Nachträglich geänderten Geburtsnamen rückgängig machen lassen?

    • (1) 01.10.13 - 01:40

      Hallo!

      Mein Problem ist etwas verwirrend.

      Bei meiner Geburt trug meine Mutter, da sie noch nicht verheiratet war, noch ihren Mädchennamen "Meier".

      Dann heiratete sie und nahm den Namen "Schulze" an und ließ meinen Geburtsnamen nachträglich in "Schulze" ändern (steht auch so in der Abschrift aus dem Geburtenregister, ist also legal).

      Mittlerweile bin ich verheiratet und habe meinen Nachnamen legal auf den namen meines Mannes ändern lassen - dummerweise leben wir in einem Land, in dem das nicht akzeptiert wird sondern nur der "Mädchenname" der Frau.

      Das wäre nicht das Problem, wenn ich den Namen "Schulze" nicht hassen würde. Es ist nicht nur so, dass ich den Namen einfach nicht mag, sondern ich verbinde damit nur Schlechtes, Leid und die schlimmste Zeit meines Lebens. ich will ihn nicht mehr tragen müssen.

      Ich wurde nie gefragt, ob ich den Namen überhaupt tragen will - mein richtiger Geburtsname wurde, als ich 3 war, einfach geändert. Und jetzt kann ich ihn nicht noch einmal selbst auf meinen ursprünglichen Geburtsnamen ändern lassen? Das ist der Stand, den ich habe - weiß jemand etwas anderes hier? Kann ich es doch irgendwie deichseln, dass ich legal vom Geburtsnamen her wieder "Meier" heiße?

      • (2) 01.10.13 - 07:21

        Ich finde deine Geschichte ein wenig verwirrend #kratz In welchem Land lebst du und was für ein Staatsbürgerschaft hast du?

        Wenn dein Name doch legal geändert wurde dann steht der doch auf auch deinem Ausweis, da kann doch keiner nachher einfach sagen das du doch noch den Namen von früher hast #kratz

        Aber ich kann dir sagen das du es wohl nicht schaffen wirst deinen Namen in den Geburtsnamen zu ändern.
        Wenn man einer Namensänderung zustimmt, was ja in dem Fall deine Mutter gemacht hat, geht das nur ein einziges mal. Darauf wird man bei Gericht hingewiesen!

        • (3) 01.10.13 - 12:43

          Staatsbürgerschaft: Deutsch, daher ist für mich auch das deutsche Gesetz zuständig, was meine Namensführung angeht. Es ist dafür unerheblich, in welchem Land ich lebe.

          Ja, es steht aber eben auch mein Geburtsname im Pass (Reisepass, habe keinen Personalausweis mehr) - und nur der zählt hier.

          • (4) 01.10.13 - 13:01

            Wenn für Dich das deutsche Recht gilt, dann ist Dein Name der angenommene Deines Mannes. Punkt. Warum sollte damit eine andere Regierung ein Problem haben?

            • (5) 01.10.13 - 13:08

              Da steht im Pass:

              Müller geb. Schulze

              Und weil da geb. GEBURTSNAME steht, wollen die hier nun einmal auch den Geburtsnamen haben. Stünde der nicht da, würden sie ihn auch gar nicht wissen wollen, aber er steht nun einmal da und das ist hier Gesetz.

              Das steht hier überall in sämtlichen Dokumenten "Bitte Mädchennamen angeben" - und man bekommt auch nur Briefe, die an den Mädchennamen addressiert sind, zurück. Das ist beim Notar so, bei der Krankenkasse, bei Bankgeschäften, bei allem.

              Darum geht es mir ja aber auch gar nicht, mir geht es darum, dass ich wieder Meier mit Geburtsnamen heißen will und nicht Schulze, so wie meine Mutter meinen Geburtsnamen nachträglich hat umändern lassen.

              Es geht nicht um meinen Ehenamen oder Familiennamen sondern um meinen Geburtsnamen.

              • (6) 02.10.13 - 11:15

                Schulze IST seit der Namensänderung dein neuer Geburtsname. Dein ursprünglicher Geburtsname existiert nicht mehr.

                Bei mir ist es ähnlich. Ich musste mich erkundigen, da ich geheiratet habe. Selbe Situation, meine Mama hat als ich klein war meinen Namen umändern lassen, als sie geheiratet hat.

                Ich war also geborene B.... das wurde geändert in T.... jetzt bin ich eine S, geborene T. Der Name B ist für mich nicht mehr existent.

      (7) 01.10.13 - 08:12

      Woher sollen wir die Gesetze deines Landes kennen?#rofl

      lisa

      • (8) 01.10.13 - 12:38

        Hahaha, voll lustig, hm?

        Was hat das mit meinem Land zu tun?

        Ich bin Deutsche und es geht um meinen GEBURTSNAMEN.

        Den betreffen deutsche Gesetze - und, pardon, ich dachte, die würde man kennen, ohne sich kaputtzulachen.

        Dass ich in einem anderen land lebe diente nur der Erklärung, wieso es mir wichtig ist, den Geburtsnamen rückwirkend zu ändern, weil ich ihn eben in meinem Land stets angeben muss. In Deutschland würde das keine Rolle spielen, da ich da den Ehenamen nutzen darf.

        • (9) 01.10.13 - 13:05

          sorry, das war nicht zu erkennen, das Du den dt. Geburtsnamen haben möchte.....

