TÜV gegen Autowerkstatt

    • (1) 10.05.13 - 13:12

      Hallo!

      ich ärgere mich gerade über meine Autowerkstatt.
      Heute war ich mit unserem Opel Astra (70.000 km)zum Reifenwechseln und man sagte mir, die Bremsen müssten dringend (!!!) neu, sowohl Scheiben als auch Klötze, sowohl hinten als auch vorne. Die wären "total runter".

      Nun war ich aber vor 4 Wochen beim TÜV, da wurde nichts bemängelt und alles so durchgewunken.

      Guckt der TÜV nicht auch auf die Bremsen?? Wie kann es sein, dass die Autowerkstatt so tut, als würden jeden Moment die Bremsen versagen?
      Ist es schlicht und einfach das Interesse am Umsatz, egal, ob die Bremsen vielleicht noch ein Jahr halten würden?

      Mich ärgert das, weil ich mir als Laie eben kein Bild vom Zustand der Bremsen machen kann und der Meinung einer Autowerkstatt etwas ausgeliefert bin.

      Ich werde den Wagen nochmal zu einer anderen Werkstatt bringen, damit man ne 2. Meinung hat.

      Aber diese Diskrepanz zwischen TÜV & Autowerkstatt wundert mich.

      Hat jemand Erfahrungen/Meinungen dazu?

      LG
      d

      • Hi,
        Wir hatten vor Jahren mal einen ähnlichen Fall. Mein Mann hat damals den TÜV noch ohne vorherige Inspektion machen lassen, alles Super, keinerlei Mängel, Plakette drauf.
        Dann war bei uns ein paar Tage später auf dem Pendlerparkplatz der große Testtruck vom ADAC, der auch so eine Bremsen-Rüttenstrecke hat. Mein Mann hatte den als Kind als Modellauto und seitdem hatte er ihn in echt sehen wollen - sonst wäre er gar nicht reingefahren.
        Ergebnis: Bremsen hinten so runter, dass man eigentlich gar keinen Meter mehr damit hätte fahren dürfen. Und das war nicht in den paar Tagen seit dem TÜV passiert....
        Seitdem machen wir immer ein Inspektion und in dem Rahmen dann auch die TÜV-Untersuchung...
        Lg, carana

        • Komisch, bisher hätte ich eher dem TÜV vertraut, aber dein Beispiel spricht ja nicht gerade dafür....#kratz

          Naja, mal schauen, was eine andere Werkstatt zu unseren Bremsen sagt.

          LG und danke!

          • Ja, hätten wir auch gedacht... Naja, mittlerweile haben wir eine tolle Werkstatt, wenn die sagen,, da ist was kaputt, ist es das auch. Da bekommt du anschließen sogar schon mal die alten Teile gezeigt... Dann sieht sogar der Laie, dass da was war ;-)

      Hallo!

      Also bei unserem letzten TÜV letztes Jahr wurden die hinteren Bremsen bemängelt, haben wir natürlich schnell machen lassen.
      2wochen später fing es aber vorne an laut zu quietschen beim Bremsen, dabei fiel uns auf das die vorne auch total abgefahren waren #kratz

      Wurde also auch scheinbar übersehen.
      Da fragt man sich dann schon ,was der TÜV eigentlich bringt, grad bei Bremsen ist das ja nun eine massive gefährdung.

      LG

      Hallo,

      habe vor einigen Tagen einen T3 besichtigt - H- Kennzeichen und frisch TÜV.

      Zustand war in etwa das, was man nach Afrika verschiffen würde. Radkästen innen nicht bzw. teilweise nicht mehr vorhanden und zahlreiche verkehrsgefährdende Mängel.

      Ich habe auch schon zahlreiche Fahrzeuge besichtig, wo frisch TÜV drauf war und das hätte nie sein dürfen.

      Der TÜV ist eine verordnete Zwangsabzocke.

      Wenn ein solches Fahrzeug auffällt, dann viel Freude vor Gericht. Es sei denn man zahlt die fast 300 Euro und bei einem Fahranfänger eventuelle Nachschulung.

      Meine Rechtschutz mußte auch schon ran, weil mein Jung (einen Tag nach dem Abholen des Führerscheines) den frisch getüvten Wagen seines Vaters fuhr, der dann im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle (der Bursche hatte die Motorrbremse genutzt und man nahm an, das die Bremse defekt sei, was nicht der Fall war) und anschließender verordneten Fahrt zum TÜV still gelegt wurde.

