Mit champix zum Nichtraucher

    • (1) 20.10.13 - 15:16

      Hallo,

      Hat jemand Erfahrung mit champix? Ich bin am 5. Tag und rauche seitdem 2. Tag schon 50% weniger. Mein Tag X soll Tag 10 sein.

      Nebenwirkungen sind intensive Träume aber keine Horrorträume. Ich schlafe sogar viel besser als vor der Einnahme.

      Ich hoffe es bleibt so.

      Im Internet lese ich mehr positives als negatives, habt ihr Erfahrung mit champix?

      Danke

      • Hallo,

        mein Mann nimmt seit gestern Champix. Sein Tag X ist der 8. Er hat pro Tag ca. 20 bis 30 Zigaretten geraucht. Gestern hat er 4 Stück geraucht, heute erst 2. Ihm schmecken sie ganz plötzlich nicht mehr. Er meint, sie schmecken ihm wie alte, verdorbene Zigarren.
        Körperlich geht es ihm sehr gut, er hat auch irgendwie kein großartiges Verlangen. Schlafen konnte er wie ein "Stein". Nur das er heute ein Sau-Laune hat. #schein Er ist nur am nörgeln, der Arme ;-).

        Wir haben mit Absicht nicht nach positiven oder negativen Berichten gegoogelt. Ein Arbeitskollege ist durch Champix rauchfrei geworden. Mein Mann hat sich beim Arzt schlau gemacht und sich ein Rezept geholt. Er möchte wirklich aufhören und nutzt es als Hilfsmittel. Mal schauen, ob es klappt. Dir auch gutes Gelingen #sonne

        vg

            • Weil sie nicht aufhören wollen vielleicht?

              Oder weil sie sich über die Unvernunft und die Kosten keine Gedanken machen?
              Oder auch, weil sie erst im Alter merken, dass ihnen die Luft weg bleibt bei geringsten Anstrengungen?

              Fakt ist, je länger und je mehr man raucht oder geraucht hat, um so schwieriger wird es. Die meisten rauchen auch mit zunehmender "Rauchzeit" automatisch mehr, das erschwert die Sache zusätzlich. Es handelt sich um eine Sucherkrankung, da ist es so uns so nicht leicht davon weg zu kommen.

                • An sich schon. Aber wenn Dich die Nebenwirkungen in Depressionen und Suizid treiben, sollte man zumindest von diesem Präparat absehen.

                  • Das ist doch klar, ich würde es sofort absetzten wenn ich sowas in der richtung merken würde. Mein Umfeld ist informiert.

                    Ich denke einfach, wenn man es einmal geschafft hat es zu lassen fängt man nicht nochmal an.

                    Kenne keinen ehmaligen Raucher der wieder angefangen hat.

                    Es soll ne Krücke sein, keinesfalls eine ersatzdroge.

      Wenn man es wirklich will, dann braucht man keine Hilfsmittel. Das ist dann eine Ersatzabhängigkeit.

      • Wow! Und wozu schreibst du das? Wie soll das jemandem nützen der aufhören möchte und es nicht einfach so schafft?

        • Wozu? Damit man einsieht, dass diese Hilfsmittelchen keinen eigenen Willen ersetzen.

          • Worauf basierst du dein Wissen? Eigene Erfahrung?

            Denn Hilfsmittel können sehr wohl helfen!
            Ich habe mich dem Hilfsmittel Hypnose bedient, rauche seid 18 Monaten nicht mehr.

            Ich habe es früher probiert, mit REINER Willenskraft, die war nicht ausreichend.

            Du stellst jetzt die Behauptung auf das ich es auch ohne geschafft hätte weil ich offensichtlich jetzt genug Willenskraft hatte/habe. Ne die Willenskraft war gleich, die Hypnose gab mir den Kick in die richtige Richtung.

            Und WIE jemand aufhört ist totale Nebensache, DAS er es schafft ist wichtig

            • Ich bin der Meinung, dass die "REINE Willenskraft" eher hinderlich ist, wenn es um die Befreiung aus einer Abhängigkeit geht.
              Warum? Weil mit der Willenskraft der Verzicht auf das Suchtmittel praktiziert wird und dabei das Suchtmittel selbst in den Mittelpunkt rückt. Der "Verzicht" heißt aber, dass man auf etwas ganz Wichtiges verzichtet und das nur mit dem puren Willen, den man dann auch noch ein Leben lang beibehalten muss.

              Das hält auf Dauer keiner aus. In Stresssituationen oder besonderen Lebenslagen besteht immer das Risiko, dass der Wille doch mal schwach wird, und dann...

              Es ist ja nicht so, dass Raucher willenschwache Menschen sind. Im Gegenteil, sie sind sogar sehr willenstark, sonst hätten sie es nie geschafft, ekligen, stinkenden und in der Lunge schmerzenden Rauch intensiv einzuatmen. Dazu braucht es schon Übung und Willen.
              Aber zum Aufhören braucht man keinen starken Willen, man braucht stattdessen die Erkenntnis, dass die Droge eigentlich nichts ist, nichts nützliches, nichts wichtiges, nichts für dein Leben wichtiges, nichts, was dein Leben irgendwie lebenswerter macht.

              "Und WIE jemand aufhört ist totale Nebensache"
              Das glaube ich nicht! Ich denke, dass diejenigen, die sich auf ihren starken Willen berufen, die höchsten Rückfallchancen haben.

              • Naja doch! Wenn er aufgehört hat dann ist es ja egal wie er aufgehört hat, denn wenn er wieder anfängt hat er ja nicht aufgehört #kratz macht das Sinn #rofl

                Mein Bruder raucht seid über 25 Jahren nicht mehr. Pure Willenskraft! Er ist sehr willensstark denn er würde sich ab und an doch noch gerne eine anstecken. Er sagt das Verlangen dauert immer nur ein paar Minuten und dann ist es wieder weg. Mich hat die Aussicht darauf sehr erschreckt. Über Jahre ständig mit mir selber kämpfen, die Angst eine "liebgewonnene" Gewohnheit auf zu geben #zitter deswegen die Hypnose :-D

                • Er ist ein "trockener Raucher", wie es auch trockene Alkoholiker gibt. Wahrlich keine schöne Aussicht, aber es geht auch anders, wenn man eben keinen kalten Entzug über die reine Willenskraft macht.
                  Aber dazu benötigt man meistens professionelle Hilfe.

Top Diskussionen anzeigen