          Du hast nur geschrieben, das Du im Ausland lebst aber nicht nach dt. Recht fragst....#schein
          Habe ich ja auch nicht alleine sooo Mißverstanden;-)

          Lisa

          • (10) 01.10.13 - 13:41

            Wenn es nicht so wäre, hätte ich das geschrieben, eben weil ja niemand wissen kann, wie die Rechte anderer Länder sind. Dann hätte ich auch nicht in einem deutschen Forum nachgefragt. ;)

        Hier musst du ihn auch angeben. ;-)

        eine Mutter hat auch schon einen Brief bekomman Adressiert an Frau A, Geborene B, geschiedene C

        Insofern wäre der Geburtsnae auch hier in D relevant

        • Also bei meiner Abmeldung aus Deutschland musste ich den nicht angeben. ;)

          • Dann wurde es tatsächlich übersehen, denn eigentlich musst du ihn immer angeben. Ich habe noch kein Formular gesehen wo NICHT nach dem Geburtsnamen gefragt wurde.

            • Ist ja eigentlich auch egal, ich will ja nur meinen alten Geburtsnamen zurück. :(

              • Ich weiß es klingt doof, aber wenn du mit deinen Eltern nciht klar kommst, solltest du vielleicht über eine Erwachsenen-Adoption nachdenken. Wenn es dir um den speziellen Namen geht, ja vielleicht jemand aus der Familie deiner Mutter, sonst vielleicht jemand anderer der dir nahe steht.

                Etwas anderes wüsste ich auch nciht.

                • Es geht nicht um meine Eltern, es geht nur um den Namen. Das hat nichts mit meinen Eltern zu tun. Klingt komisch, ist aber wirklich so. Ich möchte das nicht in der Öffentlichkeit erklären, eher per PN.

(17) 01.10.13 - 09:08

Als unsere Tochter auf die Welt kam trug ich auch noch meinen Mädchennamen, welchen die Kleine auch bekam.

Als sie knapp 10 Monate alt war, haben wir geheirtatet und den Namen meines Mannes als Familiennamen festgelegt. Sie hat ihn dann automatisch bekommen. Das läuft so bis die Kinder, ich glaube, 6 sind. Dann haben sie wohl eine Wahl.

Uns wurde gesagt, dass sie aufgrund ihres Alters immer als Mädchennamen den Familiennamen haben wird und es so ist als hätte sie den anderen Namen (meinen Mädchennamen) nie gehabt.

  • Hi du,

    das stimmt nicht. Wir haben den Geburtsnamen von meinem Stiefsohn ändern lassen, als er 13 war. Wir haben ihn natürlich gefragt bzw. der Wunsch kam von ihm. Aber von offizieller Seite aus wurde er nie gefragt. Er hatte also, rein rechtlich gesehen, keine Wahl.

    LG Brijuni#blume

    • Ich gebe nur das wieder was uns beim Standesamt gesagt wurde...

      (20) 01.10.13 - 11:51

      Also ich kenne das auch nur so das die Kinder ab einem gewissen Alter gefragt werden!

      Man gibt vorm Familiengericht eine Erklärung ab, die Kinder müssen anwesend sein und werden bei diesem Termin befragt ob sie der Namensgebung zustimmen. Meine Älteste war zu dem Zeitpunkt 8 und die Jüngste 7

      • (21) 01.10.13 - 11:56

        Über das Familiengericht läuft dich Sache nur, wenn der Elternteil, dessen Name abgelegt werden soll nicht einverstanden ist, oder nicht auffindbar.

        Wenn er hingegegen einverstanden ist und eine Einverständniserklärung beim Standesamt abgibt, dann läuft die Sache nur über das Standesamt, nicht das Familiengericht.

        Und nein, mein Stiefsohn war bei keinem der Termine anwesend und wurde von offizieller Seite nie gefragt, ob er damit einverstanden ist oder nicht.

        Familienintern haben wir das natürlich vorher geklärt, der Wunsch kam ja von ihm, aber wir hätten es auch gegen seinen Willen machen können, ohne dass er sich hätte dagegen wehren können.

(22) 01.10.13 - 09:09

Wenn das Land, in dem Du lebst, nicht akzeptiert, dass ein Ehepartner den Namen des Gatten annimmt, wird es vielleicht auch für andere Namenswechsel Vorschriften haben, die für einen Deutschen nicht zu erahnen sind, oder?

  • Nein, weil es nichts miteinander zu tun hat.

    Ich bin nach wie vor Deutsche, die im Ausland lebt. Wenn ich meinen Geburtsnamen ändern lassen könnte, würde ich einen neuen pass bekommen, auf dem dann weiterhin mein Ehename steht und der alte Geburtsname in den neuen Geburtsnamen geändert wird. Dann interessiert mein Land auch nur dieser neue Geburtsname.

(24) 01.10.13 - 09:22

"Ich wurde nicht gefragt ob ich den Namen haben will" zählt meines Erachtens weder in Deutschland noch in anderen Staaten asl hinreichende Begründung für eine Namensänderung (wobei...den Amis trau' ich einiges zu...).

Ich wurde auch nicht gefragt ob ich den Namen tragen will den ich trage ...

(25) 01.10.13 - 09:41

Hallo du,

ich glaube leider, dass du schlechte Chancen hast.

Wir haben dieses Jahr den Geburtsnamen von meinem Stiefsohn in den meines Mannes ändern lassen (es war aber sein eigener Wunsch).

Wir wurden im Laufe des Verfahrens mehrmals eindringlich von der Standesbeamtin darauf hingewiesen, dass man diese Änderung nicht rückgängig machen kann.

Der frühere Geburtsname wird komplett gelöscht und es ist dann so, als hätte das Kind schon immer den neu gegebenen Nachnamen getragen. Geburtsurkunde etc. wird auch geändert.

Ich befürchte also, dass du schlechte Karten haben wirst, tut mir leid!

Aber in welchem Land lebst du denn in dem man bei Heirat nicht den Namen des Ehepartners annehmen darf??

LG Brijuni#blume

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