jetzt mit dem Thema Hypnose intensiv beschäftigt habe, selber hypnotisieren könnte und einfach total neugierig bin, wie sich das dann wieder anfühlt.

Ich interessierte mich schon immer für Rückführungen und wollte "mal eben" so aus Neugier wissen, wen ich denn so aus früheren Leben kenne und was es mit einem bestimmten Menschen auf sich hat, den ich meine schon aus früheren Leben zu kennen.

Davon bin ich total abgekommen, denn ich habe erkannt, dass es keine ausreichende Motivation ist.

Dass Hypnose wirkt ist unbestritten, dass man rückführen kann auch, ABER ein seriöser Hypnotherapeut wird Dir sagen in die Kindheit und bis zur Geburt und sogar bis zu dem Zustand kurz vor der Geburt ist alles noch plausibel und diverse Sachen können auch verifiziert werden.

Aber alles was man meint was frühere Leben sein könnten, können eben (soweit ich informiert bin) auch in anderer Art und Weise symbolhaft im Unterbewusstsein vorhanden sein. Also Phantasie.

Ich habe damals einen wichtigen Wink, mit dem ich hätte plausibilisieren können, was ich gesehen habe, nicht mehr bekommen.
Aber die emotionale Aufgewühltheit war enorm. Und das bei einem Thema, was mich davor nie tangiert hat.
Gewisse Dinge in meinem Leben machten dann allerdings mit diesem mini Puzzlestein wieder Sinn.

All das Schlimme, was Du dadurch (wieder) erleben könntest sollte gerechtfertigt sein.

Also ich würde das nur bezahlen und machen und mich damit belasten, wenn ich sicher wäre, dass ich das verkraften kann.

Ich selbst würde es machen, weil ich schon den einen Schritt getan habe und eben selbst so gerne rückführen können würde.
Aber so aus Spaß würde ich das nicht mehr machen wollen.

Überlege gut, was Du damit versuchst zu erreichen.
Wenn es eine Frage in Liebesdingen ist, dann vielleicht eher nicht, wenn eine starke psychische Belastung dahinter steht und Du da einfach nicht raus kommst, dann eher.

Dann ist evtl. ein Hypnotherapeut sowieso ganz sinnvoll, denn er kann so viel erreichen, es muss ja keine Rückführung sein.
In Trance kann er das dann individuell entscheiden.

Ein seriöser Hypnotiseur führt ein langes Vorgespräch und testet, wie gut Du zu hypnotisieren bist und wird mit Sicherheit nicht gleich rückführen, sonder evtl. erst einmal eine leichte Trance hervor rufen, damit sich der Klient daran gewöhnen kann.

Die Chemie sollte auch stimmen.

Ich finde Hypnose fühlt sich total toll an, könnte ich jeden Tag haben.

Wers nie getestet hat, kann sich das nicht vorstellen und hat die üblen albernen Geschichten im Kopf, wo angeblich willenlose Leute sich zum Affen machen.
So ist das aber gar nicht.

Grüße und berichte mal, ob Dus gemacht hast. Ich komme auch aus Süddeutschland, mag hier aber keine Empfehlung geben.
Ich denke man merkt im Vorgesprächt, ob man miteinander kann.

Was ich aber dringend erwähnen möchte, gehe lieber gleich zu einem Hynotiseur, der kann in der Regel richtig ein-und ausleiten und ist ausgebildet darin, was er machen muss, wenns Dich "beutelt".
Gehe bitte zu niemandem, der sagt er macht Rückführung, das hat aber nix mit Hypnose zu tun, da hab ich abartige Geschichten gehört. Die hynotisieren teilweise, ohne das selbst zu wissen und dann bist Du villeicht "drin", aber nicht ordentlich wieder rausgeführt.
Jede Art von geführter Phantasiereise ist eine Form der Trance, kommt eben immer darauf an, wie tief derjenige einen führen kann.

Alles Gute

Top Diskussionen anzeigen