Rauchen reduzieren/abgewöhnen...welches Prinzip?

    • (1) 23.02.14 - 22:33

      So...also man wird ja nicht jünger und irgendwie...nach 'ner Grippe vor zwei Wochen die sich gewaschen hatte hab' ich so ein bisschen Probleme wieder in die Gänge zu kommen und de Arzt bei den ich war hat mir nahe gelegt, das Rauchen aufzugeben bzw. den zeitweise exessiven Zigarettenkonsum deutlich zu reduzieren.

      Ich hab' mich jetzt durch etliche Seiten gegooglet und es gibt 1001 Programme zur Raucherentwöhnung.

      Alle werden als DAS Allheilmittel angepriesen aber mich interessiert natürlich: welches hat euch geholfen, welches könnt ihr empfehlen.

      Ich rauche unterschiedlich viel, wenn meine Kinder da sind weniger und bewusster, bei der Arbeit oft aus Langeweile oder um Stress abzubauen und wenn ich allein daheim bin fast rund um die Uhr.

      Womit habt ihr aufhören können und mit welchen hilfsmitteln habt ihr euch abgelenkt? Habt ihr direkt aufgehört also von 100% auf Null oder euch langsam runter gearbeitet?

      Ich brauch' Tipps...zur Motivation und zum Durchhalten!

      Danke!

      • Ich bin ja jemand der glaubt: Was man wirklich will kann man schaffen.
        Also willst du es wirklich? Dann schmeiß alles weg und hör auf.
        Wenn nicht, dann nimm Nikotinkaugummi oder -pflaster, lies Motivationsbücher, versuch nur 5 Zigaretten am Tag zu rauchen und derlei andere Ausreden mehr.

        Wenn man es wirklich will muss man es tun und nicht lange drüber reden.....

        • Und ich kenne mich und weiß dass ich wenn ich ohne jegliche Vorbereitung damit anfange aufzuhören (schöne Wortkombi) bereits üebrmorgen wieder anfange. Und das will ich nicht. Ich kenne aber die Fallstricke in meinem Alltag...lange Wartezeiten im Job, stressige Auftragslage, Zeitdruck...da ist Rauchen ganz schnell Ersatzbefriedigung.

          Deswegen versuche ich mich vorzubereiten bevor ich die Glimmstengel in die Ecke werfe damit der Schuss nicht nach hinten losgeht.

      Hi,

      ich habe mit Pflaster aufgehört.

      Ich war eine echte Suchtraucherin, ohne Kippe war es nicht auszuhalten.

      Am Anfang habe ich mir das größte Pflaster geklebt, dass es gab. Damit hatte ich so gut wie keine Entzugserscheinungen. Die erste Zeit habe ich mich nur daran gewöhnt, dass ich mich auch ohne Kippe wohlfühlen kann.
      Dann habe ich das Nikotin langsam ausgeschlichen in dem ich nach und nach immer kleinere Pflaster geklebt habe.
      Danach habe ich noch eine Weile ab und an Nikotinkaugummies gekaut. Die habe ich mir ganz bewußt als Genussmittel gegönnt. Irgendwann hatte ich auf die auch keine Lust mehr.
      Seit dem bin ich clean.

      Es war wirklich nicht halb so schwer, wie befürchtet.:-)

      LG Helga

    Hallo,

    wenn ich krank war habe ich grundsätzlich nie geraucht. Daher ist für mich Jemand der raucht auch nicht wirklich krank!
    Wollte damals eh aufhören, hatte eine Bronchitis und es gerade zweimal am Tag geschafft mich aufzuraffen zum Badezimmer zu gehen. Das zog sich eine Woche hin in der Zeit hatte ich nicht geraucht. Dachte mir das ich sicher noch eine Woche schaffen kann.
    Habe dann nebenbei auch das Buch von Allen Carr "Endlich Nichtraucher" gelesen. Das finde ich ganz gut.
    Hatte nach 1 1/2Jahren blöderweise wieder angefangen.

    Jetzt in der Schwangerschaft habe ich direkt wieder aufgehört. Ist alles nur eine Kopfsache.

    Mein Tipp: man muss es wollen, die nächste Grippe nutzen und das Buch. Habe jetzt oft noch Zitate daraus im Kopf

    Viel Glück

    TB

    • Dass jemand der raucht nicht wirklich krank sein kann, das würde ich so nciht unterschreiben. Ich hab einige Tage mit heftig hohem Fieber um die 40 Grad im Bett gelegen und hatte echt Mühe ins Bad zu kommen aber für ne Zigarette direkt vorm Einschlafen hat's immer gereicht.
      Vond aher...

      Aber von dem Buch habe ich auch gelesen, das klang allerdings so...keine Ahnung wie ich das beschreiben soll...etwas seltsam. Bin nicht sicher ob ich darauf wirklcih anspringe.

      • Ne das finde ich ganz schlimm noch krank zu rauchen.
        So Pflasterchen halte ich für keine gute Lösung. Nikotin ist relativ schnell im Körper abgebaut. In dem genannten Buch nach 8 Stunden, laut Wikipedia im Gehirn nach max 3 Tagen.
        Pflaster zögern das einfach nur raus.

        Das einige Problem ist der Kopf und die Gewohnheit.
        Sonst bin ich am Morgen aufgestanden und mit Kaffee und Zigarette auf den Balkon. So dann raucht man nicht mehr und hat komischerweise 10 Minuten am Morgen von seiner Zeit über.

        Man muss sich einfach nur umgewöhnen. Es gab ja auch mal eine Zeit bevor man geraucht hat...

        Einspruch!

        >>So Pflasterchen halte ich für keine gute Lösung. Nikotin ist relativ schnell im Körper abgebaut. In dem genannten Buch nach 8 Stunden, laut Wikipedia im Gehirn nach max 3 Tagen.
        Pflaster zögern das einfach nur raus.<<

        Wenn man Jahrzehnte geraucht hat, kommt es auf die paar Tage "rauszögern" auch nicht mehr an.

        Rauchen hat ja mehrere Aspekte:
        * Der Körper japst nach Nikotin. Dagegen helfen Pflaster.
        * Man muss Gewohnheiten verändern und neue Rituale entwickeln. Das braucht Zeit und ein wenig Muse. Solange man mit seinem Japp auf Kippen beschäftigt ist, geht das schlecht.
        * Manchmal hat die Kippe eine Bedeutung, die zwar gar nicht mehr aktuell ist, aber trotzdem noch wirkt. Z.B "Nur mit Kippe bin ich cool und keine blöder Spießer wie die anderen." Das sollte man sich bewußt machen und dann ganz bewußt die Kippe von dieser Bedeutung entkoppeln.

        Pflaster sind nicht das Rundum-sorglos-Paket, aber nach meiner Erfahrung eine wirksame Unterstützung.
        Ich halte überhaupt nichts davon, es sich so hart als möglich (nach dem Motto: Nur kalter Entzug ist echter Entzug) zu machen. Man will sich doch nicht bestrafen, sondern sich was gutes Tun.

        LG Helga

Cold Turky

Alles andere zögert es nur unnötig heraus.

Das schlimme beim beim Aufgeben war für mich so oder so nicht der Entzug, der ist nach 3 - 4 Tagen durch sondern das Bewusstsein das du dies bestimmten 5 Minuten nie wieder hast.

Daran knabber ich heute noch, und vermisse es von Zeit zu Zeit.

  • Ja, vielleicht hast du recht. Hab' schon überlegt ob ich das Aufhören einfach auf ein paar richtig stressige Arbeitstage legen soll so dass ich eigentlich rund um die Uhr am arbeiten bin...ob das Sinn macht?

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