    • Sowohl bei der DEKRA als auch beim TÜV wird nur schnell drüber geschaut, ob offensichtliche Mängel vorliegen.

      Das muss schnell gehen, und soll trotzdem so effektiv wie möglich sein...und das in etwa 15 Minuten.

      Gerade bei den Bremsen wird hier sehr dem Leistungstest vertraut.

      Bremswirkung vorhanden und kein allzu grosser Unterschied bei der Bremsleistung des linken und des rechten Rades sowie kein gravierender Rostbefall auf der Bremsscheibe bedeutet in 99% der Fälle, dass für den Tüv die Bremsen ok sind.

      DEKRA schaut oft genauer hin.....zumindest hier bei uns vor Ort...und schreibt auch die Mängel auf, die die Betriebssicherheit nicht gefährden, aber dennoch irgendwann mal gemacht werden sollten., was ich gar nicht schlecht finde.

      Insofern würde ich eigentlich eher der betreffenden Prüfstelle Glauben schenken, und im Zweifelsfall eben noch eine dritte Meinung einholen....nämlich die einer zweiten Werkstatt.

      Gerade Fachwerkstätten machen gerne mal mehr als es sein müsste....und ohne das nun böse oder "sexistisch" zu meinen:

      Bringt eine Frau das Auto in die Werkstatt....wird da gerne mal mehr verkauft als es sein müsste...und auch der Preis ist oftmals teurer als wenn dort ein Mann auftaucht. Das ist kein Kappes....das ist Fakt .... so dämlich das auch ist ! Nicht immer....aber meiner Erfahrung nach doch schon oft !

      • Dein letzter Absatz entspricht auch genau meinen Empfindungen.
        Ich hatte heute verdammt das Gefühl, dass es sich hier um "ach, ne Frau, der können wir ja alles verkaufen"... handelt.

        Und dieses Gefühl ist einfach zum K..., weil ich es nicht gewohnt bin, als "blöde Frau, mit der man es ja machen kann" behandelt zu werden.

        • Also ich weis nicht entweder war dein Auto beim Schluder Tüv oder die Werkstatt will Kohle ziehen.Das hab ich erlebt bei der großen roten Kette m. A. Die wollten das Fahrzeug gleich stillegen oder mal eben rundum Bremsen machen.!!! Bin dann auf eigene Verantwortung gefahren und hab Tüv bekommen. Vom Haupttüv.

          Sag mal ob Beläge oder Klötze runter sind das sieht man doch wenn ein Fahrzeug auf der Bühne is. oder man die Räder runter nimmt.

          Mein Mann und ich gehen immer mit dem Prüver die Runde. Bei meinem Mann kein Thema. Ich.. Frau werd meistens doof angeschaut. Was

          mir egal is.

    Hallo,

    bei mir waren vier Wochen nach der Vergabe einer neuen Plakette (Bericht: ohne Mängel) die Bremsen komplett durch. ;-)

    Mir wird in der Werkstatt übrigens immer alles genau gezeigt und erklärt (das machen sie da von sich aus). Über den Tisch ziehen würden sie mich auch nicht...das Klischee "Frauen kann man das Geld aus der Tasche ziehen" trifft auf diese Werkstatt nicht zu.

    Hol dir eine zweite Meinung ein, möglich ist das mit den Bremsen aber schon. (Ich habe bei 40t km neue gebraucht)

    LG

    TÜV ist eine Bestandsaufnahme, es gibt keinen Garant dafür, dass in den nächsten zwei Jahren nix passiert bzw Bremsen ersetzt werden müssen....den Prüfer interessiert das nicht, wenn sie in dem Moment noch tragbar sind, aber ich würde mir schon Gedanken machen, ob ich in die Werkstatt weiterhin fahren würde, denn eine ordentlich Werkstatt sagt dir schon, dass man noch 1000km (ist jetzt nur ne Hausnummer und natürlich nur, wenn die Werkstatt das Auto auch hin und wieder mal zu Gesicht bekommt) kann und dann sind eben neue fällig.....ich tätige Radwechsel immer im Autohaus, mir hat man vor einem Jahr gesagt, dass sie noch gehen, aber zum TÜV im November wirds wohl kritisch werden, ich habe dann vorher nochmal schauen lassen, und es lief, wie angekündigt, vorn nur Klötze, hinten beides...gemacht und TÜV war perfekt.
    Wenn man regelmäßig mal nett durchcheckt, ist man über abgefahrene Bremsen nicht überrascht.....

    LG

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